Erster Schritt

Erster Schritt

Das feuchte Tagebuch der Anna Maria K. - Teil 2

Nur drei Tage ließ ich verstreichen. Die Karte lag die ganze Zeit auf meinem Küchentisch. Ich hatte sie immer wieder unschlüssig in der Hand. Schließlich rief ich an. Das Erlebnis ließ mich einfach nicht los. Die Erinnerung machte mir immer wieder eine prickelnde Gänsehaut. Meine Nippel waren ständig hart, und ich konnte meine Finger nicht aus dem Schoß lassen. So sehr hatte mich die Begegnung mit diesem seltsamen Trio erregt. Natürlich war auch eine gewisse Furcht dabei. Aber was ist geiler, als der Tanz am Rande des Vulkans?

...Am anderen Ende hob das Mädchen ab. Es beriet sich kurze Zeit bei zugehaltener Sprechmuschel, ...und bestellte mich schließlich an eine Vorortsadresse am Rande der Stadt.
Am selben Abend schlüpfte ich in meine knappsten Shorts und meine luftigsten Schnürsandalen. Zuerst hatte ich mich für ein schulterfreies Top entschieden, wechselte aber kurz entschlossen auf eine weit geschnittene Bluse, die ich über dem Bauchnabel knotete. Derart gerüstet, griff ich mein Handtäschchen und rief ein Taxi...

...Als ich die lange Treppe hinan schritt, pochte mein Herz mit jedem Schritt heftiger. Noch konnte ich zurück. Doch das Pulsen vibrierte in meinen Brustspitzen und durchwühlte meinen Schoß. Die hauchdünnen Härchen meiner Arme und Beine hatten sich elektrisiert aufgerichtet. Die Spannung lag nahezu elektrisch in der Luft, als ich vor dem Klingelschild stand. Tatsächlich sprang ein kleiner Funke über, als ich den Knopf drückte…
Ein Auge verdunkelte den Türspion, ...ein Riegel klackte, ...eine Sicherungskette rasselte.
Die schöne Russin stand nackt und wie gemalt vor mir. Lange, schlanke Luxusbeine gingen in einen vorbildlichen Pfirsichpopo über. Ihr Bauch war so flach und makellos, dass selbst ich neidisch wurde. Doch eindeutig hatte ich die schöneren Titten im Angebot. Ihre waren zwar deutlich größer, doch ohne Hebe hingen sie für ihr Alter ziemlich weich; aber zugegeben in einer zarten Schönheit herab.
Ja, die Kastanienrote war eine Schönheit. Doch als sie sich dem gedämpften Licht der Korridorlampe näherte, erkannte ich auch die verblassten Spuren einer Peitsche auf ihrer Haut, die über die köstlichsten Stellen dieses schönen Körpers geleckt hatte…

...Hatte ich hinter der nächsten Tür ein Wohnzimmer erwartet, so sollte ich enttäuscht werden. Zwar saßen die beiden mir bereits bekannten Gentleman in einem gemütlichen, roten Ledersofa und rauchten dicke Zigarren. Aber besagtes Sofa thronte an prominenter Stelle, mitten in einer modernen Folterkammer. Einer Folterkammer freilich, die offensichtlich nicht dem Erpressen irgendwelcher Geständnisse diente, sondern eindeutig der Befriedigung bizarrer, menschlicher Gelüste…
Zuerst war ich sprachlos, ja regelrecht verwirrt; ...doch auch irgendwie fasziniert. Einer der Herren stand auf und bot mir seinen Platz an, damit ich mich bequem fassen konnte.
Dann befahl er: „Tanja, bringe uns eine Flasche Wein und drei Gläser auf dem Tablett. Unser Gast ist sicher durstig...“
Das „Tablett“, hatte er sonderbar betont. Später sollte ich begreifen, dass man in diesem Hause sehr deutlich auf die Betonung zu achten hatte.
Als Tanja aus der Küche zurück kehrte, war sie nicht mehr vollständig nackt. Sie trug High Heels, schwarze Netzstrümpfe und ein schwarzes Miniröckchen mit knapper, weißer Schürze dazu, das von einem dünnen Gürtel gehalten wurde. Doch vornehmlich hielt der Gürtel das Tablett vor ihrem flachen Bauch. Ich hatte es im gedämpften Licht des Flures nicht bemerkt. Doch Tanja trug dünne, mattierte Ringe in den winzigen Nippelchen ihrer hauchzarten, eher vom Anblick der großen, rosigen Aureolen dominierten Brustwarzen.
Im Augenblick sahen sie alles andere als zart aus. Das Gewicht einer großen Weinflasche, dreier Gläser, des edelstählernen Tabletts nebst Ketten und Karabinerhaken, streckte sie in bizarrem Dehnmuster nach unten ...und nach vorn. Konzentriert, mit im Nacken verschränkten Armen, setzte sie einen Fuß vor den Anderen, um ihre Fracht nur ja sicher an den Bestimmungsort zu bringen.
Ich verfolgte die Situation in bizarrer Faszination, während ich mich in ihre Gefühlswelt hinein zu versetzen versuchte. Mein Blick wechselte immer wieder zwischen ihrem anmutig konzentrierten Gesicht, und den gedehnten Brüsten hin und her. Schließlich stand sie vor dem Sofa, füllte die Gläser und nahm danach die Arme erneut ins Genick. Die Herren nahmen sich Zeit, bis sie zum Wein griffen und das Gespräch eröffneten. Als ich endlich das Meine ergriff, entspannte sich die Schöne sichtlich.
Auch als wir endlich miteinander anstießen, fiel es mir schwer, meinen faszinierten Blick von der schönen Russin zu wenden, die zwar wie ein schweigendes Serviermöbel dastand, meine Verwirrung und die gesamte Situation jedoch in vollen Zügen zu genießen schien…

...Hatte ich bei dieser Verabredung ein wildes Abenteuer in Form einer geilen Orgie erwartet, so bin ich wohl enttäuscht worden. Das Ganze dauerte knapp eine Stunde. Doch als ich auf dem Heimweg wieder im Taxi saß, rasten mir die wildesten Fantasien durch den Kopf.
Man hatte mir erste Regeln erklärt. Mehr nicht. Die Einführung lediglich begleitet, von leichten, erotischen Berührungen, die mich jedoch bereits an den Rand des Wahnsinns trieben.
Doch mehr als wildes Kopfkino, nahm ich diesmal nicht mit heim. Nicht einmal ausziehen durfte ich mich. Sie waren weitaus dezenter, als bei unserem ersten Zusammentreffen. Aber gerade diese Sparsamkeit, gepaart mit dem Gesehenen, erregte mich derart stark, dass ich hoffte, der Taxifahrer würde nicht den Duft meiner durchfeuchteten Shorts bemerken. Auf welch ein Spiel ließ ich mich da nur ein? Ich musste unbedingt unter die Dusche…

Neugierig auf mehr?...

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