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Freundin meiner Freundin, Die
Meine Freundin und ich führen seit Jahren eine harmonische und erfüllte Beziehung. Hätte man mich noch vor kurzem gefragt, ob mir in dieser Beziehung etwas fehlt oder ob ich etwas vermisse, dann hätte ich das ganz sicher verneint. Und auch jetzt möchte ich nichts Gegenteiliges behaupten.
Es ist nur so, dass ich auf äußerst angenehme Art daran erinnert wurde, wie sehr die Probleme des Alltags sich wie ein dunkler Schatten auch über die angenehmen Seiten des Lebens breiten, wie sehr die Fantasie und die Lust darunter leiden und wieviele Wünsche und Sehnsüchte dadurch im Laufe der Zeit einfach verdrängt werden.
Wenn sich dann eine dieser fast vergessenen Fantasien plötzlich und ohne Vorwarnung erfüllt, ist das wie eine frische Brise, die durch ein offenes Fenster des Alltags den Staub der Gewohnheit von der Seele weht und den Blick auf all das öffnet, was unter dem Mantel der Resignation verborgen schlummert.
Mein Name ist Josh. Ich bin Fotograf, aber keiner von denen, die einen Laden haben und im Hinterzimmer in einem drei mal drei Meter großen Studio fürchterliche Portraits verbrechen.
Für mich ist Fotografie Kunst. Und so behandle ich sie auch; wie etwas Wertvolles.
Ich fotografiere das, was ich selbst gerne betrachte, Natur, Tiere und natürlich Akt – weiblichen Akt. Und den fotografiere ich am liebsten in Verbindung mit der Natur und den Elementen. Studioaufnahmen hasse ich. Sie sind mir zu steril. Ich mag ein Model nicht einfach nur nackt sehen. Ich möchte in meinen Bildern eine Stimmung erzeugen, in der die Nacktheit nicht vordergründig und plakativ wirkt, sondern sich mit Selbstverständlichkeit ästhetisch und natürlich in das Bild einfügt.
Ich stelle eben fest, dass es schwerer für mich ist, meine Art der Fotografie mit Worten auszudrücken, als sie auszuüben. Aber darum geht es im Moment auch gar nicht.
Der Punkt ist folgender: Ich ernte für meine Bilder zwar viel Lob. Aber ich kann die Bilder und mich selbst nicht vermarkten.
Und da beginnen die Probleme des Alltags, die sich mit dem einen, einzigen Wort „Geldsorgen“ ausdrücken lassen. Jeder, der diese Sorgen kennt, weiß, was da alles dran hängt, von den Abhängigkeiten, in denen man steckt, bis zu den Zukunftsängsten.
Solche Sorgen und Ängste überschatten auch die glücklichste Beziehung. Und darunter leidet auch der Spaß am Sex.
Meine Freundin und ich sind sehr fantasievoll. Aber trotzdem habe ich irgendwann festgestellt, dass unsere kleinen Spielereien seltener geworden sind. Schuld daran hatte keiner von uns. Schuld waren die Probleme, die immer seltener zugelassen haben, dass ich abschalten und mich fallen lassen konnte, die Probleme, die oft übermächtig erschienen, sich wie ein Krebsgeschwür in meinen Gedanken festgefressen haben, mich depressiv und nervös gemacht haben und auf diese Weise langsam und schleichend meine Lust an der Liebe, an Berührungen und an der Lust selbst unterdrückt und abgetötet haben. Und so habe ich mich unbewusst immer mehr zurückgezogen. An die Stelle körperlicher Lust trat immer mehr die Erotik. In meinen Fotos versuchte ich immer mehr, die Schönheit der Weiblichkeit festzuhalten. In die Fotografie habe ich meine ganze Leidenschaft gelegt.
Aber wie gesagt: Es war ein schleichender Prozess. Meine Freundin und ich hatten noch Sex. Jetzt im Nachhinein ist mir bewusst, dass meine Freundin dabei die treibende Kraft war, die immer öfter die Initiative ergriffen hat.
Zu Beginn unserer Beziehung hatte die Leidenschaft selbst uns wie ein Sturm mit sich gerissen. Wir kannten keine Probleme und haben die Erotik für uns gemeinsam völlig neu entdeckt. Wir haben über unsere geheimen Wünsche und Sehnsüchte geredet und festgestellt, dass wir von der gleichen Neugier getrieben wurden. Wir hatten Sex in der Öffentlichkeit; am Badesee, im Park und im Kino. Meine Freundin ging ohne Unterwäsche aus. In einem feinen Restaurant mit bodenlangen Tischdecken kroch ich unter den Tisch und verwöhnte sie mit Lippen, Zunge und Zähnen bis zum Höhepunkt. Ein anderes Mal waren wir in einer vollbesetzten Pizzeria. Dort gab es keine Tischdecken. Und obwohl wir nicht allein am Tisch saßen, öffnete meine Freundin heimlich den Reißverschluss meiner Hose und holte meinen Penis heraus. In ihrer Hand wurde er schnell hart und sie massierte und knetete ihn unter dem Tisch, bis ich explodierte. Während dieser Aktion ruhig zu bleiben, war wahrlich nicht leicht. Aber schwieriger war dann fast noch, unbemerkt mit der Serviette die Unterseite der Tischplatte wieder zu säubern.
Auch zuhause lebten wir unsere Leidenschaften aus. Die massiven Bettpfosten des breiten Doppelbettes waren wie geschaffen, um sich gegenseitig mit weit gespreizten Armen und Beinen daran zu fesseln. Und das taten wir auch; mal ich sie, mal sie mich. Wir hatten keine festgelegte Rollenverteilung. Das ganze hatte nichts mit Macht und Unterwerfung zu tun. Es war ein Geben und Nehmen, ein fantasievolles Spielen und Ausprobieren und ein sich Hingeben und Fallenlassen. Natürlich haben wir dabei den Reiz des ausgeliefert Seins und der Wehrlosigkeit kennengelernt. Aber der aktive Teil war niemals dominant, sondern hat mit sehr viel Gefühl und Fantasie die Grenzen der Lust ausgelotet. Dabei ging es nie um Schmerzen, sondern nur um sexuelle Stimulation.
Nach meiner persönlichen Meinung und meinen eigenen, bescheidenen Erfahrungen, kann man gemeinsam sehr weit gehen, wenn man das, was man tut, mit Gefühl und aus Liebe tut und wenn man die Grenzen des anderen bedingungslos akzeptiert.
Ja, ich gebe es zu: Wenn meine Freundin bei mir liebevoll an Penisschaft und Eichel knabberte und zubiss, wenn sie Hoden und Penis kunst- und fantasievoll mit einem Lederband einschnürte, und sogar, wenn sie heißes Wachs auf meine Eichel tropfte, dann war das tausendmal erregender für mich, als normaler Geschlechtsverkehr. Und zu meinem Glück hatte meine Freundin Spaß daran, mit meinem Penis zu spielen und sich immer wieder etwas Neues auszudenken. Sie war keine von den Frauen, die einen Penis nur mit spitzen Fingern anfasst. Wenn er in Stimmung war, packte sie gern fest zu. Deswegen habe ich vorhin auch schon geschrieben, dass sie ihn in der Pizzeria nicht nur massiert, sondern geknetet hat.
Auf der anderen Seite fesselte auch ich gerne meine Freundin und spielte bis zu ihrem Höhepunkt und noch weiter mit ihr. Sowohl für meine Freundin, als auch für mich, war es erregend, ihre großen Brüste abzubinden. Wenn sie dann ganz prall waren, stellten sich auch ihre Brustwarzen auf, die sich ansonsten immer eher nach innen zurückzogen. Ich liebe das Gefühl von harten, erregten Knospen auf meinen Lippen und genoss es daher immer, wenn sie sich mir in diesem Zustand entgegenstreckten. Vor allem genoss ich aber, wenn ich ganz sanft mit meinen Fingerspitzen, mit meinen Lippen und mit meiner Zunge meiner wehrlosen Freundin einen so erregenden Schauer durch den Körper jagte, dass sie sich aufbäumte und an ihren Fesseln zerrte, weil die Erregung unerträglich für sie wurde. Trotzdem wollte sie nie, dass ich aufhöre und gelangte so immer wieder in den Zustand völliger Ekstase, teilweise bis zur Ohmacht.
Unsere Beziehung wurde und wird von tiefster Liebe und Zärtlichkeit, aber auch von Neugier und der Offenheit, über unsere Fantasien und Träume zu reden, bestimmt. Und wir haben das seltene Glück, dabei so wunderbar zu harmonieren und in unseren Vorlieben und Grenzen so unwahrscheinlich gut überein zu stimmen.
Eine dieser Übereinstimmungen ist, dass wir beide zu hundert Prozent heterosexuell sind. Und genau diese Übereinstimmung hat einen meiner Träume unmöglich gemacht.
Ich bin sicherlich nicht der einzige Mann, der von Sex mit zwei oder mehreren Frauen auf einmal träumte. Aber genauso, wie ich mir nie vorstellen konnte und noch immer nicht vorstellen kann, mit einem anderen Mann Sex zu haben, oder auch nur mit ihm gemeinsam eine Frau zu verwöhnen, zu lieben, Sex mit ihr zu haben; Genauso wenig konnte meine Freundin sich das mit einer anderen Frau vorstellen.
Während der letzten beiden Jahre, in denen der Sex selbst die Bedeutung für mich fast verloren hatte, habe ich auch an diesen Traum nicht mehr gedacht. Ich habe ihn mit all den anderen unerfüllten und unerreichten Hoffnungen, Zielen und Wünschen tief in mir vergraben.
Vor einigen Wochen kam nun eine Freundin meiner Freundin über ein verlängertes Wochenende, bzw. ganze vier Tage lang, zu uns zu Besuch. Und damit es jetzt nicht unübersichtlich wird, stelle ich meine Freundin und deren Freundin auch erst vor:
Meine Freundin heißt Selina. Ich bin inzwischen schon vierzig Jahre alt und Selina ist knapp über dreißig. Bevor wir uns kennenlernten, lebte Selina jahrelang in einer WG. Damals hatte sie sich mit Rahel angefreundet. Rahel war die Tochter einer Mitbewohnerin in der WG gewesen. Die Freundschaft zwischen Selina und Rahel hatte die Jahre, ebenso wie Selinas Umzug in eine andere Stadt überdauert. Und jetzt hatte Rahel ihren Besuch angekündigt.
Selina hatte mir zwar von ihren WG-Zeiten erzählt aber ich muss gestehen, dass davon nicht viel bei mir hängengeblieben war. Ich wusste, dass es Rahel gab. Die beiden telefonierten ja auch öfter und (typisch Frau!) sehr lang miteinander. Aber als wir sie dann vom Bahnhof abholten, war ich doch sehr überrascht darüber, dass Rahel noch so jung war. Den Teil, dass sie nur die Tochter einer Mitbewohnerin in der WG war, hatte ich irgendwie nicht abgespeichert.
Während Selina und Rahel sich am Bahnsteig begrüßten, hatte ich Gelegenheit, Rahel genau zu betrachten. Ich schätzte sie auf höchstens achtzehn. Wie ich später erfuhr, war sie neunzehn. Sie war nicht nur jung, sondern außerdem noch außergewöhnlich hübsch. Sie hatte einen leicht exotischen Einschlag, samtige Haut mit einem leichten Bronzeton und schwarze, seidige Haare, die ihr bis fast zu den Kniekehlen reichten. Ihre Augen waren groß, dunkel und geheimnisvoll und wurden überschattet von schweren Wimpern. Ihre Nase war leicht gebogen und ihre Lippen waren voll und wirkten sehr sinnlich, während sie mit Selina sprach.
Ihre Bewegungen hatten eine natürliche, ungekünstelte Eleganz, wie ich sie zuvor noch niemals gesehen hatte. Das gab ihr trotz ihrer schlichten Natürlichkeit etwas Majestätisches.
Wie treu sind Männer in ihren Gedanken, wenn sie eine hübsche Frau sehen?
Es mag albern klingen; Als Rahel den Blick hob und mich ansah, blieb mir beinahe das Herz stehen vor so viel Anmut und Schönheit, aber alles, woran ich dachte war, dass ich diese Frau, dieses Mädchen gern fotografieren würde, so wie Gott sie geschaffen hat.
Selina stellte uns vor. Ich reichte Rahel die Hand und sie nahm sie mit einem bezaubernden Lächeln, das ihre Schüchternheit aber nicht verbergen konnte. Diese Schüchternheit ließ sie mir noch bezaubernder erscheinen. Und da ich an der selben Krankheit leide, fühlte ich mich dadurch sofort wie durch ein unsichtbares Band mit ihr verbunden.
Als ich Rahels Koffer nahm und damit voraus zum Wagen ging, schossen mir sehr viele Gedanken durch den Kopf. Als Fotograf bin ich immer auf der Suche nach hübschen jungen Frauen, die ich fotografieren kann. Aber ich tue mir noch immer schwer damit, Frauen anzusprechen. Daher war es die logische Konsequenz gewesen, dass ich die meisten und einige der schönsten Shootings bisher mit Selina gehabt hatte.
Rahel wäre das ultimative Model für mich gewesen. Da sie Selinas Freundin war und ein paar Tage bei uns zu Besuch bleiben wollte, hätte sich vielleicht sogar für mich die Gelegenheit ergeben, sie zu fragen. Aber dann dachte ich mir, dass Selina und Rahel sich seit vielen Jahren nicht gesehen hatten. Sie hatten sich sicher sehr viel zu erzählen und wollten ihre Erinnerungen auffrischen. Da hatte ich kein Recht, Zeit mit einer der beiden für mich zu beanspruchen. Um sie nicht zu stören und mich wie ein drittes Rad am Wagen zu fühlen, beschloss ich, mich während des Wochenendes dezent zurückzuziehen und einen befreundeten Fotografen zu besuchen.
Als ich zuhause dann aber erklärte, was ich vorhatte, widersprach Selina mir entschieden und erklärte, dass sie keinesfalls vorhätte, mich während Rahels Besuch zu vernachlässigen oder von ihren Gesprächen und Aktivitäten auszuschließen. Und auch Rahel bat mich, zu bleiben.
Es kostete nicht viel Überredungskunst, mich zum Bleiben zu bewegen. Ich hatte Selina noch nie etwas abschlagen können. Und in Rahels Bitte lag so viel Charme, dass ich meine Angst verlor, ich könnte die beiden während des Wochenendes stören.
Selina führte Rahel durch die Wohnung und zeigte ihr alles. Anschließend ging Rahel, die eine lange Zugfahrt hinter sich hatte, erst einmal duschen, während Selina einen kleinen Imbiss vorbereitete. Ich half ihr dabei.
Unsere Küche ist der zentrale Raum der Wohnung. Von hier aus geht es auf der einen Seite in den Vorraum und das Bad, auf der nächsten Seite ins Wohnzimmer und auf der dritten Seite in ein kleines Ess- und dahinter ins Schlafzimmer.
Als Rahel, nur in ein Badetuch gewickelt, hinter uns vorbei ins Wohnzimmer huschte, in das ich ihren Koffer gestellt hatte, war es mir nicht möglich, keinen Blick auf sie zu werfen. Es war nur ein kurzer Blick. Aber als ich mich wieder umwandte, lächelte Selina mich an und fragte: „Und? Wie gefällt sie Dir?“
Ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass der erste Eindruck, den ich von Menschen habe, zumindest dann, wenn dieser Eindruck positiv ist, sich in den meisten Fällen als falsch erweist. Selina war da eine absolute Ausnahme. In den viereinhalb Jahren, die wir uns nun schon kennen, habe ich gelernt, ihr bedingungslos zu vertrauen. Anderen Menschen gegenüber bin ich hingegen immer misstrauischer geworden. Ich bin privat und im Job schon zu oft belogen, betrogen und ausgenutzt worden. Verbunden mit meiner Schüchternheit ist das keine gute Basis, um neue Bekanntschaften einzugehen und Freundschaften zu schließen.
Ich zuckte also mit den Schultern und antwortete: „Sie scheint ganz nett zu sein.“
Selina kannte mich gut genug, um mich zu verstehen. Sie strich mir zärtlich über den Rücken und versicherte mir: „Das ist sie!“ Dann fuhr sie aber fort: „So hab ich es aber nicht gemeint. Ich wollte wissen, wie sie Dir gefällt.“
Wieder zuckte ich mit den Schultern, machte „Hm?“, während ich überlegte, wie ich es ausdrücken sollte und antwortete schließlich: „Gut.“
Selina lächelte mich an. Sie wusste, dass meine Antwort die ultimative Untertreibung war, ließ sie aber gelten.
Als Rahel sich wieder angekleidet hatte, aßen wir im Wohnzimmer, weil es dort gemütlicher war, als im Esszimmer, das Selina und ich überwiegend als Arbeitszimmer nutzen.
Zuerst hörte ich der Unterhaltung der beiden nur zu. Dann kamen sie aber irgendwann auf meine Fotos zu sprechen. Rahel kannte schon einige davon von meiner provisorischen Homepage, noch mehr aber hatte Selina ihr schon gezeigt. Ich konnte aus Rahels Worten ihre Begeisterung für die Bilder hören, was mir auf der einen Seite natürlich schmeichelte, aber auf der anderen Seite sehr unangenehm war. Ich habe mich noch nie wohl dabei gefühlt, wenn ich mit anhören musste, wie andere Menschen über mich sprechen, egal, ob positiv oder negativ.
Nach einem unsicheren, fragenden Blick zu Selina und deren ermutigendem Nicken, wandte Rahel sich schließlich an mich und sagte mit einem bezaubernd scheuen Blick: „Ich wollte auch schon immer so schöne Bilder von mir haben. Selina hat gemeint, ich sollte Dich fragen, ob Du welche machen würdest!?“
Ich hätte Selina in dem Moment umarmen wollen. Sie wusste ganz genau, dass ich jeden fotografieren würde, dem sie mich empfohlen hätte. Und genauso gut wusste sie, wie sehr Rahel in mein fotografisches Beuteschema passte.
Also nickte ich und antwortete: „Gerne. Aber wir werden wohl keine Zeit dafür haben.“
„Warum nicht?“ schaltete sich sofort Selina ein und ich antwortete im Ton vollster Überzeugung: „Naja, ihr habt Euch lange nicht gesehen und …“
Selina unterbrach mich, indem sie meinen Satz anders vollendete, als ich es vorgehabt hatte: „…und wir haben nicht vor, die paar Tage jetzt nur in der Wohnung zu hocken. Wenn wir nur reden wollen, können wir das auch am Telefon. Aber jetzt wo Rahel da ist, wollen wir auch was unternehmen und rausgehen.“
Ich wandte mich wieder an Rahel. „Was für Bilder möchtest Du denn haben?“ fragte ich sie und sie antwortete: „Ich hab einige Kleider dabei.“ „Kann ich sie mal sehen?“ fragte ich weiter, um mich darauf einzustellen, in welche Richtung das Shooting gehen würde. „Natürlich.“ antwortete sie und begann, in ihrem Koffer zu kramen. Sie förderte ein leichtes, luftiges Sommerkleid, sowie ein elegantes Abendkleid zutage. „Kannst Du sie mal anziehen?“ fragte ich. Rahel nickte und ich bemerkte, dass sie durch die Aussicht eines Shootings sehr aufgeregt war. Sie verschwand mit den Kleidern im Bad.
Während sie sich umzog, räumten Selina und ich den Tisch ab.
Rahel kam in dem Sommerkleid zurück. Es fiel locker bis oberhalb ihrer Knie und war so dünn, dass die Konturen ihres Körpers ganz leicht durch den Stoff zu erkennen waren. Unwillkürlich entfuhr mir ein leises, bewunderndes „Wow!“ Rahel drehte sich einmal und ich musste den Eindruck nicht lange auf mich wirken lassen, um festzustellen, dass das Bild, das sie mir so bot, wunderschön war.
Dann zog Rahel sich um. Das Abendkleid, in dem sie zurückkam, hatte etwas Verruchtes an sich, was in einem eigenartigen Kontrast zu ihrer zarten Erscheinung und ihrem scheuen Blick stand. Aber das machte auch einen großen Reiz aus, wie ich fand.
