Kitzler war sein Name
Warenkorb anzeigen (0 Artikel) Mein KontoZur Kasse gehen

Kitzler war sein Name

Wir nannten ihn alle den „Kitzler“. Wir waren Wachs in seinen Händen. Noch heute richten sich alle meine Härchen auf, wenn ich an ihn zurückdenke. An ihn, Martin, den Kitzler. Martin war der einzige Mann in meinem Studiengang als Krankenschwester. Lange ist es her, dass er mich zum letzten Mal berührt hat – sehr lange. Martin hat nicht nur mich berührt, sondern die ganze Klasse. Er hat nicht nur meinen Körper berührt – sondern vor allem meine Seele und die eines ganzen Ausbildungsjahrgangs.

Aber mal ganz von vorn. Martin trat mit einem Monat Verspätung in unseren Kurs ein; wir Weiber hatten uns schon aneinander gewöhnt und wussten genau, wo es Animositäten gab, wen wir nicht riechen konnten, wem wir am besten aus dem Weg gingen – und mit wem wir am liebsten in einer Dauerumarmung versunken wären. Viele von uns hatten damals diese verhaltenen Liebessehnsüchte, die wir an den Wochenenden in den zwei einzigen Discos der Stadt auslebten. Barfuss. Und in Batikröcken. Dann trat Martin ins Klassenzimmer. Wir hielten im Kollektiv den Atem an. Martin war nicht nur sportlich gebaut; er hatte einen federnden Gang und kam mir vor wie ein Puma oder Panther. Irgendwie schien er mir gefährlich – und doch so anziehend. Er setzte sich neben mich und kramte in seinem Rucksack. Ich bot ihm meinen Kugelschreiber an. Eine von Martins Eigenarten war, dass er stets emsig mitnotierte, was die drögen Drosseln da vorn erzählten… diese abgehalfterten Krankendüsen, die keiner mehr wollte und die deshalb im Lehramt gelandet waren – wo sie auch keiner wollte. Wir schon gar nicht.

Martins Gesichtsprofil von der Seite war einfach ein Traum. Die markante Nase, das leicht hervorstehende Kinn und die hohen Wangenknochen werde ich nie vergessen. Und Martins Hände! Sensible Pianistenhände waren das – und ich wusste sogleich, dass diese Hände noch zu ganz anderem im Stande sein würden, wenn man ihm dazu die notwendige Zeit liess. Neben mir sass Nicole; in ihrem Kopf purzelten wohl ganz ähnliche Gedanken. Mit leicht gespreizten Beinen sass sie da und lächelte vor sich hin. Die scheue Vorstellungsrunde in der Pause machte Martin für mich definitiv zum King. Scheu war er auch noch. Dieser geile Körper… und scheu! Ob er schwul war? Egal, wir würden ihn rumkriegen, die Nicole und ich. Unser albernes Kichern hat ihn bestimmt genervt damals; Martin liess sich aber nie etwas anmerken und war unglaublich zuvorkommend uns allen gegenüber. Er hofierte sogar Andrea, die Andrea mit dem fetten Hintern und der Flaschenbodenbrille, die wohl mal Oberschwester werden würde.

Martin lebte zurückgezogen im hintersten Zimmer im langen Korridor; wir wohnten alle intern, wie man damals sagte. Die Toiletten lagen separat, nach Weiblein und Männlein getrennt. Die Duschen wurden gemeinsam benutzt. Es gab so wenige Männer hier, dass wir kaum Schlange stehen mussten – wegen Martin schon gar nicht. Er war flink wie ein Wiesel, und ich freute mich jedes Mal insgeheim am Anblick des verwaschenen violetten Badetuchs über seinen Lenden. Dann kam mein Geburtstag. Ich war praktisch mittellos an jenem 17. März und kaufte ein paar Berliner Pfannkuchen, ein paar Kerzen und drei Flaschen Lychee. Dann war ich endgültig blank und lud Martin und Nicole in meine Bude ein. Er war pünktlich und überreichte mir einen wunderschön bemalten Weinkarton. „Hast Du… das gemacht?“ fragte ich ihn scheu und fuhr über die bemalte Oberfläche. „Ähem… ja“, räusperte er sich und beschrieb mir seinen Umgang mit inneren Stimmen, die ihn zur Malerei inspirierten. Nicole rückte ganz nah an ihn heran und berührte fast seinen rechten Oberschenkel. Sie trug ein komplett durchsichtiges Top und tief sitzende, knallenge Jeans. An Nicole kam ich nicht ran – niemals. Ich trug meinen schönsten Batikrock und darunter ein violettes Höschen. Ob Martin es mir in dieser Nacht gierig vom Leib fetzen würde? Ich hatte damals schon mit vielen Männern geschlafen – 25 Stück oder so; aber sie kamen mir zunehmend vor wie stumpfsinnige Frösche, die sich auf die immerundewiggleiche Art in mich reinschoben.

Dann geschah es. Ohne Vorwarnung, ohne irgendeine Erklärung kniete Martin sich auf den Boden und begann meine Füsse zu massieren. „Soll das… ein Geburtstagsgeschenk sein?“ versuchte ich zu fragen, doch die Stimme erstarb in meinem Hals. Martins Daumen an meinen Fussballen… die Finger an meinem Knöchel….ich verzweifelte nahezu vor Wonne. „Zieh jetzt den Rock aus, Geburtstagskind; Nicole kann Dir ja helfen.“ Martin als Macker? Bisher hatte ich ihn als intelligenten und sensiblen Burschen eingestuft. Martin massierte unablässig meine Füsse; und allmählich ging die Massage in ein Kitzeln über. Ich wand mich auf der Couch und schrie immer wieder „Aufhören, Aufhören!“. Liebe Leser! Kitzeln wird immer mit etwas Lustigem assoziiert, mit Lachen, mit Fröhlichkeit. Kitzeln hat aber auch etwas ausgesprochen Erregendes, Sinnliches. Ich jedenfalls war nach wenigen Minuten völlig fertig und Wachs in den Händen meines „Peinigers“. Nicole sass im Schneidersitz neben mir auf der Couch und drehte in aller Ruhe einen Joint. Hatten die beiden sich abgesprochen? Zum Nachdenken kam ich aber nicht. Martin half mir galant aus meinem Rock und befasste sich nun kitzelnd mit meinem halbnackten Körper. Wie lange würde ich das Höschen wohl anbehalten? Ich wollte mich ja nicht zickig geben und öffnete mich meinem Kollegen.

Das Kitzeln am Hals war für mich das Unerträglichste. Sämtliche Härchen stellten sich mir auf; ich war unter Strom. Martin legte mir, als wollte er mich beruhigen, seine feingliedrige, linke Hand zwischen die Beine und kitzelte mit der Rechten meinen Bauch, meine Brüste, meine Achseln. Nicole sass regungslos hinter ihrem Joint und schien weit, weit weg. Martin machte seine Sache gut und schien sich mit Frauenkörpern auszukennen. Was hatte er vor? Da! Schon war er über mir und versuchte mich zu küssen. Ich bin keine gute Küsserin und wehrte ihn ab, um die Kontrolle über die Situation nicht zu verlieren. Er revanchierte sich kitzelnd und brachte mich so zum Lachen, dass die Kollegin im Nebenzimmer energisch an die Wand pochte. Mit gedämpften Stimmen weiter zu machen, war noch reizvoller. Da schob mir Nicole ihren Joint zwischen die Lippen; das Mundstück war noch feucht. Ich füllte meine Lungen und somit den Kreislauf mit THC und kuschelte mich an Martin. Dieser atmete schwer und nahm von Nicole ein längliches Paket entgegen. Er liess von mir ab und riss die Verpackung weg. Ein kleiner, silbriggoldener, sehr eleganter Analdildo kam zum Vorschein; ein Gerät, das perfekt neben ein ultraflaches Nokia-Handy gepasst hätte. Schlagartig war mir klar: Die beiden hatten sich abgesprochen. Im ersten Augenblick fühlte ich mich von meiner Freundin verraten – aber ich hatte ja Geburtstag, und sie wollte wohl nichts anderes als etwas Licht in mein prüdes Krankenschwesternleben bringen. Ich war klitschnass, hatte vermutlich einen hochroten Kopf und einen sehr, sehr warmen Bauch. Mit andern Worten: Ich war mehr als nur bereit. Bereit für Martin. Die Nähe meiner Freundin gab mir Sicherheit; die Hemmungen verdrängte ich.

