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Fotosession

Zora DeJeanne 

Er sprach auf eine merkwürdig konzentrierte Art, als kostete es ihn große Mühe, Gedanken in Worte zu übersetzen. In einem meiner Fotobücher blätternd formulierte er Anerkennung für die enthaltenen Werke. Als er den Fessel-Band zur Hand nahm, beschrieb er sich selbst als „in diesen Dingen unerfahren". Sein Gesicht rötete sich und sein Blick schien meinem davoneilen zu wollen. Dennoch brachte er den Mut auf, mir intensive Fragen zu den nicht-technischen Details meiner Arbeit zu stellen, und so erregte er meine Aufmerksamkeit. Respektvoll, obgleich ein wenig amüsiert, gab ich ihm die erwünschten Antworten.
Während er um passende Worte rang, taten meine Augen, was sie routinemäßig immer tun. Als wäre Kleidung nicht existent, scannten sie den Körper des Gegenübers auf mögliche Sessiontauglichkeit. Überraschenderweise meldeten sie in diesem Fall: gut proportioniert, trainiert, gepflegt, brauchbar.
Er schien weit über vierzig, doch seine Haltung war tadellos. Man würde seinen Körper von den jüngeren zweifellos unterscheiden können, doch genau darin würde der Reiz liegen. Noch dazu wirkte diese disziplinierte Scheu, vermischt mit dem Drang, sich in eben dieser zu offenbaren, auf mich persönlich äußerst attraktiv. Mir schwebte die Vervollständigung meiner Reihe von Schwarzweißakten vor. Und gleichzeitig bildeten sich Phantasien in meinen Kopf, die ausschließlich auftauchten, wenn ein zukünftiges Model mehr versprach als interessante Bilder.
Ich bat ihn um Einwilligung, mir für einige Fotos Modell zu stehen. Als das Blut nach dem ersten Schreck wieder in seinem Kopf zu kreisen schien, wurde sein Blick überraschend stark. Er sah mir direkt in die Augen und antwortete leise, aber bestimmt: „Es wäre mir eine Ehre".
Als er drei Tage später vor der Tür des Ateliers stand, wirkte er blass und seines Mutes nicht mehr sicher. Dennoch bat ich ihn herein und führte ihn durch die Räume. Im Studio angelangt, betrachtete er lange den schwarzen Hintergrund, der sich von der Rolle hängend weit über einen großen Teil des Bodens erstreckte. Ich arbeite nicht mit unflexiblem Karton, sondern verwende fließende, für die Haut angenehme Stoffe, auf denen man sitzen oder liegen kann und sich dabei wie auf einem Bettlaken empfindet. Ein weicher Teppich unter dem Stoff macht die Bodensessions angenehm.
Ich wollte ihm Gelegenheit geben, sich vertraut zu machen, und ließ ihn unter einem Vorwand allein. Als ich zurückkam, studierte er gerade die Haken an den Wänden sowie diverse Ledermanschetten, die offen am Rand des Bodens lagen wie müde Tiere. Ich konnte förmlich sehen, wie sein Kopf an den Eindrücken arbeitete. Ich sagte nichts und ließ ihm die Zeit, die er brauchte.
Doch es dauerte nicht lange und ich spürte, dass Ruhe einkehrte, in seinen Augen und seinem Körper. Seine anfängliche Angst wich dieser schüchternen Neugier, die ich bereits kannte. Er wandte sich mir zu, sah mich kurz an, senkte den Blick und fragte: „Soll ich mich ausziehen?"
Sein Körper enttäuschte mich nicht. Er war sehr maskulin gebaut und gut trainiert, jedoch ohne irgend einen Anspruch an Bodystyling. Muskeln und Sehnen hoben und senkten sich deutlich, aber geschmeidig über Knochen und Gelenke. Darüber spannte sich helle Haut, ein wenig gealtert, doch lebendig und gut durchblutet. Seine gesamte Erscheinung bildete einen wirkungsvollen Kontrast zu dem dunklen Hintergrund, den ich vorbereitet hatte.
Meine Kamera fing bereits ab dem Moment die ersten Bilder ein, in dem er sein Hemd aufknöpfte. Ich liebe es, die Kamera wie einen stillen Beobachter, der nicht am Geschehen teilnimmt, über die Szenerie huschen zu lassen. Eine Szenerie, die von sich verbindenden Energien zweier Menschen geführt wird. Energien, die in ihrer einzigartigen Mischung ein Ergebnis hervorbringen, das mit einem anderen Menschen, zu einer anderen Zeit nicht erzeugbar wäre. Meine Kamera ist immer schweigsamer Zeuge einer einmaligen Melange zwischenmenschlicher Chemie.
Ich lächelte zufrieden ob des geringen Haarbewuchses, der nach und nach auf seinem Körper zutage trat. Seine Achseln waren zufriedenstellend rasiert. Als er sich jedoch des letzten Kleidungsstücks, seines Slips, entledigte, wurde klar, dass ich nacharbeiten musste.
Ich bat ihn, sich auf den Boden zu knien, was er ohne Zögem tat. Nach einem leichten Druck meiner Hände gegen seine Innenschenkel breitete er folgsam seine Beine aus. Auf die Haare in seinem Schritt deutend sagte ich knapp: „Die müssen weg." Ich wartete auf seine Reaktion und nach ein paar Sekunden Bedenkzeit sah er mir erneut fest in die Augen, senkte wieder den Blick, und nickte.

