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Showtime

Kate H. 

Ich befand mich in der kleinen Eingangshalle eines Varietes. Heute Abend würde ich hier ein ebenso kleines Konzert geben. Der Veranstalter Herr Blig, in schwarzer Hose und weißem Hemd gekleidet verlieh mir das Gefühl, die berühmteste Künstlerin der letzten zehn Jahre zu sein. Der Klang seiner Stimme floss samten in mein Ohr und ließ es kribbeln auf der Haut. Während er die Worte hinaus flötete, musterte er mich mit einem Blick, der Gier, Wollust und Bewunderung enthielt.
Ich konnte diesem kurzen tiefgreifenden „Ich schau dir in die Augen“, nicht standhalten. Nervös blickte ich auf den Boden. Mein linkes Auge zuckte unaufgefordert. „Folgen sie mir!“, forderte er mich auf. „Ich zeige Ihnen die Garderobe und die Bühne unseres Varietes“, sagte er voller Hingabe.
Auf meinen viel zu großen High heels stolperte ich hinterher. Er führte mich an einer Tür auf der in Großbuchstaben Garderobe gekleistert war, hin zur Bühne. Ein hübscher kleiner Saal streckte sich in Länge und Breite. „Sehr schön“, schaute ich wieder lächelnd zu ihm. Unauffällig sichtete ich den Reißverschluss seiner Hose. Mich haben Reißverschlüsse schon immer interessiert. Ich verglich sie mit Schlössern, die es zu knacken galt. Dieser Reißverschluss war von dem Stoff der schwarzen Hose überdeckt und konnte folglicher Weise nicht von mir ins nahe Augenmerk genommen werden. Doch ja, bei diesem kurzen Schnappschuss meinerseits, stellte ich ein erhöhte Wölbung fest. Also, mein Veranstalter Herr Blig hatte einen Steifen. Am liebsten hätte ich ihn auf das Klavier gelegt und wäre vorsichtig mit meiner Hand über seine kleine Wölbung hinweg gegangen. Doch jetzt, ich biss mir auf die Lippen, hieß es arbeiten.
„Und“, schaute er mich an. „Brauchen sie etwas, Mikrophone ect.?“
„Nein...., mein Pianist Herr Rutenfeger kommt in wenigen Minuten und bringt die Technik mit“, antwortete ich wahrheitsgetreu.
„Gut“, sagte er. „Dann kann einem gelungenen Abend nichts mehr im Wege stehen.“
„Absolut, es wird schon schief gehen“, grinste ich vor mich hin.
„Naja, machen sie sich mal keine Sorgen. Sie sind doch Profi“, schmeichelte er mir. „Das Lampenfieber ist bei jedem Auftritt ein treuer Begleiter, da hilft nur ein Glas Wasser“, versuchte ich ihn und mich zu beruhigen.
„Oh ja natürlich, ich bringe Ihnen was, wenn`s Recht ist.“
„Sehr gern. Am besten eine halbe Stunde vor Auftrittsbeginn.“
„Selbstverständlich, ein halbe Stunde vor Auftrittsbeginn schaue ich an Ihrer Garderobe vorbei“, antwortete er fast ein bisschen devot und ging dabei zum Klavier. Sanft strich er über den Deckel. „Haben wir neu erstanden. Ich hoffe ihr Pianist hat Freude daran.“
„Ganz bestimmt“ antwortete ich und drehte mich zur Bühne. Verträumt schaute ich auf die Sitzplatzpolsterung und ging gedanklich die Nummerierung der Lieder durch.
„He“, tönte es knarrend hinter mir. Ich drehte mich herum und erblickte Chris Rutenfeger, meinen treuen und überaus virtuosen Pianisten.
„Ach der Herr Rutenfeger ist eingetroffen“, summte ich leise. „Allerdings“, antwortete er und kam zielstrebig auf mich zu. Er nahm meine Hand und drückte sie sanft.
Herr Rutenfeger und ich arbeiteten erst seit kurzem miteinander. Jedoch kannten wir uns schon eine halbe Ewigkeit. Getrieben hatten wir es miteinander, nicht auf dem Klavier, nein in seinem maßgeschneiderten Doppelbett. Es ging eine Weile gut, bis dass er die große Liebe seines Lebens traf. So sagte er damals. Er verliebte sich Hals über Kopf in Ed. Den Kopf geneigt verließ ich die Bühne. In Konkurrenz mit einem Mann treten, leider unmöglich. Die Zeit verging. Herr Rutenfeger und ich trafen uns bei einem geselligen Abend und stellten fest, dass wir immer noch den alten Leidenschaften frönten, der Musik und der Bühne. So versuchten wir es auf andere Art und Weise mit einander. Er am Klavier, ich Gesang. Wir bildeten ein künstlerisches Duett.
