Doris‘ Ende
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Doris‘ Ende

Die Trennscheibe

Die Glaswand war hauchdünn, liess aber trotzdem nichts erkennen. Erst musste die Folie entfernt werden. Die Folie, die Doris von ihren Zuschauern trennte.

Die Vorbereitung

Ihre Handflächen waren feucht, als sie es sich auf dem weissen Liegestuhl bequem machte. Doris war nur mit schwarz glänzenden Stiefeletten bekleidet. Jeden Moment konnte Sri, der junge Inder, hereinspazieren, die Folie von der Glasscheibe abziehen und Doris den Blicken preisgeben. Den Blicken von Männern, die grösstenteils doppelt bis drei Mal so alt waren wie sie selbst. Wie ein Film zog ihr Leben an ihr vorbei, während ihr Herz klopfte, als wollte es zerspringen.

Doris ist bereit

Das jahrelange Ausharren in der Erziehungsanstalt. Die Freundinnen, Trix und Marion. Die heimlichen Parties in der Scheune, zuhinterst im Park. Die erste sexuelle Erfahrung mit einem Mann, Tim. Die seltenen Kontakte zur resoluten Mutter, die Doris schliesslich ins Jura-Studium geprügelt hatte. Das Studentinnenheim. Lara, die Kommilitonin, die Doris diesen Nebenerwerb vorgeschlagen hatte. Ausziehen hinter einer Trennscheibe. Anonym. Lukrativ. Ein wenig an sich herumspielen. Räkeln. Die Muschi herzeigen. Lächeln. Ende. Jetzt lag sie also da, in ihren Stiefeletten, die mehr gekostet hatten, als sie an diesem ersten Abend einnehmen würde – an diesem ersten Abend, an dem sie ihren Körper Unbekannten preisgeben würde.

Sri hatte sie zurecht gemacht. Doris gekämmt, ihr dichtes, dunkles Haar zu zwei Zöpfen geflochten. Ihr das Gesicht gepudert. Ihr mit distanziertem Lächeln einen Lippenstift gereicht. Nichts Grelles. Dezent glänzendes Altrosa. Ihre Brustwarzen geschminkt. Ihre Achselhöhlen rasiert. Ihre Muschi auch, klar. Doris hatte sich zuvor von Lara versichern lassen, dass Sri wirklich Eunuche war. Mit der Art, wie er sie rasierte, machte er das glaubhaft. Ruhig, ohne zu zittern, hatte er ihren Venushügel eingeölt. Ihre Schamlippen gedehnt. Ihr wie zufällig den Zeigefinger an die Cliti gelegt, während er ihr die letzten Härchen entfernt hatte. Mit sibyllinischem Lächeln und “far away eyes” hatte er auch ihren kleinen rosa Anus von den wenigen Härchen gesäubert. Sein Gleichmut hatte sie erregt; Sri hatte während der ganzen Prozedur kein Wort gesprochen. Er wirkte unscheinbar, hatte aber unbeschreiblich flinke Hände. Wie viele Frauen hatte er wohl schon “behandelt”?

Es war still im kleinen Raum; der Scheinwerfer warf einen Lichtkegel auf Doris´Geschlecht. Die Glasscheibe vibrierte leicht. Doris atmete tief durch und war bereit.

Höhlenmalerei

Wie Höhlenmalerei nahm sich Doris´ Muschi im mehrfarbigen Scheinwerferkegel aus. Unwirklich und unsagbar real zugleich. Im Schutz der folienverdeckten Glaswand begann Doris, an sich herumzuspielen. Erst streichelte sie ihren Bauch und dachte dabei an Professor Xaver, den Mann, der ihr das Römische Recht beigebracht hatte. Eine aufwändige und trockene Materie, die sie beide sich mit Schäferstündchen im Hörsaal-Geräteraum versüsst hatten - auf einem in die Jahre gekommenen Tisch aus Teakholz.

Immer und immer wieder aber verdrängte der sanfte Sri die erotischen Träumereien von Doris. Wie zärtlich er mit ihr umgesprungen war! Seine leise, warme Stimme! Sein Finger an ihrer Cliti... und sie war so schwach geworden, dass sie alles andere getan hatte, als sich ihm zu entziehen, was im Grunde eher ihrer Natur entsprochen hätte... Doris, die energische Intellektuelle, hatte sich Sri geöffnet, ihm ihre verlangende Höhle gezeigt, war feucht geworden unter seinen spielenden Händen... “Geh tiefer”, hatte ihr Fötzchen zu diesen Händen gesagt, dringt in mich ein, ihr geilen Finger...

Da hörte Doris es zum ersten Mal. Stimmengemurmel von draussen, jenseits der Glasscheibe. Das Stimmengemurmel schien aber nicht ihr zu gelten. Es schwoll an, steigerte sich zu kleinen, spitzen Entsetzensschreien.

