Im Zug durch Französisch Guayana

Im Zug durch Französisch Guayana

Es war heiß und stickig in dem kleinen Abteil. Der Mann und die Frau waren in Esperance in den Zug gestiegen. Es waren altmodische Waggons, die irgendwann aus Europa importiert worden waren. Die Abteile waren nicht miteinander verbunden. Man stieg von außen ein und blieb dort sitzen, bis man wieder ausstieg. Eine Fahrkartenkontrolle gab es nicht. Die fand auf dem Bahnsteig statt, denn dort hatten nur Leute mit einem Billet Zugang. Wer also auf dem Bahnsteig stand, hatte die Berechtigung, mitzufahren.

Der Mann hatte ein langärmeliges Hemd an, dessen Ärmel hochgekrempelt waren. Darüber trug er ein Jackett, das leichte Schweißflecken unter den Achseln aufwies. Ebenso wie die Hose bestand das Jackett aus einem hellen Leinenstoff. Es war schon länger her, dass er mit Wasser in Berührung gekommen war. Er hatte einen Dreitagebart. Seine Statur war schlank, er hatte kräftige Hände. Sein Hut hatte ebenfalls schon viel Schweiß aufgesaugt.

Der Zug Richtung Hauptstadt hatte wie üblich Verspätung. Schon von weitem war die Rauchfahne der Dampflok zu sehen. Mit Bimmeln und Fauchen rollte der Zug in den Bahnhof ein und kam mit quietschenden Bremsen zum Stehen. Vorher waren ein paar Farbige, die sich keine Fahrkarte leisten konnten, als schwarze Passagiere auf den Dächern der Abteilwagen mitgefahren und abgesprungen, als der Zug die Geschwindigkeit soweit verringert hatte, dass das ohne Gefahr möglich war. Ein älterer Farbiger, der wohl nicht mehr so gut zu Fuß war, wartete, bis der Zug fast zum Stehen gekommen war. Er stand auf dem Trittbrett und sprang dann erst ab. Er stolperte und fiel auf den Bahnsteig. Der Bahnhofsvorsteher hatte das gesehen und ging auf den Farbigen zu. Er zog seine Kelle mit dem Holzgriff aus dem Gürtel und fing an, auf den am Boden liegenden einzuschlagen. Der Farbige versuchte, die Hände abwehrend zu heben, aber der Vorsteher schlug dann auf den Körper. Als der alte Mann versuchte, seinen Körper zu schützen, schlug der Vorsteher wieder auf den Kopf des Mannes ein. Die Haut war schon an einigen Stellen aufgeplatzt. Der Mann in dem Leinenanzug ging auf die Szene zu und sagte zu dem Vorsteher: „Es reicht jetzt.“

Der Bahnhofsvorsteher ließ von dem Mann ab. „Wie bitte?“

„Ich sagte: Es reicht jetzt“ wiederholte der Mann mit dem Hut.

„Der Nigger ist schwarz gefahren. Und ich habe ihn auf frischer Tat ertappt. Ich habe das Recht, ihn zu schlagen.“

„Etwas machen zu dürfen und etwas auch zu tun sind zwei Paar Schuhe.“

Der Farbige hatte sich aufgerappelt und verschwand schnell. Der Bahnhofsvorsteher wollte den Fliehenden festhalten, aber der Mann mit dem Hut trat ihm in den Weg.

„Was soll das, er entkommt, Niggerfreund.“

Der Mann holte ein Zwei-Franc-Stück aus der Hosentasche und warf es dem Beamten vor die Füße.

„Damit dürfte die Fahrt des Mannes bezahlt sein.“

Der Vorsteher hob die Münze auf, der Mann im Anzug drehte sich um. Aus den Augenwinkeln nahm er eine Bewegung war. Der Eisenbahner wollte ihn mit der Kelle schlagen. Der Mann wich geschickt aus, drehte sich. Es folgte ein zweiter Versuch des Vorstehers, den Mann im Leinenanzug zu treffen, aber der blockte den Schlag mit dem Unterarm ab und verpasste dem Beamten seinerseits einen Schlag in die Magengrube, der ihn zusammenknicken ließ. Dann verpasste er ihm noch einen Schwinger unter das linke Auge und der Mann fiel um wie ein nasser Sack. Alle Menschen auf dem Bahnsteig hatte die Szene beobachtet, niemand machte etwas.

