Auf immer und ewig

Das Betriebsfest war wie immer ein nettes Ereignis gewesen. Ich hatte ein wenig getrunken und mit vielen Kollegen geflirtet. Gegen halb 2 Nachts verließ ich die Feier und entschloss mich, aufgrund des schönen Wetters zu Fuß nach Hause zu gehen. Der warme Sommerwind war sehr angenehm und ich genoss den kleinen Spaziergang. Der Weg führte mich am Waldrand entlang und der Geruch von Pflanzen strömte in meine Nase. Einige Meter weiter huschte ein Tier über den Weg. Anfangs dachte ich schon, es wäre ein Fuchs gewesen, doch als ich näher kam sah ich, dass es sich um einen Hund handelte. Etwas irritiert schaute ich mich um, doch von einem Besitzer war nichts zu sehen. Der Hund war eine typische Mischung, wie man sie in der Stadt oft findet und wedelte freundlich mit seinem Schwanz, als ich näher kam. Er machte einen sehr lieben Eindruck und ich streichelte ihn ein wenig. Es schien ihm zu gefallen, denn er warf sich gleich hin und streckte mir seinen Bauch zum Kraulen entgegen. Nach ein paar Minuten ging ich dann weiter. Der Hund war so gepflegt, das er unmöglich ein Herrenloser sein konnte und er würde jetzt bestimmt wieder nach Hause laufen. Mit der letzten Vermutung hatte ich mich allerdings getäuscht, denn der Hund lief mir nach. Mal blieb er einige Meter hinter mir, dann lief er neben mir oder sprang in den Wald, um gleich darauf wieder neben mir zu sein.

Ich überlegte gerade, ob ich den Kleinen eventuell mit nach Hause nehmen sollte, als er anfing zu bellen. Ich schaute zu ihm und sah, dass er auf einem kleinen Pfad stand, der in den Wald hinein führte. Als ich weitergehen wollte, wurde das Bellen lauter und eindringlicher. Wollte er mir etwas zeigen? Vielleicht war ja seinem Besitzer etwas zugestoßen und er wollte mich zu ihm führen? Neugierig folgte ich ihm auf den Pfad und sofort verstummte das Bellen. Der Hund ging nun voraus und ich hatte etwas Mühe bei seinem Tempo mitzuhalten. Blieb ich etwas zurück, fing er sofort wieder an zu bellen. Wir liefen quer durch den Wald und schon bald hatte ich die Orientierung verloren. Meine Neugier und das Benehmen des Hunds ließen mich jedoch immer weiter laufen. Irgendwann war ich völlig außer Atem und blieb an einen Baum gelehnt stehen. Zu meiner Überraschung bellte der Hund diesmal nicht und als ich mich nach ihm umsah, entdeckte ich in einiger Entfernung die Umrisse eines großen Gebäudes. In einigen Fenstern war Licht zu sehen und ich ging einige Schritte vor, um noch mehr erkennen zu können. Der Pfad machte einige Biegungen und dann stand ich auf einem kleinen Vorsprung, von dem ich das Gebäude ganz sehen konnte. Zu meiner großen Überraschung war es aber kein Haus, sondern ein altes Schloss, was sich nur wenige hundert Meter vor mir erhob.

Der Hund lief langsam den kleinen Hügel hinunter, genau auf das Schloss zu. Mir war nun doch etwas mulmig, doch ich hatte keine Ahnung wie ich in der Dunkelheit wieder zurückfinden sollte und auf eine Nacht allein im Wald hatte ich auch nicht gerade Lust. Langsam folgte ich dem Hund und je näher ich dem Schloss kam, desto unheimlicher wurde mir. Der Hund war inzwischen schon an der großen Eingangstreppe angekommen und auch ich war nur wenige Meter entfernt, als sich die Tür öffnete. Ein Mann, ca. 35 Jahre, in altmodischen Kleidern kam zum Vorschein. „Hallo Raxo, da bist du ja wieder“, begrüßte er den Hund. Dann fiel sein Blick auf mich. „Und du hast auch mal wieder Besuch mitgebracht!“, fuhr er fort, während der Hund ins Innere des Schloss verschwand. „Guten Abend“, brachte ich zögerlich hervor. „Entschuldigen sie, dass ich hier einfach mitten in der Nacht auftauche, aber der Hund hat mich hierher geführt und nun weiß ich leider nicht mehr, wie ich wieder zurück in die Stadt finde.“ Der Mann musterte mich einen Augenblick und sagte dann: „Dafür brauchen sie sich nicht entschuldigen, Raxo macht so etwas öfter. Kommen sie doch erst einmal herein. Mein Butler bringt sie dann später mit unserem Auto zurück in die Stadt.“ Ich war ziemlich erleichtert. Der Mann machte trotz der seltsamen Kleidung einen netten Eindruck und so nahm ich seine Einladung dankbar an. Ich ging die Treppe herauf und er machte einen Schritt zur Seite, um mich herein zu lassen.

Die Tür hinter mir wurde geschlossen und ein Eisenriegel schob sich davor. Mein Gastgeber kam auf mich zu. „Entschuldigen sie meine Unhöflichkeit, ich habe mich ihnen noch gar nicht vorgestellt. Ich bin Graf Dunkelberg, aber nennen sie mich bitte Jean-Pierre!“, sagte er und deutete eine leichte Verbeugung an. Ich war überrascht, so verhielt sich in der heutigen Zeit kaum ein Mann. „Mein Name ist Caroline Messner!“ antwortete ich höflich. „Kommen sie doch bitte mit in den Salon, dort können wir etwas trinken!“ Ich folgte Jean-Pierre durch die linke Eichentür und fand mich in einem Raum wieder, der wie aus dem letzten Jahrhundert erschien. Die Einrichtung war sehr stilvoll und wirkte unheimlich alt. Jean-Pierre bot mir einen Platz an und ich setzte mich und schaute mich um. Der ganze Raum wurde nur von Kerzen erhellt, was ihm eine geheimnisvolle Ausstrahlung gab. Jean-Pierre betätigte eine kleine Handglocke und ein alter Mann in dunklem Anzug erschien. „Johann, wir haben Besuch. Bringen sie der Lady bitte etwas zu trinken!“, sagte Jean-Pierre und schon war der Butler verschwunden. Einige Minuten später tauchte er mit einem Silbertablett wieder auf, auf dem eine kleine Kanne mit Tee stand. Er schenkte mir ein und ich bedankte mich höflich, doch da war er schon wieder verschwunden. Jean-Pierre begann ein Gespräch und er verstand es mich so einzuwickeln, dass ich gar nicht merkte, wie er mich aushorchte. Ich sah ihn mir während des Gesprächs genauer an und musste zugeben, dass er ein sehr attraktiver Mann war. Seine schwarzen Haare waren kurz geschnitten und lagen am Kopf an. Sein markantes Gesicht wirkte anziehend und die schmalen Lippen passten gut zum Gesamtbild. Absolut faszinierend fand ich aber seine Augen. Das helle Blau bildete einen ungeheuren Kontrast zu seiner Haut und stach schon fast heraus. Diese leuchtenden Augen verfolgten jede meiner Bewegungen und waren sehr wachsam.

Ich trank zwischendurch von dem Tee, der sehr gut schmeckte. Während mir Jean-Pierre von dem Schloss erzählte, spürte ich eine ungeheure Müdigkeit in mir aufsteigen. Ich versuchte meine Augen offen zu halten, doch irgendwann fielen sie einfach zu und ich sank in dem Sessel zusammen. Als ich wieder zu mir kam lag ich in einem großen, weichen Himmelbett. Ich schaute mich orientierungslos um. Die Fenster des Raums waren mit schweren, dunklen Vorhängen abgedunkelt und nur ein 5-armiger Kerzenhalter brachte Licht in das Zimmer. Ich versuchte mich aufzurichten, doch mein Körper fühlte sich schwer an und wollte mir einfach nicht gehorchen. Panisch sah ich mich weiter um und entdeckte Jean-Pierre in der Ecke des Zimmers. Er saß auf einem großen Stuhl und schaute mich lächelnd an. Langsam erinnerte ich mich wieder und dachte an den Hund der mich hier her gebracht hatte. „Was ist passiert, warum liege ich hier? Ich möchte aufstehen, aber ich kann mich einfach nicht bewegen!“, die Worte sprudelten aus mir heraus und Jean-Pierre stand auf. „Psst, sei ganz ruhig. Dir wird nichts Schlimmes passieren. Glaub mir, es wird dir Gefallen!“, flüsterte er und setzte sich zu mir aufs Bett. Ich wollte antworten, doch auch mein Mund gehorchte mir nun nicht mehr. Stumm und bewegungsunfähig lag ich einfach nur da. Jean-Pierre lächelte mich wieder an und legte dann seine Hand auf meine. Obwohl ich keine Kontrolle über meinen Körper hatte, konnte ich seine Berührung sehr deutlich spüren. Seine unnatürlich kalten Finger streichelten über meinen Handrücken und ich bekam eine Gänsehaut. Langsam streichelten seine Finger meinen Arm hinauf und erst jetzt bemerkte ich, dass ich meine Sachen nicht mehr trug. Stattdessen war ich in ein weißes Negligee verhüllt, das vollständig aus Spitze war. Meine Haut schimmerte rosig hindurch und mein Busen wurde durch das eng gearbeitete Oberteil angehoben.

Die Finger glitten immer höher und trotz der Kälte, die von ihnen ausging, fühlte es sich sehr gut an. Ich wusste, das ich keine Chance hatte, in das Geschehen einzugreifen und so schloss ich die Augen und ließ es einfach passieren. Der Gedanke, diesem Mann ausgeliefert zu sein, erregte mich sogar ein wenig. Die Hand hatte inzwischen meine Schulter erreicht und zeichnete den dünnen Träger des Negligees nach. Sie ging noch ein Stück weiter und schob meine langen blonden Haare etwas beiseite. Ganz zärtlich streichelte Jean-Pierre über meinen Hals. Er schien Gefallen an ihm zu finden, denn er beschäftigte sich sehr lange damit, bevor seine Hand wieder tiefer glitt. Die dünne Haut meines Dekoltees vibrierte fast unter seinen Berührungen und ich spürte, wie meine Brustwarzen hart wurden und sich gegen die Spitze drückten. Ganz langsam berührte er meine Brüste. Noch nie war ich so zärtlich gestreichelt wurden und ich genoss diese Berührungen. Die Finger schoben sich unter das Negligee und spielten mit den Brustwarzen. Meine Erregung wuchs immer mehr und mein schwerer Atem war deutlich zu hören. Zwischen meinen Brüsten war das Negligee mit Haken verschlossen und Jean-Pierre öffnete einige davon. Vorsichtig streifte er die edle Spitze zur Seite und mein Körper lag bis zum Bauchnabel unverhüllt vor ihm. Mit beiden Händen massierte er meine Brüste und mein Atem ging in ein Stöhnen über. Bei jeder Berührung meiner Brustwarzen spürte ich heiße Lustwellen in meinem Schoss und wäre ich Herr über meinen Körper gewesen hätte ich mich lustvoll unter seinen Händen bewegt. „Du bist wunderschön“, hörte ich Jean-Pierres Stimme. „Ich habe noch viel mit dir vor!“ Mir war ganz egal, was er noch machen würde, hauptsache er hörte nicht auf, mich zu liebkosen. Seine kalten Hände jagten immer wieder Schauer über meine heiße Haut und ich bekam gar nicht genug davon.

Zu gern hätte ich ihn geküsst, doch er blieb immer aufrecht sitzen und berührte mich nur mit den Händen. Sanft zeichnete er die Konturen meines Körpers nach und streichelte meinen flachen, festen Bauch. Seine Finger spielten ausgiebig mit dem kleinen Ring in meinem Bauchnabel und selbst dieses Spiel erregte mich ungeheuer. Mein Schoss wurde zu einem brodelnden Vulkan, der auf seinen Ausbruch wartete. Je näher seine Hand an mein Paradies kam, desto heftiger und lauter stöhnte ich. Noch nie hatte ich eine solche Lust erlebt. Er öffnete noch die letzten 2 Häkchen des Negligees und unter dem Stoff kam der helle Flaum meiner Schamhaare zum Vorschein. Wieder strich er nur ganz sanft darüber und ich wünschte mir inzwischen, seine Berührungen noch heftiger zu spüren. Seine Hand legte sich nun ganz über meine Scham und mir kam es vor, als wollte er versuchen, das Feuer zwischen meinen Beinen mit seiner kalten Hand zu löschen. Doch das Gegenteil passierte. Die Berührung ließ meine letzte Zurückhaltung verschwinden und ich fiel in einen Rausch. Ich wollte ihn nur noch spüren, nicht nur seine Hand, sondern auch seine Lippen und seinen ganzen Körper. In meinen Gedanken fühlte ich schon, wie er seine pralle Männlichkeit in mich versenkte und mir mit großer Ausdauer noch mehr Lust verschaffte. Doch diesem Traum kam er nicht nach. Weiterhin wurde ich nur zärtlich von seinen Fingern berührt, was mich fast an die Grenzen des lustvollen Wahnsinns brachte. Gerade in dem Moment, in dem mein innerer Vulkan ausbrechen wollte, ließ er von mir ab. Ich wollte protestieren, doch noch immer konnte ich meine Lippen nicht bewegen. Ich öffnete die Augen um zu sehen, was er tat und bei seinem Anblick gefror das Blut in meinen Adern.

Jean-Pierres Mund war weit geöffnet und an den Seiten ragte jeweils ein langer, spitzer Zahn herunter. Sein Kopf kam immer näher an mich heran und ich wusste plötzlich, mit wem ich es zu tun hatte. Er war ein Vampir! Ich hatte Angst um mein Leben und schloss die Augen, damit ich ihn nicht länger ansehen musste. Seine Hand griff meinen Kopf und drückte ihn seitlich auf das Kissen. Sein kalter Atem strich schon über meinen Hals und Sekunden später bohrten sich die spitzen Zähne in meine Haut. Zu meiner Überraschung spürte ich keine Schmerzen, sondern fühlte nur, wie langsam das Blut aus meinem Körper wich. Doch dann hörte Jean-Pierre auf und sah mich an. Erstaunt öffnete ich meine Augen. „Jetzt bist du perfekt, perfekt dafür, auf ewig bei mir zu sein. Wir werden viel Spaß miteinander haben!“, sagte er und lächelte glücklich. Er hatte mich zu einem Wesen der Nacht gemacht. Ich war ein Vampir und würde den Rest meines Daseins mit ihm verbringen. Wieder beugte er sich zu mir herunter, doch diesmal küsste er mich. Der Kuss war voller Leidenschaft und entfachte sofort wieder das Feuer in mir. Ich schmeckte mein eigenes Blut, das sich von seinen Lippen auf meine übertrug. Es war, als hauchte dieses Blut wieder Leben in mich, denn ich wurde wieder Herr über meinen Körper.

Während ich Jean-Pierre fest mit meinem Armen umschloss, strich seine Hand wieder über meine Brüste, bis hin zu meinem Paradies. Meine blutleere Haut schimmerte fast schon durchsichtig und als sich sein Finger den Weg zwischen meine heißen Lippen bahnte, stöhnte ich schon wieder vor Lust. Diesmal beließ er es nicht nur bei seinen Fingern. Schon bald folgte sein Mund dem Weg, den vorher schon die Hand gewählt hatte und seine Zunge spielte an meiner Liebesperle. Die Erregung versetzte mich in Ekstase und ich wand mich unter ihm. Immer wieder wurde ich von der Lust übermannt und viele Orgasmen schüttelten meinen Körper, bevor ich endlich seinen Liebesstab in mir spürte. Ganz langsam drang er in mich ein und mit großer Ausdauer liebte er mich. Die Kerzen an dem Wandleuchter waren schon heruntergebrannt als auch er den Gipfel erreichte. Erschöpft sanken wir nebeneinander in die Kissen und schmiegten uns aneinander. Ich wusste noch nicht, was ein Leben als Vampir bedeutete, aber ich wusste schon in dem Moment, das ich ihm hemmungslos verfallen war. Glücklich schlief ich ein und erwachte erst wieder, als die Sonne schon untergegangen war. Jean-Pierres Hände wanderten schon wieder über meinen Körper und machten den Auftakt zu einer weiteren Nacht, die nur der Leidenschaft gehörte.

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