Verwandlung, Die

Eines Morgens erwacht Gregor Sauber. Er fühlt sich merkwürdig leicht aber auch matt und unausgeruht. Die Nacht hat er unruhig geträumt. Er reibt sein steifes Genick und findet, dass sein Stiernacken plötzlich viel schmaler wirkt, fast schon zierlich. Von draussen fällt graues Tageslicht in das Zimmer. Unregelmässig tropft der Regen gegen die Fensterscheibe. Gregor spürt ein seltsames Jucken tief zwischen den Beinen. Er schiebt seine Hand unter die Bettdecke und tastet nach dem Ursprung des Reizes. Er greift ins Leere.
Dort wo sich seit jeher Gregors männliches Organ erhob, ist auf einmal alles flach. Verdutzt befingert Gregor seine Leiste. Seine Hand fährt durch das ungewohnt weiche Schamhaar, schiebt sich zwischen die Schenkel und versinkt überraschend in seinem warmen Schoss. Leichte Lustschauer durchfahren Gregor, als er in sich ein unbekanntes Knöllchen berührt. Erschrocken zieht er die Hand aus der feuchten Grube.


Nikolaus Niehaus

„Ich träume noch“, denkt er und dreht sich zur Seite.
Sein Blick fällt auf den Wecker auf dem Nachttischchen: 10 Uhr 40.
„Jesus“, mit einem Schlag ist Gregor hellwach, „gleich kommt der Installateur und ich liege noch im Bett.“
Gregor richtet sich aprubt auf und die Bettdecke fällt von seinem nackten Körper. Zwei weiche feste Brüste mit rosaroten Spitzen fallen dort herab, wo eigentlich sein bleicher von grauschwarzem Brusthaar gesprenkelter Brustkorb sein sollte. Statt seiner lappigen Bauchfalten erblickt Gregor einen flachen Unterleib, der in runde Hüften mit kräftigen glatten Schenkeln mündet. Sein verschrumpeltes männliches Geschlecht ist verschwunden und Gregor erspäht zwischen seinen Beinen ein zart behaartes weibliches Dreieck.
„Uff, das bin nicht ich“, er lässt sich zurückfallen und schliesst die Augen, „Aufwachen, Du schläfst noch!“.
Vorsichtig betastet er seinen Körper. Seine Fingerspitzen spüren feinen Flaum auf samtweicher Haut. Seine Hände erklettern die weiche Hebung des Busens bis zu den zarten Höfen mit den festen Warzen. Er schiebt eine Hand über den flachen Bauch hinunter zum Schoss. Er versenkt zwei Finger in der warmen Spalte und tastet erneut nach der geheimnisvollen Knospe, während er mit der anderen Hand die ungewöhnlich empfindsame Brust massiert. Ein Gefühl behaglicher Lust überkommt Gregor, er seufzt leise und rubbelt ein bisschen fester. Lüsterne Hitze flutet seinen Unterleib.
„Hopp“, betroffen schlägt Gregor die Augen auf. War das ein kräftiger Männerkörper, an den er da gerade mit unverhohlener sexueller Gier gedacht hatte? Unmöglich!


Ich bin ein Schwein ist eine Anthologie erotischer Geschichten vierschiedener Autoren. Herausgeberin ist Tanja Steinlechner und verlegt wird der Band von unserem Portal "Erotisches zur Nacht"

Homosexuelle Anwandlungen hatte Gregor noch nie. Nichts ist ihm fremder. Mit 54 Jahren ist er dreifacher Vater und war zweimal verheiratet. Beide Ehen sind gescheitert, weil er regelmässig ausserehelich weiblichen Reizen erlegen ist. Obwohl nicht gerade ein Adonis kann Gregor dennoch stolz von sich behaupten ein charmanter Frauen-Verführer zu sein. Männer waren ihm immer einerlei, zumindest sexuell gesehen. Im Gegenteil, die Vorstellung es mit einem Mann zu treiben fand er regelrecht abstossend. Gregor ist durcheinander. Krampfhaft versucht er das Bild des Männerkörpers aus seinem Kopf zu vertreiben. Er bemüht sich an wirklich schöne Dinge zu denken, zum Beispiel den berauschenden Leib einer jungen Frau. Aber so sehr er sich auch anstrengt, die Vorstellung eines nackten weiblichen Körpers lässt ihn merkwürdig kalt.


