Illusion

Illusion

Fred Lang
Fred Lang

Sie war etwas Besonderes.
Schon als ich das Übliche mit ihr tun wollte - so eine wartet ja nur darauf, ist ja förmlich darauf angewiesen - wußte ich es.
Ich hatte genügend Zeit, sie zu betrachten, und es gab nichts auszusetzen an ihr. Ihre schlanke Gestalt war fehlerlos.
In ihrer Ruhe lag wohl die besondere Wirkung, die sie auf mich ausübte. Nie zuvor hatte ich so etwas erlebt. Sie lag da, wie hingegossen, und wartete. Worauf?
Was in den nächsten Sekunden geschah, weiß ich nicht mehr. Ich erinnere mich nur noch daran, dass ich sie berührte und sie sich auf eine sonderbare Art fest und doch wieder auch weich anfühlte. Ich zündete und sie war entflammt. Es war wunderschön.
Ich durfte erleben, wie sie dahinschmolz und sich auf so beständige Weise verzehrte in ihrem Verlangen, uns Freude zu machen.
Ich merkte, dass sie glücklich war. Immerzu musste ich sie anschauen.
Sie strahlte mich an, auf eine so besondere Weise, wie nur sie es konnte.
Ich begann zu träumen.
Es wäre alles gut gegangen, wenn sie nicht angefangen hätte zu tropfen.

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