Sushi und andere Sauereien

Sushi und andere Sauereien

Guten Tag, meine Damen und Herren, bonne journée mesdames et messieurs, da bin ich wieder, Ihre Claudette! Wie geht es Ihnen? Mir geht es zur Abwechslung mal ausgezeichnet.
Bernard hatte sich seit drei Tagen nicht mehr bei mir gemeldet. Vermutlich vögelte er sich quer durch Paris oder ging irgendwelchen Arbeiten nach oder tat beides. Ich fühlte mich so frei zu tun, was ich am besten konnte. Ich fütterte die kleine Nathalie mit Sushi. Ich lag mit gespreizten Schenkeln auf dem Tisch, über und über mit Sushi bedeckt. Mit jedem von Nathalies geschickten Zungenschläge bebte mein Venushügel mehr. Kurz bevor ich so weit war, hörte sie auf und verschlang gierig ein Stück Sashimi.

Als sie es aufgegessen hatte, setzte sie das Spiel in meinem Bauchnabel fort. Ich kicherte wie verrückt, so dass die Sushis wild umherhüpften. Ihr Finger verwöhnte dabei meine Klitoris. Meine Muschi war nass ohne Ende. Sie setzte ihre Lippen auf meine unteren. Was waren das für herrliche Zungenküsse! Ich ging voll durch die Decke. Gemeinsam aßen wir gierig die restlichen Sushis auf. Danach widmete ich mich hingebungsvoll ihren kleinen Knospen.
Zuerst machte ich sie scharf, indem ich nur ganz leicht daran tippte. Augenblicklich wurden sie hart. Dann umfuhr ich sie in großen Kreisen. Ihr Saft flutschte aus ihrer kindlich rasierten Möse. Ich tupfte sie ein wenig trocken und widmete mich weiter ihren Brüsten. Ich ließ ihre niedlichen Nippelchen zwischen meinen Fingern hin und her flitzen. Meine Zunge kitzelte ihren Nabel. Sie zitterte sehr stark. Sie würde jeden Augenblick abheben. Ich presste mein Becken gegen ihres und drehte weiter ihre Nippel. Ich konnte jede ihrer Konvulsionen deutlich spüren, als sie kam.
Später wurden wir durstig und tranken Champagner. Ich erzählte ihr von Bernard Antrag. Sie erzählte mir, wie er sie im Lafayette in der Herrenkabine in den Arsch gefickt hat. Das sah ihm ähnlich, diesem alten Schwerenöter.

Ich hatte mir ein neues Hobby zugelegt, nämlich Malen. Bloß, dass ich hierfür keine Leinwände verwendete. Ich schmierte mein Pfläumchen mit Konfitüre ein. Dann presste ich einen kleinen Taschenspiegel dagegen. Die so entstandenen Bilder fotografierte ich ab. Der Galerist, dem ich die Fotos zeigte, war hellauf begeistert.
Am Abend der Vernissage war ich völlig durch den Wind vor lauter Aufregung. Die Presse war da und jede Menge Pariser Künstler. Und dann sah ich ihn. Er stand scheu in seiner Ecke und behielt seinen olivgrünen Parka die ganze Zeit über an, obwohl es gefühlt 37,2 Grad waren. Michel! Er war wirklich gekommen! Ob er sich überhaupt an mich erinnerte? Dann erschien Bernard-Henri auf der Bildfläche. Es war, als hätte sich das Meer geteilt.
Was für ein Dilemma! Michel oder Bernard? Ich wusste es nicht. Fehlte nur noch, dass Pierre auf der Bildfläche erscheint. Wie sollte ich diesen Abend nur durchstehen?

Am nächsten Morgen las ich im Paris Match, die Ausstellung sei ein voller Erfolg gewesen. Alle Bilder wären im Handumdrehen verkauft gewesen. Da dürfte ein hübsches Sümmchen zusammengekommen sein.
Mit wem ich die Nacht verbracht habe? Ehrlich, ich habe keinen Schimmer! Dem Brennen meiner Möse nach zu urteilen hatte sie wohl mehrere Besucher. Gut, dass ich frische Eiswürfel gemacht hatte. Manche Dinge änderten sich anscheinend nie. Aber zumindest Sushi mag ich immer noch.

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