Judith schloss die Tür des Appartements hinter sich und begann noch im Laufen, ihre Sachen auszuziehen. Sie hatte sich früher aus dem Büro gestohlen und wollte noch schnell duschen, bevor ihr Löwe kam. Seit einigen Monaten war sie seine Geliebte und er hatte ihr ganz in der Nähe ihrer Arbeit ein entzückendes Appartement gemietet, damit sie so viel Zeit wie möglich miteinander verbringen konnten. Es bestand eigentlich nur aus einem großen Zimmer, einem exklusiven Bad und einer kleinen Terrasse, aber für Judith war es wie ein Palast. Die Einrichtung hatte sie selbst ausgesucht. Nun thronte ein riesiges Messingbett samt Baldachin in der Mitte des Zimmers und vor einem künstlichen Kamin lag ein kuscheliges Fell welches von zwei wunderschönen, ledernen Ohrensesseln flankiert wurde. Es gab eine kleine, immer gut gefüllte Bar und einen wuchtigen Schrank, der allerdings fast nur Handtücher und Bettwäsche enthielt. Und natürlich ein paar Sachen zum Wechseln für Notfälle sowie die hübschen Dinge, die er ihr zum Geschenk gemacht hatte. Judith warf einen prüfenden Blick auf das Bett und stellte anerkennend fest, dass ihre Putzfrau alles frisch mit der roten Satinwäsche bezogen hatte. Sie legte ihre Sachen beiseite und schlüpfte ins Badezimmer. Schade, dachte sie, für ein Bad in der riesigen Marmorwanne war keine Zeit mehr. Nachdem sie geduscht hatte, bürstete sie sorgfältig ihre Haare und entschied sich dann für ein langes, schwarzes Negligé. Es war seitlich bis zu den Hüften geschlitzt und der tiefe Ausschnitt wurde mit vielen Bändern und Schleifen geschlossen. Sie ließ die Rollläden herunter und entzündete ein Meer von Kerzen. Dann stellte sie seinen Lieblingswein zurecht und warf sich ungeduldig aufs Bett. Wo blieb er nur? Normalerweise ließ er nie lange auf sich warten. Sie nahm ein Buch von dem Tischchen neben dem Bett und begann lustlos zu lesen. Nach kurzer Zeit und einigen Schlucken Wein auf leeren Magen fielen ihre Augen zu.
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Zina Straudt
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***Sie erwachte von einem unangenehmen Druck auf ihrem Mund und riss die Augen auf. Es war fast dunkel im Zimmer, nur eine Kerze brannte noch. Auf dem Rand des Bettes saß eine dunkle Gestalt, deren Mund und Nase durch ein schwarzes Tuch verdeckt wurde und drückte ihr seine behandschuhte Hand auf die Lippen. Ihre Augen weiteten sich und sie bäumte sich erschreckt auf. "Pscht!" Der Mann umfasste mit der zweiten Hand ihre Handgelenke und presste sie zurück auf das Bett. Judith wand sich wild und strampelte, doch er stieß nur ein amüsiertes Schnauben aus und schob sich rittlings über sie, so dass er sie mit seinem Gewicht nieder halten konnte. Eine Zeit lang ließ er sie so zappeln und sich winden, während er sie scheinbar mühelos in seinem Griff hielt. "Genug!" Judith erstarrte. Seine Stimme war tief und befehlsgewohnt und seine Augen glitzerten gefährlich. "Hab keine Angst. Wenn du gehorchst, wird dir nichts passieren. Du wirst nicht schreien! Und du hörst mit dem Gezappel auf. Hast du mich verstanden?" Judith nickte schwach. "Ich werde jetzt die Hand von deinem Mund nehmen. Wenn du schreist, werde ich dich knebeln! Und wenn du versuchst wegzulaufen, binde ich dich am Bett fest!" Langsam hob er seine Hand, dann ließ er ihre Gelenke los, jederzeit bereit, sie sofort wieder zu packen, sollte es ihm nötig erscheinen. Judiths Herz raste und sie atmete in kurzen, schnellen Zügen. Der Mann stieg von ihr herunter und nahm lässig auf der Bettkante Platz. Seine behandschuhte Hand strich behutsam über ihr Gesicht und Judith fühlte die raue Berührung des Leders auf ihren Lippen, bevor er über ihren Hals streichelte. Stocksteif lag sie vor ihm, und wagte nicht, auch nur einen Finger zu rühren. "Öffne das Oberteil!" Judith sog ängstlich die Luft ein. Ihre Hände zitterten, als sie die Bänder löste und widerstrebend ihren Busen entblößte. Ihre Brustwarzen waren bereits steif und als er mit den Kuppen seiner Handschuhe darüber fuhr, bekam sie eine Gänsehaut. Leise lachte er, als er ihr Schaudern bemerkte. "Zieh dein Nachthemd hoch!" Sie biss sich auf die Lippen und begann langsam, den Rock ihres Nachthemdes nach oben zu ziehen. Etwa in der Mitte der Oberschenkel angekommen zögerte sie – sie trug kein Höschen darunter. "Höher!" Judith schloss die Augen und zog ergeben den Saum ihres Nachthemdes bis zu ihrem Bauch hinauf. Ihre Scham war bis auf einen kleinen Streifen blank rasiert und sie keuchte auf, als er mit den Fingern langsam über ihren Venushügel fuhr und seine Hand schließlich zwischen ihre Oberschenkel schob. "Bitte hören Sie auf!" flüsterte Judith. "Pscht, sei schön still. Ich tu dir nicht weh. Und spreiz deine Schenkel." Judith schluckte und öffnete ein wenig ihre Beine. "Weiter!" forderte er. Zaghaft gehorchte sie. Zuerst langsam und sanft, dann immer fester begannen seine Finger, ihre Perle zu reizen und als sie spürte, wie das raue Leder seines Handschuhs zwischen ihre Schamlippen drang, zuckte sie zusammen. Er streichelte und rieb sie, bis sie leise anfing zu stöhnen und begann, sich unruhig zu bewegen. Mit jeder Berührung seiner Finger nahm die Feuchtigkeit ihres Schoßes zu und ihre Schamlippen begannen vor Gier zu pulsieren. Als er dann einen Finger in sie hineinschob, mit ihm die Innenseite ihrer Scham massierte und gleichzeitig mit seinem Daumen über ihre kleine, harte Knospe rieb, stöhnte sie laut und hob ihm gierig die Hüften entgegen. Während die Bewegungen seiner Finger immer schneller wurden, musste Judith sich auf die Hand beißen, um nicht vor Wollust zu schreien. Als sie sich auf dem Höhepunkt ihrer Lust aufbäumte, drückte er ihr blitzschnell wieder eine Hand über die Lippen, um ihre lustvollen Schreie zu dämpfen. Noch während die zitternd in die Kissen zurücksank, schob er sich über sie. Er drängte seine Knie zwischen ihre Beine und Judith hörte, wie er den Reißverschluss seiner Jeans öffnete. Dann spreizte er mit einer Hand ihre Schamlippen und drückte die Spitze seines harten Gliedes gegen ihre nasse Muschi, bevor er mit einem einzigen festen Stoß komplett in sie eindrang und sofort begann, sie hart und wild zu reiten. Judith bog ihren Rücken durch und hob sich ihm gierig entgegen. Kurz bevor er seinen eigenen Höhepunkt erreicht, kam Judith zum zweiten Mal und wieder verschloss er ihr den Mund mit seiner Hand. Er knurrte zufrieden, als er seinen Samen in sie ergoss und zog sich danach rasch aus ihr zurück. Erschöpft schmiegte Judith sich in die Laken. Ihr Herz raste noch immer und sie hielt die Augen fest geschlossen, als er aufstand. Sie hörte das leise Rascheln der Bettwäsche und sofort darauf das Schließen eines Reißverschlusses. Anschließend fühlte sie, wie er ihr sanft einen Kuss auf die Stirn hauchte. Dann fiel die Haustür ins Schloss. Sie lächelte selig und kuschelte sich in die Kissen. Womit würde ihr Löwe sie wohl beim nächsten Mal überraschen?
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erotische Kunst von Sven Asmus
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