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„Das ist alles nicht wahr“, beschliesst Gregor trotzig und steigt aus dem Bett.
Entschlossen seinen Körper keines Blickes mehr zu würdigen, fixiert er mit starrem Blick die Badezimmertür. Mit fast mechanischen Schritten überwindet er die Strecke zum Bad. Und wird vom Badezimmerspiegel überrascht.
Mit offenem Mund betrachtet er sein Ebenbild: Schulterlanges blondes Haar, dunkle blaue Augen über einem weichen Mund mit sinnlich vollen Lippen. In idealer Kurve schwingt die Linie von seinen weiten Schultern über die schmale Taille in das weibliche Becken. Gregor dreht seinen perfekt proportionierten Körper zur Seite und patscht mit den Händen auf sein rundes festes Gesäss. Was er sieht ist die Sorte Frau nach der sich die Männer auf der Strasse umdrehen, „ein Mordsweib“ wie Gregor es ausdrückte.
„Ich träume, kein Mensch verwandelt sich über Nacht von einem über 50-jährigen Mann in eine Fee aus Fleisch und Blut“.
Seufzend tritt er in die Duschkabine. Er seift seine glatten Schenkel ein. Seine nassen Hände massieren das weiche Fleisch des Busens und gleiten über den flachen Bauch zum Schoss. Noch vor zwölf Stunden hätte ihn jede der Berührungen in ungeheure Erregung versetzt. Jetzt ist all dies nüchterne Routine, Teil eines alltäglichen Waschvorgangs. Gregor trocknet sich ab und blickt auf die Armbanduhr, die klobig an seinem schmalen Handgelenk baumelt.
„Herrje, der Installateur muss jeden Augenblick da sein“.


Leck mich auf ist eine Anthologie erotischer Geschichten vierschiedener Autoren. Herausgeber ist Martin Jankowski und verlegt wird der Band von unserem Portal "Erotisches zur Nacht"

Gregor hastet zum Kleiderschrank und versucht sich in einen eingriffslosen Slip zu zwängen. Keine Chance, schon auf halbem Weg zum Becken ist der Fetzen Stoff zum Zerreissen gespannt.
„Hmm, der Tanga für gewisse Stunden tut’s auch nicht.“ Gregor entscheidet sich für eine klassische Boxershort mit Eingriff. Die Jeans vom Vortag ist ebenfalls zu eng. Gregor wühlt im Kleiderschrank und entdeckt endlich eine ausgbeulte Stoffhose, die zwar am Becken spannt, ihn aber zumindest untenrum verhüllt. Der Bund labbert zugegebenermassen ein bisschen und der Gürtel könnte auch ein paar Löcher mehr haben, aber für den Moment reicht’s. Gregor wirft sich sein weitestes Hemd über und schafft es mit Mühe die Knöpfe über seiner Brust zu schliessen. „Ich brauche unbedingt neue Klamotten und vor allem BH’s“, schiesst es ihm durch den Kopf. Nur wie? Gregor hat bereits zahllose Busen entblößt, geküsst und massiert, sich aber noch nie Gedanken über so profane Dinge wie Körbchengrösschen gemacht. Wie war das nochmal? Eine undurchsichtige Kombination aus Buchstaben und Zahlen,die den Umfang der weiblichen Brust definiert. Gregor grübelt wie er, möglichst ohne Aufsehen zu erregen, seine Körbchengrösse ermitteln könnte.
Als die Türklingel schellt.


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Barfuss rutscht Gregor über das Parkett zur Wohnungstür und stopft das Hemd mehr schlecht als recht in den Hosenbund. Er öffnet die Tür.
„Guten Tag, ich bin Jose Alvarez von Schmid Installationen, bin ich hier richtig bei Gregor Sauber? Ich sollte den Waschmaschinenanschluss reparieren.“
Dunkles lockiges Haar, fast schwarze Augen, ein Latin Lover in Blaumann, Typ Antonio Banderas, steht vor Gregor.
„Süss“, ist das erste was Gregor einfällt.
„Süss?!“ Das Wort gehört eigentlich nicht zu seinem Vokabular um das andere Geschlecht zu klassifizieren, eher Schnecke, Mieze oder Torte.
Gregor räuspert sich.
„Ähem, Gu...Guten Tag. Ich bin Julia Sauber, die Schwester von Gregor. Gre...Gregor ist ge...gerade nicht da.“
„Ist das meine Stimme?“ Gregor verschlägt es fast die Sprache. Sein dominanter Bass hat sich in ein schüchternes Wispern verwandelt.
Er spürt wie Jose sie fast unverschämt mustert und nestelt nervös an der Hemdleiste. Diesen Blick kennt Gregor nur zu gut, das ist der lüsterne Blick des Jägers der seine Beute taxiert.
„Stimmt was nicht?“
„Äh, nein,“ antwortet der Installateur mit einem strahlenden Lächeln, „ich hatte nur nicht mit so einer hübschen Kundin gerechnet. Das ist alles.“
Aha, der Mann versteht sein Geschäft, denkt Gregor. Wie verführe ich eine Frau? Regel Nummer eins: Nette Komplimente machen. Besser ignorieren!
„Kommen Sie doch rein, ich zeige Ihnen das Bad“, Julia tritt zur Seite und lässt den Installateur eintreten, „dort lang.“
Sie folgt dem Installateur, „hmm, hübscher Hintern“, Gregor stutzt, „verdammt, was kommt mir denn da in den Sinn?“
„Die Waschmaschine leckt bereits seit einer Woche,“ Julia tritt hinter dem Installateur in das enge Bad, „Können Sie das regeln?“.
„Hmm, mal sehen“, Jose Alvarez kniet auf den Boden und langt hinter die Waschmaschine.
Julia nutzt die Gelegenheit und wirft einen unauffälligen Blick in den Spiegel.
„Jesus, wie sehe ich denn aus?! Da muss Mann ja grosse Augen machen.“
Ihr Busen zeichnet sich rund und detailliert in dem viel zu engen Hemd ab. Steif spitzen die Brustwarzen durch den dünnen Stoff. Die im Brustbereich zum Zereissen gespannte Hemdleiste gibt zwischen den Knöpfen Julias blanke Haut frei. Von der Seite kann sie sogar ihre weichen Brustansätze erkennen. Anstatt sich um die schmale Taille zu schmiegen hängt der viel zu weite Hosenbund lose auf Julias Becken, darunter lugt die Boxershort hervor.
„Ich sehe aus als hätte ich es auf was abgesehen“, denkt Gregor leicht panisch.
„Ähm, wollen Sie vielleicht einen Kaffee?“
„Ja, gerne,“ Jose schenkt Julia erneut sein verführerisches Lächeln, „schwarz mit etwas Zucker, wenn’s geht“.

Julia tappst zum Kleiderschrank und wirft sich Gregors weite Lederjacke über. „So jetzt sehe ich einigermaßen zivil aus“. In der Küche muss sich Julia enorm strecken, um an die Kaffeedose im obersten Regal zu gelangen. „Kleiner geworden bin ich auch,“ stellt sie, gar nicht mehr überrascht, fest.
Die Espressomaschine zischt, Julia stellt klappernd die Kaffeetassen auf das Tablett. Bei der Gelegenheit fällt ihr missbilligender Blick auf das Brandloch in der Küchentheke. Gregor hat sich an dem schwarzbraunen Brandmal in der cremefarbenen Pinienimitation nie gestört. Jetzt erscheint Julia der schwarze Fleck plötzlich riesig und völlig unakzeptabel. Der muss auf jeden Fall weg!
Gregor stützt sich auf der Theke ab und reibt sich die Stirn.
„Was ist nur los mit mir. Meine Wahrnehmung hat sich total verändert.“ Das gilt auch für den Installateur im Bad. Julia kann nicht verhehlen, dass der Mann sie sexuell anzieht. Sexuell!! Ein Mann!!
„Zuviele Östrogene, zuwenig Testosteron“, Julia kichert nervös.
„Haben Sie was gesagt?“
Julia blickt auf. Jose steht in der Küchentür.
„Äh, nein, ich habe nur laut gedacht“, Julia wirft Jose einen unsicheren Blick zu, „und haben Sie das Leck bereits gefunden?“
„Ich musste nur einen Dichtungsring auswechseln“, lächelt Jose, „nicht der Rede wert.“
„Das ging ja fix,“ Julia reicht Jose die Espressotasse, „der Kaffee ist gerade fertig geworden“.
Wie zufällig streifen Joses kräftige Hände Julia’s schmale Finger. Die leichte Berührung lässt Julia erschauern. Julia lehnt sich an die Theke und nippt am Kaffee.
„Hmm, der Espresso ist hervorragend“, Jose blickt Julia an, „fast so gut wie in Spanien“.
„Was für Augen, so dunkel, so tief“, denkt Julia angeregt.
„Ähem, Sie sind Spanier?“
„Ja, aus Malaga“, antwortet Jose, „aber mit 10 Jahren bin ich mit meinen Eltern nach Deutschland umgesiedelt“.
„Malaga. Kommt da nicht auch Antonio Banderas her?“
„Ja. Sie werden es nicht glauben,“ lächelt Jose, „aber die Familie Banderas wohnte damals nur ein paar Strassen weiter. Antonio’s Bruder Xavier kannte ich sogar“.
Jose lehnt sich neben Julia an die Theke. So dicht, dass Julia sein herbes Parfum erschnuppern kann und die Wärme seines Körpers spürt. Fast unwillkürlich rückt sie ein bisschen näher an den Spanier heran.
„Und wie sind die Banderas so?“
„Ganz normal und natürlich,“ Julia spürt wie Jose’s kräftige Hand unter ihre Lederjacke fährt und ihren Rücken streichelt, „so wie Du und ich.“
Julia versteift sich und im selben Moment ist sie ungeheuer erregt.
„Wissen Sie was ich dachte, als ich Sie vorhin das erste Mal sah, dass Sie ein bisschen aussehen wie Antonio Ban...Jose!“