Ich streifte mein Höschen ab und genoss Martins mesmerisierenden Blick auf meiner Scham. Viel gab es nicht zu sehen; ein weibliches Haardreieck halt. „Leg Dich jetzt auf den Bauch“, bat mich Martin, und Nicole nickte mir aufmunternd zu. Meine Sexualität lag jetzt ganz in den Händen der beiden. Was würden sie mit mir tun? Durfte ich mich so ausliefern? Meine Geheimnisse preisgeben? Martin kitzelte meine Pobacken. Ich wusste vorher gar nicht, wie empfindlich ich da war… und später kam kein Mann auf die Idee, meinen Hintern zu kitzeln. Er begann in meinem Kreuz und kitzelte sich dann nach innen und unten, bis zur Stelle, von der Wärme ausging. Wärme, Feuchtigkeit und innige Lust. Mit der rechten Hand spreizte er meine Pobacken und sondierte mit einem Finger mein Poloch. Die Muschi liess er vollkommen in Ruhe; nur mein hinteres Pförtchen schien ihn zu interessieren. Er rieb einen kühlenden Gel hinein und schob den Analdildo nach. „Brrrrr…“. Das summende Geräusch werde ich nie mehr vergessen. Nicole schob mir erneut den Joint zwischen die Lippen, und ich bäumte mich auf vor Lust. „Ganz cool, Mädchen, ganz cool.“ Martin sprach zu mir wie ein versierter Pornoregisseur, was mich noch verrückter machte. „Tu mit mir was Du willst…“, sagte ich zu ihm. „Das werde ich, verlass Dich drauf.“ War das noch immer der sensible Martin aus meiner Klasse? Er manipulierte mich äusserst gekonnt; Nicole schloss schon mal das Fenster um zu verhindern, dass mein unterdrücktes Stöhnen nach aussen drang. Kaum zu glauben… aber Martin hatte mich sozusagen in diese Situation hinein gekitzelt.

Unter normalen Umständen hätte ich mir keineswegs einen Analdildo einführen lassen – schon gar nicht von einem Mann und schon gar nicht vor meiner besten Freundin. Es war der reine Wahnsinn, wie das kleine Gerät mich anturnte; Martin steuerte es gekonnt und drehte es sanft im Kreis. „Anita, süsse, kleine Anita“, flüsterte er heiser, „mein Krankenschwesterchen, mein geiles, kleines Krankenschwesterchen…Morgen wirst Du wieder Deinen dunkelgelben Kasak tragen, pünktlich zum Rapport erscheinen, und keiner wird Dir ansehen, was ich heute mit Dir getan habe….“

Mit einem kleine „Plopp“ zog er den Analdildo aus mir heraus und vögelte mich bis zur Besinnungslosigkeit. Nicole hat vermutlich bis zum Schluss zugeschaut. Ich kann das nicht mehr so genau rekonstruieren. Nur etwas trage ich seither in meinem Herzen mit rum: Martin ist ein Kitzler, und zwar ein sehr, sehr guter.

