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Unbekannte, Die
In meiner Post fand sich eine Karte mit einem lieben Vers, einer Adaption aus dem "Weissen Rössl am Wolfgangsee".
Wer hatte mir das geschrieben? Und das in Italien? In Deutsch? Ich wusste es nicht und legte die Karte grübelnd zur Seite.
Einige Zeit später fand ich erneut eine Karte vor, mit dem Hinweis auf eine mittelalterliche Trattoria in Milano und die Angabe von Wochentag und Uhrzeit. Ich suchte die Strasse im Stadtplan und machte mich auf den Weg. Wer erwartete mich da? Ein Kellner fragte mich ob ich reserviert hätte, wie üblich im Brera-Viertel, dem Mailänder Künstler-Treff, waren alle Tische besetzt aber als er meinen Vor-Namen hörte, geleitete er mich zu einem Tisch. Ich kannte das Lokal, die mächtigen alten Säulen mit den dorischen Kapiteln waren mir schon damals - vor 4 Jahren - aufgefallen. Eine wunderschöne Lady, die ich noch niemals gesehen hatte, sass an dem Tisch.
Woher kannte sie mich?
Sie war die Freundin von Rosaria-Maria mit der ich einst ein wundervolles Wochenende in Napoli verbracht hatte.
Während wir den Wein und das reichhaltige Essen genossen, konnte ich den Blick nicht von ihren faszinierenden dunklen Augen wenden deren Glut mich und den Tisch zu verschlingen begannen. Das tiefe Dekolettée ihres schwarzen Kleides lenkte den Blick auf ihre weichen, vollen Brüste, die wie Aepfel in einem Weidenkorb zum Anbeissen anregten.
Als wir uns sanft küssten, störten uns auch nicht die umfallenden Weingläser die den köstlichen Wein auf dem weissen Tischtuch verteilten.
Engumschlungen bestiegen wir ihren Wagen und ihr Chauffeur kutschierte uns durch die lange, dunkle Nacht zu ihrer Villa hoch über dem brandenden Meer.
Der Mond sandte sein fahles Licht über diese weite dunkle Wasserfläche und in den riesigen Dattelpalmen, Zypressen und Fächerpalmen die das Anwesen umgaben, ergossen sich die vielfältigen Geräusche von Nachteulen, Zikaden und anderer Tiere in die Nacht. Ich spürte Ihr Verlangen und bald umspülte uns das warme Wasser ihres riesigen Schwimmbades von dem wir dem Kräuseln der Wellen auf dem weiten Meer zusehen konnten.
Ihr dunkel schimmernder brauner Körper hob sich von dem weissen Marmor des riesigen Wasserbeckens ab und während ich ihre weichen Lippen küsste, schienen diese aufzubrechen.
Ich hob sie hoch und trug sie aus dem Becken hinauf in ihre Villa, dessen grosse Wohn- und Schlafhallen zum Wohlfühlen einluden. Auf dem venzianischen Parkett mit den eingelegten weissen Marmormustern stand in der Mitte ihres Schlafsalons das grosse jungfräulich anmutende Bett dessen Endpfosten in Kandelaber übergingen die ihre Kammerzofe Maria kurz zuvor entzündet hatte. Ihre weiche bronzen schimmerte Haut hob sich gut vom weissen Samtstoff des Bettes ab und die wild zuckenden Flammen der Bettpfosten zauberten Muster auf ihren reifen, üppigen Körper. Schwere aber auch liebliche Düfte von scheinbar tausend Lavendel- und Rosenblüten zogen sich durch den Salon und das warme Licht der Kandelaber tauchte den Raum in ein warmes Licht.
Ihre Wildheit versprühte die Leidenschaft und während sie sich unter meinen Küssen aufbäumte sprang das Band auf, das ihre dicken schwarzen Haare die ganze Zeit zu bändigen versucht hatte und schlangengleich ergossen sich ihre Haare über ihre Schultern und über die samtweiche Haut ihres reifen, üppigen Körpers.
Ihre braunen, steifen Spitzen inmitten ihrer Apfel-gleichen grossen Höfe reckten sich meinen Küssen entgegen und während ich diese küsste entlud sich ihre Leidenschaft in einen nie endend wollenden Wasserfall der sich mit meinen Wassern rauschend verband.
Diese Nacht wollte nie enden und während ich die frischen Erdbeeren aus den weichen Lippen ihrer duftenden Feige zu naschen begann, vermengte sich ihre Flüssigkeit mit dem süsslichen Geschmack der weichen Früchte.
Eng umschlungen und ermattet begrüssten wir die warmen Finger der Sonnenstrahlen die den Tag zu benetzen begannen !
Copyright Enzio Guratzsch 2003
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