 

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Ich montierte die Kamera auf das Stativ, richtete ihre Position aus und stellte auf Serie. Danach ging ich ins Bad und bereitete die Waschschiissel vor. Ich füllte sie mit warmem Wasser und versah den Nassrasierer mit einer frischen Klinge. Alles andere stand im Studio bereit.
Als ich zurückkehrte, hatte sich seine Haltung um keinen Millimeter verändert. Ich lächelte bei dem Gedanken an die Bilder, die seinen Gesichtsausdruck während meiner Abwesenheit offenbaren würden, und stellte die Schüssel direkt zwischen seine Knie auf den Boden. Ich drückte ein paar Tropfen Flüssigseife aus der Flasche auf meine Handfläche und schäumte sie mit Wasser auf. Er beobachtete jede meiner Handlungen aufmerksam und ich prüfte unauffällig den Ausdruck in seinen Augen. Ich fand kein Anzeichen von innerem Rückzug, er schien der Situation zu vertrauen und befand sich mitten in der Szenerie. Nun war ich sicher: Ich hatte mich nicht in seinem Talent getäuscht.
Als meine Hand seine Haut berührte, hielt er den Atem an und sein gesamter Körper nahm Spannung an. Ich seifte zunächst nur die Haare am Rand ein. Danach wartete ich, bis er wieder zu atmen begann. Ich glitt über seine Hoden und begann den Schaum einzumassieren. Sein Atem stockte erneut, dann stieß er ruckartig Luft durch die Nase und entspannte sich wieder. Ich führte meine Hand nach hinten über den Damm und verteilte den Schaum auch dort. Meine Finger streiften seinen Anus und wieder entwich seiner Nase die Luft stoßweise. Doch er hielt sich still und meine Lust, ihn zu stimulieren, wuchs.
Ich berührte während dieser Prozedur semen Schwanz kein einziges Mal, drückte ihn lediglich an der Wurzel leicht mit dem Daumen beiseite, um die Rasur rundherum bewerkstelligen zu können. Dennoch spannte sich sein Schwanz und war in Kürze zu anziehender Größe herangewachsen. Es fiel mir schwer, meine Finger zu beherrschen und bei der Arbeit zu bleiben, doch Situationen wie diese hatten mich Vorsicht gelehrt. Nicht nur eine Session hatte ich zerstört, indem ich das Model über meine Ziele in Zweifel geraten ließ.
Meine Augen allerdings hatte ich nicht unter Kontrolle, sie taten immer, was sie wollten. Ich konnte sie nicht daran hindern zu taxieren, was meine Hände ignorieren mussten. Sie glitten so oft sie nur konnten an seinem Schwanz entlang und wie jedesmal begannen sie, die Schönheit der männlichen Erektion zu bewundem, mit all dem Schwellen und Zittem, mit dem sie einherging.
Ich rief mein Inneres zur Disziplin und holte Luft für den nächsten Part der Aktion. Noch während ich ihn bat, sich umzudrehen und sich auf alle Viere zu begeben, glitt der Schreck über sein Gesicht. Er sah mich mit großen Augen fragend an, als wollte er sich vergewissem, oh er mich auch richtig verstanden hatte. Ich wiederholte meine Bitte und erklärte ihm, dass ich die Rasur lediglich sorgsam vervollständigen wollte. Ich sah heftigen inneren Widerstreit förmlich durch semen Kopf rasen, doch er begriff, dass ich es ernst meinte.