Der Mann sah ein freies Abteil und ging darauf zu. Mit ihm steuerte eine Frau in einem leichten Sommerkleid ebenfalls auf das Abteil zu. Er hatte die Frau seit einiger Zeit auf dem Bahnsteig beobachtet. Sie trug zu dem Kleid einen Hut, dazu elegante Schuhe. Er hatte sich gewünscht, mit ihr zusammen in einem Abteil zu sitzen. Die Frau war nicht adelig, kam aber aus der oberen Mittelschicht, Handarbeit war sie nicht gewohnt. Sie hatte Mühe, ihren schweren Koffer zu bewegen.

Als sie auf gleicher Höhe waren fragte der Mann im Leinenanzug „Darf ich?“ und sie nickte dankbar. Er trug ihren Koffer, als würde er kaum etwas wiegen.

Die Abteiltür ging etwas schwer auf, aber der Mann schaffte es. Er enterte das Abteil, ihren Koffer deponierte er in dem Gepäckfach über Kopf. Dann streckte er ihr die Hand entgegen und half ihr ins Abteil. Sie hatte eine helle Haut und ein hübsches Gesicht. Er mochte ihr Parfum. Die beiden Bänke standen sich gegenüber und der Abstand dazwischen war nicht sehr groß. Der Mann schloß die Tür. Das Abteil bot Platz für sechs Fahrgäste, der Mann hoffte, dass niemand auf die Idee kam, sich bei den beiden niederzulassen.

Die Dampflok pfiff, dann setzte sich der Zug langsam in Bewegung. Die Frau sass rückwärts zur Fahrtrichtung gewandt. Als der Zug Fahrt aufnahm, sprach sie den Mann an.

„Verzeihen Sie, ich habe nicht auf die Fahrtrichtung geachtet. Mir wird schlecht, wenn ich rückwärts fahre. Macht es Ihnen etwas aus, wenn wir die Plätze tauschen?“ Sie lächelte ihn schüchtern an.

„Nein, das macht mir nichts aus“ sagte der Mann.

Es war ziemlich eng in dem Abteil. Der Zug ruckelte und schaukelte und die beiden hatten Mühe, nach dem Aufstehen nicht umzufallen. Sie stützten sich an der Glasscheibe und an den Verstrebungen von der Gepäckablage ab. Endlich hatten sie getauscht und setzten sich. Jetzt waren allerdings ihre Beine verschwenkt. Ein Bein von ihr war zwischen seinen und umgekehrt.

„Das war sehr mutig von Ihnen, dem Farbigen zu helfen.“

„Ich mag es nicht, wenn jemand auf einen Hilflosen einprügelt.“

„Ich heiße Rose.“

„Mein Name ist Guy Falkner.“ Der Mann lüftete seinen Hut.

Die Frau versuchte, ihr Bein zwischen seinen zu entfernen. Sie probierte, ihren Fuß fast rechtwinklig aufzustellen und anzuheben. Es gelang ihr nicht.

„Gestatten Sie?“ Er fasste sie an den Fußknöchel und hob ihren Fuß hoch. Dann stellte er den Fuß zwischen seinen Beinen auf der Holzbank ab.

„Rose, heben Sie bitte den anderen Fuß und stellen ihn neben meinen Körper auf die Bank.“

Rose war mit dem Rücken ziemlich weit an das Rückenteil gerutscht, tat dann aber wie ihr geheißen. Sie stellte den Fuß an seiner Hüfte ab, erst dann wurde ihr bewußt, dass diese gespreizten Beine eine sehr unschickliche Position waren.

„Und jetzt?“ fragte sie Guy.

Sanft fasste der Mann das Fußgelenk zwischen seinen Beinen und stellte den ersten Fuß der Frau neben seiner anderen Hüfte ab. Ihre Beine waren jetzt noch mehr gespreizt.

„Monsieur, was wird das?“

„Ich habe Lust, Eure Spalte zu lecken.“

„Was? Monsieur, ich muss doch sehr bitten. Was erlaubt Ihr Euch?“

Guy legte seine Hände wieder an die Fußgelenke und schob langsam die Hände nach oben. Seine Handinnenflächen strichen an den Schienbeinen und den Knien der Frau nach oben.

„Ich habe doch gesagt, ich habe Lust Eure Spalte zu lecken.“

„Ich bin doch keine Prostituierte. Ich bin Lehrerin. Und ich verbitte mir dieses ungebührliche Verhalten.“

„Lehrerin, ja?“ fragte Falkner.

Die Frau nickte.

„Ihr habt mit Kindern zu tun? Und Ihr bringt Ihnen Wissen und Manieren bei, oder?“

Die Frau nickte wieder.

„Gehört zur Erziehung nicht auch, dass man den Kindern beibringt, nicht zu lügen?“

„Wieso meint Ihr, ich würde lügen?“

„Vielleicht ist es der falsche Begriff. Ihr sagt zumindest nicht die Wahrheit. Ihr wollt mich von meinem Wunsch abbringen, Eure Spalte zu lecken. Aber in Wahrheit giert ihr danach. Es erregt euch, hier in diesem Abteil von einem Fremden verwöhnt zu werden. Ich wette, wenn ich mit meinem Finger über Euren Spalt streiche, dass ich herausfinde, Eure intimste Stelle ist feucht wie ein frischgewaschenes Hemd.“

„Was fällt Euch ein? Euer Verhalten ist impertinent.“

„Rose, Rose, Rose. Ihr sagt etwas anderes, als Ihr meint. Eure Beine sind immer noch gespreizt. Und Ihr habt bis jetzt nicht einen Versuch unternommen, Eure Beine zu schliessen. Ihr mögt es, mir ausgeliefert zu sein. Ihr tut so, als wolltet ihr Euch mir absolut nicht hingeben, aber in Wahrheit könnt Ihr es kaum erwarten. Oder möchtet Ihr, dass ich Euch meinen Schwanz in Eure Lehrerinnen-Spalte stecke? Oder möchtet Ihr beides? Ich werde nichts gegen Euren Willen unternehmen. Aber wir wissen beide, dass wir uns dieses Abenteuer doch nicht entgehen lassen wollen, n’est ce past?“

„Ihr seid im Leben kein Franzose!“

„Stimmt, Madame. Ich bin Belgier. Ein Landsmann hätte sich schon vor Euch hingestellt, seinen Pimmel herausgeholt und Sie aufgefordert, ihn mit dem Mund zu verwöhnen. Franzosen sind roh und ungehobelt. Das würde ein Belgier nie machen. Ihr macht übrigens immer noch keine Anstalten, Eure Beine zu schließen.“

Der Mann, der sich Guy Faulkner nannte, fasste der Lehrerin zwischen die Beine. Die vier Finger seiner Hand kamen unter ihrem Hintern zu liegen, der Daumen drückte durch die Unterwäsche leicht auf ihre Schatzkiste. Er begann, seinen Daumen kreisend zu bewegen.

„Was macht Ihr da?“

„Frau Lehrerin, darf ich Euch verbessern? Korrekt wäre gewesen: >Was macht Ihr da? Hört sofort auf damit oder ich schreie. Möchtet ihr, dass ich aufhöre?“

„Nein“ hauchte sie.

Der Belgier schob jetzt auch die zweite Hand unter den Rock, fasste die Pluderunterhose am Saum und zog sie ihr aus. Darunter trug sie ein schneeweisses Seidenhöschen. Ein feuchter Fleck zeichnete sich zwischen den Beinen ab.

„Ich wußte, dass Ihr feucht seid, Mademoiselle.“

Faulkner zog ihr auch das Seidenhöschen aus. Sie war stark behaart. Obwohl es zwischen den beiden Bänken sehr eng war, kniete der Belgier sich hin. Er rückte die Frau zurecht und legte dann ihre Beine über seinen Schultern ab, damit sie nicht die ganze Zeit die Beine spreizen und in die Höhe halten musste. In Kniehöhe setzte er seine Zunge an und fuhr damit bis zur Innenseite ihrer Schenkel. Das machte er erst bei dem einen, dann bei dem anderen Bein. Ganz vorsichtig strich er mit beiden Daumen über die Schamlippen, was Rose ein erstes leises Stöhnen entlockte. Dann leckte der Belgier sanft mit der Zunge darüber. Ganz langsam. Dann drückte er mit beiden Daumen die Schamlippen etwas auseinander und drückte seine Zungenspitze in die Öffnung und machte –nichts. Er verharrte ein paar Sekunden, das machte Rose fast wahnsinnig.
„Besorgt mir es endlich, ich will Euch in mir spüren“ keuchte die Lehrerin.

Faulkner fing an, vorsichtig die Zunge zu bewegen. Er drückte seine Lippen auf sie und fing vorsichtig an zu saugen, weiter die Zunge einsetzend. Sie versuchte, ihren Unterleib zu bewegen, und dieser Zunge zu entkommen, aber Faulkner hielt sie unerbittlich mit seinen Händen fest. Ganz tief war er mittlerweile mit seiner Zunge in ihre Höhle eingedrungen. Dann löste er seinen Mund von ihr und steckte ihr seinen Mittelfinger in die Spalte. Damit kam er natürlich wesentlich tiefer als mit seiner Zunge. Er bewegte sich in ihr, berührte ihre Innenseiten. Er formte seinen Mittelfinger zu einem Haken, um sie besser bearbeiten zu können. Ihr Stöhnen war fast so laut wie die Fahrgeräusche der Eisenbahn. Dann hatte sie ihren Orgasmus. Es spritzte sogar eine Mischung aus Urin und Vaginalflüssigkeit aus ihr heraus. Sie besudelte sein Hemd, das machte ihm aber nichts aus.

