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siebte Himmel, Der

Nikolaus Niehaus 

Petrus ist ein ganz schön geiler Bock und Stammgast im himmlischen Freudenhaus „7. Himmel“. Am liebsten vergnügt er sich dort mit Jungfrau Maria. Nach lebenslanger irdischer Enthaltsamkeit lässt die Mutter Gottes keine Gelegenheit aus ihren fast unstillbaren Sex-Durst zu befriedigen. Denn Sex im Paradies ist einfach himmlisch. Keine Nebenwirkungen wie unerwünschte Schwangerschaften, AIDS oder Herpes. Auch keine unangenehmen Körperdünste oder Mundgeruch, einfach die pure Lust.

„Komm her freu Dich mit uns, tritt ein, denn der Herr will unter uns sein...“.
Abwesend lauscht Petrus dem süssen Kyrie eleison des neu eingetroffenen Engelschors.
Zarte Pfirschhaut, ein göttlich bestückter weiblicher Körper. Das lange weiche goldbraune Haar und dann dieser treuherzig heilige Blick, der im Bett immer animalischer wird. „Maria ist eine Wucht“, sehnsüchtig erinnert sich Petrus an sein letztes Date mit der Mutter Gottes.
Das ist mittlerweile fast einen Monat her. Denn der Stellvertreter Christi war mal wieder auf Weltreise, um fruchtbaren Regen auf die Erde niederfallen zu lassen. Diverse Überschwemmungen waren die Folge.
„Warum müssen die Menschen auch immer mehr Flächen versiegeln und kanalisieren“ grübelt Petrus mürrisch.

Sein Blick bleibt an den zarten Brüstchen eines etwa 16-jährigen frisch aufgestiegenen Engelchens hängen, die verführerisch durch den hauchdünnen Schleier ihres weissen Überwurfs schimmern: „Hübsch“, sinniert Petrus anerkennend, „aber zu jung“. Denn wer sich an Minderjährigen vergreift wird mit dem Fegefeuer bestraft.
Obwohl, so schlimm soll es da unten gar nicht sein. Das hat Jesus erzählt, der in der Hölle regelmässig mit dem gefallenen Erzengel Gabriel poussiert. Allerdings, als Gottes Sohn hat Jesus natürlich einen Sonderstatus.
„Die Neuzugänge werden auch immer niedlicher“, Petrus wohlwollender Blick haftet immer noch an den süssen Brüstchen des Engelchens, das sich redlich bemüht beim Kyrie eleison die Tonlage zu treffen. Heutzutage sehen selbst die 40-jährigen Neuzugänge im Paradies fast aus wie Teenager, dank plastischer irdischer Chirugie. Befremdlich findet Petrus nur das viele Metall, dass die jungen Engelchen mittlerweile mitbringen: Stahl, Silber oder Titan.
Piercings, durch sämtliche Körperöffnungen gerammt.
In seiner Funktion als Wärter der Himmelspforte hat Petrus bereits beantragt die Piercings der potentiellen Engelchen vor dem Eintritt ins Paradies, selbstverständlich schmerzfrei, zu entfernen. In seiner unendlichen Güte lehnte Gott den Antrag aber ab: „Lass mal Petrus, das ist der Gang der Zeit, da müssen wir uns dran gewöhnen.“

 

Die Schokospalte ist ein Storyband mit erotischen Geschichten unserer Autorin Anita Isiris.

„Hört wen Jesus glücklich preist...“, ungeduldig fährt der Schutzpatron der Fischer mit der Hand durch seinen güldenen Bart und blickt auf seine Atomuhr. Noch zehn Minuten Pflichtprogramm Kyrie eleison, danach beginnt das Vergnügen: Der „7. Himmel“ wartet, Halleluja.
„Wer hier leidet für den Sohn den erwartet Gottes Lohn...“. Lohn, findet Petrus, hat er sich auch redlich verdient, nach fast einem Monat schwerer Arbeit und leidvoller Enthaltsamkeit. Hach, diese weich tropfenden Brüste, die runden Hüften und verheissungsvolle Scham, wie lange hat er auf weibliche Reize verzichten müssen, fast eine Ewigkeit. Petrus spürt wie sein Glied sich in Vorfreude regt. Der letzte Harfenakkord verklingt, Petrus zupft räuspernd seine Tunika zurecht und erhebt sich klatschend. „Wunderbar meine Lieben, einfach himmlisch“. Hastig drückt er den Chorengelchen väterliche Küsse auf die Stirn und eilt zum Transportwölkchen, nichts wie hinauf zum „7. Himmel“.