Ich überlegte, wo ich die Bilder von Rahel machen könnte. Die Aussicht auf ein Shooting beschäftigt mich immer sehr. Ich habe zwar nie fertige Bilder im Kopf, sondern nur eine Grundidee, wie ich ein Shooting gestalte, aber dazu muss ich mir auch erst einmal über die Location klar sein, weil die sehr wichtig für die Atmosphäre der Bilder ist. Für das Sommerkleid entschied ich mich für den Stadtpark und für das Abendkleid für ein altes, leerstehendes, halbverfallenes und von Efeu überwuchertes Haus. Das Problem dabei war nur, dass die beiden Locations ziemlich weit voneinander entfernt liegen. Und da ich keine Shootings unter Zeitdruck mache, war sehr unwahrscheinlich, dass wir die beiden Shootings an einem Tag schaffen würden, ohne dass das in Stress ausarten würde. Das sagte ich dann auch, als ich bis dahin in meinen Gedankengängen gekommen war.
Ich hatte mit einer enttäuschten Reaktion von Rahel gerechnet. Aber sie fragte mich nur: „Können wir nicht an mehreren Tagen Bilder machen?“
Ich zuckte mit den Schultern und antwortete: „Von mir aus gerne.“ Also planten wir gleich für den nächsten Tag das Shooting im Stadtpark.
An diesem ersten Abend zog ich mich dann doch bald zurück, um Selina und Rahel erst einmal ungestört miteinander reden zu lassen. Ich wollte noch ein wenig trainieren und dann noch etwas lesen. Trainiert habe ich aber zum Lesen fehlte mir absolut die Konzentration. Mir ging das Bild von Rahel in dem durchscheinenden Sommerkleid einfach nicht aus dem Kopf.
Selina und Rahel saßen noch lange zusammen. Als Selina schließlich ins Bett kam, schlief ich bereits.
Während der Nacht musste ich einmal auf die Toilette. Gewohnheitsmäßig ging ich nackt. Als ich wieder zurück ins Schlafzimmer ging, hörte ich ein Geräusch aus dem Wohnzimmer, in dem Rahel auf der Couch schlief. Für einen Moment hielt ich inne und lauschte. Als ich mir aber meiner Nacktheit bewusst wurde, schlich ich schnell wieder ins Schlafzimmer, kuschelte mich an Selina und schlief mit ihr im Arm bald wieder ein.
Am Morgen war ich als erster wach. Nachdem ich im Bad war, machte ich Frühstück und wartete auf die beiden Freundinnen. Die Zeit vertrieb ich mir damit, dass ich den Akku meiner Kamera auflud und mich gedanklich auf das Shooting mit Rahel einstellte.
Als Rahel aus dem Wohnzimmer kam und mir einen guten Morgen wünschte, riss sie mich damit aus meinen Träumereien. Sie trug ein Nachthemd, das noch dünner war, als ihr Sommerkleid, schien sich aber gar nicht bewusst zu sein, wie durchscheinend der feine Stoff war und wie viel ich dadurch von ihrem Körper sehen konnte. Ihre zierliche Gestalt hatte ich ja vorher schon bewundert. Jetzt konnte ich aber deutlich ihre kleinen, festen Brüste durch den Stoff scheinen sehen. Ihre winzigen Brustwarzen standen deutlich sichtbar ab und ließen das Nachthemd in zwei langen Falten von ihnen aus nach unten fallen. Ich nahm an, dass die Bewegung und Reibung des feinen Stoffes sie erregten. Während ich noch nach Luft rang, wanderte mein Blick tiefer über Rahels schlanken Bauch. Ich sah ihren Nabel und bemerkte plötzlich, dass Rahel sehr tief ein- und ausatmete. Sie war sich also doch bewusst, was ich sehen konnte und auch sah. Ich riss meinen Blick von ihrem Körper los, und spürte, wie mir das Blut nicht nur in die Wangen schoss, während ich sie ebenfalls grüßte. „Guten Morgen, Rahel.“ sagte ich verlegen und fragte sie: „Hast Du gut geschlafen?“ Dabei bemerkte ich, dass sie ebenfalls errötet war.
„Ja, danke, sehr gut.“ antwortete sie mit ihrem scheuen Lächeln, während ich mich noch wunderte, dass sie nicht versuchte, das, was ich alles sehen konnte, mit ihren Händen zu verdecken.
Ich lächelte ebenfalls und erwiderte: „Das freut mich.“ Und um meine eigene Verlegenheit zu überspielen, fuhr ich fort: „Das Frühstück ist schon fertig.“ Rahel beugte sich etwas über meine Schulter, um auf den Frühstückstisch sehen zu können. Dabei streifte mich der seidige Stoff ihres Nachthemdes und ich glaube, dabei sogar flüchtig ihre Brust an meiner Schulter gespürt zu haben. Da bin ich mir aber bis heute nicht sicher. „Das sieht gut aus.“ meinte Rahel und fragte gleich weiter: „Ist Selina schon auf?“ Ich schüttelte den Kopf und antwortete: „Noch nicht. Ich werde sie gleich wecken. Willst Du solange ins Bad gehen?“ „Ja.“ antwortete sie und verschwand auch gleich darauf im Badezimmer.
Ich schlich mich leise ins Schlafzimmer. Selina schlief noch. Sie lag auf dem Bauch und hatte sich die Decke bis über den Hintern heruntergestreift. Ich beugte mich über sie und küsste zärtlich ihren Nacken. Selina erwachte mit einem wohligen Schnurren. Während ich mit den Fingerspitzen langsam und ganz sanft an ihrer Wirbelsäule entlang strich, flüsterte ich ihr ins Ohr: „Das Frühstück ist fertig mein Schatz. Und Rahel ist auch schon auf.“
Selina zuckte zusammen, als meine Fingerspitzen ihre Pokerbe erreichten und auch dort nicht halt machten. Sie genoss solche Zärtlichkeiten und ich war mir bewusst, dass ich sie durch meine Sorgen während der letzten Zeit viel zu sehr vernachlässigt hatte.
Selina schnurrte noch immer und zog ihr rechtes Bein etwas an, wodurch sich ihre Schenkel ein wenig öffneten. Meine Fingerspitzen tasteten vorsichtig weiter, bis sie die weiche Haut Ihrer Schamlippen berührten. Zärtlich begann ich, sie zu massieren. Selina öffnete ihre Schenkel noch weiter. Ihre Augen hatte sie noch immer geschlossen.
Der Anblick Rahels in ihrem Sommerkleid am vorigen Abend und die Aussicht darauf, heute Bilder von ihr in diesem Kleid zu machen, hatten meine Fantasie am Abend und während der Nacht einigermaßen beflügelt, wodurch eine leicht erotische Spannung bei mir entstanden war, wie es meist nur geschieht, bevor ich ein Aktshooting mit einem hübschen Model habe. Und seit ich Rahel eben noch in ihrem hauchdünnen Nachthemd gesehen hatte, konnte ich eine sexuelle Erregung vor mir selbst nicht mehr leugnen. Dementsprechend reagierte ich auch auf Selinas wohliges Räkeln und den Anblick ihres nackten, schlanken Körpers, der sichtlich meine Liebkosungen genoss.
Mein Körper hatte unbewusst und ungewollt bereits auf Rahel reagiert. Der Schritt zur handfesten Erektion, war also bereits vorprogrammiert. Also zog ich mich noch einmal aus, legte mich zärtlich auf Selinas Rücken und drang langsam in sie ein. Selina stöhnte leise auf, als mein Penis zwischen ihre geöffneten Schamlippen glitt. Ganz langsam und behutsam stieß ich immer wieder in ihre bebende Scheide vor. Ihr Pulsieren durchdrang meinen Penis.
Weiter oben habe ich bereits erwähnt, dass ich solchen „normalen“ Sex normalerweise nicht bevorzuge. Aber manchmal ist auch für mich eine so zärtliche und innige Vereinigung das Schönste, das man sich nur erträumen kann.
Ich bewegte mich nur ganz langsam. Jedes Zucken in Selinas Scheide übertrug sich über meinen Penis auf mich und ließ auch mich jedesmal erschauern.
Irgendwann glaubte ich plötzlich ein leises Klopfen an der Tür zu hören. Aber als ich mich umwandte, war nichts zu sehen. Eigentlich hätte mir klar sein müssen, dass Rahel im Bad längst fertig sein musste und dass sie wahrscheinlich am Frühstückstisch auf uns wartete. Aber man möge mir verzeihen, dass ich in meiner Situation nicht in der Lage war, einen klaren Gedanken zu fassen. Ich genoss ausschließlich das zärtliche Liebesspiel mit Selina.
Als wir uns endlich in einem gemeinsamen Höhepunkt aufbäumten, waren unsere Körper schweißbedeckt. Ich blieb noch lange auf und in Selina liegen und küsste immer wieder ganz zärtlich ihren Hals und Nacken, bis das Pulsieren, das uns noch immer durchdrang, abgeflaut war. Erst dann rolle ich von ihr herunter und blieb neben ihr liegen.
Selina schnurrte noch immer leise. Sie wandte mir ihren Kopf zu und öffnete langsam die Augen. „Das war schön!“ hauchte sie und lächelte mich an. Dann schloss sie wieder die Augen, während ich ihr sanft über den Rücken streichelte. Als sie die Augen nach einer Weile wieder öffnete, fragte sie mich plötzlich mit einem gespielten Vorwurf in ihrem Ton: „Was machst Du eigentlich noch im Bett? Du hast heute ein Shooting und noch nichts vorbereitet.“
„Doch,“ antwortete ich, „sogar das Frühstück.“ Erst jetzt fiel mir wieder ein, dass Rahel auch schon auf war und ein kurzes Zucken ging bei der Erinnerung an ihr durchscheinendes Nachthemd durch meinen erschlafften kleinen Freund. Ich sagte zu Selina: „Rahel war auch schon im Bad. Es müssen also wieder mal alle auf Dich Schlafmütze warten.“
Ich gab ihr einen Klaps auf den Po und stand wieder auf. Bevor ich aber meine Klamotten zusammen hatte, war Selina an mir vorbei ins Bad gehuscht. In Anbetracht von Rahels Anwesenheit, der ich nicht nackt über den Weg laufen wollte, zog ich mir erst meine Unterhose an, bevor ich Selina ins Badezimmer folgte. Die Schlafzimmertür hatte ich offen gelassen, als ich Selina wecken wollte. Als ich jetzt das Zimmer verließ, bemerkte ich, dass die Türklinke nass war und dass auch einige Wassertropfen auf dem Teppich waren. Mir fiel wieder das Klopfen ein, das ich gehört hatte, als ich noch auf Selina gelegen hatte. Rahel hatte Selina und mich also anscheinend bei unserem zärtlichen Liebesspiel gesehen, sich dann aber sofort wieder dezent zurückgezogen.
Ich folgte Selina ins Bad und stieg zu ihr unter die Dusche. Wir seiften uns gegenseitig ein und wuschen uns unter vielen Zärtlichkeiten den Schweiß von den Körpern. Dann zog ich mich wieder an und klopfte an der Wohnzimmertür.
„Ja.“ hörte ich Rahel leise auf mein Klopfen antworten. Ich trat ein und errötete vermutlich sofort wieder bei der äußerst reizvollen und prickelnden Vorstellung, dass Rahel Selina und mich gesehen hatte. Sie trug bereits ihr Sommerkleid, lümmelte auf dem Sofa und schrieb etwas in eine Art Tagebuch. „Tut mir leid,“ stammelte ich verlegen. „Es hat ein bisschen länger gedauert, Selina wach zu bekommen.“ Rahel schenkte mir ein bezauberndes Lächeln und sie antwortete: „Das macht nichts.“ „Danke.“ antwortete ich und fuhr fort: „Wenn Selina aus dem Bad kommt, können wir frühstücken.“
Ein paar Minuten später saß ich mit Selina und Rahel am Frühstückstisch.
Da sich der Himmel inzwischen bewölkt hatte, disponierten wir kurzfristig um und zogen das Shooting im Abendkleid in dem alten Haus vor. Rahel zog sich aber nicht mehr um, bevor wir losfuhren, sondern nahm sich ihr Abendkleid nur mit. Selina kam natürlich auch mit. Mit ihr war ich schon öfter in dem halbverfallenen Gebäude gewesen. Und von ihr hatte ich dort auch schon Bilder gemacht.
Während der Fahrt hatte es bereits zu Regnen begonnen. Wir schlüpften also schnell durch das nur schlecht verschlossene Tor in der Mauer, die das Haus umgab und huschten in das verwunschene, alte Gebäude.
Während Rahel sich umzog und mit Selinas Hilfe nur ganz dezent schminkte, sah ich mich in dem Haus um. Eigenartigerweise sehen alte, verlassene Häuser, in denen kein Mensch mehr wohnt, fast jedesmal anders aus, wenn man sie wieder betritt. Ich bin mir nicht sicher, ob das an dem langsamen Verfall liegt, oder daran, dass sich auch andere Leute heimlich in solche Häuser schleichen und dort beabsichtigt oder unbeabsichtigt irgendwelche Veränderungen vornehmen.
Ich suchte schon nach einigen Stellen und Perspektiven, an und aus denen ich Rahel fotografieren konnte. Und als sie umgezogen und geschminkt war, fingen wir auch gleich an.
Es war ein sehr schönes, entspanntes, lustiges, aber auch anstrengendes Shooting. Rahel vertraute sich mir vollkommen an und ließ sich bedingungslos von mir leiten. Zu Beginn war sie noch etwas verkrampft. Das legte sich aber sehr schnell.
Ich war absolut in meinem Element. Beim Fotografieren fällt meine Schüchternheit vollkommen von mir ab. Da bin ich ein Jäger, immer auf der Jagd nach der perfekten Einstellung und der besten Perspektive. Ich fotografiere fast ausschließlich mit einem Teleobjektiv, bewahre also fast immer Distanz zu meinen Models, so dass diese sich niemals von mir bedrängt fühlen.
Auch Rahel fühlte sich sichtlich wohl. Wir scherzten und lachten viel, wozu auch Selina mit einigen trockenen Bemerkungen und Späßen, meist auf meine Kosten, beitrug. Und so verflogen die Stunden wie im Flug.
Ich hatte Rahel in einem von Efeu überrankten Fenster positioniert, auf der breiten Treppe viele Blickwinkel und Positionen durchprobiert, einige Bilder in dem großen Salon gemacht, bei dem die Decke schon durchgebrochen war, und so weiter. Vorsorglich hatte ich von zuhause auch eine Flasche Rotwein und ein Weinglas mitgenommen. Es war ein wunderschöner Kontrast, Rahel in ihrem eleganten Kleid mit einem Weinglas in der Hand in dieser Ruine eines Hauses zu sehen.
Als ich schließlich selbst keine Blickrichtungen mehr entdeckte, die für dieses Shooting noch etwas hergegeben hätte, beendeten wir das Shooting. Erst jetzt merkte Rahel, wie anstrengend es ist, Modell zu stehen. Sie war völlig erschöpft, aber auch glücklich, überdreht und total neugierig auf die Bilder, die an diesem Tag entstanden waren.
Während Selina und Rahel zuhause das Essen bereiteten, lud ich die Bilder auf meinen PC. Und nach dem Essen machte ich mich sofort daran, mir einen Überblick über die Bilder zu verschaffen, sie entsprechend zu drehen und unscharfe und solche, auf denen Rahel geblinzelt hatte, oder sonst irgendwie ungünstig getroffen war, zu löschen. Bevor ich Bilder herzeige, egal, ob dem Model oder wem auch immer, mache ich das immer so. Aber Gott sei Dank habe ich selten viele Bilder zu löschen. Da ich von guten Fotos oft verschiedene Bearbeitungen mache, habe ich mir sogar schon oft gewünscht, ich hätte nicht gar so viele gute Fotos gemacht, weil die Bearbeitungen teilweise sehr zeitaufwändig sind.
Für den Rest des Abends war ich jedenfalls beschäftigt und Selina und Rahel ließen mich trotz Rahels Neugierde ungestört arbeiten. Die beiden hatten also wieder einen Abend für sich und ich saß am PC.
Am nächsten Tag schien die Sonne wieder. Wir fuhren in den Stadtpark und ich fotografierte Rahel in ihrem dünnen, durchscheinenden Sommerkleid. Das Shooting war diesmal von Anfang an locker und unverkrampft. Ich spürte direkt, wie Rahel sich fallen ließ und alle meine Vorgaben voller Enthusiasmus mit einer unglaublichen Energie und Freude umsetzte. Selbst als sie spüren musste, wie ich sie gegen die Sonne positionierte, um die Transparenz ihres Kleides, unter dem sie nichts trug, noch hervorzuheben, zögerte sie keine Sekunde, sich völlig natürlich in Pose zu stellen. Auch die Passanten, die stehen blieben und zusahen, konnten sie nicht verunsichern. Da war es eher ich, der dann abwartete, bis sie sich wieder entfernten. Und Selina unterstützte mich dabei nach Kräften, die teilweise schon lästigen Gaffer davon zu überzeugen, dass es hier nichts zu sehen gab.
Insgesamt war dieses zweite Shooting kürzer als das erste. Es gab von den einzelnen Motiven bei weitem nicht so viele Perspektiven für mich, die etwas hergegeben hätten. Dafür waren von den Einzelbildern aber so außergewöhnlich schöne dabei, die eine so zarte und unschuldige Erotik zeigten, dass sie noch heute mit zu den besten Bildern zählen, die ich je gemacht habe.
Dass ich diese Bilder am nächsten Tag noch toppen könnte, hätte ich bis nach dem Shooting wirklich nicht für möglich gehalten. Doch als wir im Auto auf dem Heimweg waren, hörte ich Rahel plötzlich zaghaft vom Rücksitz fragen: „Glaubst Du, dass gestern und heute ein paar gute Bilder entstanden sind, Josh?“ Im Rückspiegel konnte ich sehen, dass Rahels Augen fragend und erwartungsvoll auf mich gerichtet waren. Ich antwortete: „Gestern waren ein paar ganz brauchbare dabei, soweit …“ Selina kündigte ihre Unterbrechung meiner Antwort mit einem leichten Druck ihrer Hand an, die auf meinem Oberschenkel lag. „Glaub ihm kein Wort,“ sagte sie zu Rahel, während sie sich zu ihr umdrehte, „Josh macht keine brauchbaren Bilder.“ Dabei betonte sie das „brauchbare“ ganz besonders. „Hm“ schmollte ich, aber Selina fuhr schon fort: „Du wirst sehen, dass es ganz tolle Bilder sind.“ Ich sah Rahel im Rückspiegel nachdenklich nicken, als sie erwiderte: „Das glaube ich auch!“ Für einige Augenblicke schwieg sie. Als sie wieder zu Sprechen begann, bemerkte ich die Überwindung, die es sie kostete, mir die Frage zu stellen: „Würdest Du auch Aktfotos von mir machen?“ Ich spürte, wie ich weiche Knie bekam und fuhr rechts ran. Im Rückspiegel trafen sich unsere Augen und wir erröteten wie auf Kommando. Während ich noch verzweifelt meine Stimme hinter einem Verlegenheitsräuspern wieder zu finden hoffte, antwortete Selina schon an meiner Stelle: „Natürlich wird er!“ Ich nickte bestätigend, machte „Mhm!“ und fuhr wieder weiter.
Der Abend verlief ähnlich, wie der vorangegangene: Bilder auf den PC laden, essen, Bilder drehen, durchsehen, und die missglückten löschen. Allerdings kam Selina an diesem Tag nach einer Weile zu mir ins Esszimmer und bat mich, mich auch zu Rahel und ihr ins Wohnzimmer zu setzen. Es fiel mir zwar, wie nach jedem Shooting, schwer, mich von den Bildern zu lösen, aber trotzdem folgte ich gerne Selinas Einladung. In Erwartung und Vorfreude auf das Aktshooting mit Rahel am nächsten Tag konnte ich kaum meinen Blick von ihr wenden. Selina bemerkte das wohl aber sie kannte mich viel zu gut, um etwas Schlimmes in meinen Blicken zu vermuten oder gar Spuren von Eifersucht zu zeigen. Sie wusste, wie sehr die Erotik, die ich in meinen Bildern erzeugte, den Platz körperlicher, sexueller Begierde bei mir übernommen hatte. Sie wusste es, sie liebte meine Bilder und sie bemitleidete mich, ohne zu wissen, wie sie mir helfen sollte.
So brachte Selina selbst das Gespräch auf das bevorstehende Aktshooting, indem sie mich fragte: „Wo willst Du Rahel denn nackt fotografieren?“ „In der Kiesgrube.“ antwortete ich sofort, denn ich hatte mir längst überlegt, wo es sich anbieten würde, diese Bilder zu machen. Die Kiesgrube, die nicht weit von uns entfernt war, bot sich durch die Vielzahl der künstlich entstandenen Landschaftsformationen einfach an. Selina nickte. Sie kannte die Kiesgrube, in der ich auch sie schon mehrere Male fotografiert hatte.
„Weißt Du schon, was Du dann genau machen willst?“ fragte mich Rahel und ich sah, wie sich die festen Rundungen ihrer Brüste schwer unter dem zarten Stoff ihres Kleides hoben und wie sich ihre kleinen, harten Knospen deutlich darunter abzeichneten. Dieser Anblick wäre allein schon Inspiration genug gewesen. Trotzdem schüttelte ich den Kopf und antwortete: „Ich weiß vorher nie genau, was ich mache. Das ist bei Aktshootings nicht anders, als bei anderen Shootings. Aber was ich machen möchte, ist, Nacktheit als etwas Natürliches zu zeigen. Ich möchte, so wie auch gestern und heute, keine künstlichen, gestellten Posen. Ich möchte, dass Du Dich völlig frei und ungezwungen bewegst und wenn ich Dir Posen vorgebe, dass Du sie nur so umsetzt, dass es für Dich und Deinen Körper organisch ist.“
Ich konnte Rahel ihre Aufregung ansehen. Die gemeinsame Vorstellung ihrer Nacktheit erzeugte eine Atmosphäre prickelnder Erotik, der ich mich nicht entziehen konnte.
Selina, die in der Mitte saß, hatte ihre Hand wieder auf meinem Oberschenkel liegen. Ich weiß nicht, ob sie meine beginnende Erektion bemerkt hatte. Jedenfalls schob sie ihre Hand langsam höher, bis sie auf meinem Penis zu liegen kam, den sie durch den Stoff meiner Hose drückte und zu massieren begann, bis er seine volle Größe erreicht hatte. Dann öffnete sie den Reißverschluss meiner Hose und holte ihn ungeniert hervor. Ich wagte kaum zu atmen. Selinas Körper bildete die einzige Barriere, die diese Aktion und meinen Penis vor Rahels Blicken schützte. Wenn eine der beiden sich nur leicht bewegte, konnte Rahel alles sehen. Ich schwankte zwischen Scham und dem Reiz der Gefahr, entdeckt zu werden. Und ich muss zugeben, dass der Reiz bei weitem überwog.
Vergleichbare Aktionen hatten Selina und ich sei Jahren nicht mehr gebracht. Aber diesmal war es irgendwie noch intensiver, da wir nicht in der Öffentlichkeit anonym unter Fremden waren, sondern in Gesellschaft von Selinas bester Freundin Rahel, die ich am nächsten Tag nackt fotografieren sollte.
Ich weiß nicht mehr, was wir genau sprachen. Ich erinnere mich nur, dass Selina von Aktshootings erzählte, die sie selbst mit mir hatte, dass sie das erotische Prickeln beschrieb, das sie jedes Mal dabei empfand und dass sie erzählte, wie wohl und geborgen sie sich dabei fühlte und wie leicht es ihr fiel, sich mir völlig anzuvertrauen. Rahel, die auch viele dieser Aktfotos schon gesehen hatte, meinte, dass man das auf den Fotos sehen würde und dass sie hoffte, ich würde von ihr genauso schöne Bilder machen.
So verstand es Selina, das Gespräch immer weiter auf das kommende Shooting mit Rahel und meine Fantasie auf die Vorstellung der beiden nackten Freundinnen zu lenken, während sie meinen Orgasmus bewusst lange hinauszögerte.
Als dieser dann endlich wie eine Erlösung, in vielen Explosionen stoßweise kam, konnte ich ein Zucken nicht unterdrücken. Ich schloss kurz erschöpft die Augen, während ich versuchte, das verräterische, gepresste Atmen zu unterdrücken. Als ich die Augen wieder öffnete, sah ich Rahels Blick groß und mit einem nicht zu deutenden Ausdruck auf mich geheftet. Sie hatte sich etwas nach vorne gebeugt, um an Selina vorbeischauen zu können. Mein Penis pulsierte noch immer in Selinas fest um ihn geschlossenen Hand. Es war mir nicht möglich, mich aus Rahels Blick zu befreien. Ich überlegte fieberhaft, ob sie mir nur ins Gesicht gesehen oder ob sie auch tiefer geblickt hatte.
„Und?“ fragte Rahel. Da ich sie nicht verstand, fragte ich wenig geistreich zurück: „Hm?“ „Ob wir morgen auch gleich wieder nach dem Frühstück fahren?“ fragte Rahel und ich entnahm dem Tonfall ihrer Stimme, dass sie diese Frage schon einmal gestellt haben musste. Ich nickte und antwortete mit noch immer leicht gepresstem Atem: “Wenn Du möchtest, gerne.“
Rahel strahlte mich an und erwiderte: “Ich kann es kaum erwarten.“
Das konnte ich auch nicht. Wir saßen an diesem Abend noch lange zusammen aber meine Gedanken waren schon vorausgeeilt zu dem bevorstehenden Aktshooting mit Rahel. Ich sehnte mich danach, sie nackt zu sehen und ihre Nacktheit auf die beste, mir mögliche Art zu inszenieren und festzuhalten.
Am nächsten Morgen waren sowohl Rahel, als auch ich sehr früh wach. Selina hätte gerne noch geschlafen. Aber als ich sie geweckt hatte, war sie auch sofort munter. Sie spürte die Ungeduld, die Rahel und mich antrieb und die uns das Frühstück kaum anrühren ließ. Und so kamen wir an diesem Tag eine gute halbe Stunde früher los, als an den letzten beiden Tagen.
Als wir in der Kiesgrube ankamen, machte ich mich sofort daran, das Gelände zu sondieren. Es gab hier so viele traumhafte Perspektiven, dass wir ohne Verzögerung anfangen konnten.
Obwohl es Rahel nicht gestört hätte, wenn Selina bei dem Shooting dabei geblieben wäre, ließ uns Selina diesmal die meiste Zeit allein. Rahel war zwar ihre beste Freundin und die beiden waren in ihrem Umgang so ungezwungen und unverkrampft, dass sie sich nicht voreinander schämten, aber Selina hatte einfach kein Interesse daran, sich nackte Mädchen anzusehen, so wie ich kein Interesse an nackten Männern aufbringen kann.
Ursprünglich wäre es mir lieber gewesen, Selina wäre dabei geblieben, weil ich annahm, Rahel würde sich dann sicherer fühlen. Aber als ich Rahel bat, sich auszuziehen, tat sie das trotz ihrer reizenden Schüchternheit ohne zu zögern und mit absoluter Natürlichkeit. Sie schlüpfte einfach aus ihrem leichten Sommerkleid, unter dem sie nichts trug, stand nackt vor mir und sah mich erwartungsvoll an.
Ich ließ diesen ersten Eindruck lange auf mich wirken.
Rahel hatte sich die Haare hochgesteckt. Ich war fasziniert von ihrer jugendlichen Frische. Ihre samtige Haut schimmerte wie Bronze. Alles an ihrem Körper war straff. Sie war sehr klein und zierlich, schien aber die Geschmeidigkeit eines Panthers zu haben, denn unter ihrer Haut war deutlich das Spiel ihrer schlanken Muskeln zu sehen.
Rahels dunkle Augen waren erwartungsvoll auf mich gerichtet, ihre Nasenflügel schienen leicht zu beben und ihre vollen Lippen waren leicht geöffnet. Ich studierte lange dieses wunderschöne und faszinierende Gesicht, das ich schon zwei Tage lang bewundert hatte, das mir jetzt in Verbindung mit Rahels Nacktheit aber trotzdem wieder so neu und gleichzeitig so unendlich vertraut erschien. Ich musste meinen Blick mit Gewalt von Rahels Augen lösen, in denen ich zu versinken drohte und ließ ihn über ihren schlanken Hals langsam zu den festen Rundungen ihrer jugendlichen Brüste wandern. Unter meinem Blick zogen sich ihre kleinen, dunklen Knospen zusammen und streckten sich mir hart entgegen. Dabei durchlief Rahels Körper ein Schauer, den sie aber zu genießen schien.
Bei Shootings bin ich immer absolut aufs Fotografieren konzentriert. Die Erotik bei Aktaufnahmen spielt sich dabei immer nur in meinem Kopf ab. Trotzdem spürte ich bei diesem Anblick und der Vorstellung, Rahels erregte Brustwarzen auf meinen Lippen zu spüren, ein verräterisches Zucken in meinen Lenden.
Ich schluckte und blickte weiter an Rahels Körper entlang. Unter der Haut ihres schlanken Bauches zeichneten sich deutlich sichtbar gut trainierte Bauchmuskeln ab. Sie war glatt rasiert. Beim Anblick ihrer kleinen Spalte lief mir wortwörtlich das Wasser im Munde zusammen. Wieder musste ich schlucken.
Noch niemals zuvor hatte bei einem Aktshooting mein Körper derart auf den Anblick eines nackten Models reagiert.
Mein Blick wanderte weiter über die schlanken Beine Rahels, die mich an eine Gazelle denken ließen, bis zu ihren zierlichen Füßen.
Meine Musterung von Rahel hatte nicht länger als drei bis höchstens vier Sekunden gedauert. Aber es waren unglaublich intensiv erlebte Sekunden gewesen.
„Und, was soll ich machen?“ fragte Rahel, als ich meine Augen wieder auf ihr Gesicht richtete.