Er bearbeitete sie weiter. Langsam senkte sich sein Daumen auf ihre Klitoris, die er in kreisenden Bewegungen stimulierte. Sie fing wieder an zu stöhnen, diesmal lauter als vorhin. Dann nahm er den Daumen von ihrem Kitzler, zog seinen Mittelfinger aus ihrer Spalte, aber nur um Mittel- und Zeigefinger gleichzeitig einzuführen. Das gesteigerte Volumen machte Lust auf mehr. Dann beugte Faulkner wieder den Kopf nach vorn. Während seine beiden Finger die Spalte der Lehrerin bearbeiteten, fing er an, mit seiner Zunge ihre Klit zu lecken. Erst ganz langsam, dann mit schnellen, stakkatohaften Bewegungen.

Rose keuchte und stöhnte, sie grub ihre Hände in sein Haar und drückte seinen Kopf gegen ihren Unterleib und wünschte sich, der Belgier würde nie aufhören.

Das tat er dann aber doch. Er richtete sich auf, so gut es ging, und öffnete seine Hose. Er ließ das Kleidungsstück, ebenso wie seine Unterhose, etwas nach unten rutschen. Sein Liebesspeer war nicht groß, aber knubbelig. Er zog die Vorhaut zurück, dann setzte er den erigierten Penis an Roses Spalte an. Eigentlich wollte er behutsam in sie hineinstoßen, aber der Zug wackelte und ruckelte und machte eine heftige Bewegung, so dass der Schwanz fast in einem Ruck in sie eindrang. Rose war aber so feucht, dass das nicht schmerzhaft war. Guy schaffte nur ein paar Stöße. Die Bewegungen des Zuges und Rose, die ebenfalls versuchte, sich zu bewegen und sich ihm entgegenzustrecken, sorgten dafür, dass er ziemlich schnell zum Höhepunkt kam. Er bemerkte das Kribbeln und wollte noch aus ihr raus, aber es war schon zu spät. Er preßte eine große Ladung belgisches Sperma in die französische Muschi.

Er zog sein bestes Stück aus ihr raus und entschuldigte sich. „Es tut mir leid, ich wollte mich in Euch nicht entladen.“

Das Gesicht von Rose war gerötet. Sie war nochmal mit ihm gemeinsam zum Höhepunkt gekommen. Es war fantastisch. Sie mochte jetzt nicht an etwas anderes denken. Guy verstaute seinen Schwanz, nachdem er sich mithilfe eines Taschentuches etwas gesäubert hatte. Er reichte ihr das Taschentuch, das sie dankbar annahm. Ein kleines weißes Rinnsal lief aus ihrer Möse. Der Belgier half ihr beim Anziehen der Unterwäsche.

Der Zug hielt. „Ich muß leider aussteigen“ sagte sie. Eilig holte sie einen Lippenstift aus ihrer Handtasche und bat ihn, seinen Namen und seine Adresse auf das Taschentuch zu schreiben. Er half ihr noch mit dem Koffer. Ein flüchtiger Kuss auf dem Bahnsteig, dann stieg er wieder ein. Sie winkten sich zu. Bald war der Zug aus ihrem Blickfeld verschwunden. Sie steckte das Taschentuch in ihre Handtasche und hoffte darauf, dass ihr neuer Auftraggeber jemanden schicken würde, der sie abholte.

Als sie abends die Handtasche öffnete, hatte das Sperma den Baumwollstoff durchfeuchtet. Von den Buchstaben des Lippenstiftes war nichts mehr zu entziffern.

Neun Monate später brachte Rose Poirot einen gesunden Jungen zur Welt. Er war stark und hatte wache Augen und ein rundes Gesicht. Ein Hut würde ihm später bestimmt gut stehen. Sie hatte mittlerweile einen Freund und es stand für ihn ausser Frage, dass er der Vater war. Rose wußte es besser. Die beiden haben vor der Geburt geheiratet. Ihr Mann stammte ebenfalls aus Belgien und so erhielt das Baby ebenfalls diese Staatsbürgerschaft, obwohl es in Afrika geboren wurde.

Rose bestand darauf, dass er Hercule genannt wurde. Vielleicht würde er einmal berühmt werden. Ein Schriftsteller oder ein berühmter Detektiv. Wer weiß das schon.

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