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Norma
Banzi
über „2 men kissing„ von Justin C. Skylark und Simon Rhys Beck
"In 2 men kissing" haben Simon und Justin wieder einmal gekonnt auf der Klaviatur homo-erotischer Sehnsüchte gespielt. In abwechselndem Vortrag ihrer Kurzgeschichten wird der Leser entführt in eine Welt der Vampire, Elfen, Magier, Dämonen und (ganz besonders reizvoll!) der Wassermänner. Und was andere Autoren gerne verschweigen, wird hier offenbar:
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Simon
Rhys Beck (links)
und Justin Scylark |
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Auch solche Wesen haben ganz handfeste körperliche Bedürfnisse. Hemmungslos setzen sie ihre jeweiligen besonderen Talente ein, um den begehrten Partner zu erobern.
Aber Simon und Justin schreiben nicht nur fantastische Geschichten. Ihre in der realen Welt angesiedelten Stories brauchen den Vergleich nicht zu scheuen.
Auch sie sind von einem besonderen Charme |
durchdrungen,
was wiederum beweist, dass sich der Zauber der fantastischen Geschichten nicht (allein) aus den übernatürlichen Wesenheiten speist, sondern aus der Inspiration und dem jeweiligen Stil der Autoren.
Wie nun zu jedem der Autoren einen individuellen Kommentar abgeben? Schreibe ich, Simon habe einen etwas handfesteren Stil, wird Justin vielleicht einwenden, auch er könne handfest schreiben und die Geschichte "Lydia – eine Nacht mit Folgen" als Beweis dafür anführen. Benenne ich ihn als den Verträumteren von beiden und führe als Beispiel die Geschichten "Elfenhaar oder Liebesgrab" an, wird Simon wahrscheinlich murren, er könne auch träumen, ich müsse mir nur die Geschichten "CAT" und "Unbekannte Mächte" vor Augen führen.
Fakt ist, dass einige von Justins Gedichten Aufnahme in "2 men kissing" gefunden haben. Sie laden zwischen praller Erotik zum Verweilen ein. Sie sind wie kühlende Oasen in der Hitze der Lektüre. Wie bei den Gedichten von Justin, bleibt der Blick des Lesers auch an den vorzüglichen Zeichnungen von H. Stallion haften und rettet ihn so vor der Gefahr, die Geschichten des Buches in seiner Gier allzu ungebremst zu verschlingen.
"2 men kissing" ist das erste Buch, dessen Cover für mich eine eigene, ganz spezielle Lockwirkung entfaltet hat. Vielleicht bin ich in Bezug auf Buchcover ein wenig zu ignorant. Sie interessieren mich normalerweise kaum. Ich habe noch nie ein Buch nach seinem Cover ausgesucht. Wegen mir könnten alle Bücher in den Buchhandlungen auf dem Bauch liegen, so dass ich sofort und ohne weitere Mühe an das herankomme, was mich wirklich interessiert, die Inhaltsangabe auf dem Buchrücken. Bei "2 men kissing" habe ich aber zum ersten Mal in meinem Leben die Sogwirkung des Buchcovers gespürt. Vielen Dank, Markus
Morianz!
Zu
den Autoren bei Erozuna:
S.R.
Beck
J.
Skylark
2 men kissing„ von Justin C. Skylark und Simon Rhys Beck
ISBN 3-934442-14-5 Vertrieb: www.ubooks.de
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