Ich begann mit einigen Aufnahmen im Stehen mit klassischem Stand- und Spielbein. Dann ließ ich Rahel hinsetzen und auf dem Boden liegen, zuerst auf dem Bauch, dann auf dem Rücken. Ich passte sie immer so gut es möglich war in die sie umgebende Natur ein, achtete dabei darauf, dass das Sonnenlicht keine zu harten Schatten warf und konnte mich dabei nicht sattsehen an der Geschmeidigkeit der Bewegungen ihres Körpers.
Rahel folgte jeder meiner Anweisungen mit solcher Selbstverständlichkeit, als würde ihr Körper selbst sich die einzelnen Posen ausdenken. Alles wirkte völlig natürlich und ungestellt. Oft ließ ich Rahel auch einfach selbst machen. Sie genoss sichtlich ihre Nacktheit und bewegte sich so ungezwungen und ungeniert, als wäre ich gar nicht da. Dabei suchte sie aber immer wieder den Blickkontakt, um sich zu überzeugen, dass ich zufrieden war und fragte auch immer wieder, was sie noch machen sollte.
Nach einer Weile ließ ich Rahel die Haare öffnen. Als sie den Knoten löste, ergossen sie sich wie ein seidiger Schleier über ihren Körper. Rahel tanzte mit wehenden Haaren auf kargem Fels. Und ich flatterte wie ein Schmetterling um sie herum, immer auf der Suche nach der besten Perspektive. Ich kletterte auf Felsen, ging vor ihr in die Knie und lag am Boden, während sie über mich hinweg tanzte. Obwohl ich ihr auf diese Weise voll zwischen die Beine sehen konnte und dabei auch fotografierte, haben die dabei entstandenen Bilder eine geradezu unschuldige Natürlichkeit.
Jetzt war ich ganz in meinem Element. Akt in Bewegung hat mich von jeher fasziniert. Aber niemals zuvor hatte ich ein Model wie Rahel vor der Kamera gehabt.
In der Kiesgrube gab es auch einen kleinen, künstlich entstandenen See, der zu einem wunderschönen Biotop geworden war. Rahel kniete sich ins flache Wasser und ich fotografierte ebenfalls im Knien vom Ufer aus. Als sich Rahel dann hinlegte und ich zum fotografieren ebenfalls auf das Niveau der Wasserfläche wollte, merkte ich, dass ich plötzlich in meinen Möglichkeiten, den besten Blickwinkel zu finden, zu eingeschränkt war. Ich musste ebenfalls ins Wasser, hatte aber, da ich vorher nicht an diese Möglichkeit gedacht hatte, keine Badehose dabei. Kurz entschlossen erklärte ich Rahel mein Problem und fragte sie, ob es in Ordnung wäre, wenn ich mich bis auf die Unterhose ausziehen würde.
„Ich habe auch kein Problem, wenn Du Dich ganz ausziehst.“ antwortete Rahel. „Danke“ erwiderte ich, während ich mich schon auszog, „aber bis zur Unterhose reicht schon.“
Als Fotograf würde ich mich unter keinen Umständen selbst nackt ausziehen. Die einzigen Ausnahmen von dieser Regel gab es bei ähnlichen Situationen mit Selina, weil das Verhältnis zu ihr durch unsere Beziehung einfach ein anderes ist. Allen anderen Models gegenüber lege ich den größten Wert auf Seriosität. Abgesehen davon war in diesem Fall die Unterhose auch Selbstschutz. Solange ich etwas anhatte, konnte ich mich trotz der erotischen Aufladung, die knisternd in der Luft lag, rein aufs Fotografieren konzentrieren. Wäre ich dabei selbst nackt gewesen, hätte ich meinen eigenen Körper viel zu intensiv wahrgenommen. Und ich befürchte, dass ich dann eine ungewollte und peinliche Reaktion in meiner Körpermitte nicht hätte verhindern können.
Nur mit meinem Slip bekleidet umkreiste ich Rahel im flachen, von der Sonne erwärmten Wasser. Sie lag auf dem Rücken. Als ich ihr Wasser über Hals, Brust und Bauch tropfte, zogen sich ihre kleinen Brustwarzen sofort wieder zusammen. Ich war fasziniert von diesem Anblick und machte auch davon einige Detailaufnahmen.
Rahel wälzte sich spielerisch und voller Wonne im Wasser. Dann lief sie durch den See auf mich zu. Das waren wieder diese dynamischen Aktaufnahmen, die ich so liebe. Das spritzende Wasser, bei dem die einzelnen Wassertropfen wie kleine Diamanten in der Sonne glänzen, die Geschmeidigkeit des Körpers und das Spiel der Muskeln unter der Haut; Das alles macht diese Bilder so kraftvoll und lebendig.
Schließlich ließ sich Rahel am Ufer des Sees erschöpft auf den Boden fallen. Die Sonne stand schon tief am Horizont und Selina hatte uns schon seit einer ganzen Weile zugesehen. Ich machte noch ein paar letzte Bilder von Rahel im warmen Licht der Abendsonne. Es fiel mir schwer, dieses Shooting zu beenden, da ich den Moment fürchtete, in dem sich Rahel wieder anzog. Ich konnte mich einfach nicht sattsehen an ihr und hatte Angst, sie nicht mehr nackt sehen zu können, wenn dieses Shooting vorüber war. Trotzdem war es dann ich, der sagte: „So, ich glaube, das ist genug für heute.“
Rahel öffnete die Augen und blinzelte mich an. „Schade!“ sagte sie und es klang nach ehrlichem Bedauern.
Der Tag war so schnell verflogen, dass ich gar nicht wusste, wo die Zeit geblieben war. Rahel wusch sich im See noch mal ab und auch ich zog jetzt schnell meinen Slip aus, wusch mir den Schlamm vom Körper und schlüpfte dann ohne Unterwäsche in meine Hose.
Selina machte den Vorschlag, in der Pizzeria bei uns im Ort zu essen. Wir rechneten kurz, ob wir uns das in dem Monat noch leisten konnten und luden Rahel dann ein.
Rahel war an diesem Tag noch viel aufgedrehter, als nach den ersten beiden Shootings. Sie schwärmte Selina vor, wie viel Spaß ihr der Tag gemacht hatte, wie sehr sie meine ruhige Art mochte und wie wohl und behütet sie sich gefühlt hatte, während sie völlig nackt vor meiner Kamera agierte und ihre Nacktheit dabei zeitweise fast völlig vergessen hatte. Und Selina erwiderte lächelnd und ich glaube, auch ein wenig stolz auf mich, darauf: „Das hab ich Dir doch versprochen.“
Nur ich war in Gedanken versunken und traurig, dass dieses Shooting vorbei war. Als Selina mich fragte: „Was ist los mit Dir?“ antwortete ich wahrheitsgemäß: „Ich bin am Überlegen, welche Einstellungen und Motive ich heute vergessen habe, zu machen.“ In dem Moment konnte ich mich wirklich kaum an die Bilder erinnern, die ich gemacht hatte, sondern hatte nur solche im Kopf, die ich nicht gemacht hatte. Und plötzlich hatte ich Angst, dass ich an dem Tag kein einziges gutes Bild zustande gebracht hatte. Diese Befürchtung bewahrheitete sich Gott sei Dank nicht aber in dem Moment belastete sie mich sehr.
Während wir auf das Essen warteten und ich noch am Grübeln war, spürte ich Rahels auf mich gerichtete Augen. Als ich meinen Blick zu ihr hob, sah sie verlegen weg. Ich musterte ihr Gesicht mehrere Sekunden lang aber sie sah nicht mehr zu mir her.
Erst während des Essens lockerte sich die Stimmung wieder. Wir stießen auf Rahels erstes Aktshooting an und sie erklärte Selina und mir: „Ich wollte schon immer schöne Aktfotos von mir haben, wusste aber nie einen passenden Fotografen dafür.“
„Fotografen gibt es viele.“ warf ich ein. Aber Rahel schüttelte den Kopf und meinte: „Ich mag nicht diese typischen Studioaufnahmen, die alle gleich aussehen.“ Damit sprach sie mir voll aus der Seele. Bevor ich aber etwas sagen konnte, antwortete schon Selina: „Wir auch nicht.“ „Eben,“ meinte Rahel, „deswegen hatte ich ja auch gehofft, dass Josh mich fotografiert.“ Schade, dass es schon vorbei ist, dachte ich mir wieder, sprach es aber nicht aus.
Zuhause kam für mich wieder das übliche Ritual; Bilder auf den PC laden, drehen, durchsehen und löschen, was nicht gut geworden war. Es gab aber nicht viel zu Löschen. Ich war begeistert vom ersten Eindruck der Bilder, die ich von Rahel gemacht hatte.
Während ich am PC saß, duschten Rahel und danach Selina. Und als ich soweit war, dass ich mich mit einem guten Gefühl von den Bildern lösen konnte, gönnte auch ich mir ein ausgiebiges Duschbad.
Danach saßen wir wieder eine Weile im Wohnzimmer zusammen.
Wir sprachen fast die ganze Zeit nur von dem heutigen Aktshooting. Rahel war so neugierig, dass sie mich mehrmals bat, die Bilder schon sehen zu dürfen. Aber ich vertröstete sie standhaft auf später. Im Prinzip musste ich nicht viel an den Fotos bearbeiten. Aber von guten Bildern mache ich meistens mehrere verschiedene Versionen. Und diesmal waren es wirklich viele gute Bilder. Alles in allem haben mich die Bilder von den Shootings mit Rahel einen guten Monat Zeit gekostet, um sie zu bearbeiten.
Ich fühlte mich an dem Abend irgendwie leer und ausgebrannt und verabschiedete mich schon bald von Selina und Rahel, um ins Bett zu gehen. Aber ich war kaum im Bad fertig, als auch Selina schon hinterher kam. Sie zündete die Kerzen im Schlafzimmer an und machte leise, romantische Musik an.
