Sie sind hier:  >>> Literatur  >>> Autoren 

Schuhmann, Maurice

Biographie

Maurice Schuhmann 

Maurice Schuhmann, 1978 in Berlin geboren, lebte ebendort bis zum Sommer 2010 – seitdem verbringt er seine stillen Tage in Clichy. Er wirkt als freier Kulturjournalist und Lehrbeauftragter für politische Philosophie an der Science Po in Nancy, Frankreich, ehemals an der Freien Universität Berlin. Neben einer Reihe von Zeitschriftenbeiträgen zu Marquis de Sade und erotischer Literatur in Tageszeitungen sowie Special Interest-Magazinen ist 2007 seine Diplomarbeit in Politikwissenschaft über den göttlichen Marquis unter dem Titel „Die Lust und die Freiheit„ beim Karin Kramer Verlag Berlin erschienen. In dieser Studie untersuchte er den Freiheitsbegriff de Sades und konfrontierte ihn mit demjenigen des deutschen Philosophen Max Stirner. Die Veröffentlichung seiner Dissertation, in der er sich ebenfalls mit dem berüchtigten Marquis de Sade und seiner Philosophie der Individualität auseinandersetzte, ist in Planung. Weiterhin stellt er derzeit eine Sammlung seiner in den vergangenen Jahren gehaltenen Vorträge über de Sade zusammen, die beim Kulturmaschinen Verlag Berlin publiziert wird.

Seine Vorliebe gilt vorrangig der klassischen französischen Erotikliteratur des 18. und 19. Jahrhunderts (Mirabeau, de Sade, Bretonne, Baudelaire etc.), in der eine Symbiose von Literatur, Erotik und Philosophie zu finden ist; aber er weiß auch moderne Erotica (Miller, Nin, Py) zu schätzen. Vereinzelt rezensiert er auch moderne Erotica für das Onlinejournal Cultureglobe (www.cultureglobe.de). Gemeinsam mit seinen Kollegen Rolf Dziergwa und Maria Evans-von Krbek hat er die erophil, ein Literaturfestival für erotische Literatur, ins Leben gerufen, und verfasst gemeinsam mit ihnen die erophil-Kolumne für das Erotikmagazin Feigenblatt. Schwerpunktmäßig verfasst er für erozuna Rezensionen zu Verfilmungen erotischer Literatur.

 

erotische Filmkritiken

Lolita Sieben Jahre nach der englischsprachigen Veröffentlichung des Romans "Lolita" von Vladimir Nabokov im französischen Verlag Olympia Press verfilmte ihn 1962 der amerikanische Kultregisseur Stainley ...
>>> mehr

Der blaue Engel Die Doppelmoral des preußischen Bildungsbürgertums der Wilhelminischen Epoche karikierte Heinrich Mann in seinem 1904 erschienenen Roman "Professor Unrath Das Ende eines Tyrannen"; eben dieses Bü...
>>> mehr

Salò - Die 120 Tage von Sodom "Die 120 Tage von Sodom", ein unvollendetes Manuskript von de Sade aus dem späten 18. Jahrhundert, lässt sich als Versuch interpretieren, alle menschlichen Perversionen enzyklopädisch festzuhalten:...
>>> mehr

Homo Faber Seit dem Altertum bewegt der Inzest Autoren der Weltliteratur. Schon in der griechischen Mythologie, dann in alttestamentarischen Texten und später in modernen Dramen wird er als literarisches Moti...
>>> mehr

9 ½ Wochen Die sehr erfolgreiche Verfilmung "9 Wochen" von Adrian Lyne gehört zu den Filmen, die die öffentliche Wahrnehmung von Sadomasochismus über lange Zeit maßgeblich geprägt haben. Dabei setzte die Ver...
>>> mehr

Bukowski – Ganz normal verrückt Dem "Dirty Old Man" Charles Bukowski hat Skandalregisseur Marco Ferreri mit "Bukowski Ganz normal verrückt" ein Denkmal gesetzt. Als Grundlage diente dem Regisseur Bukowskis autobiographischer Ro...
>>> mehr

Belle de Jour – Die Schöne des Tages "Belle de Jour" ist das Pseudonym von Severine, einer Dame aus bürgerlichem Haus, die im Bordell bei Madame Anais arbeitet, um ihre Fantasien vorrangig masochistischer Natur auszuleben. Verheiratet...
>>> mehr

Stille Tage in Clichy Nachdem der amerikanische Schriftsteller Henry Miller schon Ende der 20er Jahre mehrere Monate in Paris gelebt hatte, kehrte er 1930 zurück und sog wiederum für eine Weile das lebendigen, sprühende...
>>> mehr

Liebe, Sex und Leidenschaft Cédric Kahns Inszenierung der Liebesgschichte zwischen dem mitten im Leben stehenden Martin und der jungen Cécilia bleibt sehr nah an der literarischen Vorlage des italienischen Romanciers: Der Philosophiedozent
>>> mehr

Verführung – Die grausame Frau "Venus im Pelz" von Leopold von Sacher-Masoch ist ein Klassiker nicht nur der sadomasochistischen Literatur. Die Novelle diente vielfach als Vorlage für Songs wie "Venus in Furs" (Velvet Undergro...
>>> mehr

Die Klavierspielerin Im eigentlichen Sinn ist weder der 1983 erschienene Roman von Elfriede Jelinek noch seine Verfilmung von Haneke im Jahr 2001 als „erotisch„ zu bezeichnen – eher als eine Form des erotisches Dramas. Die masochistische Sexualität
>>> mehr

Der Liebhaber Auf Basis des gleichnamigen autobiographischen Romans von Marguerite Duras entstand unter der Regie von Jean-Jacques Annaud der Film „Der Liebhaber„. Vor dem Hintergrund einer vom Kolonialismus
>>> mehr

 

Bibliographie

Maurice Schumann bei Amazon

 

Kontakt

www.m-schuhmann.de.vu
www.erophil.de
maurice.schuhmann@erophil.de

 

Zugriffe heute: 15 - gesamt: 400.

 

 

Diese Seite drucken