Lautlos klimmt das Wölkchen immer höher. Petrus offenbart sich ein herrlicher Blick auf die endlose grüne Dünung des Garten Eden.
Rosarot und purpurn in den schönsten Farben eines prächtigen Sonnenuntergangs strahlt die Eingangspforte des „7. Himmels“, durch das Marineblau der Stratossphäre. Von sphärischer Musik begleitet öffnen sich die Torflügel, als der Heilige von seinem Transportwölkchen steigt.
„Tritt ein und bring Glück herein“, zirpt das Rezeptionsengelchen Ariella.
„Na, und wie laufen Geschäfte?“
„Wir können uns nicht beklagen, immer grosser Andrang“, säuselt Ariella, „Der heilige Nikolaus war heute auch schon da.“
„Der alte Müssiggänger hat ja zur Zeit auch nichts zu tun“, grummelt Petrus, „das ganze Jahr Urlaub und nur im Dezember ein bisschen Arbeit“.
Beifällig beäugt er Ariellas molligen Busen.
„Sag mal, hast Du seit dem letzten Mal an Oberweite zugelegt?“
„Ach, nur ein klitzekleiner Eingriff.“
„Na, na“, Petrus hebt schelmisch den Zeigefinger, „Eitelkeit ist keine Tugend“.
Ariella erötet.
„Maria erwartet Dich bereits in ihrem Gemach“, flötet sie.
Der primitive Trieb bemannt die Sinne des Himmelspörtners. Alle Etikette vergessend rafft er seinen Umhang, stürmt die rote Freitreppe hinauf und stolpert atemlos in Marias Zimmer.

 

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„Hallo Petrus“, Marias sinnliche Altstimme klingt ihm vom Himmelbett entgegen, „nicht so hastig, sonst brichst Du Dir noch die heiligen Knochen“. Ein silbriges Lachen. Maria’s Anblick nimmt Petrus endgültig den Atem. Goldbraun fliesst ihr langes Haar über die Liegestatt. Verlockend erheben sich die weiblichen Rundungen ihres göttlichen Körpers über dem reinen Weiss der Liege. Die fast durchsichtige Tunika, die sich an Marias Körper schmiegt, verheisst mehr als sie verbirgt. Und dann diese Augen, blau leuchtend und doch so dunkel wie schwarzer Quarzkristall.
Petrus hatte schon immer den Verdacht, dass Gott am siebten Tag nicht geruht, sondern mit ganz besonderer Sorgfalt Marias Erschaffung vorbereitet hatte. Geheimsache Himmel. Als loyaler Himmelsbeamter hat Petrus daher nie nachgehakt. Wen interessiert es schon, dass Gott, nicht ganz uneigenützig, seine einzige irdische Gespielin auf dem Reissbrett entworfen hat, um sich auch mal etwas Spaß zu gönnen. Das ganze Gerede von der unbefleckten Empfängnis hat Petrus nie überzeugt. Gott hat sich die Gelegenheit eines Schäferstündchens mit Maria sicher nicht entgehen lassen. Aber sowohl Maria als auch Gott haben nie ein Wort darüber verloren, wie Jesus tatsächlich gezeugt wurde.

Petrus schlüpft aus seiner Toga, nackt wie einst Adam im Garten Eden tritt er an das Himmelbett.
„Hach, Maria, Du wirst jedesmal verführerischer. Wie machst Du das nur?“ Der Schutzpatron der Jungfrauen hat Marias zierliches Füsschen ergriffen und übersät es mit Küssen. „Sachte, das kitzelt,“ kichert Maria. Petrus Mund fährt Maria’s Wade entlang. Mit den Händen massiert er ihren Oberschenkel.
Maria seufzt, „Petrus, Petrus. Du verstehst es Frauen zu betören.“
„Fast 2000 Jahre Erfahrung als Gigolo lassen sich halt nicht verleugnen,“ witzelt der Schutzheilige der Schiffbrüchigen während seine Zunge den Innenrist ihres Oberschenkels liebkost.
Sanft schiebt er die hauchdünne Tunika über Marias runde Hüften und versenkt sein Gesicht in ihrem jungfräulichen Schoss. Erregt hebt die Mutter Gottes Petrus ihr Becken entgegen.
„Hör jetzt nicht auf“, haucht sie, „ich bin gleich soweit“.
„Hahh“, Maria’s Unterleib bäumt sich auf, ein orgasmisches Zucken läuft durch ihren göttlichen Leib. Petrus taucht aus ihrer feuchten Scham auf, seine Lippen erklimmen Marias Venushügel und versinken in ihrem Bauchnabel. Die Mutter Gottes greift gierig in Petrus güldenen Haarschopf, während sein Kopf sich über das Brustbein ihrem weich wallenden Busen entgegenschiebt. Sachte löst er ihre Tunika. Sanft beisst der Schutzpatron der Metzger in das flaumige Fleisch von Maria’s Brust. Mit geübter Zunge umspielt er ihre emfindsamen Höfe und saugt an Maria’s harten Zitzen. Ganz allmählich tastet sich sein Mund herab, bezirzt Maria’s Schlüsselbein und ihren langen zierlichen Nacken. Maria fühlt erregt wie das harte Glied des Himmelsportiers gegen ihre weibliche Pforte presst.