„Willst Du schon schlafen?“ fragte sie mich. Die Kerzen und die Musik hatten mich natürlich aufmerksam gemacht und deshalb antwortete ich mit der Gegenfrage: „Und Du? Willst Du nicht noch bei Deinem Gast bleiben?“ „Das ist schon okay.“ antwortete Selina und kramte aus der Kiste neben dem Bett einige große Tücher hervor. Sie zog mich in die Mitte des Bettes, nahm zärtlich mein rechtes Handgelenk und knotete das erste Tuch daran fest. Das andere Ende des Tuches band sie an den Bettpfosten. Neugierig und erwartungsvoll ließ ich es geschehen. Nacheinander band Selina dann auch mein linkes Handgelenk und meine beiden Füße an den Bettpfosten fest.
So lag ich dann nackt und gefesselt mit gespreizten Armen und Beinen auf dem Bett. Mit einem weiteren Tuch verband Selina mir die Augen.
Mit erwartungsvoller Spannung lauschte ich in den Raum. Selina bewegte sich nur ganz leise. Ich glaubte zu spüren, dass sie sich entfernte, war mir aber nicht sicher, da sie kein Geräusch verursachte. Mit wachsender Erregung gab ich mich den Schwingungen der leisen Melodie hin und ließ mich von ihr tragen. Die Spannung wurde fast unerträglich aber ich genoss sie. Ich genoss die prickelnde Vorfreude auf das Unbekannte, das mich erwartete.
Dann spürte ich plötzlich, dass ich nicht mehr allein war. Trotzdem zuckte ich zusammen, als mich Fingerspitzen ganz sanft an den Fußsohlen berührten. Ganz langsam strichen die Fingerspitzen an den Innenseiten meiner Beine nach oben. Die Berührung war so leicht wie die einer Feder und die Bewegung unendlich langsam. Ich spürte, wie mein Penis anschwoll, je näher ihm die Fingerspitzen kamen. Er zuckte in Erwartung der bevorstehenden Berührung. Aber die Fingerspitzen strichen rechts und links an ihm vorbei, ohne ihn auch nur zu streifen, und setzten ihren Weg über die Wellen meiner angespannten Bauchmuskeln fort. Ich atmete schwer und mein Penis schien wie wild zu hüpfen und den Fingern hinterher rufen zu wollen, kommt zurück! Ich bin hier. Aber die Finger hörten seinen stummen Schrei nicht und setzten ihren Weg mit unverminderter Langsamkeit und Sanftheit weiter fort, über meine Brust, meinen Hals, mein Kinn bis zu meinen Lippen. Ich küsste sie ganz zärtlich. Die Fingerspitzen betasteten meine Nasenflügel und strichen dann an der Kante des zusammengelegten Tuches, mit dem meine Augen verbunden waren, entlang über meine Wangen bis zu meinen Ohrläppchen, dann weiter über das Tuch durch meine Haare zu meiner Stirn. Dort lösten sich die Fingerspitzen von mir. Ich spürte Selinas schwere Locken mein Gesicht streifen. Und dann legten sich ihre Lippen zärtlich auf meine und wir verschmolzen zu einem langen, innigen Kuss.
Als unsere Lippen sich wieder trennten, schien die Zeit stehenzubleiben. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis wieder etwas passierte. Aber diese in Spannung verharrten Sekunden erschienen mir wie Ewigkeiten.
Plötzlich schlossen sich Finger um meinen auf meiner Bauchdecke liegenden, erregten Penis und richteten ihn steil auf. Ich spürte, wie der Druck der Finger sich verstärkte. Mein Penis schwoll weiter an. Ohne dass der Druck der Finger, die meinen Penis wie eine Schraubzwinge umschlossen, nachließ, fühlte ich, wie meine zum Platzen pralle Eichel jetzt aus allen Richtungen betastet wurde und ich fragte mich unwillkürlich, wie viele Hände Selina denn plötzlich hatte. Aber ich dachte nicht wirklich darüber nach. Ich war viel zu sehr damit beschäftigt, zu genießen.
Die tastenden Finger wurden langsam forscher. Sie begannen, meine Eichel zusammenzudrücken, sie zu zwicken und an ihr zu zupfen, zuerst leicht, dann aber immer ungestümer. Dann schloss sich plötzlich eine kleine Faust um meine Eichel, presste sie zusammen, zog an ihr und drehte meinen ganzen Penis ein. Ich genoss den leichten, Lust bereitenden Schmerz.
Als sich dann auch noch Finger um meine Hoden legten, war ich mir endgültig sicher, dass mehr als zwei Hände an dieser Aktion beteiligt sein mussten. Aber es war einfach nicht die Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Es war die Zeit der Lust und der Erregung.
Meine Hoden wurden behutsam nach unten gezogen. Ich spürte, wie ein Lederband (ich hielt es zumindest für ein Lederband) um sie gebunden wurde. Das Lederband wurde straff nach unten gespannt. Ich vermute, es wurde am Fußende des Bettes ans Bettgestell gebunden. Dadurch blieb mein erigierter Penis auch noch aufrecht stehen, als die Hände sich von ihm lösten. Finger schnippten klatschend gegen meine Eichel und so flog mein Penis wie ein Pendel von einer Seite auf die andere und dann wieder zurück. So ging es ein paar mal hin und her.
Ein weiteres Lederband wurde nicht nur um meine Hoden, sondern mit ihnen auch um meine Peniswurzel gebunden. Mit einem festen Ruck wurde das Band zugezogen und verknotet. Gegen den Widerstand des ersten Bandes wurde an dem Band plötzlich einmal kurz in die entgegengesetzte Richtung gezogen. Dann wurde mein Penisschaft ganz fest von seiner Wurzel bis unter die Eichel eingeschnürt. Unter der Eichel wurde das Lederband mit einem Ruck wieder fest verknotet.
Meine Eichel war zum Bersten prall. Sie schien steinhart zu sein. Etwas Weiches legte sich auf sie. Es waren Lippen, die sie küssten. Das erkannte ich einige Augenblicke später, als das Weiche sich über meine Eichel stülpte und eine warme Zunge sie zu umkreisen begann.
Gleichzeitig berührte mich etwas am Bauch. Es waren Haare, aber nicht Selinas schwere Locken, sondern ganz seidige, weiche. Sie glitten wie ein Schleier über meinen Körper nach oben. Und dann berührte etwas meine Lippen, eine kleine, harte, erregte Brustwarze. Ich drückte meine Lippen darauf und sog den mir unbekannten, erregenden Duft der Haut gierig ein.
In dem Moment gruben sich Zähne in einem schnellen Biss in meine vor Lust pochende Eichel. Ich bäumte mich leicht auf, sog dabei die kleine Knospe zwischen meine Lippen und Zähne und verbiss mich zärtlich in sie. Ich hörte ein leises Stöhnen, das nicht von Selina stammte. Ich gab die Knospe wieder frei aber sie presste weiter gegen meine Lippen. Und so begann ich gierig an ihr zu saugen, während Selina (denn es musste Selina sein) immer wilder an meiner Eichel leckte, saugte und knabberte.
Der lustvolle und erregende Schmerz trieb mich immer weiter dem Höhepunkt entgegen. Ich begann zu zittern, streckte meinen wild pochenden Penis aber ungestüm zwischen die ihn liebevoll beißenden Zähne.
Die kleine, harte Knospe wurde meinen Lippen entrissen. Aber fast im selben Moment nahm die zweite ihren Platz ein und ich setzte meine Liebkosungen an ihr fort.
Nach einer Weile wurde auch die zweite Knospe mit einem leisen, lustvollen Aufschrei zurückgezogen. Die Liebesbisse hörten auf und ich glaubte, ein leises Flüstern zu hören, ohne aber verstehen zu können, was gesprochen wurde.
Trotz der verbundenen Augen spürte ich, dass sich etwas meinem Gesicht näherte. Ein mir bekannter, zarter Geruch stieg mir in die Nase. Und dann legten sich Selinas Schamlippen auf meine Lippen. Zärtlich küsste ich sie, immer wieder.
Da begann von Neuem ein zaghaftes Tasten und Knabbern an meinem Penis. Zähne folgten den Konturen meiner harten Eichel. Nur langsam verstärkte sich ihr Druck.
Ich ließ meine Zunge zwischen Selinas Schamlippen gleiten, zuerst langsam, dann aber immer schneller. Selina begann zu zucken. Ich sog ihre geschwollene Klitoris zwischen meine Zähne und begann leidenschaftlich an ihr zu knabbern.
Die Zähne an meinem Penis loteten noch immer meine Grenze zwischen Lust und Schmerz aus und lernten dabei wohl auch die eigene Lust am Spielen kennen. Immer wilder bissen sie zu, ohne dabei aber gefühllos oder grob zu werden. Wenn ich zuckte, tröstete mich gleich darauf ein Kuss an der eben gebissenen Stelle.
Ich war seit mehreren Minuten kurz vor einem Orgasmus, ohne ihn aber erreichen zu können. Mein ganzer Körper zitterte vor Ekstase und ich wünschte mir nur, diesen Zustand noch eine Weile beibehalten zu können.
Selina zuckte immer heftiger, bäumte sich mit einem plötzlichen Ruck auf und entriss mir damit ihre geschwollenen Schamlippen. Kurz streiften ihre vollen, weichen Brüste mein Gesicht. Dann nahm ich wieder nur noch das ungezügelte, wilde und verlangende Knabbern an meiner Eichel wahr, das mich im Zustand der Ekstase gefangen hielt.
Das Knabbern wurde unterbrochen. Eine Hand packte meinen Penis und knetete ihn. An dem hinter der Eichel verknoteten Lederband wurde plötzlich angezogen. Im nächsten Moment presste etwas gegen meine Eichel. Ich spürte, wie sie langsam in eine warme, feuchte und zuckende Scheide eindrang.
Zu gleicher Zeit legte sich auch wieder etwas Weiches auf meine Lippen; Kleine, zarte Schamlippen mit einem angenehmen und erregenden, mir aber unbekannten Geruch. Für einen Sekundenbruchteil schoss mir eine Detailaufnahme, die ich vor einigen Stunden von Rahel gemacht hatte, durch den Kopf. Die Schamlippen fühlten sich gut an und schmeckten nach Lust und Verlangen. Während die enge Scheide meinen Penis immer weiter in sich aufnahm, begann ich ohne Nachzudenken, die mir dargebotenen Schamlippen zu küssen. Hungrig nach Befriedigung pressten sie sich gegen meine Lippen und rieben sich an ihnen. Zärtlich biss ich zu und zog mit den Zähnen an ihnen. Sie versuchten nicht, sich dem zu entziehen, sondern forderten immer mehr.