Meinem neuen Model in die Augen sehend wartete ich auf einen Entschluss und es dauerte gar nicht lange, bis er tat, worum ich gebeten hatte. Ohne dass ich ihn dazu aufgefordert hatte, machte er die Beine breit und brachte seine Knie links und rechts der Schüssel in Stellung. Ich lächelte bei dem Gedanken, dass er sich selbst vermutlich mit rein praktischen Erwägungen dazu überlistet hatte, mir und der Kamera diesen wundervollen Anblick zu gewähren.
Nachdem ich die Rasur beendet hatte, spülte ich den Seifenschaum mit Wasser ab. Ich trocknete seinen Körper mit einem Tuch und berührte seinen Schwanz dabei so wenig wie möglich. Dann forderte ich ihn auf, sich in die vorherige Position zu begeben. Als ich meine eigenen Hände abgetrocknet und die Schüssel aus dem Weg geräumt hatte, bat ich ihn, seine Handflächen zu öffnen. Er tat es und beobachtete konzentriert, wie ich Lotion in seine Hände drückte. Ich sagte: „Das machst du jetzt selbst", und erklärte ihm, dass diese Pflege erforderlich sei, damit die frisch rasierte Haut nicht bereits während der Session Pickelchen und Schwellungen zeigte.
Wieder reagierte er mit jenem fragenden Blick in meine Augen. Ich mochte diese Blicke, sie stellten im rechten Moment eine Verbindung her, die mir Gelegenheit gab zu prüfen, ob er für den nächsten Schritt bereit war. Diese Blicke ermöglichten die Entstehung von Vertrauen, und mit jedem dieser Blicke begab er sich mehr und mehr in meine Hände. Er tat es aus eigenem Entschluss und die Sicherheit seiner Entscheidungen ließ nachhaltigen Respekt in mir entstehen.
Nachdem er sich emeut meiner Absicht vergewissert hatte, fing er an, die rasierte Haut einzucremen. Er begann etwas ratlos und die Tatsache, dass ich inzwischen die Kamera vom Stativ genommen und ihm so deren Anwesenheit ins Gedächtnis zurückgerufen hatte, machte ihn verlegen. Doch die Berührung seiner eigenen Hände tat ebenfalls ihre Wirkung und mit wachsender Vergessenheit massierte er die Lotion in seine Haut. Wie zufällig bearbeiteten seine Finger die Hoden, den Damm und schließlich auch den Bereich um den Anus herum. Seine Bewegungen wurden zunehmend langsamer, kräftiger und konzentrierter. Seine Augen schlossen sich immer wieder, sein Brustkorb hob und senkte sich kraftvoll.
Und dann tat er, worauf ich gehofft hatte. Seine Hand umfasste seinen Schwanz und bildete eine drängende Faust, als wollte er für einen Moment die Erregung unter Kontrolle bringen. Seine Augen schlossen sich und sein Oberkörper spannte sich ob der Intensität der Empfindung. Dann lockerte er die Faust und begann seinen Schwanz mit dem Daumen zu reiben, er hob seinen Blick und sah direkt in die Kamera.

