Gewitter

Gewitter

Ein Mittwoch im August. Es ist heiß – sehr heiß.
Alle Fenster stehen offen, aber die grauen Lamellenvorhänge sind zugezogen um die Hitze der Sonne draußen zu halten.
Dennoch, die schwüle Luft steht im ganzen Gebäude. Zwei Ventilatoren wirbeln sie hier im Büro rund, versprechen aber nur wenig Abkühlung.
Das Thermometer zeigt 32 °C! Dabei arbeiten zu müssen – eine Zumutung.
Erst seit einer halben Stunde bewegt ab und zu ein leichter Wind die Verdunklung.
Die meisten Kollegen sind schon in Urlaub, es ist ruhig auf dem Flur und auch im Mailfach, aber mein T-Shirt klebt an meinem Körper und ich sehne den Feierabend herbei.
Ich fülle gerade ein weiteres Glas mit Mineralwasser, als mein Telefon klingelt:
„Hey“
Ein leises Lächeln legt sich über mein Gesicht.
Nur ein einfaches leises „Hey“, so fängt er jedes Gespräch mit mir an.
Als nächstes folgt in der Regel die Frage: „Wie geht’s?“
Diese Frage ist stets ernst gemeint und es macht keinen Sinn zu schwindeln, denn er weiß intuitiv die Antwort schon, bevor er die Frage überhaupt gestellt hat.
Dieses Mal jedoch verläuft das Telefonat anders als von mir erwartet, denn bevor überhaupt jemand etwas sagen kann, kracht es im Hörer gewaltig.
„Wow, was war das denn? Ein Gewitter?“
„Und ob. Der Himmel hier ist kohlrabenschwarz und ab und an zuckt ein Blitz durch die dunklen Wolken. Unmittelbar darauf donnert es wie verrückt.“
Jochen sitzt in einer anderen Filiale, knapp 50 km entfernt. Die Lamellen etwas beiseite schiebend, schaue ich nach draußen.
„Stimmt, hier zieht es sich auch zu. Wird wohl noch ein bißchen dauern bis das Wetter hier ist. Ich geh kaputt hier bei dieser Hitze!“
Er hat sich lange nicht mehr gemeldet. Das muss etwa 6 Monate her sein, das wir zuletzt zusammen essen waren. NUR essen. Die Tage an denen das funktioniert sind selten, meistens fallen wir uns sofort in die Arme und vergessen für eine Weile die Welt um und herum. Aber auch das birgt eine gewisse Brisanz, denn wir haben beide Familie zuhause und unsere berufliche Beziehung ist auch nicht gerade einfach, es gab Zeiten, da war er mein Vorgesetzter. Freilich, zu dieser Zeit ist zwischen uns nichts gelaufen, das kam erst viel später. Was heißt kam später? Und was heißt gelaufen?
Bis heute haben wir beide alles Mögliche miteinander veranstaltet, nur geschlafen haben wir nicht miteinander. Dabei ist Jochen der einzige Mann, mit dem ich augenblicklich ins Bett gehen würde und er drängt schon eine ganze Weile darauf. In unzähligen Telefonaten hat er mir diverse Einzelheiten dargelegt, was er mit mir zu tun gedenkt, für den Fall das…
Und diese Einzelheiten deckten sich sehr genau mit meinen Vorstellungen, aber mein Gewissen machte mir einen Strich durch die Rechnung. Weiter als ein bißchen knutschen, kuscheln und fummeln kamen wir nie. Ich kann einfach nicht und er ist so rücksichtsvoll das zu akzeptieren. Warum ein Mann sich so etwas antut weiß ich nicht, zumal er eine Reihe weiterer wechselnder weiblicher Bekanntschaften unterhält, aber aus unerfindlichen Gründen meldet er sich immer wieder von Zeit zu Zeit bei mir.
„Ich wünschte du wärst hier…“ höre ich seine Stimme leise im Hörer und erkenne sofort, in welcher Verfassung er sich befindet, und das am hellichten Nachmittag.
Ich muss grinsen, es ist nicht unbedingt unangenehm wenn er mir schmeichelt.
„Warum? Hast du Angst allein bei Gewitter?“
„Nein… aber ich hätte ne Idee, was ich bei so einem Wetter alles mit dir anstellen könnte.“
erwidert er mit einer provokanten Betonung.
„Das du mit mir ins Bett willst ist keine neue Erkenntnis, aber was hat nun das Gewitter damit zu tun?“
„Bist du allein?“
„Ja natürlich, aber…“
„Mach die Augen zu!“
Er zweifelt nicht einen Augenblick daran, dass ich bereit bin mitzuspielen und es ärgert mich ein wenig, dass er es immer wieder so leicht hat, aber dennoch schließe ich die Augen und lausche in den Hörer.
„Stell dir folgendes Szenario vor: Ein Hotelzimmer… sagen wir Buissenesclass… relativ steril… hellgraue Möbel… weiße Laken… weiße lange Gardinen vor zwei weit geöffneten Fenstern…. Du und ich… draußen zieht sich der Himmel zu, dunkel, schwarz-blau, stellenweise gelb, hier und da ein Blitz…. Ich zieh dich aus…langsam…“

*
„Schon gut, schon gut, du guckst zuviel Fernsehen.“
„Komm schon, wir könnten so eine heiße Nummer fahren, während es draußen blitzt und donnert, ich stell mir das genial vor.“
„Du bist ein verrückter Spinner!“
Rumms! Es donnert wieder im Telefonhörer.
„Hui, das ist aber heftig.“
„Heftig, ja… SEHR heftig…“
„Ich rede vom Gewitter.“
„Ich nicht.“
„Himmel nun komm wieder runter. Ich soll hier ARBEITEN! Und du hast doch bestimmt auch genug zu tun?“
„Zu spät. Von alleine komm ich da bestimmt nicht wieder runter, da werd ich wohl nachhelfen müssen. Ich werd mir jetzt einen Wichsen, und mir dabei vorstellen, wie ich’s dir besorge …du könntest mich telefonisch etwas unterstützen, was meinst du?“
Ich sehe ihn geradezu vor mir, wie er zurückgelehnt auf seinem schwarzen Lederchefsessel sitzt, die Hose geöffnet und seinen Schwanz bearbeitend und gegen meinen Willen spüre ich deutlich wie ich naß werde. Allein die Vorstellung macht mich unglaublich an.
Jochen atmet schwer am anderen Ende der Leitung: „Komm schon, red mit mir.“
Ich lege auf….

*
Mein Blick aus dem Fenster trifft auf schwarze Wolken, die schnell dahinziehen. Es ist immer noch unglaublich schwül und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auch hier donnern und blitzen wird. …. „Komm schon, wir könnten so eine heiße Nummer fahren, während es draußen blitzt und donnert, ich stell mir das genial vor..“
Der hat Nerven. Ich trinke ein großes Glas Mineralwasser und spüre augenblicklich, wie dieses aus allen Poren wieder nach draußen drängt. Es ist einfach zu heiß hier drin.
Draußen fallen erste dicke Tropfen vom Himmel, ich ziehe die Lamellenvorhänge ganz zurück, damit Luft hier rein kommt und schaue hinaus. Der Regen wird heftiger und ein Blitz zuckt vor mir vom Himmel, gefolgt von einem lauten Donnerhall. … weiße lange Gardinen vor zwei weit geöffneten Fenstern…. Du und ich… Ich zieh dich langsam aus… ich schlucke schwer. Wenn er wüßte, was er da in mir auslöst…
Unsinn! Er weiß es ganz genau. Er tut nichts ohne Grund.
Im Versuch mich abzulenken schalte ich das Internetradio ein: „… und nun zum Wetter. Im Nordwesten Deutschlands sind momentan heftige Gewitter unterwegs. Auch zum Abend und in der Nacht ist immer wieder mit heftigen Unwettern und Blitz und Donner zu rechnen. Die Unwetterzentrale hat eine Sturmwarnung ausgerufen…..“ ich schalte wieder aus. … Ich werd mir jetzt einen Wichsen, und mir dabei vorstellen, wie ich’s dir besorge …
Zuhause erwartet mich niemand, mein Mann ist mit den Kindern bis übers Wochenende ans Meer gefahren.
Ich fasse einen Entschluß, greife zum Telefon und wähle seine Nummer – auswendig.
Am anderen Ende meldet sich seine hübsche blonde 19-jährige Sekretärin mit dem süßen Arsch, wie er mir immer versichert und teilt mir mit, er sei momentan in einer wichtigen Besprechung.
Ich verdrehe die Augen, vor fünf Minuten erst habe ich aufgelegt und kann mir in etwa vorstellen wie seine „Besprechung“ aussieht.
„Sagen sie ihm meinen Namen und es sei wirklich dringend, dann soll er selbst entscheiden ob er mich sprechen will.“
Sie kommt meiner Aufforderung nach und keine 30 Sekunden später höre ich wie sie sagt: „Ich stelle Sie jetzt durch.“ Wohin? In die Besprechung?
„Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet dich heute noch mal wieder zu hören.“ Es kracht im Hintergrund, diesmal bei mir. „Hoppla, ist das Gewitter jetzt bei dir? Das ging ja schnell….“
„Wo könnte es denn sein?“ unterbreche ich ihn mit belegter Stimme.
Er stutzt einen kurzen Moment: „Äh…Was?“
„Dieses Hotelzimmer... Sie haben weitere Gewitter angesagt,… die ganze Nacht…“
Es entsteht eine kurze Pause, ich bin sicher er hat sofort verstanden, was ich versuche ihm klar zu machen, aber er scheint einigermaßen überrascht zu sein. Kein Wunder, mir geht es nicht anders. Ich kenne mich selbst nicht wieder.
Ein weiterer lauter Donnerschlag setzt sein Gehirn offenbar wieder in Gang, ich höre ihn tief Luft holen. „Treffen wir uns in der Innenstadt?“, fragt er vorsichtig.
„Ja, um 18:00 Uhr.“ Zum zweiten Mal an diesem Tag lege ich auf. Es ist nicht nötig einen genauen Treffpunkt auszumachen, wir wissen beide, wo wir uns finden werden.
*
Ich sehe auf die Uhr, mir bleiben gut 2 Stunden. Keine Zeit erst nach Hause zu fahren und mich umzuziehen. Ich habe nicht mal eine Jacke dabei, nur das was ich am Leib trage: Eine Jeans, ein schwarzes enges ziemlich verschwitztes T-Shirt, einen schwarzen Sport-BH (nicht weniger verschwitzt) und einen schwarzen Slip. Dazu Sneakers, keine Strümpfe.
Nun, da muss ich eben durch. Notdürftig mache ich mich noch ein wenig in der Damentoilette frisch. Dann schalte ich den Rechner aus, packe meine Tasche zusammen und ziehe die Karte durch die Stempeluhr - es lebe die Gleitzeit!
Draußen regnet es inzwischen Strömen. Ich spurte über den Parkplatz zu meinem Wagen, drehe das Radio an und fahre Richtung Innenstadt. Aus den Boxen tönt Ramazotti: „Adesso tu“
Ich suche ein Parkhaus was durchgehend geöffnet ist und stelle das Auto ab. Der Niederschlag hat etwas nachgelassen, die Luft ist nun angenehm kühl. Mit der Straßenbahn fahre ich drei Stationen und schaue auf die Uhr. 17:35 Uhr – Zeit genug. Ich gehe die letzte Station zu Fuß und stehe plötzlich auf dem Vorplatz der großen Kathedrale. Die wenigen Bäume peitschen im Wind hin und her und einige abgerissene Blätter wirbeln herum. Der Wind streicht mir über die nackten Arme und ich bekomme eine Gänsehaut. Hätte ich doch wenigstens eine Jacke dabei. Ich schaue an den beiden gotischen Türmen hoch und meine Gedanken schweifen ab.
Hier haben wir uns das erste Mal geküßt. Das ist schon einige Jahre her. Ich hätte niemals gedacht, dass ausgerechnet mir so etwas passieren könnte. Jochen hatte es damals einfach getan und obwohl ich protestieren wollte, konnte ich seinen heißen Lippen nichts entgegensetzen und gab mich willenlos seiner suchenden, fordernden Zunge hin.
Er wußte was er tat, er hatte entsprechende Übung in solchen Dingen, was man von mir nicht unbedingt behaupten konnte. Sein Ruf nichts anbrennen zu lassen war berühmt berüchtigt, aber die Lobeshymnen seiner wechselnden Partnerinnen waren auch allgemein bekannt. Ein Womanizer der mit den Frauen spielte, welche sich das gern gefallen ließen. Seine wirkliche Liebe gehörte nur einer, seiner eigenen, mit der er zuhause zwei Kinder hatte. Aber immer wieder trieb es ihn zu neuen Ufern. Die Damen, die sich darauf einließen, ließ er nicht im Dunkeln darüber und dennoch folgten sie ihm bereitwillig ins Bett. Und auch mich hielt all das hielt nicht ab, ich war damals einfach wehrlos gewesen und seither kam ich gedanklich nicht mehr von ihm los. Wir trafen uns selten, aber wenn er in meiner Nähe war, konnte ich seinen Küssen und seinen Händen nicht widerstehen. Und nur aus lauter Rücksicht auf mich und meine eigene private Situation, waren wir bisher nicht bis zum Äußersten gegangen, wofür ich ihm sehr dankbar war. Aber heute werde ich mich dem nicht entziehen können und ich will es auch nicht. Ich will ihn, will ihn spüren, mich ihm hingeben. Mein Verstand läst kaum noch einen anderen Gedanken zu, seit ich den Telefonhörer aus der Hand gelegt habe.
*
Er kommt von hinten, legt mir seine starken Arme um den Körper und beißt mich leicht in den Nacken. Mein gesamter Körper wird von einem leichten Beben geschüttelt, meine Brustwarzen werden hart und ich kann so gerade noch ein Stöhnen unterdrücken. Am liebsten hätte ich es gleich hier an Ort und Stelle auf dem Vorplatz der Kirche mit ihm getrieben, aber das war wohl kaum möglich.
Seine Arme drehen mich zu sich um und ich treffe auf seinen wissenden Blick.
„Hey.“ allein dieses kleine Wort aus seinem Mund läßt mich umgehend dahinschmelzen. Das Strahlen in seinen braunen Augen wird zu einem breiten Grinsen, das sich über sein ganzes Gesicht ausbreitet, er weiß genau wie es gerade um mich steht. Ohne mich aus den Augen zu lassen greift er mir mit der rechten Hand an den Busen und streicht durch das T-Shirt ganz leicht mit dem Daumen über meine Warze. Ein weiterer Schauer durchläuft mich von oben bis unten, was ihm nicht verborgen bleibt. Er wirkt amüsiert. „So schlimm?“ flüstert er an mein Ohr.
Unfähig zu einer Antwort vergrabe ich mein Gesicht in seiner Halsbeuge. Jochen hält mich einfach fest - fast eine ganze Minute lang - und ich drücke mich an ihn und höre auf seinen ruhigen Herzschlag. Ich spüre, dass es wieder anfängt zu regnen und löse mich ein wenig von ihm. Da senkt er den Kopf und seine Lippen treffen auf meine. Seine Zunge schiebt sich drängend in meinen Mund und ich reagiere zu seiner Zufriedenheit sofort. So stehen wir engumschlungen im Regen, der nun heftiger wird und knutschen was das Zeug hält.
Erst als sich das Wetter zu einem richtigen Platzregen wandelt und wir völlig naß sind, kommen wir voneinander los. „Los komm!“, er nimmt meine Hand und wir laufen quer über den Platz zu dem Hotel, indem wir an jenem fernen Tag das erste Mal zusammen einen Kaffee getrunken haben.
*
Mit einem begleitenden Donnerschlag, der hinter uns laut an der Fassade der Kirche widerhallt, tauchen wir vor Nässe triefend an der Rezeption auf. Mein T-Shirt klebt mir eng am Körper, und der Portier läst seinen gierigen Blick darauf ruhen und zieht mich in Gedanken aus, während Jochen seelenruhig irgendein Anmeldeformular ausfüllt.
„Dritter Stock Zimmer 39, Doppelzimmer mit Balkon“ er reicht uns einen Schlüssel. Das wir keinerlei Gepäck dabei haben scheint ihn nicht zu stören.
Wir steuern auf den Aufzug zu und die Zeit kommt mir vor wie eine Ewigkeit, bis sich dessen Türen endlich öffnen, wir eintreten, sich die Türen leise wieder schließen und uns vor fremden Blicken schützten. Noch während er auf die 3 drückt und sich das Gefährt in Bewegung setzt, zieht Jochen mich an sich und küßt mich wild und stürmisch, fordernd. Ein störendes „pling“ bringt uns wieder auseinander, als die Aufzugtüren in der dritten Etage wieder aufgleiten. Er schiebt mich hinaus und den Gang entlang Richtung Zimmer 39. Dort fingert er einen Moment am Schlüsselbund, bevor sich die Tür öffnet und den Blick auf frisch bezogene weiße Leinenbettwäsche und im Wind flatternde Gardinenschals vor dem geöffneten Fenster freigibt. Ansonsten ist das Zimmer nicht ganz so steril eingerichtet wie in meiner Vorstellung, aber dafür habe ich jetzt sowieso keinen Blick. Er dreht den Schlüssel im Schloß und fährt mir umgehend mit beiden Händen unters T-Shirt, öffnet gekonnt meinen BH und zieht mir die nassen Klamotten mit einer einzigen Bewegung vom Leib. Ein kühler Lufthauch trifft meine nackte Haut und meine Nippel richten sich erregt auf. Draußen trommelt erneut der Regen auf den Granitboden. Jochen schubst mich unsanft rücklings aufs Bett, kommt über mich und bearbeitet meine Titten grob mit Fingern und Mund. Am Himmel über den Platz zucken Blitze und erhellen immer wieder das halbdunkle Zimmer. Als er leicht zubeißt stöhne ich lustvoll auf. Ich bin so nah am höchsten der Gefühle, das eine einzige unbedachte Berührung reichen würde... Er spürt das und rückt etwas von mir ab, zieht sein Hemd aus und bietet meinen Augen seinen nackten, glatten, gut trainierten und sonnengebräunten Oberkörper. Ein sehr schmaler scharf begrenzter Streifen kurzer dunkler Härchen erstreckt sich von der Brustmitte bis hinunter in die Hose, als weise er den Weg dorthin. Ich fahre diese Linie mit dem Finger nach, und die Berührung seiner nackten Haut macht mich unglaublich scharf. Er hebt mein Kinn an, küßt mich sanft und sieht mir dabei tief in die Augen: „Hör zu. Ich möchte dich nicht zu irgend etwas zwingend, ich werde nichts tun was du nicht willst. Ich will nicht, dass….oaaah“
