Wannenrobinsonade |
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In dicken Schnüren rinnt der Sommerregen hernieder, längst sammeln sich zwischen den Steinen Pfützen. Unter unseren Tritten wird das Geläuf zum Schlick, zum Verschling. Du und ich sind anders als die meisten; wenn starke Regengüsse (>Regenküsse!<) die Wohlstandsverzärtelten Reißaus nehmen lässt, zieht es uns erst recht ins Freie. Das heftigste Ungewitter haben wir abgewartet, Blitz und Donner sich entladen lassen - den Wolkenbruch klempnert es nicht. Kein Abregnen, vielmehr strotzende Naturgewalt: Vorgeschmack von Sintflut. Wie ausgewaschen die sonst farbschillernde Vegetation, schier als nachtwanderten wir. Über den baumbestandenen Weg geht der vom Wetterwüten gespeiste Wind, zaust das klitschige Laub … und dort auf der Lichtung - nah der Stelle, wo ein mit Kies zugeschüttetes Gleis der stillgelegten Industriebahn inmitten begrünter Landschaft abschließt - steht sie schon seit gestern wie gestrandet; mir nichts dir nichts in die Umwelt entsorgt, vielleicht weil sie noch keinen Rost ansetzt, wenig Spuren von Abnutzung aufweist, selbst die Emaille ist mir bei Tageslicht vollends erhalten erschienen. Sie beglaubigt die oftmals in Zweifel gezogene Niederschlagsmenge (wenn es soundsoviel Liter auf einen Quadratmeter heißt): die zu dreiviertel gefüllte Badewanne. |
FraDiavolo |
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Du - nur scheinfromm!? - gleitest wieder zurück, ich folge deinem Beispiel. Mein >Nönnchen< zieht die Beine etwas an, beugt sie dann zu mir durch und schafft mit den Füßen ein Dach um meinen Penis, baut es enger. Ebenjenes Treibgut gerät wie zwischen die Bugpartien zweier Dschunken - oder soll ich sagen, du befischest die See? Ein fängiger Fisch, der in deinem Netz hechtartige Ausmaße annimmt. Mehr noch ist mir, als durchlief mein Geschlechtsteil solche holzkugeligen Fußsohlenmassageroller, wie du sie daheim besitzt, rollierst mich. Vollfrau, die du bist, hast du mich in der Vergangenheit bereits mit deinen Händen, deinem Mund, deiner Scheide, deinem Hintern und sogar deinen Brüsten zur Ejakulation getrieben, und nun neuerungssüchtig willst du es per Pedes? Weißt genau, was du tust, tue es nicht mehr allzu lang; längerenfalls platschte ich den laichigen Ausstoß zum Wannengrund, beginge (übertrieben gesagt) in Tatmehrheit mit der potentiellen Erregung öffentlichen Ärgernisses >biologische< Umweltverschmutzung. Mitnichten der richtige Bestimmungsort, deine Schleimhäute wären es! Wann endlich stellst du das Füßeln ein, soll der säuberliche Grat deiner pedikürten Nägel tatsächlich nicht einziges Zehenweiß bleiben?! Ich wähne mich schon Voraussegler in den Orgasmus – mit einem Mal, einem Gezeitenwechsel gleich, gebietest du dem Einhalt. Wieviel besser du die Besatzung in der Hand hast, du Herrscherin über die sieben Weltmeere! |
Leck mich auf ist eine Anthologie erotischer Geschichten vierschiedener Autoren. Herausgeber ist Martin Jankowski und verlegt wird der Band von unserem Portal "Erotisches zur Nacht" |
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Wie entbehrlich ich mich wahrnehme, da du, Solistin reinstes Wassers, dir in einer Art ungezwungener Schlechtwetterbeschäftigung dorthinein stocherst, als gölte es einen Rekordpegelstand abzuloten. Kelchig mündet es zwischen den gestutzten ehemaligen Büscheln hinab ins Untergewässer, der Wasserspiegel steigt nicht zuletzt von deiner Triebhaftigkeit, steigt und steigt. Wannenhoch erstreckt sich die sexuelle Neulandgewinnung ins Uferlose, deine Stöhnkaskaden haben die heranflutende und wieder verebbende Meeresbrandung zum Muster. Gebärdest dich zusehends wilder, furienhafter, dein Bewegungsapparat wird linkslastig. Spreizmüde bist du nach wie vor nicht, vielleicht ist es die Masturbation deines Lebens!? Sie bedient sich deiner Kehle und Lippen, durchdringt wie ein Nebelhorn den beständigen Regenfall. Hast allemal jenes Mitteilungsbedürfnis, Sendebewusstsein, musst gewohntermaßen deinen Höhepunkt hinaus gellen, diesmal in die Mutter Natur. Welch Segen, dass hier keine Züge mehr verkehren, denn sie müssten ob deines Lustgekreisches notgebremst werden oder entgleisten! Alles in dir gibt der Geilheit nach; keine Örtlichkeit könnte nunmehr öffentlicher und zugänglicher und sogar besuchter sein, keine Schwebhöhe schwindelerregender und gefahrvoller, um es nicht auszuleben. Beutelst dich dergestalt breitstelzig, als stieße Neptuns Dreispitz ins Gedritt deiner heißesten Lustzonen - loderst wie synchron klitoral, vaginal und anal stimuliert, wenn nicht penetriert. Hast wahrlich Quecksilber im Leib, brunftst wie ein Ochsenfrosch - und ich verstauche mir die Pupillen, luge nach deinem Sinnesrausch aus. Schmarotze daran und erleide Liebesentzugserscheinungen. Versteife mich und will, will nur dich, will nur dich so unsagbar! |
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1 Kommentar
20.06.2010
02:35
Isidor
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Leser heute: 1 - gesamt: 1. Warning: fopen(../../assets/plugindata/w2dcnt6904837a4ac4c20554e56027cbc812e2.dat) [function.fopen]: failed to open stream: Permission denied in /home/erotisch/public_html/printable/erotischeliteratur/erotischegeschichten/wannenrobinsonade.php on line 455 |
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