„Na, so ganz in Gedanken?“, fragte er und schaute mich mit seinen großen Augen dabei an.
„Die alten Zeiten“, grinste ich. Ich streckte mich und schaute in die Richtung von Herrn Blig. „Darf ich dir unseren Veranstalter Herr Blig vorstellen“, säuselte ich sanft. Herr Rutenfeger lächelte und gab Herrn Blig die Hand. „Schön, dass wir hier spielen können. Ein hübsches Variete.“
„Danke, allerdings. Die Freude ist ganz auf meiner Seite. Ich hoffe auf einen herrlichen Abend. Doch nun möchte ich der Probe nicht im Weg stehen“, sagte Herr Blig auf eine rührende Weise und schaute mich dabei mit einem Verführergrinsen an. Dann verließ er den Saal.
Herr Rutenfeger blickte zu mir und sagte: „Komischer Typ.“
„Warum?“, fragte ich und schlussfolgerte zugleich. „Er ist scharf auf mich. Darum benehmen sich Männer ab und zu merkwürdig.“
„Ach so, das ist es“ trat Herr Rutenfeger an mich heran und strich mir zärtlich über den Hintern.
„So ist es“, sagte ich und schob seine Hand bei Seite. „Wir haben zu tun“, forderte ich Herr Rutenfeger auf. Er schlenderte zum Klavier und begann in die Tasten zu hauen. Ich stellte mich auf, nahm das Mikro und hauchte hinein. So arbeiteten wir das Programm einmal durch bis das ich Herrn Rutenfeger darauf hinwies nun in die Garderobe zu gehen und mich eben meiner Garderobe zu widmen. Ich dachte an Herrn Blig und an unsere Verabredung. Würde er zur gegebenen Zeit mir seinen Steifen einmal richtig reinstecken oder würde er kneifen. Mit nachhaltigem Schritt ging ich in die Umkleidekabine. Als ich eintrat, erblickte ich Herrn Blig der gelassen auf einem der Stühle saß. Er hielt eine Zigarette in der Hand und rauchte.
„Ich hoffe Sie haben nichts dagegen“, sagte er und blickte dabei auf seine qualmende Zigarette.
„Nein, es stört mich nicht“, sagte ich während ich dabei die Tür hinter mir schloss. Dann ging ich zu ihm und kniete vor ihm nieder. Ich nahm meine Hand und legte sie vorsichtig auf die ausgeprägte Wölbung auf. Ich drückte und begann zu reiben, in gleicher Linienführung, nachfolgend im Kreis. Herr Blig rauchte und blieb gelassen. Ich spürte, dass sein Schwanz hart war. Ich schaute ergebend zu ihm auf. Zugleich öffnete ich den Gürtel seiner Hose, zog den Reißverschluss nach unten und den Köchel heraus. Ein schöner Schwanz, gut geschnitten, absolutes Mittelmaß und voller Inspiration. Ich hielt ihn zwischen meinen Händen. Meine Augen ruhten darauf. Plötzlich entfernte sich der Schwengel aus meinen Händen. Hr. Blig hatte sich erhoben und die Zigarette auf einem kleinen Keramikteller abgelegt. Dann trat hinter mich und strich mir dabei zärtlich über den Kopf. Er griff fest unter die Achseln und zog mich mit einem Ruck nach oben. Plötzlich schob er mich mit Nachdruck zu dem kleinen Friseurtisch. Ein großer Spiegel mit Goldumrandung prangte mir entgegen. Ich schaute neugierig in den Spiegel. Was hatte dieser Blig vor? Der Spiegel offenbarte mir die Antwort. Hr. Blig hatte seine Hose und Unterhose ein wenig nach unten befördert. Sein Schwengel, samt Gehänge, umrandet von gekräuseltem Haar zeigte sich mir. Plötzlich war das Bild, an dem ich Äuglein für Äuglein hing, nicht mehr einsehbar, denn nun war Herr Blig direkt hinter mich getreten und hatte seinen Körper fest an mich gedrückt. Ich spürte wie er den steifen Schwengel an meinen Hintern drückte und wusste das Herr Blig im nächsten Moment in mich eindringen würde. .