Porno Royal ist eine Anthologie erotischer Geschichten vierschiedener Autoren. Herausgeberin ist Tanja Steinlechner und verlegt wird der Band von unserem Portal "Erotisches zur Nacht"

Julia spürt Jose’s weiche Lippen auf ihrem Mund. Sie will Jose wegdrücken. Stattdessen zieht sie Jose näher an sich heran. Sie umgreift seinen Rücken, spürt seinen kräftigen an sie gepressten Körper. Sie nimmt sein hartes Glied wahr, das gegen ihren Schoss drückt. Gierig sind ihre Münder ineinander versunken. Sie spürt Jose’s Hände an ihrem empfindsamen Busen. Julias straff sitzendes Hemd platzt auf, als Jose die Knöpfe löst. Weich fallen ihre Brüste aus der Umklammerung, spitz und erregt drücken ihre sensiblen Warzen gegen den groben Stoff seines Overalls. Verlangend reisst sie den Reissverschluss seines Blaumanns auf. Erregt spürt sie, wie ihr Busen gegen seine blosse Brust drängt. Ungestüm hebt er sie auf die Theke. Ihre Schenkel umgreifen seine schmalen Hüften. Seine Hand fährt zwischen ihre Beine. Seine Finger massieren durch den doppelten Stoff ihre Scham. Sie zieht Jose den Overall bis auf die Oberschenkel herab. Nackt bis auf den Slip drängt Jose gegen Julias Körper. Steif erhebt sich sein männliches Organ, als die Unterhose fällt. Fordernd bedrängt sein harter Penis ihre Vagina. Begehrlich reisst er ihr Hosentürchen auf und zieht die Boxershort von ihren Hüften. Erregt spürt sie seine fleischige Eichel zwischen ihren feuchten Schamlippen. Mit einem kräftigen Ruck versinkt sein hartes Glied in ihrem Unterleib. Julia stöhnt auf. Sie spürt einen stechenden Schmerz, der von ungeheurer Lust überlagert wird. Sein männliches Organ walkt tief in ihrem Schoß. Julia spürt den Orgasmus kommen. Sie umklammert Jose’s Hüften, während ihr Unterleib sich ekstatisch aufbäumt.
„Huuh“, die Woge der Erregung verebbt. Sein harter Penis treibt und stösst weiter tief in ihrem Unterkörper. Sein Atem bläst gegen ihre Wangen, sein dunkler Blick ist wollüstig verhängt. Sein Geschlecht in ihr ist riesig und geschwollen. Julia spürt die Lust wieder aufbranden. Sie schiebt ihr Becken gegen seine stossenden Lenden. Ein erregtes Stöhnen entwindet sich ihren geöffneten Lippen. Sein Stossen wird härter, schneller, fordernder. Sie umgreift mit der einen Hand seinen kräftigen Oberarm mit der anderen Hand fährt sie über seinen schweissbedeckten Brustkorb. Julia packt Joses Nacken, zieht seinen Kopf nah an sich heran und flüstert ihm ins Ohr.
„Nimm mich von hinten“.
„Julia“, stöhnt Jose.


