Erotische Geschichten und Bilder

Werbung

 

erotische Bilder und Geschichten

 

Aktuelle Themen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Webmaster Erozuna

All rights reserved

1998 - 2002

 

Interview mit Nikolai de Treskow 1.

Nikolai  de Treskow ist der einzige moderne Minnesänger im deutschsprachigen Raum. Als Musiker arbeitet er seit vielen Jahren daran, die mittelalterliche Musik mit modernen Musikstilen zu verbinden. 1997 schaffte er es sogar mit einer Mittelalter-Pop-Produktion bis in die deutschen Dance-Charts und 1995 bis ins Guinnessbuch der Rekorde. Als Minnesänger ist er ein Botschafter neuer (alter!) Formen der Höflichkeit und des Werbens um eine Frau. Seit 1995 lebt er auf Burg Ziesar in Brandenburg. Von dort startete er einen romantischen Siegeszug, der ihn als Musiker wie auch als Experte für die Hohe Kunst der Verführung bekannt machte.

Krischan Schoeninger im Gespräch mit Deutschlands einzigem Minnesänger Nikolai de Treskow über seine Ausstellung Tausendundein Liebesbrief,
seinen Liebestrank,
seine Tour de Gral in Südengland,
seine Suppenküche in Goa,
über Heinrich von Morungen in Indien
und seiner erfolgreiche Flirtschule in der Mark Brandenburg.
Als Service natürlich die Projekt-Kontaktadessen

Tausendundein Liebesbrief
Nikolai, über nunmehr ein Jahrzehnt öffentlichen Bemühens um die Gunst des Weibes haben sich viele Dinge angesammelt. Die Dinge eines Lebens, das der Hohen Minne huldigt und der Niederen Minne frönt. Was ist Minne? Wer ist dieser Mann der mit seinen 3 Frauen, die er "Gespielinnen" nennt?
Einer, der sich jeden Tag von Neuem um seine Freundin bemüht, als wäre es der erste Tag...! Das ist Minne hautnah. Die wirklich HOHE Kunst der Verführung ist es doch, die Angebetete nicht nur für sich zu gewinnen, sondern sie zu halten, sie immer und immer wieder für sich zu begeistern! Zugegebenermaßen hat das eben auch bei mir nicht immer geklappt ­ aber es hat meine Ausstellung entstehen lassen!
... mit der du ja einen ganz besonderen Voyeurismus gestattest. Die Tür zu deinem ganz persönlichen Lebens- und Liebensarchiv steht da ja schließlich mehr als nur einen Spalt breit offen ­ hier sind Sammelstücke des Begehrens als Einblicke in Intimitäten eines professionellen Frauenbetöreres zu sehen und zu spüren...! Was war für dich selbst das Faszinierendste bei der Erarbeitung der Ausstellung?
Dass sich ein 3 Jahre alter Liebesbrief beim heutigen Lesen ganz genauso präsent anfühlt wie ein 15 Jahre alter! Ich lese den Brief, und plötzlich ist er absolut nichts Vergangenes, ist er nah und unmittelbar und hat nichts von seiner Kraft verloren. Komisches Gefühl!
...und das tausendundeinmal?!­ Der Titel Deiner Ausstellung, die durch die Deutschen Bundesländer reist, lässt offen gesagt an eine öffentlichkeitswirksame Form der selbstverliebten Darstellung des Minnesängers denken, suggeriert er doch, dass es sich bei der Ausstellung um eine Sammlung privater Huldigungen an den Künstler und an den Menschen de Treskow handelt!
Dass es sich um an mich gerichtete Briefe handelt, steht für den Voyeur nicht im Vordergrund. Jeder wird insgeheim sich und seine persönliche Geschichte wiederfinden. Liebesbriefe sind Metaphern für Lust und Schmerz und wir alle sind unheilbare Objekte der Begierde!
Ich denke, dass "Tausendundein Liebesbrief" in einem sehr viel weiteren Rahmen gesehen werden muss. Es geht eben nicht um eine Beweihräuerung des Minnesängers, nicht einmal um mich selbst, denn nicht meine Person, an die die Briefe sich richten, steht hier im Vordergund, sondern eben jene Briefe.
Indem sie die verschiedensten Liebesbriefe und -geschenke zeigt, macht die Ausstellung die Mannigfaltigkeit der Facetten deutlich, in denen sich Liebe artikuliert.
Also, soweit ich das gesehen habe, artikuliert sich da aber oft auch alles andere als Liebe! Und dann diese überaus süßen, minneglichen Nacktfotos, die es auch mir zugegebener maßen  recht angetan hatten, die Liebespfänder und Gerüche von Deinen Verflossenen...?!
Die sind mir doch geschenkt worden, meist als Briefbeigaben! Da gibt es eben auch sehr, sehr leidenschaftliche Briefe, vor allem aber zarte, fast unschuldige, schüchterne und nüchterne. Da gibt es Briefe voller Sehnsucht und andere, in denen die Schreiberinnen ihre Verachtung oder Enttäuschung mitleidlos klar machen.
"Tausendundein Liebesbrief" ist somit ein anschauliches Beispiel für eine Ausstellung, die sich mit Liebe befaßt, jedoch nie betont sexuell wird, sondern sich auf das Gefühl an sich, auf Herz, Freude und Kummer konzentriert.
Was gibt es noch zu sehen?
Objekte, die die oft künstlerische Gestaltung der Briefe unterstreichen, auch wird mit Klängen und Bildern gearbeitet.
Am eindrucksvollsten fand ich den großen runden begehbaren Irrgarten mit Liebesbriefen!
... eine begehbare Spirale nach unserem Sonnensystem
... eine Glücksspirale!?
... sagt nur der Zyniker! Denn darunter sind auch einige Abschiedsbriefe zu finden, wo mir mächtig einer eingeschenkt wird!
Aufgelockert wird Deine Auswahl der Exponate durch interaktive Objekte, in denen Liebesgeschichten des Minnesängers verarbeitet wurden ­ so z.B. diverse private Anrufbeantworter, die der Besucher abrufen darf,
... private Kurzfilme
... sehr intime!
...die natürlich zum Teil noch auf Super 8 gedreht wurden
... und via Knopfdruck digital auf  Monitoren eindrucksvoll wiedergegeben werden
... mit so mit allen Sinnen erlebt werden können.
Die Klänge!  und Objekte in Deiner multimedialen Ausstellung ­ nicht ganz jugendfrei, wie mir schien!
...ich meine, auch Fetische und "Jagdtrophäen" gehören zur Liebe. Und Anrufbeantworter-Sprüche, die im wahrsten Sinne des Wortes Lust auf das darauffolgende Treffen machen, das sind im Grunde mündliche Liebesbriefe!
Von der anregenden Wirkung deiner Exponate für den Betrachter bin ich überzeugt, und wir werden sie auf unserer Internetseite www.erotisches-zur-nacht.de noch diesen Monat veröffentlichen!

