Cafe und Kino

Cafe und Kino

Michael war Tinas bester Freund, mehr nicht. Er liebte Tina und wünschte sich nichts sehnlicher als ihr Freund zu sein. Doch Tina war fast 2 Jahre älter als er, und Tina liebte ihre Unabhängigkeit. Sie wollte keinen festen Freund, erst recht keinen, der jünger war als sie. Tina genoss es, mit ihren weiblichen Reizen zu spielen, wenn sich die passende Gelegenheit dazu bot. Nicht, dass sie mit jedem etwas angefangen hätte, der ihr über den Weg lief. Nein, Tina war sehr wählerisch: Nur wenige hatten es bisher geschafft, alle Hürden zu nehmen, die sie ihren zahlreichen Verehrern in den Weg stellte. Außerdem wollte Tina sich nicht durch eine vorzeitige Bindung die Möglichkeit verbauen, ihren Traummann zu finden.
Michael war schlau genug einzusehen, dass jeder Versuch mehr aus ihrer Freundschaft zu machen, in einer Katastrophe enden würde. Und so blieb Michael die Rolle des treuen Freundes, dem bei jedem von Tinas Abenteuern das Herz blutete.
Tina wusste sehr wohl, wie Michael für sie fühlte. Auch sie mochte ihn sehr. Sie konnte sich keinen besseren Freund vorstellen und den Gedanken, dass Michael Genitalien haben könnte, fand sie abwegig. Außerdem wollte sie die enge Freundschaft, die sie mit Michael verband, nicht für eine leichtfertige Liebelei aufs Spiel setzen. Und so beschränkte Tina ihre Freundschaft auf das Freundschaftliche und war froh, als Michael alle Versuche die Freundschaft aufzuwerten, aufgegeben hatte.
Also saßen sie, wie so oft, in ihrem Lieblingscafe „La Gondola“ und unterzogen die vorbeiziehenden Passanten einer gnadenlosen Analyse. Besonders schwer hatten es die Besucher des Kinos gegenüber, denn sie versuchten möglichst unauffällig an den Fenstern des Kinos vorbeizugehen, um dann im letzten Moment durch den Vorhang in der Türe zu huschen. Tina und Michael versuchten, anhand von Alter und Aussehen der Passanten, zu erraten, wer in das Kino gehen würde und wer nicht. Es waren meistens Männer um die fünfzig, doch einige waren sehr viel jünger, und einige Pärchen waren auch dabei. Entsprechend war die Verteilung der Punkte: Für jedes korrekt geratene Pärchen gab es 10 Punkte, für einen Rentner nur 5.
Michael war in diesem Spiel unschlagbar, und nachdem er wieder einmal uneinholbar führte, fragte Tina: „Warst Du da eigentlich schon Mal drin?“
Michael grinste nur.
„Na sag schon“, bohrte sie.
„Vielleicht ein Mal“ sagte Michael schließlich.
„Du lügst.
„Na gut. Vielleicht auch zwei Mal.“
Tina schaute ihn an, wie eine Lehrerin, die ihrem Schüler ein Geständnis entlockt. „Na sag schon. Ich wette, Du warst schon oft da drin. Sonst würdest Du nicht dauernd gewinnen.“
„Na gut“, gestand Michael schließlich, „ich war schon öfter. Zufrieden?“
„Und? Wie ist es?“
„Wie soll es sein? Es gibt ein paar Kinos und Kabinen“
„Ich weiß“ sagte Tina, „Multi-Video Kabinen mit über 100 Programmen“ zitierte sie das große Schild im Schaufenster. Aber wozu braucht man denn Kabinen, wenn man die Kinos hat?“
„Manche möchten eben ungestört sein“, erklärte Michael.
„Aha“. Tina dachte offensichtlich nach. „Nimmst Du mich mal mit?“ fragte sie schließlich.
„Und dann?“, Michaels Augen wurden groß wie Untertassen.