„Begehrst Du Einlass?“, flüstert Maria atemlos in Petrus Ohr.
„Ja, mein Geschlecht ist fast so hart wie der Fels auf dem die Kirche gebaut ist“, wispert der Schutzpatron Roms, schwer auf Marias Körper liegend.
Willig öffnet Maria die Schenkel und spürt wie Petrus erigiertes Geschlecht in ihren warmen Schoss drängt. In aufreizendem Rhythmus walkt seine geschwollene Eichel durch ihre empfindsame Vagina. Sie umgreift mit ihren langen Beinen seine hart stossenden Lenden und treibt Petrus Penis noch tiefer in sich hinein. Er stützt sich auf und beobachtet erregt wie Marias herrlicher Busen im Takt seiner kräftigen Stösse vor und zurück wogt. Rosarot und spitz wippen ihre zierlichen Brustwarzen auf den zart erigierten Höfen. Hart fährt sein Schaft durch ihren nassen Geschlechtskanal. „Hahh...“ Maria’s Schoss bäumt sich Petrus Lenden entgegen, feurig fährt der Orgasmus durch ihren bebenden Körper. Petrus pralle Eichel flutscht aus ihrer Vulva und schüttet seinen Samen über ihren erhitzten Leib. Cremig Weiss schiesst das hehre Nass aus seinem pumpenden Phallus, spritzt gegen ihren weichen Busen, tropft auf Marias schweissbedeckten Bauch und benetzt ihre Scham.

„Ahh“, ermattet lässt sich Petrus neben Maria auf das Bett fallen, „das war mal wieder paradiesisch“.
Maria umgreift Petrus Schaft, der immer noch steif in die Höhe ragt.
„Heute bist Du aber ganz schön schnell zum Höhepunkt gekommen“, wispert sie immer noch ausser Atem, „sonst lässt Du Dir etwas mehr Zeit“.
„Mehr als zwei Wochen Zölibat bekommen mir einfach nicht“, seufzt Petrus, „Dieses Mal musste ich fast einen Monat Enthaltsamkeit ertragen. Du glaubst ja gar nicht wie hart das ist.“
„Ach, armer alter Petrus“, Maria krault sein güldenes Schamhaar, „ich fühle mit Dir. Warum hast Du denn kein Lust-Engelchen vom himmlischen Escortservice gebucht?“
„Die waren alle beschäftigt, weil der heilige Nikolaus, dieser alte Lustmolch, irgendeine himmlische Orgie veranstaltet hat“, Petrus blickt tief in Marias elysische Augen, „apropos, hat Nikolaus Dich heute nicht besucht?“
Maria gluckst leise.
„Ja, war wie immer lustig mit dem alten Knaben“.
„Nikolaus ist ein Faulpelz und Schwerenöter“, brummt Petrus eifersüchtig.
„Ooch Petrus, nicht gleich neidisch werden“, Maria drückt Petrus einen festen Kuss auf die Lippen, „Du bist doch mein Liebster, mein einziger Schutzpatron“.
Geschmeichelt wechselt Petrus das Thema: „Und mal wieder was von Josef gehört?“ „Ach, Josef der arme Kerl hat mittlerweile das 2000. Therapiejahr hinter sich und immer noch Potenzprobleme.“ Maria grinst. „Davon abgesehen geht es ihm aber gut, gestern war er zu Kaffee und Kuchen da. Josef ist ja immer auf dem Laufenden was Klatsch und Tratsch im Himmel wie auf Erden angeht.“
„Und was gibt es für Neuigkeiten?“
„Elvis soll sich mit Michael Jackson verlobt haben“.
„Mach Sachen, Elvis und Michael ein Paar, sowas“, Petrus kichert.
„Und Hitler hat in der Hölle Musolini verdroschen“.
„Warum?“
„Weil Musolini Hitler als schwulen Germanen ohne Hoden beschimpft hat“
„Die Beiden machen selbst in der Hölle nur Ärger“, brummt Petrus, „ständig liegen die sich in den Haaren“.
„Naja, aber damit muss Luzifer fertig werden, nicht wir“, Maria richtet sich auf und setzt sich an den Bettrand.

