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Kutschfahrt, Die
Zwei Wagen machten sich am frühen Vormittag auf den Weg zu den Ehrbars. Eine der beiden schweren Limousinen wurde vom Massigen gelenkt, auf dem Beifahrersitz saß der Kleine, auf dem Rücksitz waren Katharina und Carolin untergebracht. Sie waren in einen langen roten Umhang gehüllt, der das Halsband nicht verbarg und den zwei Druckknöpfe überm Busen notdürftig zusammenhielten. Darunter trugen sie eine Art Einteiler aus schwarzen Ledergurten, die den Bauch straff umspannten, sich um den Nacken schlangen und die Brüste umrahmten. Ihre Knie waren geöffnet, wie es sich gehörte, und ihre Hände auf den Rücken gefesselt, so dass sie den auseinanderklaffenden Umhang nicht zurechtzupfen konnten und ihre Schenkel bis fast hoch zum Schoß entblößt blieben. Wer ins Auto hereinschaute, konnte sich wundern, sich freuen, sich sehnen oder über den Verfall der Sitten lamentieren. Die Wettervorhersage erwies sich als richtig, es war ein schöner warmer Tag mit blauem Himmel. — Nach ungefähr halbstündiger Fahrt kamen sie am Rande eines verschlafenen Dorfes bei einem modernen Bungalow an. Beide Wagen fuhren aufs Grundstück, das von hohen Hecken abgeschirmt wurde, und die Männer halfen den Mädchen aus dem Wagen. Mahnend hob der Massige den Finger. »Ihr wisst, was euch blüht, wenn ihr nicht folgsam seid.« Ja, sie wussten es, natürlich, und sie würden keinen Grund zum Tadel geben ...
Leck mich auf ist eine Anthologie erotischer Geschichten vierschiedener Autoren. Herausgeber ist Martin Jankowski und verlegt wird der Band von unserem Portal "Erotisches zur Nacht"
Die Haustür wurde geöffnet und eine zierliche Frau erschien, die sicherlich die vierzig schon überschritten hatte, aber noch recht hübsch aussah mit ihrem halblangen dunklen Haar, dem weichen Gesicht und den braunen Augen. Sie trug ein kobaltblaues Torselett, das die kleinen Brüste unbedeckt ließ, schwarze Strümpfe, an Strapsen festgemacht, eine kleine weiße Servierschürze und schwarze Stöckelschuhe. Ihre metallenen Fußbänder wurden von einer kurzen Kette verbunden, die von einer zum Halsband laufenden Kette angehoben wurde, so dass sie nicht auf dem Boden schleifte. Ihre Hände waren frei. Sie lächelte verlegen und seufzte unterdrückt, leise wiegten sich ihre Hüften. Aus ihrem epilierten Schoß lugte eine rote Schnur hervor, anscheinend trug sie Liebeskugeln. Der Massige, der mit Sklavinnen doch immer so streng umging, lächelte sie wohlwollend an. »Hallo Alexandra, hübsch siehst du aus.« Röte stieg in ihr Gesicht und sie trat zur Seite, um all die Gäste eintreten zu lassen, es war eine kleine Invasion.
Sie kamen in ein großes helles Zimmer, in dem die Herren von einem Mann mit gebräuntem Teint, dunklem kurzem Haar und einnehmend offenen Gesichtszügen begrüßt wurden. Er war vielleicht um die fünfzig, trug eine dunkle Hose und ein weißes Hemd und lächelte auch den Mädchen zu. Der Kleine schaute die beiden versonnen an. »Ich denke, ihr solltet unseren Gastgeber so begrüßen, wie es ihm zusteht. — Küsst seine Füße!« Nur einen kleinen Moment währte ihr Zögern, dann gingen sie vor dem Mann auf den Knie und beugten sich hinab, Katharina zum linken, Carolin zum rechten Schuh. Es kostete weniger Überwindung als neulich Tagen beim kleinen Rundlichen; fast wie von allein glitt die Zunge über das schwarze Leder. Noch ein bisschen üben, dann würde ihr diese Art der Begrüßung fast so selbstverständlich wie ein Händedruck erscheinen. Als sie sich wieder erheben durften, hatte Alexandra Champagner verteilt und die Herren ließen die Gläser aneinanderklingen. Der Herr Ehrbar bedachte Alexandra mit einem sinnierenden Blick. »So gut erzogen wie eure Sklavinnen ist meine Frau leider nicht. Aber es ist ja noch nicht lange her, seit sie ihre Neigung zur Sub entdeckte. Vielleicht bringe ich sie noch so weit.«
Verlegen senkte Alexandra den Blick. »Alles muss ich nicht lernen ...«
Porno Royal ist eine Anthologie erotischer Geschichten vierschiedener Autoren. Herausgeberin ist Tanja Steinlechner und verlegt wird der Band von unserem Portal "Erotisches zur Nacht"
Der Massige griff nach Carolins Umhang, ein kurzer Ruck und die Druckknöpfe sprangen auf. Er streifte ihn von ihren Achseln und legte ihn auf einen Sessel, während Katharina vom Rosigen enthüllt wurde. Ehrbar stellte sein leeres Glas auf das Tablett, das Alexandra in Händen hielt, und verschlang die beiden Mädchen mit anerkennendem Blick. »Sie werden sehr hübsche Stuten abgeben.« Stuten? Was meinte er damit? Nichts Gutes ahnend sah Carolin, wie der Rundliche einen riesigen Koffer ins Zimmer schleppte, ihn auf den Boden legte und feierlich aufklappte. — Zum Vorschein kamen zwei lange buschige ... Schweife, einer war braun, der andere goldgelb und jeder quoll aus einem metallen Pfropfen hervor, der aussah wie ein Plug. Oh je. — Alexandra brachte mit ihren kleinen Schritten zwei Paar nagelneue weiße Turnschuhe heran, kniete vor den Mädchen nieder, die mit ihren noch immer gefesselten Händen nichts tun konnten, streifte ihnen die Stöckelschuhe ab und zog ihnen die Turnschuhe an, verschnürte sie fest. Sie passten sogar halbwegs, waren nicht zu groß und drückten kaum. Vom Massigen dazu aufgefordert, mussten sie nebeneinander vor dem Sofa niederknien, das Gesicht auf die lederne Sitzfläche legen und die Knie auseinandernehmen. Carolin, die inzwischen begriffen hatte, was ihr bevorstand, schloss resigniert die Augen.
Kühles, glattes Metall berührte ihren Hintern und ließ sie zusammenzucken. Vorsichtig suchte der dicke Pfropfen seinen Weg. Wessen Hand ihn führte, wusste Carolin nicht, vermutlich aber war das Alexandras Aufgabe. Behutsam durchbrach der Plug den engen Eingang, wich zurück, als sie gepeinigt aufseufzte, und bohrte sich nach einem Augenblick des stillen Verharrens unaufhaltsam tiefer, scherte sich nicht mehr um ihr Stöhnen, weitete sie immer mehr, bis endlich die dickste Stelle die Barriere überwunden hatte, er aufgesogen wurde und fest in ihr saß. — Katharinas Stöhnen mischte sich in ihre Seufzer, ihre Wange scheuerte auf dem rötlichen weichen Leder, dann hörte man auch ihrem erlösten Seufzen an, dass sie das Schlimmste überstanden hatte, vorerst jedenfalls.
Ich bin ein Schwein ist eine Anthologie erotischer Geschichten vierschiedener Autoren. Herausgeberin ist Tanja Steinlechner und verlegt wird der Band von unserem Portal "Erotisches zur Nacht"
Sie durften, mussten sich erheben, standen aufgewühlt voreinander und beäugten sich mit scheuem Blick. Aus Katharina wuchs der goldgelbe, aus Carolin der braune Schweif heraus, beider Haarspitzen kitzelten den Boden; es sah obszön aus. Gebadet in die Blicke der Männer wurden sie zur ebenerdigen Terrasse hinterm Haus geführt — und dort stand sie, die Kutsche. Es war ein Wagen mit zwei großen luftbereiften Rädern und zwei Sitzen, zwischen denen in einer Halterung eine Peitsche mit langem Griff aufragte. Katharina wurde zum rechten, Carolin zum linken Endstück der t-förmigen Deichsel bugsiert; der Massige trat vor sie, zog die drei Schnallen, die es am Bauchgurt ihres Geschirrs gab, durch stabile Ösen am runden Deichselrohr und zurrte sie fest. Unentrinnbar waren sie mit dem Gefährt verbunden.
Der Kleine kletterte zusammen mit dem Rundlichen auf den Wagen und die erste Fahrt konnte beginnen. »Hüa, los geht’s«, rief der Rundliche. Sie beugten sich nach vorne, überwanden sich zum ersten Schritt, die Stange drückte gegen den Bauch und der Wagen setzte sich in Bewegung, leichter als befürchtet. Sie folgten dem plan gepflasterten Weg, der gesäumt von blühenden Sträuchern und vorbei an grünen Rasenflächen in einer weiten Schleife durch den topfebenen riesigen Garten führte. »Geht’s ein bisschen schneller? Wir werden gerade von einer Schnecke überholt.« Synchron beschleunigten sie den Schritt, schlugen ein flottes Fußgängertempo an und näherten sich nach einer Runde von etwa zweihundert Metern wieder der Terrasse. Keuchend kamen sie bei den wartenden Herren zum Stehen, der Fassung beraubt vom Plug, der bei jedem Schritt aufreizend in ihnen wühlte.
Ihre Fahrgäste stiegen vom Wagen und der Rundliche trat vor sie hin, streichelte ihre Wangen. »Ich kam schon flotter voran, aber noch nie so reizvoll.« Die nächste Runde drehten sie mit dem Weißhaarigen und dem Rosigen. Carolin hörte Katharinas regelmäßiges Keuchen neben sich und den synchronen Tritt ihrer Schuhe, während sie die Blicke der Männer auf sich brennen spürte, derer, die hinten saßen, und derer, die ihnen von der Terrasse aus entgegenschauten. Sie wünschte sich ein dickes Fell zum Schutz vor der Scham ... Wieder bei der Terrasse angekommen stieg der Weißhaarige lächelnd vom Wagen, trat vor sie und kramte aus seiner Sakkotasche zwei Stücke Schokolade, steckte sie ihnen in den Mund und tätschelte lobend erst Carolins, dann Katharinas Brüste. »Fein macht ihr das.«
Ehrbar und der Massige waren nun an der Reihe, und kaum war der Massige auf den Sitz geklettert, rief er ihnen zu: »Jetzt zeigt mal, was ihr wirklich draufhabt. — Los geht’s!« Sie legten sich in die Deichsel und der Wagen rollte an. »Auf, ein bisschen flotter!« Ihre Schritte wurden ausholender und noch aufwühlender spürte Carolin den Plug in sich. »Ist das alles? Ihr bekommt hier doch nicht euer Gnadenbrot!« Katharina schluchzte auf, von der Peitsche getroffen, die im nächsten Moment auch auf Carolins Rücken klatschte. Sie begannen zu laufen, von weiteren Peitschenhieben angetrieben, und legten die zweite Hälfte des Weges im Spurt zurück. Außer Atem erreichten sie endlich das Ziel und keuchend kamen sie zum Stehen. Mit einem zufriedenen Lächeln tauchte der Massige vor ihnen auf. »Na also, es geht doch.« Seine Hand griff zwischen Katharinas Beine und entriss ihr ein Stöhnen, dann spürte auch Carolin seinen herausfordernden Griff und auch sie stöhnte auf. »Unsere Stuten sind heiß. Wir sollten ihnen eine Pause gönnen.«
Sie wurden ausgespannt und bekamen von Alexandra eine Erfrischung gereicht — klares Wasser in einem Edelstahlnapf, den sie im Schatten einer Trauerweide am Rand der Terrasse ins Gras stellte. Abwechselnd beugten sie sich hinab, was mit den gefesselten Händen sehr mühsam war, und schlürften kühlende Schlucke heraus. Heu bekamen sie keins vorgesetzt. Tief atmend richtete sich Carolin vom Napf auf, Wassertropfen rannen über ihr Kinn zu den Brüsten hinab und ihre Knie wurden gekühlt vom weichen Gras. Der Rosige trat neben sie und verschlang sie mit seinem Blick. »Wenn ihr wüsstet, wie geil ihr ausseht ...« Seine Hand packte ihren Schopf und zog ihr Gesicht zu seinem Schoß; hastig, als habe er keine Zeit zu verlieren, nestelte er seinen schwellenden Penis aus der Hose und schob ihn in ihren Mund, während sich nebenan Katharinas Lippen um den Schwanz des Massigen schlossen. Aus dem Hintergrund erklang die Stimme des Herrn Ehrbar: »Schau, Alexandra, wie gefügig sie sind ... Willst du es nicht auch einmal bei einem anderen Mann tun?«
»Was? Aber Helmut ...« Wirkliche Ablehnung sprach aus ihren Worten nicht. Der Weißhaarige meldete sich zu Wort. »Sie kann an mir üben, am besten während der Fahrt.« Kein Einwand war von Alexandra zu hören.
Röchelnd ergoss sich der Rosige in Carolins Mund, wohlwollend wuschelte er über ihr Haar und ließ von ihr ab. Sie tauchte das Gesicht in den Napf, in dem sich danach auch Katharina erfrischte, dann durften sie eine Zeitlang untätig im Gras liegen, um neue Kräfte zu sammeln. Als sie wieder eingespannt wurden, waren die unschlüssige Alexandra, die von einem Klaps ihres Gatten auf den Po zum Besteigen des Wagens bewegt wurde, und der erwartungsvolle Weißhaarige ihre ersten Fahrgäste. Den beiden war auch das gemächlichste Tempo noch zu schnell; als sie die Terrasse erreichten, mussten die Mädchen noch eine weitere Runde drehen und hörten kurz vor der erneuten Ankunft hinter sich ein kehliges Grunzen des Mannes und Alexandras erregte Seufzer. Sinnlich verklärt war ihre Miene, als der Weißhaarige sie vom Wagen hob; sie wich seinem wohlwollenden Lächeln aus und strebte mit ihren kleinen Schritten in die Arme ihres zufriedenen Gatten. — Vom Massigen wurden Carolin und Katharina wieder mit der Peitsche im Laufschritt um den Parcours getrieben und auch mancher der anderen Herren fand Gefallen an dieser Art der Motivation. Schmerz und Anstrengung gesellten sich zur Erregung und zur Scham. Zum Glück wurden die Pausen immer länger, in denen ihnen Alexandra frisches Wasser servierte und sie die Lippen um so manchen Penis schließen mussten. Irgendwie sehnte sich Carolin nach Regenwetter.
Tief stand die Sonne über dem flachen Land, als man sie das letzte Mal vom Wagen ausspannte und die Stuten endlich Feierabend hatten. Der Rundliche führte sie in ein luxuriöses Badezimmer, befreite sie von den Fesseln und schaute zu, wie sie den Schweif aus sich herausnahmen und das Geschirr ablegten. Welch eine Erlösung! Sie durften eine Dusche nehmen und schlüpften in die Stöckelschuhe, die tausendmal bequemer als die Turnschuhe waren.
Schweigend führte ihr Bewacher sie ins Wohnzimmer, wo die Herren zum Aufbruch bereitstanden. Ihre Hände wurden wieder auf den Rücken gefesselt, als seien sie höchst gefährliche Wesen, und der Weißhaarige hüllte sie in ihren Umhang. Lächelnd schaute der Massige zu Alexandra hinab, die mitten im Raum auf dem Boden kniete. »Es ist schön zu sehen, wie deine Erziehung zur Sklavin Fortschritte macht. — Aber ich denke, dass mein Bruder noch einige Arbeit mit dir hat. Wenn du ihm sagst, dass du nicht alles lernen musst, dann ist das eine Anmaßung, die ihre Strafe verdient. Das siehst du doch hoffentlich ein.«
Ihre Augen weiteten sich schuldbewusst. »Ja, du hast recht.« Zaudernd schaute sie ihren Gatten an. »Verzeih mir bitte ...« Liebevoll lächelte er zu ihr hinab. »Ja, natürlich verzeihe ich dir ... Sobald du meine Schuhe geleckt hast!« Erschrocken weiteten sich ihre Augen und sein Lächeln vertiefte sich. »Oder willst du erst die Peitsche spüren?« Ihr Blick huschte zu Katharina und Carolin, als suche sie bei ihnen Hilfe. Oder Mut durch ihr Beispiel, das ihr gezeigt hatte, was alles möglich war? Ihre Lider senkten sich und sie beugte sich zu den Füßen ihres Gatten hinab, hauchte einen Kuss auf seinen linken Schuh. Carolin und Katharina wurden vom Massigen aus dem Haus geführt. An der Tür schaute Carolin noch einmal zurück. Innig leckte Alexandra am schwarzen Schuh, als sei ein Traum für sie wahr geworden und als schwelge sie im tiefen Glück, das es für eine Sklavin geben konnte ...
Copyright Jürgen B. Greulich 2010
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