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Sein hartes Glied fällt aus ihrem Schoß. Geschmeidig rollt sie sich auf den Bauch und stützt sich auf der Küchentheke ab. Erregt spürt sie wie seine kräftigen Hände ihre Taille umgreifen. Seine Eichel fährt von hinten zwischen die nassen Schamlippen ihrer Vagina und dringt erneut in sie ein. Sie sieht wie die harten Warzen ihrer weichen Brüste im Rhytmus seiner Stösse vor und zurück wogen. Julia erlebt den Sex mit ihrem neuen Körper intensiver denn je. Noch nie hat sie der Geschlechtsakt so erregt. Sein tief in ihr treibendes Glied entfacht ein sinnliches Feuerwerk der Lust. Jede Faser ihres Körpers ist auf den Geschlechtsakt konzentriert. Fast gegen ihren Willen entfährt ihr erneut ein lautes lüsternes Stöhnen. Immer fordernder drängt Jose in ihr. Seine grosse Hand umpresst ihren weich herabfallenden Busen. Sein Geschlecht walkt prall und heftig tief in ihrem Schoß. Julia spürt lüstern, dass seine Eruption kurz bevorsteht. Sie spürt seinem Atem im Nacken und hört sein unterdrücktes Keuchen. Von Lust umnebelt richtet sich Julia auf. Sein berstender Penis gleitet aus ihrer Vagina. Der weisse Samen schiesst pulsierend aus seiner Eichel, benetzt ihre Oberschenkel und spritzt auf ihre Pobacken.


Die Schokospalte ist ein Storyband mit erotischen Geschichten unserer Autorin Anita Isiris.

„Hah“, ermattet lässt sich Jose von hinten auf Julia fallen. Julia sieht seine rosa zuckende Kuppel zwischen ihren samennassen Schenkeln. Sie erfasst sein glitschiges Glied und spürt wie sein praller Fortpflanzungsmuskel allmählich in ihrer Hand erschlafft. Stürmisch übersät er ihren Nacken mit Küssen. Leicht perplex nimmt Julia wahr, dass Joses Sperma auf ihrer Haut nicht weiss sondern rosarot ist. Ein Rinnsal roten Blutes aus ihrer Vagina hat sich mit seinem Ejakulat vermischt.
Klar, wird sich Julia gewahr, sie war ja noch Jungfrau gewesen.
Peinlich berührt langt sie über die Theke zur Küchenrolle, während Jose weiterhin ihren Nacken liebkost, und wischt unauffällig ihre Schenkel sauber.
Sanft aber entschlossen entwindet sich Julia Jose´s Umklammerung.
„Wieviel schulde ich Ihnen für die Reparatur?“
Julia schlüpft hastig in die Hose und bedeckt ihren blossen Oberkörper.
„Mach Dir, äh, machen Sie sich keine Umstände. Das geht auf’s Haus.“
Ihre plötzliche Distanz irritiert Jose. Julia plagen Schuldgefühle und Scham.
„Was habe ich nur getan?“ zermartert sich Gregor das Gehirn, „wie konnte ich mich so weit gehen lassen?“
Jose’s Anwesenheit stört Julia auf einmal. Ungeduldig mit den Fingern trommelnd sieht sie zu, wie sich Jose in den Overall zwängt.
„Haben Sie auch sicher kein Werkzeug im Bad vergessen?“ Julia lotst Jose zügig zur Haustür.
„Julia, was ist denn auf einmal los mit Dir?“, ratlos wirft der Spanier ihr einen waidwunden Blick zu.
„Nichts Herr Alvarez, aber ich muss noch Sachen erledigen. Tut mir leid.“
„Sehen wir uns wieder?“, fragt Jose bettelnd, als er im Hausflur steht.
„Nein“.
Bumm, heftig knallt Julia Jose die Wohnungstür vor der Nase zu.
Armer Kerl, wie soll er auch wissen, dass er sich gerade mit einem Mann vergnügt hat.

Copyright Nikolaus Niehaus 2010


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3 Kommentare

24.09.2010 15:48 Niehaus
Danke für die Lorbeeren und die Erbsen ;-) Frau: breites Becken, schmale Taille, Mann: schmale Hüften, darüber Schmerbauch. Hose spannt im Hüftbereich und schlabbert darüber.

06.08.2010 23:45 Motte
Nette Idee für eine Geschichte, sehr fantasievoll geschriben. ich würde gerne lesen wie es mit gregor/Julia und ihrem Leben weitergeht?! Und ob Jose doch noch eine Chance bekommt!!! LG und viel Erfolg beim weiteren Schreiben^^.

06.08.2010 16:32 Nucleus
Ganz nett, aber unglaubwürdig wird es bei der Szene, in der er/sie nach passenden Klamotten sucht. Eigentlich müssten die Männerklamotten, die er besaß mehr als passen, eher schlabbern. Zu eng kann nicht sein. Es sei denn, er war als Mann leptosom. Dann würde es einen Sinn ergeben. Sorry für die gezählten Erbsen. Keep on writing. *aprubt ... ist das ein spanisches Wort?



Leser heute: 1 - gesamt: 1.


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