Bewundernd betrachtet Petrus ihren kräftigen wohlgeformten Rücken, die schmale Taille und die sinnlichen Lendengrübchen über ihrem birnenförmigen Gesäss. Maria erhebt sich und beginnt in einer Truhe zu kramen: „Wo habe ich nur das Kleenex“. Erregt blickt Petrus auf Marias straffes Hinterteil und die aufreizenden Schamlippen zwischen ihren kräftigen glatten Schenkeln. Er spürt wie das Blut in seine Lenden fliesst und beobachtet wie sein göttlicher Phallus sich wieder aufrichtet. Behende rutscht er vom Bett, stellt sich hinter Maria und reibt sein Glied an ihrer weichen Vulva.
„Ohh, Maria, Du machst mich so scharf“, haucht Petrus, „Lass es uns noch mal machen“.
„Petrus, Petrus, Du bist wahrhaft unersättlich“, seufzt Maria und hebt empfangsbereit ihr Becken. Stöhnend schiebt Petrus seinen Schaft von hinten in ihre Vagina.
„Ich mach auch schnell, versprochen“, keucht der Wärter der Himmelspforte, während sein Pfahl hart und rhytmisch in Marias Unterleib fährt.

Leise winselnd klammert sich Maria an die Truhe. Fiebrig spürt sie sein pralles Organ tief in sich treiben, stossen und reiben. Ihre weichen Brüste schaukeln im hitzigen Takt der kopulierenden Körper vor und zurück. Immer schneller, härter und kürzer stösst Petrus in Marias Leib. Ihre enge nasse Vagina umschmiegt seine monströs aufgeblähte Eichel. Hart knetet sein Glied durch ihren empfindsamen Lustkanal, kurz vor der Eruption. Ahh, eine Woge ungeheuerer Lust rollt durch Marias Körper, keuchend geht sie in die Knie, stöhnend explodiert Petrus Geschlecht tief in ihrem Unterleib. Warm schiesst sein Samen in ihre nasse Scheide. Weiss tropft der göttliche Saft von ihren Schamlippen auf den Boden. „Uff“, schwer atmend stützt sich Maria auf der Truhe ab, Petrus Penis fällt prall aus ihrer Vulva. Seine kräftigen Hände umfassen ihr rundes Becken, seine Lippen liebkosen ihren Nacken.

„Maria, Maria Du bist die heisseste Jungfrau aller Zeiten“.
„Und hast Du jetzt auch sicher genug?“ neckt Maria
„Jedenfalls für heute bin ich voll und ganz befriedigt“, kichert Petrus.
„Dann erlaubst Du mir also, dass ich mich endlich säubere“, Maria kramt erneut in der Truhe, „ah, da ist ja das Kleenex“. Mit anmutigen Bewegungen wischt sie den weissen Samen von ihren flauschigen Brüsten, säubert ihren flachen Bauch und den Innenrist ihrer Schenkel.
„Und erwartest Du heute noch weiteren Besuch?“, Petrus schlüpft in seine Toga.
„Für den Nachmittag hat sich der heilige Martin angekündigt“, kritisch inspiziert Maria das aufgewühlte Himmelbett, „bis dahin will ich noch ein bisschen Ordnung machen und ein Bad im Jungbrunnen nehmen“.
„Dann will ich Dich nicht weiter aufhalten“, Petrus umgreift Marias Taille, drückt einen sanften Kuss auf ihre vollen Lippen und blickt ihr tief in die Augen: „Wann sehen wir uns wieder?“ Maria kuschelt ihren nackten Leib in Petrus Arme: „Was hälst Du morgen Abend von einem romantischen Candlelight-Dinner mit Open End“. „Abgemacht“, Petrus wirft Maria einen verspielten Handkuss zu und eilt aus dem Zimmer. Denn nach dem Vergnügen ruft schon wieder die Pflicht, gleich beginnt die tägliche Himmelskonferenz.

Copyright Nikolaus Niehaus 2010

 

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1 Kommentar

08.07.2010 22:44 Peter Hu
Habe gut geschmunzelt. Aber fürchten sie nicht die hl. Inquisition und andere Institutionen? Gratulation. Gelungene Geschichte P.Hu.


 

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