 

Buch "Die Hohe Kunst der Verführung",

Campus-Verlag Frankfurt/M. / New York, 1997

kontakt@okbuero.de


Morungen
Nikolai, gibt es ein Projekt, das dir derzeit  ganz besonders am HERZEN  liegt?
Ein Abenteuer und echte Herausforderung für uns alle!?
Wenn Du es sagst!
... ist die Suppenküche "Morungen" für die Straßenkinder der indischen Hafenstadt Vasco da Gama (indisch Goa).
...die wohl nach Heinrich von Morungen benannt ist, dem abenteuerlichsten aller Minnesänger, der diese legendäre Indienfahrt unternommen hat?
Ich sehe, Krischan, du hast deine Hausaufgaben gemacht!
Wenn mich jemand wirklich interessiert!
Auf den Spuren Morungens bin auch ich 1999 nach Indien gereist und habe dabei in Vasco da Gama Dr. Desai kennengelernt, einen beeindruckend engagierten, charismatischen indischen Arzt, der dieses Hilfsprojekt ins Leben gerufen hat und den Kindern in seiner Heimatstadt zumindest einmal täglich eine richtige Mahlzeit ermöglicht. Ich habe selbst zwei Kinder ­ ja, die Früchte der niederen Minne! ­ und es hat mich zutiefst berührt, wie wenig die Straßenkinder die Chance haben, eine auch nur annähernd so kindliche Kindheit verleben zu können wie die meinen ­ und das allein durch Umstand und Ort ihrer Geburt.
Unsere Redaktion wird Dich unbedingt bei Deinem Projekt unterstützen!
Das finde ich überaus minneglich von Euch!!!

 

Suppenküche "Morungen" in Goa

katha@germanynet.de

mobil: 0170 ­ 2 46 46 38
minnegliche Spenden unter:
     Bankverbindung:
Nikolai de Treskow
Deutsche Bank 24
Kontonummer: 973 88 08
BLZ 100 700 00
Bitte immer im Betreff  
Spenden für "MORUNGEN" angeben!


zum 2.Teil des Interviews

Start

 Literatur

Bilder

MP3

Über 18

zurück

 

aktfotos erotikbilder aktfotos