„Ich möchte so etwas auch mal sehen, und alleine trau ich mich nicht.“ Sie schaute Michael mit ihrem Rehblick an, dem er nicht widerstehen konnte. Er seufzte tief und fragte: „Jetzt?“
„Warum nicht“, antwortete Tina. Sie wollte die Gelegenheit nutzen, bevor Michael seine Meinung ändern konnte. Doch genau in diesem Moment erschien eine nur zu vertraute Person: Michaels großer Bruder Thomas. Er arbeitete in der Stadt und hatte wohl gerade Feierabend. „Euch trifft man auch überall“, scherzte er zur Begrüßung. „Hallo Brüderchen“, antwortete Michael. „Kann ich mich zu euch setzen, solange ich auf Hanna warte?“ wollte Thomas wissen. „Klar, kannst Du. Aber wir wollten gerade gehen, sonst kommen wir zu spät ins Kino.“
Bevor Thomas etwas antworten konnte, zog Michael Tina hinter sich her über die Straße.
Als sie außer Hörweite waren, keuchte Tina: „Hast du keine Angst, dass er uns sieht, wenn wir vor seinen Augen in diesen Schuppen spazieren?“ Michael grinste keck. „Keine Angst, ich kenne den Nebeneingang.“
Mit gespielter Eile schritten sie am Eingang des Delos Centers vorbei, um dann wenig später in eine schmale Seitengasse abzubiegen. Michael zeigte auf eine unscheinbare Tür. Sie stand offen. Tina huschte eilig durch den rubinroten Vorhang.

Der Eintritt war nicht billig. Durch ein Drehkreuz gelangten sie in einen schwach beleuchteten Flur. Neonschilder wiesen den Weg zu den Kinos. Michael ging zielstrebig voran, bis der Gang in einen großen Raum mündete. Dort standen unzählige Kabinen, immer drei Wand an Wand nebeneinander, dann ein kleiner Durchgang und wieder ein Kabinentrio. Zwischen den unzähligen Kabinen war ein Labyrinth aus engen Gängen, in denen einige Männer umher schlichen. Zum Glück haben die mich noch nicht bemerkt, dachte Tina. Michael ging ein Stück in das Labyrinth hinein und blieb dann vor einer Kabinenreihe stehen. „Hier sind die Kabinen“, sagte er.

Die Türen standen offen und Tina sah einen Sitz und direkt darüber einen Monitor. „Sehr romantisch, lauter kleine Klos“ kicherte sie. „Wie soll man denn den Film sehen, wenn der Fernseher über meinem Kopf ist?“
„Auf der Rückseite der Tür ist ein Spiegel“, antwortete Michael. Tina sah sich die mittlere Kabine etwas genauer an. An den Seitenwänden gab es kleine Türen oder Klappen. „Wofür sind die denn?“
Michael grinste. „Wenn Du möchtest, dass Dein Nachbar Dich sieht, kannst Du das Türchen öffnen. Vorausgesetzt, er hat seins auch aufgemacht.“
„100 Videos in jeder Kabine“ hatte Tina am Eingang gelesen und schaute auf den Monitor. Michael schien ihre Frage erraten zu haben und sagte: „Siehst Du die Knöpfe in der Lehne? Damit kannst du zwischen den Filmen hin und her schalten.“ „Geschickt“ gab Tina zu. Eigentlich war dies die perfekte Gelegenheit. Ob Michael etwas dagegen hatte, wenn sie sich für ein paar Minuten in die Kabine setzte?
„Meinst Du, ich kann mir mal so einen Film ansehen?“ fragte Tina.
„Klar.“ Michael ging einen Schritt in die Kabine und deutete Tina, ihm zu folgen. So hatte sie sich das nicht vorgestellt. „Eigentlich wäre ich lieber alleine. Macht es Dir etwas aus draußen zu warten?“, fragte Tina kleinlaut. Ihr Bauch kribbelte.
„Tu Dir keinen Zwang an“ sagte Michaels und klang dabei ein wenig beleidigt.
