Eros, Desperados Maria

Desperados Maria Eros wurde in den Siebzigern als Sohn eines deutschen Diplomaten und einer argentinischen Sängerin an Bord eines Luxusliners zwischen Hongkong und Los Angeles geboren. Aufgewachsen in verschiedenen europäische und lateinamerikanischen Städten, verbrachte er einige Jahre seine Studienzeit in Münster.


Galerie

Achte keine Vorzeichen

Als sie mir wehtat

An die Schönen an ihr

assoziationen am rande der rinde

Auf Müßiggang

Begehren

Biß des Eros

Bis zum Übermaß Deines überfließenden Ankommens

Bitte sehr

Blutet

blutrote münder

Carla weint

Da ist kein Ausrechnen

Da sind kaum noch Gedanken

Dann gehst du deinen Weg

Das Dunkel

Das Ritual

Der Kleinling

Der Kuß

Abschied

Der Weg ist schwer zugänglich

Devotion (Anbetung)

Die Sphinx

die verweigerung

Die Zeit meistern

Diesem Tag spricht die Stimme

Schokoladeneis

Das Lächeln der Muse

Jeden Tag der gleiche Scheiß

Der Hölle entronnen

An die jungen Mädchen

Wo ist die Lust geblieben

Unter der Oberfläche

In der Kunst habe ich schon viel erlebt

Abenddämmerung

Es gibt Menschen

Inzest

Von Dichtern und Boxern

Wenn ich allein bin

Kompliment an jemanden den nur ich kenne

Alter Egos

Mein Haus

Das Haus der Amazone Bottée

Vogel Strauss Politik

Morgenröte

Und wir sind geil

Ich sterbe den Currytod

Gedanken an eine Schlampe

Revolution und Sex

Alles wie immer

Glück

Der Tod

Dekadenz

Mein Gehirn löst sich auf

Restwolke

In hundert Jahren

Wie ist das geschehen?

Schlaf

Gebt mir Geld

Merkel-Sex

Suppenfrühling

Irgendwas fehlt

Anspruch

Staubsauger des guten Geschmackes

Steingrau

Dein Blick


Nachhaltig beeinflussten ihn der kosmopolitische Freundeskreis seiner Mutter und ihr südamerikanisches Temperament. Sein Vater dagegen, in frühen Jahren ein Lebemann, zog sich mehr und mehr aus dem öffentlichen Leben zurück und fand pensioniert seinen Frieden in tiefer Religiosität. Dieses Spannungsverhältnis zwischen Lebensfreude und einer verklemmten westdeutschen Kleinstadtmoral hinterließen tiefe Spuren und formten Desperados Maria Eros zu dem Künstler, der er ist. Sein Schaffen ist geprägt von der Frage nach der Moral und Verantwortung in uns. Und er geht seinen Weg konsequent. So greift er grundsätzlich Werke fremder Fotografen auf um diese zu bearbeiten und zu verfremden. Aber er leugnet diesen Schaffensprozess nicht. Zitat: „Ich stürze mich auf fremde Arbeiten wie ein Geier und transformiere sie nur zu gern. Ja, meine Arbeit fußt zu einem nicht unerheblichen Teil auf der Arbeit anderer Künstler. Ich bin ein Kunstschmarotzer. Aber ich glaube, dass meine Arbeit, das Werk anderer erst wahrhaft vollendet. Ich benutze nur Arbeiten, von denen ich glaube, dass der ursprüngliche Künstler diese nicht optimal gestaltet hat. Meine Aufgabe ist es die künstlerische Endfassung zu finden.“
Man kann sich aber dem Künstler auch über eine Analyse seines Namens nähern. Natürlich ist Desperados Maria Eros ein Pseudonym, aber ein äußerst aufschlussreiches. So steckt in dem Wort Desperados sowohl die Begriffe verzweifelt und hoffnungslos, als aber auch verwegen, tollkühn oder ungeduldig.
So kann man behaupten, das das Werkschaffen von Desperados Maria Eros geprägt ist, von der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit einer Gesellschaft, die im Bereich der Sexualität eine Doppelmoral lebt. Aber auch von der Verwegenheit und Ungeduld, mit der der Künstler eben dieser Gesellschaft, mit seinen Werken den Spiegel vor das Gesicht hält und hoffnungsfroh provoziert. Was kann man von einem Banditen der Lust auch anderes erwarten?


Teilen

 


Zugriffe heute: 1 - gesamt: 1.


Warning: fopen(../../assets/plugindata/w2dcntd4acb663beeb526d5ad9a5f08a383f77.dat) [function.fopen]: failed to open stream: Permission denied in /home/erotisch/public_html/printable/auf-den-leib-geschrieben/photographen/eros-desperado-maria.php on line 742


(C) Erozuna Entertainment 1999 - 2010 Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken