Sie sind hier: >>> Literatur >>> Geschichten
Therapie, Die Teil3
Nur zwei Tage später war Vince auf dem Weg in die Innenstadt. Die SMS, die er von Carla erhalten hatte war unmissverständlich.
„Du kommst heute um 18 Uhr in meine Praxis. Alles Weitere später.“
Als er die Räume der Therapeutin betrat, erwartete Carla ihn bereits. Sie war in einen engen Overall, der gekonnt ihre weiblichen Formen betonte, gekleidet und bat ihn sich zu setzten. Als Vincent wieder an dem hellen Schreibtisch saß, kamen ihm die Bilder seines letzten Besuchs wieder in den Kopf. Er dachte an Carlas Zunge und daran, wie verführerisch hart sich ihre Brustwarzen angefühlt hatten.
„OK, ich sehe wir können anfangen“, eröffnete Carla schnell das Gespräch.
Vincent hatte sich diesmal vorgenommen, offensiver an die Sache heran zu gehen. „Wo ist Sabina?“, fragte er ohne Umschweife und versuchte entschlossen auszusehen. „Ich dachte ich werde sie hier treffen. Immerhin geht es um sie.“ Carla nickte und hob überrascht die Augenbrauen.
„Vincent, wir sind bisher gut voran gekommen. Und damit haben wir jetzt einen wirklich entscheidenden Punkt der Therapie erreicht. Ich habe nebenan noch einen gemütlichen Übungsraum. Sabina wartet dort auf dich. Bevor wir rüber gehen, muss dich aber warnen. Wenn du dich dazu entschließt diese letzte Sitzung mitzumachen, erklärst du dich automatisch dazu bereit die Therapie bis zum Schluss durchzuziehen. Ohne Wenn und Aber. Überlege es dir also gut, es gibt kein Zurück mehr.“
Carlas Worte klangen in Vincents Ohren wie eine Aufforderung ihr eine Generalvollmacht auf sein Leben auszustellen. Er dachte nach und die Stille, die sich im Raum ausbreitete war fast greifbar. Die letzten Tage hatte er erlebt, als säße er in einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Er hatte gelitten und geliebt, war auf sexuellen Höhepunkten geschwebt und Dinge gesehen, die er nie für möglich gehalten hatte. Was konnte das noch toppen? Vince holte tief Luft und sah Carla entschlossen an. Dann nickte er. Sie zog ihren rosa Schmollmund zu einem breiten Lächeln.
„Ich wusste, dass du dich so entscheiden würdest“ , sagte sie mit einem triumphierendem Unterton. Sie stand auf und winkte ihn zu einer der Türen heran. Als sie davor standen, legte sie sich den Zeigefinger an ihren Mund. „Pst …“, sagte sie, zog ihn näher zur Tür und legte theatralisch horchend den Kopf schief. Vincent hörte aus dem Nebenraum leise Musik. Es war swingender Jazz, Vince erkannte eine von Sabinas Lieblings CDs. Carla hatte schon angefangen Vincents Gürtel zu lockern.
Mehr Bilder des Photographen Sergey Goncharov finden Sie in seiner Galerie. Einfach auf das Bild klicken.
„Wir gehen gleich rein“, sagte sie beiläufig, während sie seine Jeans öffnete. „Du musst dich aber vorher vorbereiten, komm hilf mir.“ Vincent schlüpfte aus seiner Hose und roch Carlas schweres Parfum, als sie ihm das Hemd aufknöpfte. Dann stand er nackt vor ihr, sie musterte ihn lächelnd.
„Du bist wirklich ein ganz Hübscher, weißt du das?“ Ihre Augen glitten von Oben an ihm herab und blieben an seinem Penis hängen.
„Hier müssen wir aber noch etwas machen. Wenn wir jetzt dort hinein gehen, musst du einen Steifen haben, das ist ganz wichtig. Meinst du, das ist zu schaffen? Wenn nicht, helfe ich dir.“
Vince sah an sich herunter und spürte schon ein leichtes Ziehen in seinen Lenden. Carla lächelte. „Hilfe?“, bot sie noch einmal an und als Vincent nichts erwiderte, nahm sie seine Hände, legte sie langsam auf ihre Brüste und zeigte ihm, wie er sie reiben musste, damit sie hart wurden. Vince spürte ihre Warzen durch den Stoff, als er sie berührte. Dann griff sie nach seiner rechten Hand und führte sie zu seinem Schwanz. Er fühlte schon, wie hart er geworden war, als sie seine Hand daran vor und zurück schob. Carla ließ ihn noch einen Augenblick, dann löste sie sich wieder von ihm und sah ihm dabei zu, wie seine Erregung wuchs.
„OK“, verkündete sie schließlich und legte noch einmal prüfend ihre schmale Hand auf seinen inzwischen harten Penis. „Ich denke so kann es gehen. Komm.“ Sie betraten einen abgedunkelten Raum, nur ein kleines, rotes Licht ließ seine Dimensionen erkennen. In der Mitte stand, abgerückt von allen Wänden, ein großes Bett mit weinroten Decken und davor saß auf einem dicken, flauschigen Teppich Sabina. Sie trug nichts außer schwarzen Strapsstrümpfen, die an einem Strumpfhalter um ihre Hüfte befestigt waren und hatte sich mit dem Rücken an den Schoß eines fremden Mannes gekuschelt. Obwohl er sicher schon ein paar Jahre älter als Vince sein musste, war er sehr gut aussehend. Seine Hände an Sabinas Beinen ließ er immer wieder langsam streichelnd auf den Nylons auf und ab gleiten. Vincent spürte sofort einen Stich in seiner Brust, als er sah, wie vertraut sich Sabina an den muskulösen Körper des Manns drückte. Sie warf Vince zwar kurz ein unverbindliches Lächeln zu, doch er konnte die beiden nur anstarren. Sofort versuchte er den Fremden in die Liste seiner Bekannten einzuordnen, doch schnell war er sich sicher, ihn noch nie gesehen zu haben. Carla trat zu den beiden, nickte Sabina zu und gab dem Mann einen flüchtigen Kuss. Vince fühlte sich sofort besser. Er gehört also zu ihr, dachte er erleichtert, dass er Sabina streichelt, ist Teil der Therapie. Ein kleiner Zweifel blieb jedoch. Carla zog sich auf einen der bequemen Sessel, die an der Wand standen, zurück.
Porno Royal ist eine Anthologie erotischer Geschichten vierschiedener Autoren. Herausgeberin ist Tanja Steinlechner und verlegt wird der Band von unserem Portal "Erotisches zur Nacht"
„Vincent“, sagte sie leise. „Jetzt kommt es auf Sie an. Ich hoffe Sie enttäuschen mich nicht.“ Sie nickte den Beiden zu, die sich inzwischen schon innig küssten. „Gehen Sie zu ihr. Ihre Aufgabe ist es heute, Sabina zu helfen. Bitte tun Sie ihr den Gefallen.“ Vincent befeuchtete seine Lippen und ging wie betäubt auf das Paar zu. Er setzte ließ sich auf den Teppich sinken und sah zu, wie der Fremde direkt vor seinen Augen einen Finger zwischen Sabinas geöffnete Schenkel schob. Vincents Puls beschleunigte sich, er hatte das Gefühl es gleich nicht mehr aushalten zu können. Doch gleichzeitig bemerkte er, dass er wie automatisch mit seiner rechten Hand angefangen hatte sein Glied zu reiben. Sabina warf einen kurzen Blick darauf, sah kurz zu ihm auf und lächelte. Dann nahm sie seine andere Hand und führte sie an den harten Schwanz des Fremden. Vince schob sich vor und wichste nun mit beiden Händen, seinen eigenen und den Schwanz des Mannes. Er fühlte die Erregung, die den Fremden zunehmend packte und als er ihn stöhnen hörte, spürte er gleichzeitig, wie seine eigene wuchs. Sabina schloss jetzt ihre Beine und drehte sich mit leichtem Schwung herum. Sie kniete nun wie ein Tier vor ihnen und ihr fester Hintern reckte sich, umrahmt vom schwarzen Strumpfgürtel, dem Fremden entgegen. Der hatte schnell Vinces Hand mit seiner umschlossen und steigerte das Tempo, mit dem sie nun gemeinsam wichsten. Vincent ahnte schon, was Sabina wollte. Er hatte sie selbst oft genug so darum betteln gesehen von Hinten genommen zu werden. Carla war inzwischen an sie heran getreten und hielt Vince ein Stückchen Plastik hin. Er ließ den fremden Schwanz los und nahm es. Ein Kondom. Carla ging in die Hocke und flüsterte ihm ins Ohr. „Das ist natürlich nicht für dich.“ Doch Vince hörte es kaum, er war schon kurz davor zu spritzen.
Auch Sabinas Partner hatte sich inzwischen hinter sie gekniet und rieb nun selbst mit geschlossenen Augen seinen riesigen Schwanz. Vince riss das Päckchen auf und hielt es bereit. Er wollte sehen, wie dieser Schwanz seine Freundin fickte. Direkt vor seinen Augen.
„Du musst ihn lutschen, sonst geht es nicht“, erriet Carla seine Gedanken. Sie griff nach dem harten Schwanz des Mannes, nahm ihn ihm ab und hielt ihn Vince vors Gesicht. Vincents Puls beschleunigte sich. Ohne zu überlegen bückte er sich, nahm er das heiße Ding in den Mund, schloss die Augen und saugte. Der Schwanz füllte ihn völlig aus und Vincent spürte mit der Zunge den kleinen Schlitz an der Eichel. Er schmeckte kleine Tropfen einer salzigen Flüssigkeit. Nach zwei festen Stößen in seinen Mund ließ der Fremde sein Glied aus Vincents Mund gleiten, leckte seine Hand nass und strich damit über Sabinas Schlitz. Langsam schmierte er sie mit seiner Spucke ein.
Er muss sie jetzt ficken, sie ficken …. Vincent hatte keine anderen Gedanken mehr. Er schmeckte noch den Saft des Mannes auf seinen Lippen, als er das Präservativ über das harte Glied des Mannes stülpte und sah, wie der es ohne Umschweife in das feucht glänzende Loch seiner Freundin steckte. Dann hörte er nur noch das aneinander klatschen der Körper und die heiseren Schreie aus Sabinas Mund. Vince ergoss sich über seine wichsende Hand. Carla saß neben ihm und als Vince ihr einen schnellen, entspannten Blick zu warf, sah sie ihn nur kurz an, dann versenkte sie wieder ihren Blick auf das immer schneller vögelnde Paar. „Du hast es geschafft“, sagte sie leise und lächelte. Doch eigentlich brauchte er diese Bestätigung nicht. Er war bereit für die nächste Therapiestunde.
Copyright Ric 2010
Wie hat Ihnen diese Geschichte gefallen?
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Bitte bewerten Sie diese Seite durch Klick auf die Symbole.
Schreiben Sie Ihre Meinung zu der Geschichte.
8 Kommentare
25.07.2011
19:14
DocHans
Eine faszinierende Trilogie. Eine fasinierend obsessive Geschichte, spannend, unklar wie sie verläuft, außer dem Einen: Es sind di Frauen, die die Macht haben und dirigieren, die in den Männern ihre Objekte der Lust und vor allem des Spiels sehen. Machen diese Männer das Spiel mit, so wird ihr Horizont erweitert, sie lernen Reiche kennen, die sie noch nicht kannten.
Mir wurde es, verehrte Autorin, für Sie sicher nicht überraschend, eng in der Hose.
25.07.2011
18:05
DocHans
Drei faszinierende Teile. Nein, ich finde den MAnn nicht lächerlich, denn erbehandelt Sabina wie eine Göttin, der er bereit ist in jeder Weise zu huldigen, die sie erwartet. Und Sabina und die Therapeutin sind FemDommes vom Feinsten, ihre Stärke liegt in ihrer Psyche und dem was sie verlangen, erwarten und bekommen.
Selten machte mir allein das Lesen so einen Steifen
07.06.2011
18:08
Cyraxis
Hmm, objektiv betrachtet hat die Story eine unglaublich faszinierende Story und ich finde sie sehr gut geschrieben.
Natürlich gibts bei so einer Einleitung ein kleines Aber:
Der Haupcharakter ist eigentlich eine Karikatur eines Mannes und in meinen Augen ist es fast schon traurig, dass er (gefesselt von seiner eigenen Unterwürfigkeit) alle Schmähungen verleugnet bzw. akzeptiert. Dieser Fakt nimmt für mich die ganze Erotik aus der Story...
02.08.2010
17:15
redonion
Offensichtlich sollte es doch auch Teil 4 geben. Leider lässt er schon so lange auf sich warten. Oder wurde er vom Herausgeber dieser Seite nicht akzeptiert?
Finde die Thematik sehr spannend und gut umgesetzt. Weiter so.
25.05.2010
21:01
Kassandrea
Ich warte schon sehnlichst auf Teil 4
15.04.2010
00:26
markus
ein bisschen knapp diesmal...
12.04.2010
22:55
Analfreund
Ich fand die ersten beiden Teile spannender/anregender.
12.04.2010
19:50
Isolde+Holger
Endlich der dritte Teil
Leser heute: 4 - gesamt: 17934.



