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Warum sind Frauen beim ersten Date so grausam?

 

Wenn eine Frau von einem Mann mehr will, als nur kurzfristige Begattungsspiele für eine Nacht, greift sie tief in die weibliche Trickkiste.
Dann wird manipuliert, dass sich die Balken biegen. Und selbst die letzte graue Maus verwandelt sich für einen Abend in einen stolzen Schwan. Bei diesem optischen Doping sind alle Mittel erlaubt. Da wird mit Schaumstoff ein Décolleté vorgetäuscht, dass jedes Porno-Model vor Neid erblasst. Mit Cremes, Conditioner, Make Up und zwielichtigen Enthaarungsmitteln erneuert sich eine Frau innerhalb von drei Stunden rundum und verlässt als langbeiniger Vamp die Wohnung.
Das Ziel der Mission ist klar. Der Mann wird in den folgenden Stunden um den Verstand gebracht.

 

 

Diese Aussage sollte wörtlich genommen werden und der Mechanismus dazu ist simpel. Mit schönen Augen und einem koketten Lächeln wird dem Auserwählten signalisiert. „Du darfst mich erobern!“ Und falls ein Mann tatsächlich zur Jagd getragen werden muss, kennt eine Frau genug Kniffe, bis auch beim verstocktesten Junggesellen der Samen in den Hoden köchelt.
Dann hat eine Frau die erste Phase geschafft. Ab jetzt regiert im männlichen Gehirn ein hochexplosiver Cocktail verschiedenster Sexualhormone. Aus einer gestandenen Persönlichkeit wird eine triebgesteuerte Person ohne einen Funken Objektivität und Ratio im eigenen Handeln.
Zu diesem Zeitpunkt schaltet eine Frau auf zweite Phase um. Jetzt wird sich aller Annäherungsversuche eines Verehrers erwehrt. Nicht soweit, dass er die Hoffnung verliert. Nein, schlimmer. Ein bisschen Küssen vielleicht, damit er Hoffnung auf mehr bekommt. Aber dann ist Schluss. Und Hoffnung auf mehr ist die schlimmste aller Folter.
An dieser Stelle keimt natürlich die Frage nach dem „Warum“ auf.
Dies zu beantworten ist einfach. Würde eine Frau einem Mann zu diesem fragilen Zeitpunkt ins Bett lassen, folgte die Ernüchterung zu früh.
Das üppige Décolleté schrumpft auf Normalmaß und um die Hüfte ist der Bauchspeck sichtbar. Ein Mann würde derart ernüchtert denken, „OK, einmal ist keinmal“ und beschließen, dieses Affäre als One-Night-Stand enden zu lassen.
Das weiß natürlich jede Frau. Darum darf ein Mann eine Frau bis nach Hause bringen und dann ist Schluss. Mit einem hormonellen Überschuss taumelt der Mann zu sich nach Haus ins eigene Bett und träumt einen geilen Sextraum von dieser Wahnsinnsbraut.
Am nächsten morgen wird er aufwachen und wissen: Sie sieht zwar wie eine Hure aus, aber sie ist eine Heilige. Dann wird er vergleiche mit seiner Mutter anstellen und begriffen haben, dass er diese Frau mit all ihren Makeln liebt und mit ihr bis ans Ende aller Tage leben möchte.
Männer sind doch auch zu leicht zu manipulieren, oder sehen sie das anders?

 

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Autor: Krischan von Schoeninger 

 

 

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