Seit dem jämmerlichen Zusammenbruch Fußballdeutschlands bei der diesjährigen EM, geht mir eine kleine Meldung nicht aus dem Sinn. Zu strikter Keuschheit verdonnerte Sportler sollen - so hieß es in irgendeiner Boulevardgazette - einer wissenschaftlichen Studie nach, einen Tick langsamer sein, als ihre sündigen Konkurrenten. Womit bewiesen wäre, was ich schon immer vermutet habe. Sex hält den Körper fit. Der Volksmund spricht ja nicht umsonst vom "Matrazensport". Für Leistungssportler besitzt diese Meldung aber noch eine besondere Bedeutung. Sex ist Doping. Vollkommen legal und ohne Gratis-Akne. Das heißt, wenn der Trainer es gestattet. Das wirft die große Frage auf. Herr Ribbeck, haben sie unsere Spieler nicht nur taktisch falsch eingestellt, sondern ihnen auch die Ausübung ehelicher Pflichten verboten? Oder hat vielleicht Rumänien den deutschen Spielerfrauen eine nicht unbedeutende Summe gespendet, damit sie kollektiv an Migräne leiden? Deutsche Spielerhausfrauen wären für Geld dazu durchaus bereit. Und wie viele Amsterdamer Nutten muß die Holländische Nationalmannschaft für Patrick Kluiverts Torhunger bezahlen? Fragen über Fragen und keine befriedigenden Antworten. Aber mal ehrlich. Können sie sich vorstellen, daß einer wie Didi Hamann seiner Frau den Schlüpfer vom Leibe reißt und anfängt offensiv zu spielen? Ich nicht! Thomas Hässler hat bestimmt wieder nach einem seiner täglichen Telefonate mit seiner Ex daran gelitten, daß ein anderer zum Freistoß kommt. Carsten Jancker dagegen wollte bestimmt mal die Seite wechseln und brachial durch den analen Abwehrriegel seiner Freundin stürmen. Worauf diese gleichzeitig auf Abseits und Stürmerfoul votierte, anschließend ihrem Lollikopf wegen wiederholten Meckerns die rote Karte zeigte und folgerichtig des Bettes verwies. Und Lothar Matthäus? Da fragt sich, ob er mit der schicken Maren eigentlich schon die noch nicht geschlossene Ehe vollzogen hat. Seit er sich mit ihr in der Öffentlichkeit zeigt, verliert er ja jedes Laufduell. Und mit seinem amerikanischen Verein belegt er auch nur den letzten Platz in der amerikanischen Liga. Warum Herr Ribbeck sind sie dagegen nicht eingeschritten? Der Kaiser hätt’s bestimmt getan. Womit wir wieder bei der Trainerfrage wären. Und im heiteren Trainerraten plädiere ich für Beate Uhse. Erfolgreich wie Trappatoni aber mit dem für den DFB so wichtigen deutschen Paß. Als Ausländerin wäre für mich nur Lolo Ferrari in Frage gekommen. Bei ihr hätten unsere Jungs dann eine ordentliche Ballbehandlung lernen können. Doch leider hat sie unlängst - genau wie unsere Mannschaft - schnöde ins Gras gebissen.
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Krischan von Schoeninger
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