Martin entwickelte das Kitzeln zu seiner ganz persönlichen Passion. Er hatte sich ein Köfferchen angeschafft, wie ich mir von Kolleginnen habe schildern lassen. Das geheimnisvolle Köfferchen enthielt nichts weiter als verschiedenfarbige Federn. Mit diesen Federn reizte er meine Kolleginnen und trug sie ins Nirvana. Reihum trieb Martin seine Spielchen mit uns – und es gab wohl kaum eine in unserer Klasse, an der er seine Federchen nicht schon mal ausprobiert hätte… in den Achselhöhlen, am Bauchnabel oder an den Fusssohlen. Keine, wirklich keine hatte sich ihm bisher widersetzt. Nur verschämt zogen wir uns gegenseitig ins Vertrauen – nicht auszudenken, was passieren würde, wenn die Schuloberin von der Sache Wind bekäme. Zeit für Männerbekanntschaften hatten wir eh nicht – wir hatten einfach Martin, unseren gemeinsamen Lover. Besser als nichts – zudem machte er seinen Job ausgezeichnet. Diese Meinung teilte auch Kirstin, die mein Nachbarzimmer bewohnte. Kirstin war es, die in meiner Geburtstagsnacht so energisch an die Wand geklopft hatte. Zwei Abende später stöhnteund jauchzte sie in den höchsten Tönen, und Nicole und ich waren überzeugt, dass Martin bei ihr zugange war. Der Schulbesuch war mit einem Mal ungemein erregend. Gerade in abtörnenden Fächern wie Sozialethik oder Elektrolythaushalt liess ich meine Gedanken schweifen.
Unsere Pulte waren in Hufeisenform angeordnet, und da sassen sie, bleistiftkauend, träumend, Aufmerksamkeit vortäuschend: Künftige Krankenschwestern, Frauen also, die sich für eine Berufslaufbahn entschieden hatten, die wegen der unregelmässigen Dienste nicht nur ungesund war, sondern auf Grund der viel zu tiefen Saläre auch noch unattraktiv. Darum wohl wurden in dieser Szene Männer so selten gesichtet… und wenn, waren sie schwul oder sonst wie ausserhalb des Mainstreams angesiedelt. Wer hatte schon mit Martin, wer noch nicht? Die Frage ging uns allen durch den Kopf – wir hatten ja nicht alle denselben herzlichen Kontakt untereinander und erfuhren deshalb niemals alles – schon gar nicht das, was uns wirklich interessierte. Martin selbst sass da wie die personalisierte Unschuld – und notierte emsig mit. In den Pausen stand er aber oft allein in der Ecke; es war, als hätten wir Hemmungen, uns in der Öffentlichkeit zu Kontakten mit ihm zu bekennen. Er war ja unser heimlicher Kitzler. Er kannte unsere Körperreaktionen, unser Stöhnen, unser feuchtes Glitzern, unsere Brustwarzen, unsere Zungen und Lippen, unser Parfum. Er öffnete für sich unsere Seelen mit seiner umwerfenden Kitzeltechnik. In der kühlen Klassenzimmeratmosphäre war er aber nichts anderes als ein Unikum, ein Exote, der einzige Mann unter fünfundzwanzig Frauen. In Gedanken schweifte ich zu Andrea, der Andrea mit der Naturfigur, dem Megahintern und der Flaschenbodenbrille. Vor lauter Ehrgeiz hatte sie die Zunge zwischen die Lippen gepresst – sie wollte nichts, aber auch gar nichts verpassen zum Thema Natrium, Kalium und galvanisierende Bäder. Um Andrea würde Martin einen Bogen machen, dessen war ich mir sicher. Bestimmt war sie noch unberührt, die Süsse. Sie war, für sich genommen, genau so eine Exotin wie unser kollektiver Lover. Auch sie stand in den Pausen abseits und reinigte mit einem nicht fusselnden Tuch ihre Brille.

Noch nie hatten wir sie gefragt, ob sie uns zu unseren Discobesuchen begleiten würde – in der Annahme, dass sie eh Besseres zu tun hatte. Stricken, Plätten oder so. Jaja, die Andrea mit den enormen Formen. Eine Elli Pirelli der Krankenschwesternszene. Udo Lindenberg hätte seine helle Freude an ihr gehabt.