Tina grinste, um ihn zu besänftigen „Und bitte, gehst auch nicht in die andere Kabine.“ Zum Glück war Michael Bester Freund genug, um Tina diesen Wunsch zu erfüllen.
„Na gut. Lass dir Zeit. Wenn’s mir zu lang wird, geh ich einfach wieder ins Cafe und warte dort dich. Den Weg nach draußen findest du ja.“
„Ich bleibe auch nicht lange, höchstens 10 Minuten, dann komme ich nach.“
Michael grinste Tina unverschämt an und sagte: „Und wenn es 20 Minuten werden ist es auch nicht schlimm.“
Tina streckte ihm die Zunge raus und bevor Michael antworten konnte, schlüpfte sie in die Kabine und schloss die Tür. Endlich konnte sie in Ruhe einen Porno ansehen?

Michael starrte verdutzt auf die Tür. Was sollte er nun machen? Sollte er sie wirklich alleine lassen? Tina würde sicher bald die Lust verlieren und wieder raus kommen. Also beschloss Michael einen Moment zu warten: allerdings nicht zu lange, denn in den zahllosen Gängen zwischen den Kabinen streunten ja Männer auf und ab, die ihn bald erspähen würden. Es waren Homosexuelle, auf der Suche nach einem kurzen Stelldichein, vorzugsweise mit knackigen Boys wie ihm.
Aus einem Seitengang tauchte wieder so eine Gestalt auf. Groß und korpulent war der Mann. Mit jedem Schritt bebten seine Massen. Michael beobachtete ihn aus den Augenwinkeln. Bloß keinen direkten Blickkontakt herstellen. Die Gestalt ging langsam weiter, den Blick aufmerksam auf die Kabinentüren gerichtet. Er schien Michael noch nicht bemerkt zu haben. Michael war erleichtert, denn gleich würde der Fleischberg wieder im Seitengang verschwunden sein. Doch in diesem Moment ertönte ein lauter Knall aus Tinas Kabine. Michael fuhr vor Schreck zusammen. Er begriff sofort, was dieser Klang bedeutete, und der Fleischberg wusste es auch: Blitzschnell hatte er sich umgedreht und kam entschlossenen Schrittes und mit lüsternem Grinsen auf Michael zu. Michael wurde panisch. Es graute ihm, von diesem Fettklos angequatscht oder gar begrapscht zu werden. Das war ihm schon einmal passiert, ein Erlebiss, das ihn in seinen Albträumen verfolgte. Er musste etwas tun. Bald würde er ihn erreichen. Verzweifelt blickte Michael sich um; nur wenige Schritte trennten ihn vom rettenden Ausgang …

Tina setzte sich. An der Innenseite der Tür war tatsächlich ein Spiegel, durch den man den Film gut sehen konnte. Ein Mädchen lag alleine auf einem großen Bett. Sie war nackt und streichelte träumend ihren Körper. „Die ist bestimmt nicht älter als ich“ dachte Tina, „und ich sehe gerade meinen ersten Porno.“ Tina drückte einen der Knöpfe in der Armlehne. Im nächsten Film vergnügte sich eine Frau mit drei großen schwarzen Männern. Die Körper wirkten grotesk. Die Männer hatten riesige Steroidmuskeln und die Frau war gespickt mit Silikon. Klick. Ein schwarzer Mann in Großaufnahme. Er war ungewöhnlich schön. Seine dunkle Haut war makellos, fast wie feines glänzendes Leder. Er war schlank und lange nicht so muskulös wie die Drei vorher, aber dennoch konnte man das Spiel seiner Muskeln unter der perfekten Haut bewundern. Sein Hintern war anbetungswürdig. Rund und stramm, ging er anmutig in ein paar kräftige Oberschenkel über. Und er wusste seine Muskeln perfekt einzusetzen. Leicht und grazil bewegte er sich wie eine Raubkatze, die sich an ihre