Uisge beatha – Wasser des Lebens |
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Wir hatten den vermutlich letzten schönen Herbsttag genutzt und waren aufs Land spazieren gefahren. So gingen wir in der warmen Herbstsonne durch den Wald und genossen die frische Herbstluft. Die Farben des Herbstes verbreiteten eine wunderbare Stimmung, bunt und fröhlich bereitete sich die Natur auf den kommenden Winter vor. Hand in Hand gingen wir einzig und alleine in der Gesellschaft der Vögel, die ebenfalls die letzten Sonnenstrahlen nutzten und zum letzen Mal ihre Melodien von sich gaben. Wieder lag ein Findling am Wegesrand als letztes Relikt der Eiszeit, vom Eis zurückgelassen und Kultstätte für spätere Völker. Ich drückte dich an einen dieser Steine und in einem unendlichen Kuss verschmolzen unsere Seelen und wir wurden eins mit der uns umgebenden Natur. Ohne zu wissen, wie viel Zeit inzwischen vergangen war lösen wir uns aus unserem Kuss heraus und schauten uns tief in die Augen. Ich glaubte das Universum in deinen Augen wieder zu finden und versank in diesen unendlichen Weiten. Wieder begegneten sich unsere Lippen und deine Zunge strich sanft und irgendwie fordernd über die meine. Zärtlich trafen sie sich, erkunden sich und tastend streichelten sie sich. |
George DeRos |
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