Die meinen Penis umschließende, pulsierende Scheide begann, sich langsam auf und ab zu bewegen. Meine Zunge suchte tastend die unbekannte Klitoris. Gierig leckte ich über sie, sog sie in meinen Mund ein und hielt sie zwischen meinen Zähnen gefangen. Der zarte Geschmack war berauschend. Meine Zunge umkreiste die kleine, zuckende Klitoris immer wilder und ich sog immer heftiger an ihr, je schneller und stoßartiger die enge Scheide auf meinem Penis ritt.
Niemals zuvor hatte ich einen solchen Zustand der Ekstase erreicht, obwohl ich mit Selina schon viele bis dahin unbekannte Höhepunkte erlebt hatte. Ich bestand nur noch aus reiner Lust. Ich hatte keine Kontrolle mehr über meinen Körper und hatte das Gefühl, in eine neue Ebene des Bewusstseins eingetreten zu sein.
Am Ende meiner physischen Kräfte spürte ich, dass sich ein erlösender Orgasmus anbahnte. Aber noch bevor es soweit war, hörte ich über mir einen Schrei wie von sehr weit weg und die deutlich angeschwollene Klitoris zwischen meinen Zähnen versuchte sich mir mit einem heftigen Aufbäumen zu entziehen. Aber ich gab sie nicht frei, sondern verstärkte sogar noch das gierige Spiel meiner Zunge. Der Körper über mir fiel in ähnlich unkontrollierte Zuckungen, wie mein eigener. Und auch die Bewegungen der Scheide auf meinem Penis waren nur noch ein einziges vibrierendes Beben.
Und plötzlich gab die pulsierende Scheide meinen Penis frei. Fieberhaft und mit zitternden Fingern wurde der Knoten im Lederband gelöst und mein Penis von seinen Fesseln befreit. Dann packten zwei Hände sofort zu und kneteten meinen nach Erlösung schreienden, zuckenden Penis, bis er sich in vielen, langen Stößen endlich entlud.
Meine Zähne gruben sich unbewusst noch fester in die kleine, gefangene und wild zuckende Klitoris.
Der über meinem Gesicht kniende Körper kippte nach vorne und kleine Hände stützten sich zitternd auf meinen gefesselten Handgelenken auf.
Mein Penis wurde noch immer sanft massiert, während mein Körper vergeblich versuchte, sich wieder zu beruhigen. Ich glaube, selbst meine Zähne vibrierten. Sie waren nicht in der Lage, die kleine Klitoris freizugeben, bis der Körper über mir sich mit einem leisen Schrei wieder aufrichtete und dann trotz des Widerstandes meiner Zähne nach hinten kippte und auf meinem Körper liegen blieb. Erst jetzt gelang es mir, loszulassen.
Lange lagen wir so da, während unsere Körper um die Wette bebten und zuckten.
Dann erhob sich der auf mir liegende Körper noch immer bebend mit unsicheren Bewegungen und zu beiden Seiten meines Körpers schmiegten sich gleich darauf nackte, schlanke Körper an mich. Ich spürte die wild pochenden Herzen unter den weichen, an mich gepressten Brüsten. Ich spürte die auf meinen Schultern ruhenden Köpfe, Selinas schwere Locken auf der einen Seite und lange, seidige Haare, die in Pfützen auf meinem Bauch klebten, auf der anderen. Ich spürte kleine Hände auf meiner Brust liegen und angespannte, noch immer zuckende Schenkel sich an meine Beine klammern.
Langsam wurden wir ruhig. Erst jetzt registrierte ich, dass keine Musik mehr spielte.
Ich fühlte mich schwer und müde, aber glücklich und von einer Zufriedenheit erfüllt, wie seit Jahren nicht mehr. Ich hatte absolut losgelassen und damit alle meine Ängste und Sorgen so weit von mir geschoben, dass ich zum ersten mal seit langer Zeit wieder das Gefühl hatte, frei durchatmen zu können.
Als auch die beiden an mich geschmiegten Körper schon seit einer ganzen Weile wieder ruhig waren, erhoben sie sich. Die Langsamkeit ihrer Bewegungen ließ darauf schließen, dass sie genauso müde und erschöpft waren, wie ich. Ganz sanft legten sich zwei weiche Lippen auf meine. Aber bevor ich reagieren und den Kuss erwidern konnte, hatten sie sich schon wieder von mir gelöst.
Die Körper schienen sich von mir zu entfernen. Aber jetzt verharrte ich nicht in Ungeduld sondern überließ mich der wohligen Müdigkeit, die sich auf meine noch verbundenen Augen gelegt hatte.
Ich war schon fast am Einschlafen, als ein warmer Waschlappen die klebrigen Spuren des vorangegangenen Abenteuers von meinem Körper wusch. Dann wurde ich abgetrocknet. Und kurz darauf wurde ich von meinen Fesseln befreit, ohne dass ich aber von meiner wiedererlangten Bewegungsfreiheit Gebrauch machte. Zuletzt wurde das Tuch gelöst, mit dem meine Augen verbunden worden waren. Meine Augenlider waren schwer. Ich öffnete sie nur mit Mühe und blinzelte Selina an, die im schwachen Licht der Morgendämmerung lächelnd neben mir auf dem Bett kniete. Ich schlang meine Arme um sie und zog sie auf mich. Zärtlich küssten wir uns und schliefen bald eng umschlungen ein.
Trotz des langen und kraftraubenden Abenteuers dieser Nacht, erwachte ich nicht sehr viel später als gewöhnlich und fühlte mich frisch und erholt. Vorsichtig löste ich mich aus Selinas Armen, gab ihr einen zärtlichen Kuss und schlich mich aus dem Schlafzimmer, um sie nicht zu wecken.
Nur mit meinem Slip bekleidet ging ich ins Bad. Als ich die Tür öffnete, sah ich Rahel mit geschlossenen Augen in der Badewanne liegen. Sie schien friedlich im warmen Schaumbad zu schlafen, öffnete bei meinem Eintreten aber sofort die Augen und sah mich einem eigenartigen, gleichzeitig schüchternen und erwartungsvollen Blick an. Überrumpelt von diesem Anblick stammelte ich nur „Entschuldigung“, ging rückwärts wieder aus dem Bad und schloss die Tür von außen wieder.
Vor der Tür blieb ich stehen. Mein Herz schlug schnell. Ich überlegte, ob mein Erlebnis und die Eindrücke, die ich in der vorangegangenen Nacht, gefesselt und mit verbundenen Augen, gehabt hatte, real gewesen waren. Ich kam zu dem Ergebnis, dass sie es gewesen sein mussten. Aber das Geheimnisvolle, das wie ein Tuch über diese Nacht gebreitet lag, hatte einen eigenartigen Reiz. Ich wagte nicht, dieses Tuch zu lüften.
In Gedanken an das Erlebte ging ich in die Küche, um das Frühstück vorzubereiten. Die Erinnerung hatte eine so erregende Wirkung, dass mein Penis anschwoll und sich einen Weg aus dem knappen Slip suchte. Im Bad ging die Dusche an. Als ich hörte, dass sie wieder abgedreht wurde, flüchtete ich schnell ins Schlafzimmer, um von Rahel nicht mit meiner Erektion überrascht zu werden. Ich lauschte an der Schlafzimmertür und als Rahel ins Wohnzimmer gegangen war, huschte ich schnell ins Bad.
Eine kalte Dusche war nicht nur erfrischend, sie half mir auch dabei, meinen vorlauten Penis wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Als ich im Bad fertig war, war auch Selina schon auf.
Das Frühstück verlief entspannter, als an den vorangegangenen Tagen, weil wir es an diesem Tag nicht eilig hatten, zu einer Location zu fahren. Wir redeten über die Shootings der letzten Tage. Aber keiner von uns kam auf das Abenteuer der letzten Nacht zu sprechen.
Rahel war es anzuhören, dass sie gerne noch mehr Bilder mit mir gemacht hätte. Daher fragte ich, ob Rahel und Selina nicht einige Fotos miteinander machen wollen würden.
Der Vorschlag wurde von beiden begeistert angenommen und so machten wir uns an Rahels letztem Tag bei uns ganz spontan noch einmal auf. Selina kleidete Rahel und sich in mittelalterliche Gewänder und in einem verfallenen Bauernhof verbrachten wir einen wunderschönen, kreativen Tag voller Spaß und purer Lebensfreude.
Am Abend hatte ich wieder mein übliches Ritual mit den neuen Fotos. Und dann saßen wir bis spät in die Nacht zusammen, tranken Wein und redeten.
Am nächsten Morgen fuhren Selina und ich Rahel wieder zum Bahnhof. Jetzt, als die Zeit knapp wurde, fiel den beiden plötzlich so vieles ein, worüber sie noch hätten reden wollen. Ich beobachtete ihren Abschied und sah, wie schwer er ihnen fiel. Als der Schaffner pfiff und Rahel einsteigen musste, wendete sie sich schnell noch an mich. Ich streckte ihr die Hand entgegen, aber sie umarmte mich und wir küssten uns schnell auf die Wangen, während ich sie schon zur Tür schob. Als sie sich von mir löste, streiften ihre Lippen wie zufällig über meine. Aber ich wusste, dass es kein Zufall war.
„Es war schön!“ flüsterte sie und ich antwortete ebenfalls flüsternd: „Ja“, ohne zu wissen, was sie genau damit gemeint hatte; ihren Besuch im Allgemeinen, die Shootings, die wir miteinander hatten, oder eine geheimnisvolle Nacht voller prickelnder Erotik.
Die Tür schloss sich hinter Rahel und der Zug fuhr ab. Selina und ich winkten ihr noch hinterher und sahen dem Zug nach, bis er unseren Blicken entschwunden war. Dann spazierten wir Arm in Arm zum Auto zurück. Und als Selina sich nach etwas bückte, sah ich, dass sie keinen Slip unter ihrem kurzen Rock trug.
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