Sushy Mushy
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Sushy Mushy

Gabi streifte ihr duftiges Nachthemd über (das Blaue mit den weissen Blümchen) und kletterte zu Mark ins Bett. „Puuuh, so ein Hochzeitsfest kann anstrengend sein, nicht, Lieber?“ Zärtlich rieb sie ihre Nase an seiner Wange. „Mmmmh…“ antwortete Mark und löschte das Licht. Der Mond malte ein paar bizarre Streifen an die Stukkatur des Jugendstil-Schlafraumes, in dem die beiden ihre Hochzeitsnacht verbrachten. „Dein Hochzeitskleid war so aufregend, Liebste“. Mark schmiegte sich an Gabi und schob vorsichtig die Hand unter ihr Nachthemd. Zärtlich streichelte er ihre Kniekehlen. „Ich möchte noch nicht zu weit gehen, Mark. Noch nicht.“ Gabis Flüsterstimme brachte Mark nahezu um den Verstand. Wenn Gabi flüsterte, klang sie beinahe wie Sushy Mushy, Marks Studienkollegin, mit der er vor längerer Zeit nach Sizilien getrampt war. In Taormina hatten sie das erste Mal zusammen geschlafen, und da hatte er der Japanerin mit deutschen Vorfahren diesen Namen verpasst.

Seither hatte er sich in mancher Nacht in den Schlaf gewichst, mit Gedanken an Sushy Mushys feines, in keiner Weise gekraustes Schamhaar. Gabi neben ihm, seine Angetraute, war eine ganz andere Frau. Dichtes rotes Haar umfloss ihren Kopf und das jetzt darunter liegende Kissen. Gabi war sportlich gebaut, ganz anders als die weiche, sanfte und zerbrechliche Sushy Mushy. Sie bestand auf Natürlichkeit und rasierte sich zwar gewissenhaft die Achseln, nicht aber das Schamhaar. Nein, es war nicht etwa flammend rot, wie es bei ihrer irischen Mutter zu erwarten wäre, sondern tiefschwarz und gekraust. Das wusste Mark aber noch nicht. Er hatte seine Braut noch nie nackt gesehen. Lediglich Gabis kleine, feine Brüste kannte er. Sie hatte ich ein paar Mal in seiner Gegenwart umgezogen.

Die beiden waren keinesfalls prüde, aber die Umstände hatten intimen Verkehr bisher immer verhindert. Gabi lebte in Freiburg, Mark in Berlin, beide hatten ihre Zimmer in den kleinen Wohnungen ihrer Eltern, wo man das leiseste Geräusch hörte, und das war für die Libido keineswegs förderlich gewesen. Wenn sie einander besuchten, waren da stets die überfürsorglichen, alles verschlingenden Mütter – und da blieb eben nur das Fummeln an der Spree oder das Kuscheln im Tiefstwinter auf einer Bank vor dem Freiburger Dom. Mark ertrug seine Erektion kaum mehr. „Liebst Du mich, Mark?“ Da war es wieder, das Flüstern. Genau wie Sushy Mushy damals. Gabis Nachthemd duftete auch nach der ehemaligen Studienkollegin – konnte es sein, dass die beiden Frauen dasselbe Waschmittel benutzten – und dasselbe Parfum? Gabi schmiegte ihren runden Hintern in Marks Schoss und räkelte sich wohlig. Als wären ihre Beine magnetisch, verirrten Marks Hände sich wieder unter das Nachthemd; er streichelte ihre Oberschenkel. „Nicht, Mark, noch nicht, ich brauche Zeit.“

Mark dachte immer intensiver an Sushy Mushy. Wie war das gewesen in Taormina? Er hatte ihr ein Nachthemd geschenkt, daran erinnerte er sich genau. Danach waren sie eine Pizza Quattro Stagioni essen gegangen und sich einen herrlichen Barolo servieren lassen. Eine gewisse Schwere hatte sich damals seiner Kollegin bemächtigt, und sie hatte ihre nackten Füsse auf seine Bank gestreckt. Er hatte das als Zeichen von Vertrautheit gewertet und hatte damit begonnen, zwischen Insalata und Cassata ihre Zehen zu massieren. Das Augenspiel von Sushy Mushy hatte ihn beinahe um den Verstand gebracht, ebenso ihre leisen Seufzer. Ob er die richtige Frau geheiratet hatte? „Aber klar doch“, sagte er zu sich, „Gabi ist doch wunderbar. Sie liebt ausgedehnte Bike-Touren durch Süddeutschland, flippt nicht gleich aus, wenn der Gaskocher mal streikt, und ist jeder lebenspraktischen Aufgabe gewachsen. Vielleicht ist sie manchmal etwas spröde. Aber wenn ich ihren Hintern vor mir sehe, beim Bergsteigen, Wandern oder Schwimmen, wird mir ganz warm ums Herz.“ „Woran denkst Du, Liebster?“ Erneut rieb Gabi ihren Hintern an Marks Schoss. Dieser konnte kaum mehr an sich halten. „War doch herrlich, dieses Riesenbuffet mit all den Salaten. Und Deine Schwester… einfach umwerfend, ihre Abendgarderobe.“ „Denk jetzt nicht an andere Frauen, Lieber, wir tauchen doch soeben in unsere Hochzeitsnacht ein.“