 

Erotische Kunst von Desperado Maria Eros 

Für einen kurzen Moment ließ mich dieser Anblick den Auslöser der Kamera vergessen. Ein solcher Ausdruck besaß nichts von Selbstverliebtheit oder Arroganz. Es war der Ausdruck reiner Hingabe und er gehörte für mich zu den schönsten, die die Welt erschaffen hatte.
Meine Kamera teilte meinen Genuss einige Bilder lang, doch dann fürchtete ich, die Session würde zu schnell enden. Ich ging auf ihn zu und legte meinen Griff fest um sein Handgelenk. Er stoppte seine Bewegungen augenblicklich und erstarrte in seiner Haltung. Intensiv atmend und ohne mich anzusehen, wartete er auf Anweisungen. Ich forderte ihn auf, sich auf den Rücken zu legen und die Arme über den Kopf zu strecken. Ich deutete ihm die Richtung an. Nach einem kurzen Moment, in dem er um Fassung rang, tat er wie geheißen.
Und da war er, der nächste Anblick, der mich regelmäßig mit Ehrfurcht erfüllte: Ein nackter Mann, der Länge nach ausgestreckt, in seiner Mitte ein vollständig erigierter Penis, der zitternd in die Höhe ragte, als versuchte er energisch, sich über diese beschränkende Position zu erheben. Meine eigene Ergriffenheit bezwingend sammelte ich die vorbereiteten Manschetten auf.
Ich legte die erste an einem seiner Handgelenke an und wartete auf seine Reaktion. Doch es passierte nichts. Nichts in ihm wehrte sich, er schien darauf gewartet zu haben. Ich legte die zweite Manschette an das andere Handgelenk und verband die beiden Ösen mit einem Karabinerhaken. Er zeigte weiterhin keine Reaktion, so tat ich das Gleiche an den Fußgelenken. Ich knotete ein Seil an den Karabiner zwischen seinen Füßen, spannte es und verband das Ende mit einem passenden Haken an der Wand.
Zurück bei seinen Händen knotete ich auch hier ein Seil an den Karabiner. Während ich das Seil durch einen Wandhaken zog, es spannte und festknüpfte, erklärte ich ihm, dass sich über seinen Händen ein Knoten befand, den er jederzeit erreichen und durch Zug am offenen Ende selbst lösen konnte. Er schien weder beunruhigt noch erleichtert, er nickte nur und schloss die Augen. Ich spürte träge Ruhe in seinen Körper strömen, eine Art der Entrücktheit, die ich nur zu gut kannte, die ihn befreite von der Pflicht, etwas entscheiden zu müssen. Ich überließ ihn sich selbst, während ich Bilder machte.
Meine Kamera nahm sich seines Körpers an, in Teilen, im Ganzen, aus verschiedenen Perspektiven, von der Weite aus betrachtet und aus großer Nähe. Er strahlte einen vollkommenen Widerspruch zwischen Entspannung und Spannung aus. Ein Ausdruck, der auf die Zeit der Erregung begrenzt ist. Die Zeit, in der man sich nicht sicher ist, ob Weitergehen nicht Verlust bedeuten könnte.
Bald ging ich dazu über, die Kamera lediglich mit einer Hand zu führen, während die andere Hand seinen Körper berührte. Meine Bilder im Moment des Entstehens zu fühlen, bewegte mich zutiefst. Schauer schlichen über seinen Körper, deren Intensität mit dem Druck meiner Hände zunahm.
Nun wollte ich erneut Steigerung herbeiführen, nahm eines der bereitliegenden schwarzen Tücher vom Boden auf, beugte mich neben seinen Kopf, sehr nah, und sprach in sein Ohr: „Jetzt werde ich deine Sinne konzentrieren." Er suchte nicht meinen Blick, er nickte nur. lch tat, was ich angekündigt hatte, verband seine Augen, und während ich mich über seinen Körper beugte, stieg mir ein Geruch in die Nase. Ein höchst intensiver Körpergeruch, stärker als üblich, es war der betörende Geruch der Erregung.
Nachdem ich die Augenbinde überprüft hatte, montierte ich die Kamera erneut auf dem Stativ und stellte auf Serie. Ich beugte mich über ihn und atmete mich an seinem Körper entlang. Ich berührte ihn nicht, doch kleine Wellen auf seiner Haut verrieten mir, dass er genau empfand, über welchem Ort seines Körpers ich jeweils war. Das Verlangen, ihn zu schmecken, breitete sich in mir aus und ich begann, meine Zunge seinen Körper entlang gleiten zu lassen. An einem seiner Nippel angelangt, hörte ich ihn Atem aus den Nasenflügeln ausstoßen wie ein Pferd durch geweitete Nüstem. Als ich seine Flanken erreichte, zuckte er zusammen und stöhnte erschrocken auf. Doch er beherrschte sich schnell und gab seinen Körper zurück in meine Obhut.
Ich näherte mich seinem Schwanz, umkreiste ihn, rückte immer näher und strich an dessen Wurzel entlang. Sein Schwanz reckte sich, das Blut pulsierte. Ich legte Daumen und Zeigefinger an den Schaft, er erschrak durch die unerwartete Berührung. Ich schob die Vorhaut zurück, legte die vor Spannung glänzende Eichel bloß, und ohne jede Vorwarnung fing ich sie mit meinen Lippen ein. Sein Körper bäumte sich auf, er stöhnte grollend auf, und seine Beine zerrten am Seil.
Ich leckte an ihm, als ware er mein erstes Sommereis, und berauschte mich an seinem intensiven Duft. Meine Zunge glitt von der Wurzel bis zur Spitze und zurück. Sein Stöhnen wurde lauter und verzweifelter. Als der erste Tropfen auf der Kuppe erschien, ließ ich plötzlich von ihm ab. Sein Schwanz klatschte auf die Leisten und sprang zurück in eine hilflose, wackelige Stellung. Die Laute aus dem Mund meines Models schienen nicht entscheiden zu können, ob sie Unmut oder Erleichterung ausdrücken wollten.

 

erotische Kunst von Lovis Wünsche 

Inzwischen hatte ich beschlossen, dass diese Fotosession eine von den privaten werden sollte. Die Erregung war zu intensiv geworden, als dass ich ihr widerstehen wollte, und so entledigte ich mich meiner Kleidung. Halbwegs wieder Herr seiner Sinne, vernahm er das Rascheln der Stoffe und wandte den Kopf in meine Richtung.
Er schluckte und fragte unsicher: „Was soll ich jetzt tun?"
„Nichts", sagte ich, und: „Ab jetzt bist du nicht mehr der einzige Akteur auf den Bildern."
Erschrocken und fast tonlos fragte er: „Für ein Buch?" Nachdem ich die Kamera in Position gebracht hatte, sah ich lächelnd auf seine Augenbinde und sagte: „Nein, nicht für ein Buch. Nur für uns."
Ich kniete mich vor seinen Oberkörper und ließ meine Hände über sein Gesicht gleiten, seine Wangen, seinen Mund, den Hals entlang, und ließ meine Lippen folgen. Sein Hals reckte sich und ich spürte, dass all seine Sensoren inzwischen zu höchster Empfänglichkeit hochgefahren waren.
Ich stand auf, platzierte meine Füße neben seinen ausgestreckten Armen und ging in die Hocke. Ohne ihn zu berühren, schwebte mein inzwischen pulsierender Unterleib über seinem Gesicht. Er hielt still und versuchte herauszufmden, was ich tat. Ich hielt ebenso still, rückte noch ein wenig näher, und wartete.
Plötzlich hoben sich seine Nasenflügel, sein Gehirn hatte ihm Geruch gemeldet, sein Kopf begann zu begreifen und sein Mund zu lächeln. Er schob seine Nase nach vorn und reckte sein Kinn. Er versuchte, die Entfemung auszuloten. Seine Zunge schob sich suchend aus dem Mund. Als er mich fand, hielt er für einen Moment inne, doch er besann sich schnell.
Seine Zunge glitt meine Lippen entlang und drang zwischen sie. Als öffnete er Schleusen, rann ihm die Feuchtigkeit meiner Erregung entgegen. Er leckte lustvoll und ich ließ mich noch ein wenig weiter zu ihm herunter. Es war nicht mehr viel Platz zwischen ihm und mir, doch er wehrte sich nicht gegen diese besondere Form des Gefangenseins. Er versuchte nicht, mir zu entkommen, statt dessen bewegte er seine Zunge schneller. Gier schien in ihn gedrungen, als wolle er all meine Feuchtigkeit sammeln. Ich schob mein Becken zurück und platzierte meine Klitoris direkt über seinem Mund. Seine Zunge orientierte sich an meinem Fleisch entlang und verstand. Er spielte an mir, hörte auf meine Laute, bis er die Spielart gefunden hatte, die mich am meisten erregte. Seine Aufmerksamkeit war vollends auf mich gerichtet und mein Genuss steigerte sich schnell.
Doch dann begannen meine Beine zu zittern, meine Knie wollten sich weiten, und ich hatte Schwierigkeiten, den Abstand zwischen uns zu halten. Ich sackte immer wieder nach unten und begrub ihn fast unter mir. Wiederholt bemerkte ich es und hob mein Becken zurück nach oben. Er nahm diese Ungewissheit hin, hielt still in den Momenten, in denen ich ihm die Luft raubte, und atmete tief, wenn ich sie ihm ließ. Er kämpfte nicht.