Beute anschleicht. Ein schwarzer Panther in Menschengestalt. Tina spürte ein Kribbeln im Bauch. Die Partnerin des Panthers war gewöhnlich. Ihre blassen Lippen streiften sich langsam über seinen dunklen Penis. Er genoss es offensichtlich, doch trotz aller Erregung blieb sein Gesicht freundlich und erotisch. Das Kribbeln in Tinas Unterleib wuchs zu einem heißen Pochen, ganz als wäre sie an seiner Stelle. Tina wünschte sich diesen schwarzen Schwanz. Sie wollte ihn spüren. Sie wollte ihn schmecken. Doch das ging natürlich nicht. Also wollte sie ihn wenigstens so gut wie möglich sehen. Doch auch das ging nicht. Ständig waren die Hände oder das Gesicht der billigen Blondine im Weg. Solange die Sicht versperrt war, beäugte Tina die Kappe in der Seitenwand. Ein wenig ungeschickt angebracht war sie schon, dachte Tina. Wenn man saß, war sie zwar fast auf Augenhöhe, aber nicht direkt am Sitzt, sondern weiter weg, mittig zwischen Sitz und Tür. Und klein war sie auch. Und die Öffnung dahinter war ja noch kleiner. Mehr als die Beine oder den Unterleib konnte man bestimmt nicht sehen. Tina versuchte sich vorzustellen, wie sie beobachtet wurde, vielleicht sogar während sie sich berührte. Plötzlich erwachte ein neues, unbekanntes Gefühl in ihr. Es war roh und aufwühlend. Und je mehr sie sich die fremden Blicke vorstellte, desto stärker wurde es. Tina schob den kleinen Hebel zu Seite, um zu sehen, wie groß die Öffnung dahinter war. Und, um dieses neue Gefühl zu füttern. Sie wollte, dass es wuchs.
Plötzlich fuhr Tina vor Schreck zusammen. Mit einem lauten Schlag klappte das Türchen nach unten. Wie ärgerlich, denn nun würde Michael in die Nachbarkabine kommen, um zu sehen was sie tat.
In der Wand war ein kleines rundes Loch, etwa so groß wie eine Coladose. Das Türchen dahinter war verschlossen. Tina konnte sich nicht vorstellen, wie man durch dieses kleine Loch überhaupt etwas sehen konnte. Und wenn, dann war es unbequem, weil man auf dem Boden hocken musste. Aber, ein Fremder würde auch nicht zu viel von Tina sehen, und das war gut.
Das Pärchen im Film hatte inzwischen die Stellung gewechselt. Die Blondine lag auf dem Rücken während ihr schwarzer Liebhaber auf dem Bauch lag, den Kopf zwischen ihren Beinen vergraben. Tina war fasziniert vom Spiel seiner Rückenmuskeln. Es erregte sie. Aus den Augenwinkeln sah sie die Öffnung in der Wand und das neue Gefühl wurde wieder stärker. Sie träumte von gierigen Blicken, die ihren nackten Körper begafften und die sich an ihrem jungen Fleisch aufgeilten. Michael saß bestimmt schon in der Kabine und kämpfte mit seinem Gewissen. Tinas Herz raste. Jetzt war das Gefühl hellwach und tobte in ihr. Und sie wollte mehr davon. Ihre Hände waren auf einmal klamm und ihre Finger zittrig. Mit einigen Schwierigkeiten öffnete sie den Knopf ihrer engen Jeans und zog sie zusammen mit ihrem Slip aus. Dann öffnete sie ihre Schenkel und verschaffte ihren geschwollenen Schamlippen etwas Freiheit. Kühle Luft umwehte ihr überhitztes Geschlecht. Das Gefühl war atemberaubend. Behutsam ließ Tina ihre klammen Finger zwischen ihren samtigen Lippen auf- und abgleiten. Eine erlösende Wärme durchflutete sie, wie die Sommersonne. Nun erwartete sie die gierigen Blicke, die sich an ihrer Schamlosigkeit erhitzten.
Der Schwarze Panther hatte inzwischen die Führung übernommen. Die Kamera war genauso fixiert auf seinen herrlichen Rücken, wie Tina. Gleichmäßig schob er seinen Unterleib auf und ab. Sein prächtiger Hintern kam dabei zu voller Geltung. Zwei herrlich stramme Pobacken kontrahierten mit jedem Stoß, um sich dann wieder zu entspannen. Kein Gramm Fett war zu sehen. Das Einzige, das wackelte, war sein perfekt geformter schwarzer Sack, der mit jedem Stoß gegen die Scham seiner Partnerin schlug. Tinas Finger folgten unwillkürlich diesem Rhythmus.

Plötzlich hörte Tina Geräusche in der Nachbarkabine. Sie vergaß den Film und horchte gespannt was geschah: Die Tür wurde geschlossen, jemand saß jetzt in der Kabine. Michael! Tina starrte auf das Türchen in der Seitenwand. Sollte sie es wirklich offen lassen? Bestimmt konnte Michael der Versuchung nicht widerstehen, sein Türchen auch zu öffnen. Für ihn bestand schließlich keine Gefahr entdeckt zu werden: Sie konnte ihn von ihrem Sitz aus nicht sehen, und er würde nie zuzugeben, dass er gespannt hatte. Warum sollte sie Michael diese Freude eigentlich nicht gönnen?
In diesem Moment hörte sie ein leises „Klick“ und Tina versteinerte. Durch Öffnung schimmerte nun ein Spiel aus Licht und Schatten. Jetzt war ihre letzte Gelegenheit, die Klappe zu schließen, sonst würde er sie sehen: nackt und entblößt, mit den Fingern in ihrer Muschi. Der Gedanke daran ließ sie vor Lust erzittern. Das Gefühl war plötzlich wieder da; größer und wilder als je zuvor. Gebannt starrte sie auf das Loch in der Wand.
Der Lichtschein verdunkelte sich. Sie konnte sein Auge nicht sehen, wie es durch die Öffnung starrte, doch sie spürte die Blicke, die schamlos jeden Winkel ihres Körpers ertasteten. Gierig glitten sie über ihre Schenkel und tief in ihren nassen Schoß. Tina spreizte ihre Schenkel und folgte den Blicken mit ihren Händen. Ihr Herz fing wieder an zu sprinten und ihre Finger auch. Tina war auf einmal froh, dass es Michael war, der sie begaffte. Nur ihm wollte sie sich ausliefern, keinem Fremden. Zu neu und zu roh waren diese Gefühle. Zu verletzlich fühlte sie sich. Sie starrte auf das Loch in der Wand und berauschte sich an dieser wilden ungezähmten Lust. Mit ihrem inneren Auge konnte sie durch die Wand sehen: Michael schau mich an! Und plötzlich rollten die Wellen einer nie gekannten Lust durch ihren Körper, in deren Brandung sich Tina verlor. Raum und Zeit verschmolzen zu einem einzigen unendlich tiefen Gefühl. Der Sturm dauerte lange.

Als sich die Wellen gelegt hatten schob sich Tina zu Recht. Jetzt wollte sie ihn auch sehen. Zu Tinas Überraschung erschien ein Penis in der Öffnung. Stolz und aufrecht blickte er sie an. Erwartungsvoll wippte er auf und ab. Doch Tinas Überraschung verflog schnell, denn dieses Organ faszinierte sie. Natürlich war dies nicht der erste Penis, den Tina sah, doch ihre Besitzer wussten bisher immer selbst zu genau, was Tina wann damit machen sollte. Deswegen konnte sie nie eigene Erfahrungen über die Anatomie und die erogenen Zonen dieses männlichen Organs sammeln. Entsprechend unbeholfen war sie mit den Geschlechtsteilen ihrer Liebhaber umgegangen. Jetzt erkannte Tina die einmalige Gelegenheit, ihre Wissenslücken zu füllen. Da der Besitzer nicht im Raum war, konnte sie diesen Penis in aller Ruhe betrachten, berühren und seine erogenen Zonen erkunden.
Tina betrachtete den Schwanz aus der Nähe. Er wippte leicht vor sich hin, dem Puls seines Besitzers folgend. Ihr fiel sofort die Vorhaut auf, denn sie war ungewöhnlich blass und vor allem lang! Sie umschloss den gesamten Penis bis über die Eichel hinaus. Unter der fast transparenten Haut schillerten unzählige Äderchen in dunkelblau oder hellrot. Auch die Konturen einer großen Eichel zeichneten sich deutlich ab, genauso wie einige dicke blaue Venen.
Je länger Tina ihn betrachtete, desto mehr verlor er von seiner stolzen Größe, denn er sackte mit jedem Wippen ein wenig mehr in sich zusammen. Entlang der Unterseite, lief ein dunkler Streifen, wie eine Naht. Mit dem Zeigefinger strich sie langsam daran entlang, bis sich die Naht in den Haaren und Falten des Hodensacks verlief, der offensichtlich nicht mehr durch das Loch in der Wand passte. Die Haut war wunderbar zart und heiß. Sofort schwoll der Penis zu alter Größe. Und bei der nächsten Berührung schnellte er nach oben, als wollte er der Berührung entfliehen. Tina war begeistert, mit welch geringem Aufwand man das Teil zum Hüpfen bringen konnte. Sie wiederholte diese Berührung noch einige Male. Doch bald war der Penis so angeschwollen, dass er sich kaum noch bewegte. Stolz und aufrecht zeigte er in den Himmel.
Die üppige Vorhaut faszinierte Tina am meisten. Mit Daumen und Zeigefinger zog sie sie zurück. Nur zögernd traute sich die Eichel aus ihrem schützenden Versteck. Sie war fast genauso blass wie der Rest und glänzte prall im fahlen Licht des Monitors. Als Tina die Vorhaut losließ, schob sie sich wieder schützend über die empfindliche Beere. Tina zog sie erneut zurück, diesmal ein wenig weiter. Und plötzlich rutschte die Haut von selbst bis hinter den Rand der Eichel zurück, die nun ungeschützt Tinas Blicken und Berührungen ausgeliefert war. Doch Tina schob die Haut vorsichtig zurück in die andere Richtung, und sofort verkroch sich die Eichel wieder unter ihrer schützenden Hülle. Als sie das Köpfchen das nächste Mal aus ihrem Versteck lockte, hatte es deutlich an Farbe gewonnen. Ein klarer Tropfen perlte aus der kleinen Öffnung – Lusttropfen. Michael schien auch Freude an ihrer Spielerei zu haben, denn der Ton des Monitors wurde um lustvolle Geräusche aus der Nachbarkabine bereichert.
Eigentlich hatte Tina nun genug vom spielen. Doch sie wollte nicht einfach aufhören. Sie wolle das Spiel auch für Michael zum Abschluss bringen. Und Tina wusste auch schon wie. Bisher hatte sie es sich nie getraut, obwohl alle ihre Liebhaber sie dazu drängen wollten. Vermutlich hatte sie deswegen nie nachgegeben. Doch nun, wo sie unbeobachtet war, wollte sie es ausprobieren. Und sie wollte es für Michael tun.
Sie kniete sich vor das Loch in der Wand und nahm den Penis tief in den Mund. Der Geschmack überraschte sie, und auch die Wärme dieses Organs. Für einige Augenblickte genoss sie die Fülle und die Wärme in ihrem Mund. Dann umfasste sie den Schwanz an seiner Basis und zog vorsichtig. Mit der Zunge spürte sie, wie sich die Vorhaut zurückzog und die empfindliche Eichel entblößte. Der Geschmack änderte sich schlagartig, nicht unbedingt zum Besseren. Die Haut aber fühlte sich unbeschreiblich zart an und ließ sie den seifigen Geschmack vergessen. Dann begann Tina ihren Kopf langsam vor und zurück zu bewegen. Sie genoss das Gefühl, wie sich die Haut entlang des Weges ständig veränderte. Ob Michael wusste, was sie tat. Ihre Bewegungen wurden mechanisch. Jetzt wollte sie ihn schnell zum Höhepunkt bringen. Sie wusste, was dann geschehen wurde. Ein wenig fürchtete sie sich davor, doch ihr Entschluss stand fest. Und während sie sich immer gleich bewegte und über das Kommende nachdachte, schwoll der Schwanz in ihrem Mund zu ungeahnter Größe. Doch der ersehnte Abschluss blieb aus. Ihre Lippen wurden müde und ihr Kiefer schmerzte. Dann, endlich, erklang ein tiefes Stöhnen von der anderen Seite der Wand. Ob es soweit war? Tina hielt inne und wartete. Sie wollte seinen Orgasmus miterleben. Doch sie spürte nur, wie sich ihr Mund schnell mit einer bitteren glibberigen Flüssigkeit füllte. Es war überall. Es war nicht das, was Tina erwartet hatte. Tina ekelte sich, vor dem Zeug in ihrem Mund. Für einen kurzen Moment überlegte sie, ob sie wirklich tun sollte, was sie sich vorgenommen hatte. Aber auf keinen Fall wollte sie den Glibber länger im Mund haben. Sie nahm all ihren Mut zusammen und schluckte es schnell hinunter. Nun war es weg. Nein, es war nicht weg! Es war in ihr. Sie hatte sein Sperma im Bauch.
Jetzt wusste sie wenigstens, wie sich das anfühlt. Und für Michael hatte sie es gerne getan. Aber ob sie es noch einmal tun würde, wusste sie nicht.

Langsam erhob sie sich und ordnete ihre Kleider. Der Schwanz hatte sich zurückgezogen und die Klappe war wieder zu. Tina wollte Michael ein paar Minuten Vorsprung geben, damit er sein Alibi waren konnte. Doch der Geschmack blieb. Und es war in ihr. Ob ihr Atem danach roch?
Nach fünf Minuten öffnete Tina die Tür der Kabine. Tina erschreckte sich, denn vor ihr stand ein fetter Kerl und glotzte sie an. Und er stank nach Schweiß. Warum stand er direkt vor der Tür? Warum glotzte er so? Wusste er, was sie gerade getan hatte. Bestimmt sah er ihre geschwollenen Lippen.
Nach dem kurzen Schreck huschte Tina an ihm vorbei und durch die dunklen Gänge zurück ins Freie. Sie wollte grade aus der Seitengasse zurück auf die Hauptstraße, als sie Thomas mit seiner Freundin vorbeigehen sah. Sie duckte sich gegen die Häuserwand und wartete bis sie vorbeigegangen waren.
Michael saß wieder am selben Tisch, an dem sie schon zuvor gesessen hatten und hielt eine Zeitschrift in der Hand. Als er Tina kommen sah, fragte er: “Du hast Dir ja ganz schön Zeit gelassen. Hat es sich wenigstens gelohnt?“ Tina lächelte nur und fragte „wollen wir gehen?“
Michael rief den Kellner. Auf der Rechnung standen drei Capuccino und ein Hausbecher. Tina gefror das Blut in den Adern. Michael war doch auch erst seit ein paar Minuten wieder hier! In der Zeit kann er doch unmöglich all das gegessen und getrunken haben, es sei denn… Dann fiel ihr der Dicke vor der Kabine wieder ein. Sie wurde totenbleich und ihr Magen drehte sich um.
„Tina? Geht es Dir gut?“ fragte Michael besorgt. „Ich glaube mir wird schlecht. Ich muss…“ Mehr konnte sie nicht sagen, bevor sie sich in den Blumenkübel neben ihr übergab.
Als Tina wieder aufblickte schaute Michael ihr tief in die Augen. „Ich muss dir was gestehen“, sagte er, „ich habe gar nicht hier gewartet. Ich wollte nicht, dass Du böse wirst, deswegen habe ich Thomas’ Rechnung bezahlt.“

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