Mark erinnerte sich daran, wie er vorsichtig die Schamlippen von Sushy Mushy gespreizt hatte in jener Nacht, mit Daumen und Mittelfinger. Wie feucht und zart sich das angefühlt hatte. Feuchtzart. Das laute Stöhnen von Sushy Mushy, das bestimmt auch von Hotelzimmernachbarn wahrgenommen wurde. Mark war das scheissegal gewesen. „Sollen sie sie doch schreien hören“, hatte er zu sich gesagt, „das macht das Ganze noch viel geiler“. Er hatte Sushy Mushy von einem Höhepunkt zum andern getrieben – und sie ihn. Ihr anschmiegsamer japanischer Körper hatte ihn regelrecht infernalisiert, als Mephisto war er auf ihr herumgeritten, als Satyr hatte er sie von hinten genommen, als Faun war er in ihren Mund eingedrungen. „Schade nur, dass meine beste Freundin nicht an unserer Hochzeit dabei sein konnte“, flüsterte Gabi, „aber sie bringt uns morgen das Frühstück“. Mark schob ihr Nachthemd hoch und entblösste Gabis Pobacken. Oft hatte er fantasiert, wie ihr Hintern wohl aussehen würde. Klar zeichnete er sich ab unter der Jeans. Klar liess ihr Badehöschen nicht viel Raum für Fantasie. Und: Klar hatte Gabi einen Arsch wie tausende anderer Frauen auch. Aber irgendwie… in Verbindung mit ihrer geilen Flüsterstimme… Mark MUSSTE sie jetzt einfach nehmen, wie eine überreife Frucht. Unterm Nachthemd war Gabi nackt, und Mark spürte die Hitze, die von ihrem Geschlecht ausging. „Noch nicht, Mark, noch nicht“, hauchte sie und schob seine Hand weg.

Am Ende der Nacht, damals in Taormina, hatte Mark Sushy Mushy am offenen Fenster gevögelt. Sie hatte die Vorhänge zuziehen wollen, und da war er in sie eingedrungen, hatte sie ausgefüllt ganz und gar und sie mit rhythmischen Stössen Richtung Aetna befördert. In der Häuserzeile gegenüber war ein Fenster aufgegangen, und ein grinsender Italiener mit Rasierschaum im Gesicht hatte ihnen zugewinkt. Nach der Sizilienreise hatte er Sushy Mushy aus den Augen verloren. Sie war nach Freiburg gezogen und hatte später irgendeinen unaufgeregten Job im Europapark übernommen. Es schien Gabi wahre Lust zu bereiten, Mark zu quälen. Sie machte leichte Kippbewegungen mit ihrem Becken und drängte sich verlangend an Marks Erektion. Dieser fasste an ihre Brüste und befingerte die harten Spitzen. „Hhhhhh…“ stöhnte Gabi, „hhhhh…“. Mark wurde schwindlig. Da lag seine Braut mit entblösstem Hintern. Es war Hochzeitsnacht. Und seine Vögellust kannte keine Grenzen. „Trinken wir was?“ Unvermittelt stand Gabi auf, strich ihr Nachthemd glatt und ging zum Kühlschrank. Als sie sich bückte, rutschte das kurze Nachthemd hoch und Mark konnte für Sekundenbruchteile ihr Pfläumchen sehen, das niedliche Pfläumchen seiner Braut.

Kurz darauf tranken die beiden Chinotto und prosteten sich zu. Der Thriller, der um 04:00 über den Bildschirm flimmerte, war nicht besonders spannend, aber immerhin fühlte Mark Gabis warmen Oberschenkel an seiner Seite. Sie öffnete an ihrem Nachthemd zwei Knöpfe und begann, ihre rechte Brustwarze zu streicheln – als wäre sie allein. Mark legte die linke Hand an ihren Bauch. „Noch nicht, Mark, noch nicht“, kicherte sie und veränderte ihre Sitzposition. Gerade noch verdeckte das Nachthemd ihr dichtes Schamhaar, auf das sie so stolz war. „Bald gibt’s Frühstück, Süsser“, hauchte sie und küsste ihn auf die Wange.
„Bald lernst Du meine beste Freundin kennen, Mark.“ Dieser hatte mittlerweile Kopfschmerzen, so geil war er. Seine brettharte Latte mochte er gar nicht erst mehr vor Gabi verstecken. Ob er vor ihr onanieren sollte? In der Hochzeitsnacht beziehungsweise am Nachhochzeitsmorgen? Er liess es bleiben und küsste ihren Hals. Dann, endlich, um 07:00 Uhr, klopfte es sanft an die Tür.

Sushy Mushy trat ein, mit einem übervollen Tablett, das nach Speck, Eiern und Kaffee duftete. „Na, Ihr beiden…?“ Sie schien gar nicht überrascht, Mark an der Seite ihrer geliebten Gabi vorzufinden. Klar. Gabi hatte ihr manches Foto von ihm gezeigt in den letzten Monaten. Sushy Mushy zog Schuhe, Strümpfe und Jeans aus und legte sich zum Hochzeitspaar ins Bett. „Mark… weißt Du noch, damals, in Taormina?“

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