Wasserperlen

Auf der dünn beschichteten Glasscheibe hatten sich Wasserperlen gebildet, was darauf schliessen liess, dass zwischen "drinnen" und "draussen" ein erheblicher Temperaturunterschied bestand. Die Scheinwerfer glühten. Doris glühte auch. Was aber, verdammt noch mal, war auf der andern Seite los? Die Scheibe zitterte mehrmals bedrohlich - und noch beängstigender waren leise Knackgeräusche im fragilen Material. Doris war das Masturbieren vergangen. Wo denn bloss Sri blieb? Sie wollte es endlich hinter sich bringen. Abdeckfolie runter von der Glasscheibe, sich der Meute preisgeben, ein paar öffentliche Streichelspielchen an der Cliti, fertig. Licht aus. Nach Hause gehen. Einen Tee trinken und ab ins Bett.

Da beschlich Doris die dumpfe Ahnung, dass sie hier nicht so rasch wieder hinauskommen würde.

Sri

Doris hörte hinter sich jemanden heftig atmen. Sie erschrak zu Tode. Das für sie unsichtbare Geschehen hinter der Glasscheibe war ihr bestenfalls unheimlich - wirkliche Hühnerhaut verursachte ihr aber dieses schwere Schnaufen. Doris sprang von ihrem Liegestuhl auf und stand dem Inder in ihrer vollen Schönheit gegenüber. Sri liess seinen Blick ihrem Körper entlang gleiten und streckte die Hände nach ihr aus. "Lass es uns tun, Doris. Hier. Jetzt. Stell bitte keine Fragen. Wir müssen es tun. Liebe machen, meine ich. So leidenschaftlich wie möglich." "Hier?" fragte Doris unnötigerweise. "Aber Du bist doch..." "Eunuche, ich weiss. Ich hab Dich angelogen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass Frauen wie Du sich gegenüber schwulen Männern und Eunuchen eher öffnen, sich rascher entspannen. Ihr fühlt Euch weniger bedroht, irgendwie. Du hast Dich mir in einer Weise geöffnet, in der Du das einem heterosexuellen Mann gegenüber nie getan hättest. Stimmt´s...?"

Doris schaltete rasch. Irgendetwas bedrohte sie beide. Sri wirkte unter seiner dunklen, braungolden schimmernden Haut aschfahl. Hinter der Glaswand waren verzweifelte Schreie und knackende Geräusche zu hören. Ein Schmatzen dann und wann. Doris warf sich Sri kurzerhand an den Hals. "Nimm mich", sagte sie. "Nimm mich einfach." Sri zog aus einer kleinen Tasche eine schwarze Binde und legte sie Doris um die Augen. Dann stiess er sie von sich, machte ein paar entschlossene Schritte auf die Glasscheibe zu, die sie beide vom unheimlichen Geschehen trennte, und entfernte mit einem kräftigen Zug die Folie. Er erstarrte, als er sah, wer das Gesicht an der Scheibe platt drückte. Er ging zurück zur völlig verwirrten Doris, trat hinter sie und legte ihr die Hände auf den Bauch. Er knabberte an ihrem linken Ohrläppchen, und sofort durchströmte Doris ein Gefühl von Wärme und Vertrautheit. Das war immer noch Sri, kein Eunuche zwar, aber ein Mann, der zärtlich lieben konnte. Gleichzeitig war sie fiebrig erregt. Was waren da für Zuschauer? Viele ihrer Kommilitonen lebten ganz in der Nähe des Züricher Hardturmareals, auf dem sich das Ganze abspielte, und es war nicht ausgeschlossen, dass sich der eine oder andere unters Publikum gemischt hatte. Unidozenten gar? Xaver vielleicht? Timo, der Hörsaalwart? Orlando, ihr Trainer auf dem Campus?

Doris schmiegte ihren Hintern an Sris Lenden und meinte eine Wölbung unter seiner hautengen schwarzen Hose zu spüren. Der Mann machte es spannend. "Typisch", dachte sie kurz. "Typisch - die Frau ist mal wieder splitternackt, der Herr der Schöpfung ziert sich, wenn es um die vollständige Entblössung geht." Sris Hände waren unwiderstehlich. Sie glitten nach oben, bedeckten für kurze Zeit Doris´ kecken, kleinen Busen, und dann spielten die zarten Fingerkuppen an ihren Brustspitzen. Der Mund des Inders liess nicht von Doris ab; seine Lippen glitten vom Ohrläppchen hinunter an ihren Hals. Sie spürte die kurzen, intensiven, kleinen Stösse von Sris Zunge. Eine spezielle Verführungstechnik? Doris verspürte Wärme in ihrem Unterleib, eine Wärme, die sich in ihrem Bauch entfaltete, nach unten kroch und letztlich ihre längst steife Cliti erhitzte.

"Gib mir jetzt Deine Punze", hauchte Sri. Die vulgäre Ausdrucksweise erstaunte Doris, aber sie war zu erregt, um eine passende Bemerkung fallen zu lassen. "Dein geiler Arsch macht mich fertig", setzte Sri seine aus literarischer Sicht nicht ganz lupenreine Wortwahl fort. Lustvoll massierte er Doris´ Schamlippen. "Er zeigt mich jetzt diesen Männern..." durchzuckte ein Gedanke ihren Kopf, aber sie liess es geschehen. Sie war Butter unter den kundigen Fingern des Inders. Das Einzige, was sie irritierte, waren die Schmatz- und Knackgeräusche, die hinter der Glasscheibe zu vernehmen waren, und die vereinzelten Schreie, die allerdings immer seltener wurden.

Dann streifte Sri seine Hose ab, spielte ein paar Minuten an sich herum und forderte Doris auf, sich zu bücken. Er zog die Pobacken der feschen Juristin auseinander und drang ohne ein weiteres Wort in sie ein.

Das blaue Licht hinter der Trennscheibe verstärkte das Unheimliche, das Surreale an der Szene.

Das Ende

Allein die Tatsache, dass Doris diese neckischen Stiefeletten trug, dass sie zudem die Augen verbunden hatte, machte Sri zum leidenschaftlichen Hengst. Mal langsam und zärtlich, mal rasch und heftig, aber immer mit kreisenden Hüften bumste der Inder die schwarzhaarige Schöne, die kaum wusste, wie ihr geschah. Der Mann war unglaublich. Er war viel kräftiger, als er aussah, und seine Hände, die an ihren Brüsten kreisten, elektrisierten sie. Die dumpfen Schmatzgeräusche jenseits der Trennscheibe irritierten Doris aber. Es klang nach einem ruhigen, emotionslosen Mampfen. Sri schien das, nach seinem ersten Schreck beim Entfernen der Abdeckfolie, nicht weiter zu stören: Er konzentrierte sich ganz auf Doris. Schliesslich kam diese auf den weissen Stuhl zu liegen. Sri legte sich auf sie und wand sich wie eine Echse, ein Chamäleon, ein Wickelschwanzskink. Doris entspannte sich vollkommen und zog die Beine an. Lüstern betastete Sri ihre Schamlippen, kitzelte ihren Damm und schob den Zeigefinger in ihren Anus. „Smooth“, sagte er immer wieder, „very smooth“, und lobte damit seine sorgfältige Rasurarbeit. Doris war Analverkehr nicht gewohnt und verkrampfte sich, als der Inder versuchte, mit seinem Zentralorgan in ihr hinteres Pförtchen einzudringen. Er küsste Doris weich, und nach wenigen Minuten schob er seinen Schwanz mit einem heftigen Ruck in ihr Poloch. „Aaaah...“ schrie Doris. Es machte ihr aber nichts mehr aus, den Mann in sich zu spüren, so erregt war sie. Sri ruckelte genussvoll hin und her, wohl wissend, dass da Beobacher waren in seinem Rücken, Beobachter, die ihre Gesichter platt drückten an der dünnen Trennscheibe aus Glas. Sie starrten auf Doris‘ Stiefeletten, ihre Schenkel, Sris muskulösen Po, der sich rhythmisch auf und ab bewegte... und sie bekamen Appetit, die Voyeure, unheimlichen Appetit.

Dann geschah, was schon lange zu befürchten gewesen war. Die Scheibe zerbarst. Sri wusste mehr als Doris, und das war das Tragische an der Geschichte. Er warnte sie nicht und nahm ihr damit die Chance zur Flucht. Er flüsterte ihr Zärtlichkeiten ins Ohr und wusste, dass es das letzte, das allerletzte Mal war, dass er eine Frau derart intensiv vögeln konnte. „Let’s fuck like there’s no tomorrow“, sagte er immer wieder. „Let’s fuck, you slut, you horny bitch, you flower, you queenie, I wanna mollycoddle your crotch.“

Dann krochen sie auf die Bühne, die jetzt ganz in blaues Licht getaucht war. Es handelte sich um Phaganhtropen.

Im Gegensatz zu Anthropophagen, simplen Menschenfressern, sind Phaganthropen sehr rar. Es handelt sich um eine Extremform der Philanthropen, der Menschenliebhaber. Phaganthropen haben Menschen so lieb, dass sie sie einfach essen müssen. Gespenstisch nahmen sich die blank genagten Knochen aus, die sich im Zuschauerraum türmten. Daneben waren Kleider aufgeschichtet, Männer- und Frauenklamotten. Halbschuhe, Sandaletten und Pumps standen in Reih‘ und Glied. Wenige Minuten später wurden sie ergänzt durch ein Paar wunderschöne Stiefeletten - Stiefeletten, die mehr gekostet hatten, als Doris an diesem Abend eingenommen hätte - an diesem Abend, an dem sie ihren Körper Unbekannten preisgab.

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