Doch ich musste aufhören damit. Das war nicht, was ich wollte. Mit einem Ruck der Beherrschung stützte ich meine Arme neben seinem Kopf auf und hob mich von ihm weg. "Schluss jetzt", japste ich, offenbar mehr außer Atem als er. „Jawohl", entgegnete er benommen, um den Mund herum feucht glänzend. Doch gleich darauf lächelte er scheu und leckte sich die Lippen. „Schmeckt fantastisch", flüsterte er, und ich fragte neckend, ob sein Schwanz diesen Geschmack wohl auch mögen würde. Er schluckte schwer und entgegnete mühsam: "Ich bin mir ziemlich sicher." Ich beugte mich zu ihm hinunter, küsste ihn auf den Mund und leckte ihm meine eigene Feuchtigkeit vom Gesicht. Die Kamera klickte in einem fort.
Während er meine Küsse hingebungsvoll erwiderte, schob ich, mich auf allen Vieren bewegend, mein Becken über jene Stelle, an der sein Schwanz verzweifelt nach Aufmerksamkeit strebend in die Leere ragte. Dann riss ich mein Gesicht von seinem los und richtete den Blick zwischen unsere Körper nach unten. Meine Hand sprang hinterher und packte den zitternden Schwanz einfach in der Mitte, meine Ohren ignorierten seinen Aufschrei. Ich senkte mein Becken und wies ihm den Weg direkt in meinen Körper.
Ich liebte die Geräusche, die er nun machte, tief, hemmungslos und ungebremst. Ich liebe den Moment, in dem der Mensch zum Tier wird. Dieser Moment war jetzt erreicht. Mein Model ließ sich führen, ich öffnete mich und machte ihm Raum. Die Seile zerrten an den Haken, die Karabiner klickten leise, unsere Muskeln arbeiteten, ich rieb mich an ihm, glitt seinen Körper entlang, unser beider Schweiß zwischen uns. Er füllte mich aus, immer wieder aufs Neue. Meine Bewegungen waren manisch geworden, viel brauchte es nicht mehr, sein Körper sammelte Kraft und meiner tat es ihm gleich.
Wie durch Watte hörte ich ihn atemlos warnen: „Vorsicht, bitte. Ich kann nicht mehr, ich komme gleich.“ Doch das passte mir, ich bewegte mich weiter in diesem sagenhaften Rhythmus und mein Kommen bahnte sich den Weg zu mir. Als er gewaltig zuckend kam, seinen Saft in mich presste, stöhnend wie ein Wolf mir gab, was ich erregt hatte, nahm auch mein Höhepunkt Besitz von mir, rollte wie eine Welle mein Rückgrat herauf, brach mit lautem Tosen über mir und strömte schließlich heiß explodierend in meinen Unterleib.

 

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4 Kommentare

07.01.2012 20:01 Hanro W.
Schöne intelligente Story, sehr einfühlsam. Die Autorin weiß, von was sie redet. Würde sich gut in einem SM-Magazin machen. Ich habe die GEschichte sehr genossen. Herzlichen Dank.

17.04.2011 22:23 Peter Urmel
Wenn man den etwas holprigen Anfang überstanden hat ist die Geschiechte wirklich erotisch.

17.04.2011 19:59 aniwa
super story! gefällt mir!!

05.04.2011 11:14 A. Billing
Wow! Das geht wirklich rein. Ziemlich heiße Geschichte und die Charaktere sind toll. Danke!


 

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