Andrea duschte zwei Mal täglich. Im geblümten Morgenrock, den sie wohl von ihrer Grossmutter zu Weihnachten erhallten hatte, wallte sie mit nassem Haar durch den Korridor und verschwand in ihrem Zimmer, wo sie sich ausgiebig pflegte. Das entging auch Martin nicht, der es liebte, die Dusche zu betreten, wenn Andreas Duft noch in der Luft war. Jaja, die Andrea. Sie war eine gepflegte Frau, hatte ein schönes, ausdrucksstarkes Gesicht und war körperlich ein wahrer Wonneproppen. Wir alle hatten diese klassischen Jungmädchenfiguren: Eine Handvoll Busen, einen flachen Bauch und einen Schamhaarbusch exakt in der Farbe unserer Augenbrauen. Andrea rasierte sich komplett, vermutlich, um in der heissen Jahreszeit nicht zu schwitzen. Sie trug stets einen dezenten Rexonaduft mit sich. Das Sensationelle an ihr war aber das dichte, lockige, dunkle Haar, das ihr offenes Gesicht wie ein Bild umrahmte. Dann kam die Nacht, in der Martin unsere Andrea zum Erblühen brachte. Er klopfte an ihre Zimmertür und bat sie um Auskunft zu einem Kreislaufthema. Andrea, die wie immer gut aufgepasst hatte, bat ihn in ihr Zimmer. Martin fielen fast die Augen aus dem Kopf, als er die Bilder an ihren Wänden betrachtete: Es handelte sich durchwegs um Monographien, die sie selbst angefertigt hatte. Wunderschöne Gemälde waren das, die Lebensfreude und Energie abstrahlten. Andrea bat Martin auf ihre gelbe Bettdecke; eine andere Sitzgelegenheit hatte sie nicht. Martins Herz klopfte bis zum Hals – so etwas hatte er noch nie erlebt. War es Andreas wogender Busen, der ihn erregte? Ihre warme, freundliche Stimme? Ihre sanften Bewegungen, mit denen sie ihm einen Tee bereitete? Martin vermochte es nicht zu sagen. Seine Schläfen pochten, und er wollte nur noch eins: Andrea kitzeln. Als sie ihm Tee einschenkte, fiel der Morgenrock über ihren Brüsten etwas auseinander, und Martin tat einen Blick ins Universum. „Zeigst Du mir Deine Füsse?“ fragte er unvermittelt und mit trockener Kehle. Andrea dachte sich nichts dabei. Wieso sollte sie einem Studienkollegen ihre Füsse nicht zeigen? Sie setzte sich direkt Martin gegenüber, zog ihre lila Hausschuhe aus und legte ihm lachend die Füsse auf die Knie. Mit ernster Miene tastete Martin daran herum und umkreiste ihre Knöchel. Der Morgenrock fiel über ihren mächtigen Oberschenkeln zurück, und Martin tat einen weiteren Blick ins Universum.

Er öffnete sein Köfferchen, entnahm ihm ein Fläschen mit Rosenöl und begann vorsichtig und liebevoll, Andreas Füsse zu massieren. „Hey…“ Mehr brachte sie nicht heraus und lehnte sich zurück. Es funktionierte also auch bei ihr. “Leg Dich aufs Bett; das kommt bestimmt gut”, sagte er mit ruhiger, klarer Stimme. Andrea zögerte eine Weile. „Du wolltest doch mit mir über die embryonale des menschlichen Herzens diskutieren…“ sagte sie und erhob sich gleichzeitig. Diese Frau war im wahrsten Sinne des Wortes eine Wucht. Sie wechselten den Platz, und Andrea legte sich aufs Bett. Eine kurze Weile überlegte sich Martin, ob er sie an die Bettpfosten fesseln sollte. Mit Lorena, Claudia, Susanne und Franziska hatte er das auch getan. So waren ihm die Frauen vollkommen ausgeliefert, mit ausgebreiteten Armen und gespreizten Beinen. Ein Eldorado für einen Kitzler wie ihn. Etwas hinderte ihn aber daran, bei Andrea so vorzugehen. Sie räkelte sich auf der Matratze und löste den Gürtel, der ihren Morgenrock über dem Bauch zusammen hielt. Martin war nahezu bewusstlos vor Lust. Diese Berge! Diese Täler! Diese Spalten, Klippen, Riffs, dieser Fjord! Dieser glattrasierte, süsse Fjord!

Ruhig, ohne etwas zu übereilen, arbeitete Martin sich ihren Beinen entlang nach oben und sog den Rexonaduft ihrer Muschi tief in seine Lungen. Dieses saftige Geschlecht verlangte nach seiner Zunge, nach seinen Federchen, nach seinem Fingerspiel! Andrea öffnete sich wie eine Blume; Martin wurde zum Faun, zum Satyr, zum getriebenen Hengst. Diesen enormen Körper wollte er in Flammen setzen und nicht eher von Andrea ablassen, als bis sie winselte, keuchte, stöhnte und ihre Euter (anders konnte man dazu nicht sagen) bebten wie ein Atomkraftwerk kurz vor der erlösenden Explosion. Diese riesigen, flachen Nippel! Hellbraun waren sie, wie Milchkaffee, und es gelang ihm nicht, seinen Mund damit zu füllen. Der Radius war unbeschreiblich. Er reizte jeden Zentimeter von Andreas Körper, und sie liess ihn machen. Ab und zu drückte sie ihn an sich, den Martin, dann liess sie von ihm ab – spätestens wenn er keine Luft mehr bekam.
Martin wollte Andrea für sich gewinnen und wusste, dass er sich sehr beherrschen musste. Er durfte sie auf keinen Fall vögeln. Die unterdrückte Lust bereitete ihm Kopfschmerzen, aber er setzte sich darüber hinweg. Andrea zog die Beine an, und Martin reizte mit einer grossen gelben Feder ihren Damm. Andreas Damm. Wie reizvoll, wie wunderbar, wie mystisch, wie intergalaktisch, wie transuniversal… Die Federspitze kitzelte die Stelle zwischen ihrem winzigen Anus und ihrem glitzernden, einladenden Scheideneingang. Andreas Stöhnen war Musik. Ihr geschwollener Kitzler war phänomenal; Martin streichelte ihn wieder und wieder, so, wie ein Bogen über Violinsaiten schwebt.

Wir konstatierten Andreas Veränderung sofort. Sie lachte oft, wirkte selbst während anspruchsvollen Klausuren entspannt und kicherte in den Pausen immer öfter mit Martin. Vom Jungmädchenrexona hatte sie sich verabschiedet. Sie trug jetzt „ l’air du temps“ hinter den Ohrläppchen. Und sie blühte, die Andrea. Ihre Augen funkelten wie Sterne, sie steckte die Brüste keck unter schneeweisse T-Shirts und stand zu ihren drallen Formen, indem sie seit neuestem hautenge Jeans trug. Ihr Hintern war ein Orkan, die Schamlippen, die sich frech abzeichneten, ein kleiner Taifun. Es gab keinen Zweifel: Andrea war verliebt, tief verliebt in Martin. Andrea hatte sich in unseren Kitzler verliebt. Allmählich verabschiedeten wir uns mental von ihm. „Vergiss den Bock einfach“, hiess es jetzt plötzlich. „Ob sie beim Bumsen die Flaschenbodenbrille an behält?“ oder „Andreas Hintern ist so riesig, der bringt seinen Schwanz doch gar nicht richtig rein.“

Klassenkolleginnen können vulgär sein, wenn sie eifersüchtig sind. Sehr vulgär sogar. Und sie werden geradezu unausstehlich, wenn ihnen jemand den Kitzler streitig macht.

Wie finden Sie die Geschichte?

Bitte bewerten Sie diese Seite durch Klick auf die Symbole.

Zugriffe heute: 1 - gesamt: 4958.

Autorensuche Impressum Datenschutz Listings Copyright

Copyright Erozuna 1999 - 2019

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren