Was Frauen wirklich wollen

Krischan von Schoeninger 


Sigmund Freud bekannte nach dreißig Jahren Psychoanalyse resignierend. "Die große Frage, die nie beantwortet ist und die ich trotz (...) langem Forschen in der weiblichen Seele nicht habe beantworten können, ist die: WAS WILL DAS WEIB?" Ein Bekannter beantwortete mir diese Frage mit einem desillusionierendem "NICHTS!" Leider scheinen Frauen deswegen keine willenlose Geschöpfe zu sein. Denn es kostet einem Mann schon einige Mühe bis eine Frau auch mit ihm ins Bett will. Nein, Frauen wollen eine ganze Menge, leider aber auch gleichzeitig das Gegenteil davon. Fragen Sie eine Frau, nach was für einem Mann sie sich sehnt und sie werden folgendes hören: "Also er sollte treu, aufmerksam und liebevoll sein. Sensibel und zärtlich." Vergleichen sie dies aber mit ihrem aktuellen Freund ergibt sich folgendes Bild: "Er sollte mit anderen rumflirten, mich öfter abwimmeln und anschnauzen. Also irgendwie ein Arschloch sein." Nun, dem Weibe kann geholfen werden, denken wir und rasen in die Falle. Denn unter dieser widersprüchlichen Oberfläche eines scheinbar harmlosen und devoten weiblichen Willens lauert ein unersättlicher Machthunger. Geoffrey Chaucer erkannte dies schon 1380, immerhin über 500 Jahre vor Sigmund Freud, als er schrieb. "Alle Frauen begehren nur eines: Sie wollen herrschen - über den Gatten und über den Geliebten. Sie wollen das Regiment führen über den Mann. Dies ist ihr größter Wunsch."
Frauen wollen aber noch viel mehr. Am Anfang wollen sie beweisen, daß sie die besseren Menschen sind. Dann gründen sie Frauenzentren, zu denen kein Mann zutritt hat. Dort schneiden sie sich die Haare kurz, verbrennen demonstrativ ihre BH`s und erklären Männer zu unberührbaren Personen. Oder aber sie wollen eine Beziehung des Ausdiskutierens führen, was sexuell aufs selbe rauskommt.
Mit Dreißig erkennen sie dann, daß die Welt viel erträglicher ist, wenn kräftig gepoppt wird und quälen ihren beruflich gestreßten Ehemann mit dem Vorwurf: "Warum schläfst du nicht mehr mit mir?" Doch dieser besitzt längst eine hübsche junge Geliebte. Was mehr als verständlich ist, wenn die liebe Gattin mehr Falten im Gesicht als auf dem Rock trägt. Dann machen Sie uns das Leben aufs neue schwer. Nun muß der Mann sich den sexuellen Erpressungsversuchen der Frau erwehren. Wobei eine Scheidung kein Mittel ist, denn dann ist er sie zwar physisch und psychisch los, aber finanziell keineswegs. Frauen wollen halt nicht nur über den Mann herrschen, nein sie wollen auch noch an unser sauer verdientes Geld. Darum überleben sie uns auch, um genüßlich in den Genuß der Witwenrente zu kommen. Verfügt der Mann dennoch über eine gute körperliche Konstitution, läßt sie sich ganz einfach vor jedem Fußballspiel die Abseitsfalle neu erklären und treibt ihn so mit dieser simplen Methode erst in den Wahnsinn und damit zielsicher in den Selbstmord hinein. Denn Frauen wollen nicht nur über Männer herrschen und an ihr Geld kommen, sondern auch über das Fernsehprogramm bestimmen...

Copyright Krischan von Schoeninger 2000

 

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