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Ich kenn ihn...

Doreen Müller 


Nun wer weiß was in Zukunft so alles passiert.... wer weiß vielleicht laufen wir uns über den Weg ohne es zu wissen.. vielleicht bin ich geschäftlich bei dir in der Gegend, und du weißt es nicht.. Nach einem anstrengend Tag laufe ich diesen Abend noch lange durch die Stadt, ich bin unruhig und mich treibt es in eine Bar... ich setz mich an einen Tisch – ich bin allein... bestelle mir einen Cocktail, Sex on the Beach und während ich diesen Cocktail genieße schaue ich hoch und da sehe ich jemanden, der auch alleine an einem Tisch, mir gegenüber sitzt... Ich spüre ein trocknes Gefühl in meinem Mund und bestelle einen zweiten Cocktail.
Ich schaue immer wieder rüber zu ihm, irgendwas zieht mich zu ihm, ich frag mich was es ist.... ich weiß es nicht, aber ich will es erfahren... ich steh auf und beweg mich ganz langsam auf ihn zu, setzte mich zu ihm an seinen Tisch... er schaut überrascht auf und ich kann direkt in seine dunklen Augen blicken... ich verwickle ihn in ein Gespräch, wir bestellen einen Drink nach dem anderen und merken nicht wie die Zeit verstreicht und sich ein Glas nach dem anderen leerten, zugeben es ist vielleicht ein bisschen viel auf einmal und ich spüre wie mir immer schwummriger wird... unser Gespräch wird immer lockerer... in mir kribbelt es und ein Verlangen steigt in mir hoch, hmm wonach?
Ich kann es noch nicht zuordnen.. unsere Hände berühren sich zufällig... mich durchfährt es wie ein Blitz und ich spüre mich verlangt es nach dieser Person .. ob es ihm auch so geht?... Ich will es herausfinden...
Mit meinen Fingern streichle ich vorsichtig seine Handfläche und meine andere Hand nähert sich vorsichtig forschend seinem Oberschenkel... ich beobachte ihn was er macht... er lächelt mich auffordernd an und lässt auch seine Hand unter dem Tisch verschwinden.. ich rücke näher zu ihm.. und während er unter meinen Rock fährt... mach ich mich an seinen Hosen zu schaffen, dieses Spiel ist gewagt, aber irgendwas treibt mich dazu, sind es die vielen Cocktails die ich zu mir genommen habe, die mich so mutig werden lassen? Ich öffne langsam die Knöpfe seiner Jeans, die sich um seine Hüften spannt und spüre einen prächtigen Schwanz in meiner Hand.. ich beginne ihn zu streicheln und zu massieren, er stöhnt leise auf...
In diesem Moment werden wir vom Kellner unterbrochen, ich weiß genau dass er uns die ganze Zeit beobachtet hat und er hat auch bestimmt gemerkt, was unsere Hände unter dem Tisch machten... Der Kellner lächelte uns an und bat uns unser Treiben doch bitte woanders fortzusetzen... Mein „Begleiter“ machte schnell seine Hosen zu, lächelt etwas verlegen und schaut zu mir.. wir bezahlen unsere Drinks und er folgt mir aus der Bar...
Mittlerweile war es doch schon ziemlich spät geworden, es ist stockdunkel und es regnet leicht, aber es ist eher ein sanfter streichelnder Regen. Wir stehen nur da und schauen uns minutenlang in die Augen... wieder muss er lächeln und berührt plötzlich meinen Busen.. ich erstarre, schau an mir runter auf die Stelle, die seine Hände eben noch berührt haben... der Regen hat meine Bluse ganz durchweicht und nun schmiegt sie sich eng an meinen Oberkörper, und da ich wie immer keinen BH darunter trage kann er genau die Konturen meines Busens erkennen... und meine Brustwarzen zeichnen sich deutlich unter dem Stoff ab...
Er atmet erregt... ich beuge mich zu ihm vor und flüstere ihm ins Ohr: „Begleitest du mich? Leiste mir doch Gesellschaft heut Nacht...“.. ich erfasse seine Hand und er folgt mir in mein Hotel... an der Rezeption beobachtet man uns aufmerksam als ich den Schlüssel zu meinem Zimmer hole... kaum habe ich dann oben die Tür aufgeschlossen, spüre ich ihn dicht hinter mir, seine Aura erfasst den ganzen Raum – aber es ist eher sein warmer Atem in meinem Nacken, der mir eine wohlige Gänsehaut beschert. Er umfängt mich ganz fest mit seinen Armen und presst mich an sich, drückt seine warmen weichen Lippen auf meinen Hals... ich dreh mich zu ihm um, schling meine Arme um seinen Hals und küss ihn sacht auf den Mund.
Ein herber Duft geht von ihm aus... wir stolpern rückwärts... er hebt mich hoch und trägt mich bis ins Schlafzimmer, legt mich auf dem Bett ab und schaut mich an... ich knöpfe vor seinen Augen meine durchnässte Bluse auf, er verfolgt jede meiner Bewegungen und kommt mir langsam näher.. sein Blick wandert neugierig über meinen Oberkörper... ich fasse seinen feuchten Pullover und streif ihn über seinen Kopf... sein nackter Oberkörper glänzt, er ist benetzt vom Regen... er beugt sich zu mir herab und ich beobachte ihn wie er meinen Bauch küsst, sich erst langsam zu der einen Brustwarze hoch arbeitet – sie mit kleinen Knabbereien verwöhnt um dann wieder mit seinen gierigen Lippen bauchabwärts zu gleiten... eine Hand verschwindet unter meinen Rock, berührt sanft meine Oberschenkel, ich zittere am ganzen Körper – so aufgeregt bin ich. Seine Hände setzen ihre Erkundungstour fort und gleiten an der Innenseite meiner Schenkel immer höher, bis zum Zentrum meines Sehnens... er streichelt meinen Kitzler - massiert ihn förmlich... ich zucke bei jeder seiner kleinsten Berührungen zusammen, fühle mich hilflos und beinahe ohnmächtig.
