Sie sind hier:  >>> Literatur  >>> Geschichten 

Barbierin, Die

Tim Sacher-Gold 

Ich wollte nie eine Glatze haben, weder eine halbe noch eine ganze. Volles Haar, nichts über eine Freifläche Gekämmtes, nichts die Leere Umrahmendes. Aber auf dem Kopf regieren die Gene und so verschwand mein Stirnhaar ab Mitte zwanzig und zehn Jahre später blieb nur ein Kranz und ein karges Büschel Haar über der Stirn. Anfangs verzweifelt über dieses, von Nicht-Betroffenen leichtfertig als ästhetisches Problem eingeschätzte Desaster, gewöhnte ich mich doch daran. Und seit zwei Jahren rasiere ich auch nicht mehr selbst, sondern leiste ich mir den Luxus, zweimal in der Woche zum Friseur zu gehen, um mir meinen Schädel glatt und glänzend rasieren zu lassen.

Als ich letztes Jahr aus beruflichen Gründen nach München zog, in die unmittelbare Nähe des Englischen Gartens, entdeckte ich wenige Tage nach meiner Ankunft dort neben den vielen Frisör-Ketten mit Billigangeboten für 10,- €, die die Hauptstraßen pflasterten, in einer Nebenstraße einen kleinen Laden, in dem noch ein alter Mann regierte, ein stattlicher Bayer, wie man ihn seit dem Tod von Pumuckls Meister Eder selten sieht. Ein echter Herrenfriseur, achtenswerter Handwerker alter Schule und Meister mit dem haarscharf geschliffenen Rasiermesser. Schon als ich den Laden das erste Mal betrat, der kernige Geruch klassischen Herrenrasierwassers wehte mir entgegen, war ich überzeugt, hier würde mein Kopf eine neue Heimat finden.

Am vergangenen Freitag war es also wieder soweit. Eine anstrengende Woche lag hinter mir, zwei verheißungsvolle, freie Tage mit einem Ausflug mit Freunden in die Berge lagen vor mir und so war der Besuch bei meinem Friseur traditionell mein Start ins Wochenende. Um kurz vor 6, also kurz vor „Feierabend“ (Denn Xaver, so heißt mein Barbier, richtet sich nicht nach den neumodischen Öffnungszeiten, wie er sagt und hält seinen Laden auch Montags noch geschlossen.) betrat ich den Salon „Hebertsrieder“, aber Xaver war nicht zu sehen. Im Laden stand einzig eine junge Frau, die auf den ersten Blick weniger wie eine Friseurin wirkte, als wie eine Tätowiererin. Sehr jung, hübsch, schlank, aber die Ohren reichlich mit Metall durchschossen und offensichtlich tätowiert. Ich wollte gerade wieder gehen, da fragte mich die junge Frau, was sie für mich tun könne. Ich drehte mich wieder zu ihr und antwortete, dass ich Xaver erwartet hätte, ließ dann meine Hand geräuschvoll über die Stoppeln auf meinem Kopf gleiten und sagte, „Ist mal wieder Zeit“. Die junge Frau lächelte, schaute ins Terminbuch, das vor ihr auf dem Tresen aus den 60er Jahren lag und sagte: „Sie müssen Tom sein, mein Großvater hat mir aufgeschrieben, dass er sie heute noch für eine Rasur erwarten würde. Nehmen Sie ruhig schon einmal Platz!“

 

erotische Kunst von Didier Carré 

Seien wir ehrlich, was kann eine junge, attraktive, möglicherweise aber schlechte Friseurin schon an einer Kopfrasur verderben? Nichts, solange es ihr gelingt, nicht mit dem Messer in den Kopf zu schneiden. Also ging ich zu dem alten, schweren Pumpstuhl, der für diese Prozedur genutzt wurde, gab der jungen Frau, bevor ich mich setzte, mein Jackett und nahm dann tief ausatmend Platz. „Und darf ich Ihren Namen auch erfahren, wenn Sie meinen nun schon kennen?“. „Nadia“, sagte die junge Frau und strich wie beiläufig und sehr, sehr zärtlich mit den Spitzen ihrer schlanken Finger über meinen Kopf. Dann massierte sie leicht meine stoppelige Kopfhaut, den Hinterkopf, hinab zum Nacken. Sie hatte magische Hände, die mich sofort entspannten, mich den bis dahin wirklich nervigen Tag sogleich loslassen ließen. Ich schloss die Augen und begann, die erst als ärgerlich empfundene Störung meiner Freitagsroutine zu genießen. Was für ein Gewinn diese Störung sein würde, ahnte ich zu jenem Zeitpunkt allerdings noch nicht.

Nadia pumpte den Stuhl zwei, drei Stufen hinauf und begann mit dem großen, alter Rasierpinsel, die Seife in dem ebenfalls recht großen Bowl aus Edelstahl aufzuschäumen. So hatte ich die Gelegenheit, meine Barbierin in Ruhe zu betrachten. Nadia war vielleicht 1,60 m groß, sehr schlank, drahtig, hatte trainierte, muskulöse Oberarme, kleine, feste Brüste, die unter einem sehr engen, schwarzen Shirt mit Tribal Print kaum verborgen waren. Ihre Spitzen und ihre perfekte Form zeichneten sich, da Nadia wohl keinen BH anhatte, reizend durch den weichen Baumwollstoff ab. Sie trug einen kurzen, sehr britisch anmutenden, rotkarierten Faltenrock und einen breiten, schwarzen Gürtel, der ein wenig wie eine Korsage ihre schmale Taille betonte. Ihre schlanken, für ihre geringe Größe langen, schlanken Beine steckten in schwarzen Leggins, in die leicht schimmernd eine Art Spinnennetzstruktur gestickt war und schwarze UGG-Boots. Wenn sie sich bückte, konnte ich unter ihrem Rock bereits einen Blick auf den Ansatz ihres herrlichen, kleinen, schön runden Hinterns erhaschen. Und als ich ihr so zusah, wie sie die Utensilien für meine Kopfrasur zurechtlegte, vorbereitete, prüfte, bekam ich immer größere Lust auf diese schöne, in ihrer Art mir fremde und doch sehr sympathische junge Frau.

 

Erotische Kunst von Desperado Maria Eros 

Als hätte sie meine Gedanken gelesen, lächelte mir Nadia ein weiteres Mal liebevoll zu. Sie ließ warmes Wasser über ihre Hände laufen, erwärmte sie und strich mit den feuchten, weichen Händen über meinen Kopf. Ich roch ihr Parfüm, das schwer war und beinahe betäubend. Dann schäumte sie meine Kopfhaut ein, wobei sie sich immer wieder wie ungewollt und zufällig sehr nah an mich schmiegte, mich mit ihrer Brust berührte, oder sich gelassen mit ihrem Po an mich lehnte, als sie das Rasiermesser am ledernen Streichriemen abstrich. Von Minute zu Minute entstand eine größere, knisternde Nähe zwischen uns. Als Nadia schließlich meinen ganzen Kopf rasiert hatte und zum Abschluss mit sehr weichen Strichen ein kühlendes Gel auf meiner Kopfhaut verrieb, war zu meinem eigenen Erschrecken in meinem Schritt schon ein deutliches Zeichen der Wollust zu sehen.

Nadia massierte abschließend mit sehr angenehmen Bewegungen meinen Kopf. Ich legte ihn entspannt zurück an die Kopfstütze, schloss meine Augen und stellte mir vor, wie es sein würde, Nadia zu besitzen, ihren schönen, wohlriechenden Körper aus der engen Kleidung zu schälen, ihre Brüste in den Händen zu halten, nach weiteren Piercings an ihrem jugendlichen Körper zu suchen, ihr Tatoo zu betrachten, das im Nacken unter der Kleidung hervor blitzte. Ich sann darüber nach, wie sich ihr Zungenpiercing an meinem Luststab anfühlen würde, wenn sie die Zunge um ihn schlang, als ich plötzlich Nadias Atem sehr dicht an meinem Ohr spürte und nur eine Sekunde später ihre Hand, die sich leicht auf meinen harten Penis legte und ihn streichelte. Sie flüsterte sehr leise, mit dem leichten Zittern der Erregung in der Stimme: „Willst Du hier nicht auch so schön rasiert sein, wie auf Deinem Kopf?“ Ich zwang mich, nicht im Stuhl hochzufahren, versuchte, die Frage zu verstehen, einzuordnen, zu einer entscheidungsreifen Vorlage für mein gerade total blockiertes Gehirn umzuformulieren! Was war das Angebot? Nadia wollte mich dort unten rasieren? Aber sie spürte doch schon, wie hart ich war? War das nun peinlich? Oder ganz normal? Und bevor ich so recht zuende gedacht hatte, sagte ich stotternd, weil wirklich überrascht wie kaum je im Leben, „Ja, gute Idee!“ ohne irgendeine Idee davon zu haben, was nun folgen würde. Nadia sagte nur „Schön“ und lächelte.

Sie ging geruhsamen Schrittes zur Tür des Frisiersalons, schloss die Eingangstür ab und ließ die Fensterläden soweit herab, dass zwar noch etwas Licht durch die große Fensterscheibe von der Straße her herein fiel, aber die Passanten nicht mehr in den Laden blicken konnten. Ich verfolgte Nadias Weg sich reflektierend im Spiegel vor mir und sah noch verwunderter als zuvor, wie sie sich auf dem Rückweg zu mir im Gehen bereits ihr T-Shirt über den Kopf zog. Ich hatte mir nicht zu wenig versprochen von ihren Brüsten. Kleine, feste Bälle, rosige Spitzen mit schönen, ebenfalls nahezu kugelförmigen Knospen, eine seidige Haut, ein flacher, etwas konturierter Bauch, ein glitzerndes Piercing fand sich auch im Nabel. Als Nadia wieder hinter meinem Stuhl stand, duckte sie sich weg und verschwand so für einen Moment aus meinem Blickfeld. Ich hatte keine Ahnung, was sie trieb. Ich war gelähmt vor Aufregung, Erregung und Erwartung dessen, was Nadia vielleicht vorhatte. Als sie wieder auftauchte, war sie vollkommen nackt, unbekümmert, freimütig und in ihrer Nacktheit vollkommen schön. Sie ging um meinen Stuhl herum, so dass ich sah, dass sie sich auf ihrem Rücken eine tätowierte Schlange hatte stechen lassen, die sich von ihrem Steißbein, wo sich die Schwanzspitze kringelte bis zu ihrem Kopf, wo sich auch der Kopf der Schlange befand, hinauf wand. Ein vollkommener Rücken, gerade Schultern, feine Haut, darunter zwei feste, gebräunte Pobacken, rund… Ich wagte nicht, sie zu berühren und hätte doch vieles gegeben, sie schon jetzt in meinen Händen zu halten.

