Vom Regen in die Traufe

Vom Regen in die Traufe

Das feuchte Tagebuch der Anna Maria K. - Teil 4

So zupfte ich das „Kleine Schwarze“ also auf einen einigermaßen vertretbaren Standard und nahm den kurzen Weg von der Haltestelle zur bekannten Adresse unter meine nackten Füße. Ich weiß, dass ich ziemlich gut aussehe, und bin es gewohnt, dass man mir hinterher schaut; ja nicht selten sogar pfeift. Doch heute glaubte ich, jeder würde erahnen, dass ich nichts unter dem winzigen Stöffchen trug. Und hatte ich im Bus noch eine Gänsehaut, so begann ich jetzt zu schwitzen. Nur noch wenige Schritte, dann konnte ich auf das Grundstück des Trios abbiegen. Doch knapp vor dem Tor sprach mich ein weißhaariger Greis an und bat mich darum, ihm den Schuh zu zubinden, da er sich nicht mehr bücken konnte. Erschreckt blickte ich mich um. Eigentlich konnte ich mich aus bekanntem Grund auch nicht bücken, denn es war ein lauer Sommerabend, und noch reger Verkehr auf der Gasse. Flüchtig blickte ich mich um. Das junge, verliebte Paar war noch gute fünfzig Meter entfernt. Ich musste mich beeilen, auch wenn sie nur Augen füreinander hatten. Doch während ich mein Schleifchen machte, hörte ich schon das Kichern. Wenn es nicht passt, entwickeln die Leute Adleraugen. Und aus lauter Dankbarkeit, wollte mir der Opi nun auch noch ein Gespräch aufdrängen…

„Bin in Eile, ...hab einen dringenden Termin“…
„Schau dir die kleine Schlampe an“, ...drang es da schon an mein Ohr.
Wenn‘s drauf ankommt, wachsen den Leuten Siebenmeilenstiefel.
...Ich rannte durchs Tor und die lange Treppe hinauf. Außer Atem stand ich vor der Tür und betätigte die Klingel…
„Pünktlich auf die Minute. Wie ich sehe, hast du dich beeilt“, …nahm mich einer der Herren in Empfang. Sein Grinsen war so breit, als hätte er mich den ganzen Weg über beobachtet. Und das hatte er auch. Jedenfalls die Busfahrt. Denn als ich die „Lusthöhle“ betrat, saßen Tanja und der Andere auf dem Ledersofa und schauten in den Fernseher. Ganz offensichtlich hatte einer der Fußballfans ein Handyvideo gedreht und es brühwarm an unser verschlagenes Trio gesand.
„Was für eine kleine, geile Schlampe sie doch ist. So unschuldig schaut sie drein. Und doch reibt sie dem nächstbesten Bengel die Keule, nur weil der ein bisschen nett zu ihr ist“, ...gurrte die halbnackte Tanja in gespieltem Ekel.
„Was meinst du Ramon“, ...sprach sie den Türöffner an.
„Können wir ihr das so einfach durchgehen lassen? ...schenken wir ihr dieses schöne Kleidchen, und sie missbraucht es gleich, um die halbe Stadt verrückt zu machen. Achtet nur auf ihre Beine. Sie reibt sich an ihm, wie eine läufige Hündin. ...Und da, sie greift ihm ans Gemächt…“
Ramon trat ans Andreaskreuz und ordnete die Ketten mit den Lederhandschellen.
„Und unters Kleid durfte er ihr greifen, ...Und da, ...schiebt sie seine Hand nicht eindeutig auf ihre frechen Titten? Sie drängt sich förmlich auf.“ ...Ramon rollte mit den Augen.
„Karlos, ...was meinst du denn dazu?“ ...stichelte Tanja weiter, während sie ihrerseits Karlos Hand zwischen ihre schwarz bestrumpften Luxusschenkel schob und an seinem Ohrläppchen kaute.
„Sie braucht ihre Lektion. Dafür ist sie ja hier. Kalt abduschen, wäre ja wohl eher eine Belohnung, bei der Hitze. Schaut nur, wie sie schwitzt. Nein, sie hat die Peitsche verdient. Auf feuchter Haut zieht die besonders gut. Ramon, sei so nett, und ziehe die kleine Schlampe aus („Schlampe“ war an diesem Abend mein Name). Ans Kreuz mit ihr. Gesicht zum Sofa. Ich will ihre Augen sehen, wenn Tanja sie peitscht; ...ihr die weiße Haut gerbt, bis sie leuchtet, wie eine rote Laterne. Und dann wollen wir sie ausführen, die kleine Schlampe in ihrem kleinen Schwarzen. Gut möglich, dass sie danach eine zweite Abreibung braucht...“
Diese Worte trieben mir einen heißen Schauer zwischen die Schenkel. O nein. Ich hatte keine Angst. Ich wusste genau, worauf ich mich da eingelassen hatte. Wieder diese Gänsehaut, während man mich ans Kreuz schnallte. Wieder standen meine Nippel wie Fingerhüte. Kleine Tröpfchen bahnten sich den Weg hinab an den Innenseiten meiner Oberschenkel. Und es waren nicht nur Schweißtröpfchen. Spätestens als Tanja die Peitsche prüfend durch die Luft singen ließ, war ich so feucht, wie das Amazonasdelta…
Die Herren machten es sich derweil bei einem guten Glas Wein im Ledersofa bequem.
Nein, ...ich bin nicht lesbisch. Aber die Situation erregte mich bis in die Zehenspitzen. Tanja, der knappe Ledermini, die schwarzen Strümpfe und eine handbreit weiße Haut dazwischen. Das elastische Schwingen ihrer weichen Brüste während sie ausholte. Die neugierigen Blicke und Kommentare der beobachtenden Herren, die zwischen uns beiden hin und her gingen, während sie Wein tranken und Zigarren rauchten. Tanja war eine Meisterin im Umgang mit der Peitsche. Sie hatte genau das richtige Maß zwischen Lust und Pein, welches sie wohl schon oft am eigenen Leibe erspürt hatte. Sie traf präzise, ...und ließ keine lustvolle Stelle aus. Als sie ihr Kunstwerk als vollendet betrachtete, zog sie mir stramme Gummiringe um die überempfindlich aufgerichteten Brustwarzen. Daran waren kleine Messingglöckchen befestigt. Dermaßen geschmückt, befreite sie mich vom Kreuz und warf mir einen frischen Slip zu; ...mit Mittelschlitz. Aber immerhin…
„Zeit für eine kleine Kneipentour“, ...zwinkerte sie mir zu und reichte mir das knappe Nichts von Kleid, in dem ich hergekommen war. Die Glöckchen waren nicht zu übersehen. Geschweige denn, zu überhören. Und hätten die Muster auf meiner Haut nicht schon Bände gesprochen, legte sie mir auch noch ein Halsband an, welches einen unmissverständlichen Ring trug.
Derart gerüstet, führten sie mich zum Auto. Die Herren saßen vorn und verfolgten das Fußballspiel im Radio, während mir Tanja die ganze Fahrt über das Ohr knabberte und mich mit den Fingern geilte. Dazu erzählte sie mir in schillernden Farben, was sie jetzt mit mir vor hatten. Sie hatte durchaus Erfolg mit ihrer Strategie. Mein Schoß verwandelte sich in ein tropisches Feuchtgebiet…
Zum Glück fuhren wir weiter stadtauswärts. Die Stadt musste jetzt überquellen vor betrunkener Fans. Doch dass wir ausgerechnet vor einer einsam gelegenen Rockerkneipe halten mussten, machte mich dann doch ziemlich nervös. Denn es standen bestimmt an die dreißig Motorräder davor. Und drinnen lief das Spiel auf Großbildschirm. Ich ahnte, dass die vorangegangene Busfahrt nur der Auftakt eines wahren Spießrutenmarathons gewesen war...

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