Verflixtes siebtes Jahr

Verflixtes siebtes Jahr

Zufrieden streckte sich Jörg aus und griff zu den Zigaretten. Verona schluckte ihren Ärger herunter. Sie mochte es überhaupt nicht, wenn er im Schlafzimmer rauchte. Sie schluckte an diesem Abend schon zum zweiten Mal unwillig. Das verflixte siebte Jahr, hatte sie gerade gedacht, er gibt sich immer weniger Mühe. Nicht zum ersten Mal in letzter Zeit war nur er zu seinem Höhepunkt gekommen. In ihr war gerade so ein unbeschreiblich schönes Gefühl aufgezogen, da war bei ihm schon alles vorbei. An diesem Abend wollte sie nicht mehr schweigen. Sie legte ihren Kopf auf seine Schulter, schaute dem Rauch nach, den er durch die Nase blies, obwohl sie es überhaupt nicht mochte, und setzte mutig an: „Meinst du nicht, dass ein bisschen frischer Wind unserem Ehebett nicht schaden könnte?“
„Bist du unzufrieden?“ war prompt seine entrüstete Antwort.

Noch behutsamer erinnerte sie ihn daran, was er in den ersten Ehejahren alles mit ihr getrieben hatte, wie er immer wieder auf neue Einfälle gekommen war, die Lust zu steigern.
Bald merkte Verona, dass sie nur noch einen Monolog hielt. Jörg hatte seine Zigarette ausgedrückt und war eingeschlummert. Sie schlief noch lange nicht ein. Am Ende ihrer Grübelei fasste sie einen Entschluss.
Tage später wunderte sich Jörg nicht schlecht, wie Verona lange nach dem Abendessen den Couchtisch noch einmal wunderschön eindeckte. Nicht wie sonst setzte sie sich auf ihren Sessel. Sie kuschelte sich auf die Couch und klopfte bedeutungsvoll mit der flachen Hand neben sich. Als sie sich zugeprostet hatten, liefen der Fernseher und der Videorecorder an. Es gab kein Rätselraten mehr. Schon im Vorspann des Filmes huschte nacktes Fleisch über den Bildschirm, herrliche Brüste, stramme Schenkel und schmale Hüften. Ein Kerl kam zu der Schönen. Er schien nur aus Muskeln zu bestehen. Die Szene wurde heiß und heißer. Versonnen streichelte Verona über ihre Schenkel und durch ihren Schritt. Von gestern war ihr Göttergatte natürlich nicht. Bald löste er ihre Hand ab. Rasch machte er die erste Entdeckung. Sie trug einen Slip-ouvert und knurrte zufrieden bei der ersten Berührung seiner streichelnden Finger. Jörg konnte sich gut vorstellen, dass sie zu diesem raffinierten Slip auch ein besonderes Oberteil drunter haben würde. Geschickt fummelte er die fünf Knöpfe ihrer Bluse auf und freute sich, wie ihn die süßen Brustwarzen anblitzten, die die rote Spitzenhebe nicht bedeckte. Ein herrliches Bild. Liebend gern schnappte er mit den Lippen nach der freizügigen Einladung. Der Bildschirm war ihm schon gleichgültig geworden. Verona auch bald. Sie war mit ihren Gedanken nur noch ganz tief in ihrem Leib. Beinahe wie in frühen Ehejahren, dachte sie, er schafft mich schon, ohne mich richtig zu bestürmen. Sie sollte an diesem Abend von einer Bewunderung in die andere fallen.

Am Frühstückstisch kam Jörg noch einmal auf den Abend zurück. Er lobte ihre Absicht, mal durch einen scharfen Porno eine neue Nuance in ihr Liebesleben zu bringen. Allerdings schwebte ihm das ganz anders vor. Lange redete er um den heißen Brei herum. Endlich sagte er frei heraus: „Lieber, als so ein steriler Film, wäre mir das pure Leben in einem Swingerclub.“
Verona spielte mit ihren Gedanken kein Versteck. Nach einer kleinen Denkpause sagte sie ihm schlicht, dass sie sich einen Versuch in so einem Club auch vorstellen konnte.

Zwei Wochen später saßen sie beide an der Bar des bekannten Etablissements in der benachbarten Großstadt. Es hatte ihnen nichts ausgemacht, dass sie bald achtzig Kilometer fahren mussten. So waren sie erst mal sicher, dass sie niemand kennen würde. Wie es in dem Hause üblich war, hatte Jörg nur eine Badehose auf den Hüften und Verona das Höschen ihres Bikinis. Nur die ersten paar Minuten genierte sie sich ein wenig, ihren nackten Busen zur Schau zu stellen; dann wurde sie sicher, weil sie einige bewundernde Blicke von Männern auffing. Sie wusste ja, was für einen Klassebusen sie hatte. Hier gab es nun auch die Möglichkeit, ihre strammen Brüste mit denen anderer Frauen ihres Alters zu messen. Sie schnitt dabei verdammt gut ab. Jörg musste sich hinter anderen Männern mit seiner Ausstattung auch nicht verstecken, das wusste sie ganz sicher. Nur war es ihr an der Bar peinlich, wie mächtig sich seine Badehose ausbeulte. Gleich konnte sie sich aber nicht zurückhalten, zärtlich über die sichtbare Unruhe zu streichen. Wer sollte es ihm verübeln, bei so vielen schönen nackten Paaren, die in allen Ecken schon bei der schönsten Sache der Welt waren. Ein Mann kann nun mal seine Gefühle nicht zwischen den Schenkeln verstecken, wie es einer Frau möglich ist. Allerdings fühlte sie inzwischen auch, dass sie langsam von den geilen Bildern überfordert wurde. Sie hatte sogar Bedenken, dass man den feuchten Fleck in ihrem Höschen bemerken musste. Das war es vielleicht, was sie schnell zu einem Entschluss brachte. Urplötzlich zog sie Jörg an den Händen zu einer bunt bezogenen Matte, die gerade frei geworden war. Lang streckte sie sich vor ihm aus. Ihre Augen flehten ihn förmlich an, ihr endlich das feuchte Höschen abzunehmen und sich selbst von seiner Badehose zu befreien. Zeig endlich richtig, was du hast, dachte sie mit so etwas wie Besitzerstolz. Jörg reagierte postwendend. Er zitterte sogar vor Aufregung, als er ihr den Slip von den Hüften streichelte. Verona fühlte sich durch seine Nervosität unheimlich begehrt.

Lange verschlangen sich die Zungen miteinander. Überall spürte sie seine warme nackte Haut und seine Hände zärtlich über ihre Brüste huschen. Wie sie es so wahnsinnig gern hatte, presste er ihre Strammen, um dann die Brustwarzen zwischen feuchten Fingerspitzen zu zwirbeln und leicht in die Länge zu ziehen. Als sich Jörg über ihren Hals und die Brustwarzen bis zum Bauchnabel geküsst hatte, kniete plötzlich eine bildhübsche junge Frau neben Verona. Ganz behutsam griff sie bei ständigem Blickkontakt zu Veronas Brüsten. Es war kein Wort nötig. Der angenehme Schauer, der Verona durch den Körper ging, blieb der Fremden nicht verborgen, auch die Gänsehaut auf den Armen nicht. Während Jörg der Schönen gern die oberen Regionen seiner Frau überließ, nicht ganz ohne einen kleinen Eifersuchtsstich, labte er sich ausgiebig an den Köstlichkeiten weiter abwärts. Es dauerte nicht lange, bis sich Verona tabulos den Genüssen hingab. Zum ersten Mal in ihrem Leben tauschte sie mit einer anderen Frau einen Zungenkuss aus. Später hatte sie vor ihrem Tagebuch wieder einmal Probleme, die Gefühle dieses Moments zu beschreiben. Dieser Kuss war so unbeschreiblich schön. Wie die offensichtlich sehr erfahrene Frau dazu ihre Brüste walkte, das war der Gipfel der Lust, und ihr Unterleib wand sich von den Intimküssen ihres Mannes. Sie wagte sich endlich, ihre Hand zwischen die Schenkel der anderen Frau zu schieben. Auch das hatte sie noch niemals erlebt. Im ersten Moment hielt sie es für eine gespielte Reaktion, so heftig zuckte der wunderschöne Body von der ersten Berührung zusammen. Verona fühlte sich sofort herausgefordert. Sie krümmte ihren Finger und spürte von den lüsternen Lippen an ihren Brustwarzen, wie willkommen ihr zärtliches Petting war.

Auf dem Heimweg wurden sich die Eheleute einig, diesen Club noch einmal aufzusuchen. Verona sprach nicht aus, dass sie dann unbedingt erfahren wollte, was eine Frau nur mit zwei Männern gleichzeitig erleben kann.

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