 

Die Schokospalte ist ein Storyband mit erotischen Geschichten unserer Autorin Anita Isiris.

Langsam, bedächtig schob er den schwarzen Minirock nach oben. Wie ein Pilzsammler suchte er mit einer Ausdauer nach der freudvollen Passage. Als er den Eingang gefunden hatte stöhnte er genussvoll vor sich hin. Dann strich er mir über die linke Pobacke und zischte „Keine Unterwäsche.“
„Niemals“, hauchte ich und spreizte dabei etwas mehr meine Beine. Nun waren die Vorbereitungen abgeschlossen und Herr Blig konnte losrammeln. Er tat es mit einer solchen Intensität, dass mir schwindlig wurde. Ich glaubte dabei eine der Beethovschen Sonaten zu hören. Es war ein auf und ab der Gefühle, die mit eine körperlichen Mechanik einherging, die seinesgleichen suchte. Sein Schwengel glich einer verkürzten Version einer eisernen Harpune. Er stieß brachial zu bis ich vor Siegesgeheul fast zusammenbrach. Gleichzeitig schaute ich in den Spiegel um seinen Hüftschwung zu betrachten. Möglicherweise hatte er einst als Tänzer Karriere gemacht oder hatte er naturgegeben einen Solchen. Kurz nach diesen lapidaren Gedankengängen, durchfuhr mich ein Schaudern und eine Explosion erfüllte meinen Körper. Ich atmete schnell und zuckte wie ein Zitteraal. Dieses Geschehnis machte Herrn Blig um einiges froschiger und er ließ es sich nicht nehmen, mich seinen Schwengel in mich rein und raus zurammeln bis er selbst der Göttlichkeit nahe kam. Herr Blig stand hinter mir und keuchte in mein linkes Ohr. Wir verharrten für eine kurze Zeit in dieser ineinander verhakten Position. Ich schaute in den Spiegel und begegnete den winzigen Augen von Herrn Blig. Dann ruckelte ich mich mit einem Schritt nach vorn aus der Umklammerung und zog damenhaft den Minirock glatt. Ohne ihn anzusehen, sagte ich: „Nun Herr Blig, ein kurzes Stell dich ein. Sehr schön, doch leider muss ich mich auf den Abend vorbereiten. Die Schminke trägt sich nicht von selbst auf.“
„Ich habe absolutes Verständnis“, antwortete Herr Blig generös, zog dabei sein Höschen nach oben und knöpfte es in einer Art und Weise zu, die mich nahezu zwang mich erneut auf ihn zu stürzen. Ich behielt die Contenance, ging zur Tür und öffnete Diese. „Nach dem Auftritt, auf einen Drink..., Verehrteste!“, schaute er mich auffordernd an. „Sehr gern, Herr Blig“, antwortete ich mit einem kühlen Lächeln und schloss die Tür hinter ihm.

 

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