Nadia stellte sich neben meinen Stuhl, öffnete meinen Gürtel, die Knöpfe meiner Jeans und zog, als ich den Hintern leicht anhob, mit Schwung meine Hose und meine Shorts herunter und aus. Sie griff nach meinem Luststab, der sich noch in wilde Locken, unförmiges Haargestrüpp gekleidet ihr schon entgegenreckte, wog ihn in ihrer Hand und betrachtete ihn liebevoll. Dann streichelte sie ihn mehr, als dass sie ihn massierte, zog sanft das Häutchen zurück, dass sein Kopf hervortrat. Schließlich beugte sie sich über mich und begann mit sehr sanften, feuchten Lippen, seine rosige Spitze zu liebkosen. Ich wagte nun auch, Nadia zu berühren. Es war mir egal, ob sie nun Barbierin war, Friseurin, Dienstleisterin oder Geliebte. Ich wollte ihren Körper berühren, ihr nah sein. So streichelte ich zärtlich ihren vollendeten Hintern, während sie, ich hatte mich nicht getäuscht, mit der kleinen Metallkugel, die ihre Zunge schmückte, gegen meine Eichel in ihrem warmen Mund schlug und mir höchste Lust machte auf mehr und viel und das für eine lange Zeit. Mit meinem Luststab, den sie saugend zwischen ihren Lippen hielt, drehte sie sich zwischen meine Beine. Sie leckte mich, rieb mich mit ihrer schlanken Hand, ließ mich härter werden und fest stehen. Dann legte sie ihre Hände unter meine Oberschenkel und zog mich mit einem für ihre kleine Gestalt sehr energischen Ruck auf dem Sitz nach vorn, bis ich kaum mehr auf der vorderen Kante des Stuhls saß und mein Hodensack schon über dem Abgrund baumelte. Meine Füße legte sie auf die Kante des Frisiertischs und meine feste, glänzende Männlichkeit stand nun, die unbekannte und erregende Prozedur erwartend vor ihr.

 

Die Schokospalte ist ein Storyband mit erotischen Geschichten unserer Autorin Anita Isiris.

Da sah sie mich an, lächelte bezaubernd, eine Mischung aus schlemischer Unschuld und einem Tupfer blanker Gier und sagte, dass es doch wesentlich besser ginge mit der Rasur, wenn er so schön stramm stünde wie mein hübscher Soldat jetzt. Und dann küsste sie seine Spitze noch einmal sehr genießerisch, lachte hell auf und fügte hinzu, dass es natürlich auch viel mehr Spass mache so, „oder?“.

Sie griff sich ein zweites Mal den Rasierpinsel und die Schale mit der Seife und begann, mich dort unten einzuseifen. Minutenlang massierte sie mich so, Seife und Pinsel über meine Hoden, meinen Schaft streichend, mit dem Pinsel auch die Spitze meines Penis sanft reizend. Ich kam fast um vor Lust. Dann stellte sie die Utensilien fort und verstrich die Seife mit ihren Händen, rieb mich, umspielte mich auf der Seife gleitend mit ihren Fingern, ließ mich durch ihre Hände gleiten und schaute mir dabei zu, wie ich mich wand vor Lust, kaum mehr wusste, wohin mit mir. Kurz bevor ich viel zu schnell den Höhepunkt erreicht hätte, hielt Nadia plötzlich inne in der Massage, drehte sich zum Frisiertisch und griff nach Rasiermesser und einem feuchten Tuch. Sie befreite geschickt das obere Drittel meines Penis vom Schaum. Ich streckte meine Hände wieder nach ihrem Körper aus, erreichte Nadia aber nicht. Sie flüsterte ruhig: „Später, Tom, ruhig, wir wollen nichts überstürzen.“

Vorsichtig begann sie nun, an der Unterseite meiner stehenden, geil pulsierenden Pracht die blitzende Klinge des aufs äußerste geschärften Messers entlang gleiten zu lassen, langsam, umsichtig, konzentriert und dabei lächelnd, hinab am Schaft, hinab über den gekräuselten, man konnte meinen, sich vor der möglichen Gefahr verstecken wollenden Hodensack. Ganz gelassen strich sie das Messer am feuchten Tuch ab und ließ es wieder hinab gleiten an meiner Männlichkeit. Die Haare wurden von der Haut abgetrennt und die Haut vom Schaum befreit. Mehrmals strich sie Seife nach, rasierte behände und mit ihrem fast kindlich konzentrierten Blick die sich reckende Lust. Das Gefühl war unbeschreiblich. Ich war geil wie nie!

Anfangs mischte sich Angst hinein in Nadias Spiel mit meinen Genitalien. Angst, sie könne abrutschen mit dem sehr scharfen Messer oder gar etwas Schlimmes, Monströses im Sinn haben und ich wäre ihr völlig ausgeliefert. Dann steckte sie mich an mit ihrer Konzentration und ich beobachtete Nadia gebannt, sah und spürte ihre Hände auf meinem Geschlecht, das glänzende, handgefertigte Messer, dass dort geschickt entlang geführt wurde, nie Gefahr lief, anzuecken, hängenzubleiben, zu verletzten. Ich betrachtete das Gesicht der wundervollen, jungen Nadia, das in der Konzentration eine völlig unverstellte, natürliche Schönheit hatte. Sah meiner Barbierin zu, die so fürsorglich, gründlich und schön dort hantierte im Zentrum meiner Lust und Leidenschaft und schließlich ließ ich mich fallen in diesen einzigartigen, erregenden Moment, wollte nur das leichte Kribbeln zu spüren, wenn sie die Haare von diesem mir sehr wertvollen Teil meines Körpers trennte. Ich legte den Kopf zurück in die Kopfstütze des Frisierstuhles und überließ mich ganz vertrauend, genießend, meiner pulsierenden Lust Raum gebend, ihren geschickten Händen, die mir dort mit ihren zärtlichen und gefährlichen Berührungen eine ungeahnte erotische Sensation bereiteten. Ich spürte die Rasur, spürte, wie sie mich immer wieder auch leckte und liebkoste, damit ich hart bliebe, spürte sie seifen, waschen, massieren.

Sie nahm meine Hoden zwischen die Hände und ließ die Bälle sanft umher gleiten. Sie nahm meinen Schaft zwischen ihre Handflächen und zog ihn, ihr entgleitend immer wieder in die Länge. Sie massierte den Schaft, eine Hand gegen die andere reibend, dass er warm wurde. Sie überprüfte ihr Werk, indem sie an allen Stellen, an denen eben noch Haar gewesen war, mit ihren Fingern sanft entlang fuhr, entgegen der Wuchsrichtung des Haares und dort, wo sie noch Widerstand von sich sträubenden Stoppeln ertasten konnte, vollführte sie geduldig noch einmal ihre unglaublich erregende Prozedur. Schließlich benetzte sie ihre Hände mit dem kühlenden, blauen Gel und legte sie sanft auf mich. Ich spürte, wie sie mich nun auch dort einrieb, wie sie mich wieder und wieder durch ihre Hände gleiten ließ, mich wichste, massierte, bis das Gel ganz eingezogen war.

Ich blickte auf, weil ich dachte, nun sei die Rasur beendet, dieses phantastische Abenteuer, bei dem leider kein Abschluss vorgesehen war. Ich setzte mich auf, sah Nadia verwirrt, dankbar, unschlüssig und wahrscheinlich auch verknallt an wie ein Schuljunge, der das erste Mal von einer Prostituierten geblasen wird. Sie strahlte, etwas schüchtern, mit dem leichten Schimmer einer Schamesröte im Gesicht (oder war es die Anstrengung der Konzentration bei ihrer Arbeit?), freute sich darüber, wie sehr mir die Prozedur des Rasierens gefallen hatte.

Doch zu meinem großen Glück war Nadia noch nicht fertig mit mir. Sie zog plötzlich meinen Kopf zu sich und küsste mich. Kaum waren ihre sinnlichen Lippen auf meinen, schoss schon ihre stahldurchbohrte Zunge zu meiner wie ein Raubtier und begann ein leidenschaftliches Spiel mit mir. Ich verstand. Nadia wollte nun den Lohn für ihre Arbeit gezahlt bekommen – in gleicher Münze. Wir waren noch lange nicht fertig miteinander. Es war nun an mir, Nadia meine Dankbarkeit zu zeigen, sie mit allen Reichtümern der Lust zu überhäufen als Dank für ihren einzigartig geilen Dienst an mir.

 

erotische Kunst von Didier Carré 

Ich hob sie zu mir auf den Stuhl, auf meinen erregten Schoß. Küsste sie leidenschaftlich, leckend, saugend, mit meinen Händen begeistert endlich ihren nackten, schönen Körper erforschend. Hielt nun doch ihren Hintern in meinen Händen, der sich schon rhythmisch bewegte in der Lust, vor und zurück. Ich ertastete ihre Brüste, je eine Hand voll. Sie lagen leicht in meiner Hand, wundervolle, warme, wohlgeformte und inspirierende Hügel. Ich küsste ihre Brüste, leckte sie, während sich Nadia auf mir sitzend steckte, den Rücken wohlig seufzend durchbog, die Brüste mir entgegen reckte, mir ihr Gefallen an meinen Küssen dort zeigend, schon andeutungsweise stöhnend, ihre beginnende Erregung atmend. Denn auch in ihr war offensichtlich bei der Rasur die Lust immens gewachsen, diesen nun vollkommen haarlosen, duftenden, frischen, rosigen Stab pochenden Fleisches bei sich zu Gast zu haben, ihn tief eindringend in ihrer feuchte Höhle willkommen zu heißen.

Kaum hatte sich dieser aufregende, meine Wollust befeuernde Gedanken in meinem Kopf Raum gesucht, spürte ich auch schon, wie Nadia sich auf mich senkte und mich aufnahm in ihre Grotte, die eng war, mich fest umschloss und mich doch durch die warme Feuchte widerstandslos tief hineingleitend einließ. Ich zog mir mein Polohemd über den Kopf und ließ es neben mir auf den Boden gleiten. Ich wollte nun Nadias Haut auf meiner spürren, ihre Brüste an meiner Brust, ihren Bauch an meinem. Ich presste Nadia an mich, hielt sie einen Moment bewegungslos, hielt inne, still, spürte das Schlagen unserer Herzen, unser Pochen dort unten, spürte das Zittern, das Nadias Körper durchfuhr, spürte mein Blut durch mich schießen, heiß, wild, lüstern. Dann begann Nadia langsam, ihr Becken kreisen zu lassen, erst fast unmerklich, nur ein minimales Schwanken ihres Körpers, den ich voller Lust und noch immer voller Überraschung über diesen glücklichen, einzigartigen Moment mit meinen Händen liebkosend hielt. Sie drehte mich in sich leicht mit ihrem Becken im Kreis herum und meine Eichel massierte sie inwendig schwingend, was ihr spürbar große Lust bereitete und mich vollends in meine Gier stürzte. Wir begannen wieder zu küssen, auch dies noch langsam, abwartend, unserer Wollust Zeit gebend, noch weiter zu wachsen, unserer Wildheit Zeit gebend, aller Fesseln sich zu entledigen, langsam die Bürde der kultivierten Sexualität abzuwerfen, als Tier sich zum Sprung bereit zu machen, auf das Zeichen zu warten, anzugreifen, zu wüten, einander in Wollust das Fleisch zu zerreißen bis zum kleinen Tod…

Langsam steigerte Nadia die Geschwindigkeit und Intensität ihrer Bewegung auf mir. Was zu Beginn langsames Drehen war, ein leichtes kreisendes Schwingen, wurde allmählich bei sich steigernder Schlagzahl Stoßen, Hinein- und Herausgleiten, ein härter werdender, von Wollust und wachsender Geilheit getriebener Fick. Nadia schlug mehr und mehr, schneller werdend, mich tiefer in sich treibend, sich weiter öffnend. Sie ritt einen intensiven Galopp auf mir, steigerte ihre Atemfrequenz zum Keuchen, verlor sich in ihrer Lust, ging in ihr auf und blieb doch ganz bei mir, war ich, du und wir zugleich. Ich folgte ihr in die urmächtige Wildnis, hielt sie, streichelte sie erregt gleitend, pressend, greifend, knetend, half ihr beim stampfenden Auf und Ab, dass sie nicht erschöpfe vor der letzten atemberaubenden Höhe der Lust.

 

erotische Kunst von Lovis Wünsche 

Schließlich hatte ich aber doch das Gefühl, wir würden es in dieser Stellung trotz Nadias Eifer, ihrem liebenswerten Fleiß und der fast besinnungslosen Geilheit, die die Macht über sie ergriffen hatte, nicht schaffen bis zur Ekstase. Ich packte Nadia, die sich leicht von mir Heben ließ, stand auf, drehte mich herum und setzte nun meine Gespielin auf meinen Sitz. Mit wenigen Tritten auf den Hebel unter dem Stuhl hatte ich diesen weit genug hochgepumpt. Nadia setzte die Ballen ihrer zierlichen Füße neben sich an die Vorderkante des Stuhles und streckte mir so ihr ungeduldig, mich flehend einladendes, nach meinem Luststab wimmerndes, glänzendes, geöffnetes Geschlecht entgegen.

Bevor ich aber wieder in sie drang, wollte ich noch von ihr kosten. Ich ging in die Hocke und fand ihre vollen, von rosa zu einem warmen bräunlichen Ton changierenden Schamlippen vor Feuchte geil vor mir glänzen. Einladend öffneten sie sich vor mir, zuckten in freudiger Erwartung, schwankten im leichten Vor und Zurück von Nadias Becken, das vom ewigen Rhythmus nicht mehr lassen konnte. Ich schaute, genoss das Bild. Mir lief das Wasser im Mund zusammen angesichts dieser appetitlichen, wie mein Geschlecht nun auch von jedem Haar befreiten, süßen Frucht. Schließlich schoss mein Kopf gierig vor, meine weit herausgestreckte Zunge drang sekundenschnell in Nadia ein. Ich leckte, schleckte, wollte mit der Zunge, meinem ganzen Mund eindringen in Nadias Geschlecht, Nadias Fleisch, Nadias Körper, verschlang ihr Geschlecht, leckte, saugte, trank ihren warmen Saft. Nadia hielt meinen schweißglänzenden Schädel, presste mich, einen hellen Seufzer ausstoßend, gegen ihr Geschlecht. Sie rieb sich an mir, ich überschwemmte sie mit meinem Speichel, trank gleichzeitig und wusste längst nicht mehr, ob ich schon dankte oder noch beschenkt wurde.

Ich hatte das Gefühl, Nadias Fleisch würde unter meinen Liebkosungen, meinem Lecken, dahin schmelzen. Es wurde weicher, lieblicher, noch zarter. Kurz bevor nach meinem Gefühl Nadia den Höhepunkt erreichte, richtete ich mich auf, stellte mich in Position vor sie und bohrte mich hart wie kaum je zuvor, nackt wie nie zuvor, wieder in Nadias pulsierendes, samtiges, von ihrer geilen Feuchte triefendes, kleines Geschlecht. Nadia erstrahlte, ihre Augen blitzten auf, sie keuchte, schwitzte, zuckte unter meinen Stößen. Sie legte sich eine Hand, den Kopf stützend, in den Nacken, streckte mir ihre süßen Brüste entgegen, die so fest waren, dass sie trotz meiner härter werdenden Stöße kaum wippten. Dafür kräuselten sich ihre Nippel, wurden fest, dunkel und streckten sich, kleinen Fleischantennen gleich, die Wellen der Lust sendeten und empfingen, weiter und weiter mir entgegen. Sie flehten nach den feuchten Liebkosungen meiner Lippen und meiner Zunge, um das Feuer der Lust auch an diesem reizenden Punkt ihres schönen Körpers als Flächenbrand zu entzünden. Und ich leckte ihre Brüste. Leckte die harten Spitzen, die festen Hügel, leckte Nadias Schweiß zwischen ihren Brüsten, während Nadia meinen Schädel küsste und sich fast schon verzweifelt mit ihren schmalen Hüften gegen meine Scham presste. Ich wollte noch schneller ficken, lecken, meine Hände über ihren schwitzenden, sich so fantastisch anfühlenden, in der Hingabe so erregenden Körper gleiten lassen. Ich wollte diese mir eigentlich völlig fremde, doch gerade so unglaublich nahe, geliebte Frau noch ewig weiter ausfüllen, spalten, zur höchsten Lust geleiten, meine Lust an ihr zur Explosion reiben wie ein Streichholz - aber ich konnte nicht mehr an mich halten, war soweit, stürzte in vollem Lauf zur höchsten Klippe, über sie hinaus, hinab, brennend, jubelnd. Ich schrie, als ich mich in Nadia ergoss, mein Feuer in sie schoss, so tief eindrang, wie nie, sie anhob im leidenschaftlichen, letzten Stoß. Nadia wiederum riss meinen Kopf an ihre Brust, warf sich gegen mich, schlug ihr Geschlecht gegen mich und kam zitternd, sich windend wie die Schlange auf ihrem Rücken, stöhnte hell auf.

Sie legte ihre Beine um mich und hielt mich fest in sich, so als wolle sie mich nie wieder frei geben. In ihr war auch noch Zucken, zarte Bewegung, die meinen schon sich entspannenden Lustmuskel noch massierte, bevor er aus ihr sich zurückzog. Ich küsste Nadia, ließ noch einmal und schon wehmütig (Würde ich diese wundervolle Künstlerin der Lust je wieder sehen, fühlen, ficken?) meine Finger über ihren erhitzten, schönen, sich unter meinem Streicheln allmählich entspannenden Körper fahren. Ich roch an ihrer Haut, leckte noch hier und dort, wie man als Kind den Teller mit dem Schokoladenpudding mit der Zunge putzte, weil man nicht vom leckeren Geschmack lassen konnte, weil man die Lust des Verzehrens noch ewig verlängern wollte. Ich fühlte mich Nadia so nah, wollte in ihren großen, braunen Augen verschwinden, als wir einander voller Liebe, Ehrfurcht, Schüchternheit, Dankbarkeit und abschwellender Lust anblickten. Wollte sie halten, behalten. So nahm ich von ihr, was immer ich noch bekommen konnte, ihre Küsse, das Salz auf ihrer Haut, ihre Blicke, ihren Geruch, den Klang ihrer Stimme, ein Paar Haare auf meinem Hemd, die ich erst später fand.

Als es vorbei war, wurden wir schnell wieder der Mann mit der Glatze und die Barbierin. Wir zogen schweigend unsere Kleidung an. Bald stand ich vor dem kleinen Empfangstresen, Nadia dahinter. Ich fragte, was ich ihr schuldig sei. Nadia fragte, ob ich dächte, ihr etwas schuldig geblieben zu sein. Und ich sagte, ja, aber das , was sie mir gegeben hatte, sei eben wirklich unbezahlbar. Und dann verabschiedete ich mich von ihr mit einem letzten Kuss und ging, verwirrt, froh, frisch rasiert und sehr entspannt in mein Wochenende.

Als ich Xaver bei meinem nächsten Besuch im Salon vorsichtig, etwas schüchtern nach seiner reizenden Enkelin fragte, sagte er, er habe nicht einmal Kinder. Und als ich fragte, wer ihn denn dann am vergangenen Freitag in seinem Salon vertreten habe, sagte er, niemand. Da sei doch geschlossen gewesen.

 

Teilen

 

 

Wie hat Ihnen diese Geschichte gefallen?

Bitte bewerten Sie diese Seite durch Klick auf die Symbole.

 

Schreiben Sie Ihre Meinung zu der Geschichte.

1 Kommentar

13.03.2011 23:31 Nucleus
Allem Anschein nach ... (frei nach Gwildis) Überwiegend aus der Sicht des Autors und dessen Empfindungen geschrieben. Bleibst du als Leser nur in der Betrachterrolle und wirst nicht in die Handlung gezogen. Show dont tell, wie eine alte Autorenweisheit sagt.


 

Zugriffe heute: 3 - gesamt: 12014.

 

 

Diese Seite drucken