Fernlover

Mit schweren Gliedern und einem erlösten Lächeln auf dem Gesicht saß sie in ihrem Sessel.
Es war so erregend und schön gewesen, mit ihm. Mit ihrem“ Schatten“, wie sie ihn in Gedanken seit kurzem nannte.
Genüsslich kuschelte sie sich tief in die weichen Kissen, streckte sich wohlig und schloss die Augen.
„Kaum vorstellbar“, dachte sie, „dass ich ihn erst so kurz kenne- er ist mir so vertraut, obwohl wir so selten Kontakt haben!“ Dann musste sie lachen, weil sie sich eigentlich überhaupt nicht kannten. Zumindest nicht in Wirklichkeit.
„Und doch weckt er Gefühle in mir und Empfindungen, vor allem auch körperlich, die ich selten mit einem Mann erlebt habe, mit dem ich zusammen war und Sex hatte. Wie macht er das bloß? Was törnt mich denn so an? Seine Stimme? Die sinnlichen Bilder, die er in seinen Fantasien für mich malt? Dass er mir das Gefühl gibt begehrt zu sein? All das habe ich aber schon mit anderen Männern erlebt- und noch nie hat es mich so berührt…..“
Ja- das war es- er hatte sie berührt, ihr das gegeben, nach dem sie sich so gesehnt hatte. Er hatte zwar ihren Körper nicht berührt, aber, wodurch auch immer, ihr Herz erwärmt und ihre Seele gestreichelt. Ihrer Fantasie „Futter“ gegeben und den Geist angeregt und erregt.

Und ihren Körper? Den hatte er aus der Ferne so intensiv glühen lassen vor Lust, dass sie immerzu an ihn denken musste- und dann…es wurde schon wieder ganz heiß und feucht zwischen ihren Schenkeln und gedankenverloren schob sie ihre Hand in den Slip und begann mit den Fingern ihre feuchte Spalte zu reiben. Beglückt merkte sie, wie schon der Gedanke an ihn ihre Klitoris zum Pochen brachte. Das fühlte sich so gut an!
Und in ihrer Fantasie stellte sie sich vor, dass er vor ihr stand …mit nacktem Oberkörper, nur bekleidet mit dieser leicht geöffneten Jeans…breitbeinig…die Hand rieb über die Wölbung seiner Hose…
Ihre Hand begann die pralle, heiße Klitoris schnell und fest zu reiben, wobei sie sich vorstellte, wie sein harter Schwanz in ihre Möse glitt. Ihr Atem wurde schwer und alle Gedanken stoben aus ihrem Kopf. Sie war nur noch Lust. Während die eine Hand ihre Möse massierte, umfasste sie mit der anderen Hand ihre weiche Brust und rieb den steil aufgerichteten Nippel. Sie stöhnte laut und stellte sich seine Lust vor, wenn er sie so sehen könnte.
Ja, er sollte sie nehmen, ficken, vögeln, bumsen, stoßen….sie wollte seinen geilen Schwanz tief in sich aufnehmen.
Und den ganzen wunderbaren Mann mit allen Sinnen spüren, berühren. Sich hingeben mit all ihrem Sein.
Bei diesem Gedanken, der kaum an die Oberfläche ihres Bewusstseins trat, kam es ihr mit einem nassen Schwall und sie schrie vor Wonne- wieder einmal.
Dankbar dachte sie an ihn- ihren „Schatten“, ihren Fernlover.
Wie wohl die Wirklichkeit mit ihm sein mochte? Auch so intensiv und leidenschaftlich?
Sie verdrängte diesen Gedanken schnell, denn sie wusste ja aus zahlreichen Erfahrungen, dass die Realität nur selten die Intensität der Fantasie erreicht.
Sie wollte ihn am Telefon- mitten in der Nacht- wenn der Schlaf sie noch umfing, dann war sie so offen und empfindlich, so nackt wie eine weiße, leere Leinwand; dann erlebte sie durch ihn und mit ihm die sinnlichsten Geschichten. Und wenn etwas wirklich war, dann doch ihre Innenwelt.
Sie glitt mit ihren Fingern noch einmal durch die warme Nässe zwischen ihren Schenkeln, und lächelte zufrieden, als sie die Finger sanft in den Mund schob und meinte ihn zu schmecken…

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