Gott was ist mit mir los dass ich so empfindsam auf seine Berührungen reagiere?... leise stöhne ich auf, bei diesem Laut schaut er auf und sieht mir direkt in die Augen... innerlich erschreck ich.. verdammt ich kenne ihn, woher nur? Ich finde immer noch keine Antwort...
Seine Hände tauchen von unten wieder auf und streifen meine Bluse und meinen Rock ab... nackt liege ich vor ihm, plötzlich hält er in seinen Berührungen inne und.. betrachtet mich.. ich krabble über die leicht zerknautschten Laken zu ihm, küss ihn fordernd auf seinen Mund und öffne seine Jeans - streife sie ganz ab.. seine Shorts, die sich eng um seinen knackigen Po schmiegen folgen... ich ziehe ihn mit mir ganz aufs Bett, drück in sanft in die Laken... und küsse seinen Hals... meine neugierigen Hände erkunden seinen schönen muskulösen Körper... jeder seiner Muskeln ist angespannt, seine Augen sind geschlossen, er ist eben ganz der Genießer... meine Lippen fahren an seinem Körper abwärts, mit meiner Zunge kitzle ich seinen Bauchnabel und widme mich dann seinem Schwanz, der sich mir schon freudig entgegenreckt... ich küsse sacht die Spitze seines Luststabes, öffne meine Lippen und lass ihn ganz in meinem Mund verschwinden. Mit meinen Fingern massiere ich sanft seine Säckchen, knete sie ganz sacht und behutsam während meine Zunge ihn mehr und mehr reizt... er wimmert leise wie ein kleines Baby und ich spüre wie sein Schwanz immer härter wird, wie er zwischen meinen Lippen immer stärker pulsiert... ich hebe meinen Kopf, schau zu ihm hoch... er schaut mich fragend an... ich krabbel etwas nach oben und setz mich genau über ihn..
Langsam lasse ich seinen harten Schwanz in meinen feuchten Schlund gleiten.. Stück für Stück spüre ich wie er immer tiefer gleitet, mich innerlich ausfüllt.. ich spüre sein pulsieren, sein pochen in mir... ich stütze meine Hände auf seinen Bauch ab und bewege mich im langsam kreisenden Rhythmus auf ihm... seine Hände krallen sich in meinen Po und er treibt mich zu schnelleren Bewegungen an... ich zieh ihn zu mir hoch, er umschlingt mich und überlässt mir die Führung... Ich reit ihn mit immer heftiger werdenden Beckenbewegungen, ich spüre wie die Hitze in mir aufsteigt... auf unseren Körpern glänze kleine Perlen der Lust...
Aber plötzlich hebt er mich an - legt mich aufs Bett... zieht seinen Schwanz aus meinem feuchten Schlund und grinst mich nur frech an... ich schau ihn an, bin irritiert .. „was soll dass jetzt? Willst du mich quälen?“ und ich flehe ihn an, dass er weiter machen soll, er schweigt – drückt meine Beine auseinander und dringt mit einem harten kraftvollen Stoß in mich ein, ich zucke zusammen und schreie laut auf ahhhhhmmmmmmmmm... er macht mich so wahnsinnig dass ich nicht merke wie ich mit meinen Fingernägeln seinen Rücken leicht zerkratze. Ich klammer mich ganz fest an ihn, umschling mit beiden Beinen seinen Po und drück ihn noch tiefer in mich... mein Stöhnen wird immer lauter... es feuert ihn an, er bewegt sich immer schneller in mir, stößt immer wieder und wieder hart zu, durchfährt mit seinen Fingern mein Haar und zieht unsanft daran... hmmm woher kennt er dass alles, woher weiß er nur was mich so noch mehr anmacht... was weiß er noch alles über mich?...
Ich will ihn bestrafen, will ihn beißen, doch er drückt mich nieder, hält mich hart fest und fickt mich mit schmerzhaften, kräftigen Stößen weiter... stößt seinen Schwanz immer wieder und wieder in mich.. presst meine Beine noch weiter auseinander.. hält sie fest... ich will mich dagegen wehren bäum mich auf... doch er reißt einfach wieder an meinen Haaren.... ich kralle meine Finger noch tiefer in seine Rücken, füge ihm Kratzer zu und zieh ihn an mich ran.. stöhne immer lauter.. ich fühle mich gedehmütigt...
... Ich kann mich nicht beherrschen, ich spüre wie es mir fast kommt.. ich zieh seinen Kopf zu mir runter und schrei ihn an: „Ich will deinen Namen wissen, sag ihn mir...!“.. wieder grinst er mich nur dreckig an: „Pit!“... und während ich seinen Namen aus mir herausschreie, spüre ich wie auch er in mir kommt und sein warmer Saft sich in mir ergießt, er klammert sich an mich.. stößt noch einmal zu und verharrt dann in mir...mein ganzer Körper zittert und ich lächle.. ich wusste es doch. Ich kenne ihn!
ER war mein langjähriger Brieffreund...

Copyright Doreen Müller 2004

 

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