Ich habe eine Hand in seine Hose geschoben und halte seinem Blick stand, während ich seine Erregung spüre. „Sei still. Ich will dich… hier…. jetzt….. sofort … bitte!…“ Von draußen folgt ein Donner, er schluckt schwer und sucht etwas in meinen Augen, während ich meine Hand langsam aus seiner Hose nehme. Es blitzt. Ich entledige mich meiner Hose und meines Slips, lege mich unter seinem sehnsüchtigen Blick zurück aufs Bett, öffne meine Schenkel einladend weit und streichle meine Brüste. Jochen schaut gebannt auf meine feuchte Muschi, auf die kurz getrimmten Härchen darüber, schluckt erneut und steckt dann prüfend seinen Mittelfinger tief in mich hinein. Die Nässe die ihn empfängt erregt ihn noch mehr als es sowieso schon der Fall ist. Er zieht den Finger wieder heraus und leckt ihn ab. Dann öffnet er seine Gürtelschnalle und läst seine Jeans zu Boden fallen. Sein bestes Stück zeichnet sich sehr deutlich von seinen schwarzen Pants ab und er greift in den Gummibund und zieht auch diese aus. Vor mir steht ein Mann wie aus einem Sportmodenkatalog. Er ist geradezu perfekt gebaut und sein Schwanz - kräftig, lang und gerade - zeigt steil in die Höhe und signalisiert mir seine sexuelle Bereitschaft. Ich genieße diesen Anblick und kann es kaum noch erwarten von ihm genommen zu werden.
Ich selbst habe nach den zwei Geburten eher ein paar Kilo zuviel auf den Hüften und von gut trainiert kann auch nicht unbedingt die rede sein, dazu fehlt mir die Zeit und vor allem die Disziplin. Dafür hab ich eine sehr große Oberweite, wenn auch nicht mehr alles so fest ist wie früher - aber alle meine Bedenken sind umsonst. Er steht vor mir und betrachtet mich eingehend, seine Augen wandern über meinen nackten Körper uns es ist nicht zu übersehen, dass ihm gefällt was er sieht.
Das Wetter schlägt Kapriolen, Sturm kommt auf, Hagelkörner trommeln draußen und die angestaute Energie entlädt sich in immer heftigeren hellen Lichtblitzen.
Jochen steht immer noch vor mir und schaut mir beim Streicheln zu.
Ich suche wieder seinen Blick: „Hey… wenn du mich bei Gewitter ficken willst, solltest du das JETZT tun, es treibt auf den Höhepunkt zu.“
Die Doppeldeutigkeit entgeht ihm nicht. Er kommt in Bewegung, packt meine Beine, schiebt sie nach hinten und zieht mich vor auf den Rand des Bettes. Dann stützt er sich mit den Händen neben meinem Kopf ab und dringt mit einem einzigen kräftigen Stoß tief in mich ein. Dort hält er einen Moment inne, blickt mir in die Augen und findet meine Seele. Allein die Vorstellung ihn in mir zu haben macht mich fix und fertig, sein Geschlecht füllt mich vollständig aus und ich spüre, dass ich entgleite und dass mein Höhepunkt nicht mehr lange auf sich warten läßt. Jochen spürt das auch und beginnt mich zu bearbeiten, sehr fest, sehr hart und nicht zu schnell. Jedes mal wenn er in mich hineinstößt stöhnen wir beide laut auf. Er verstärkt das Tempo etwas und während es mir kommt, erzittert mein Körper und ich schreie meine Lust laut hinaus. Er schaut mir dabei mitten ins Gesicht. Darauf mich so zu sehen hat er sehr lange warten müssen und nun macht es ihn gewaltig an. Ein paar wenige Stöße und dann kommt auch er, ergießt sich unter lauten animalischen Geräuschen in mir und sackt mit seinem ganzen Gewicht auf meinen Körper. Schwer atmend liegen wir so eine Weile aufeinander und ich spüre wie sein Penis erschlafft und aus mir hinaus gleitet, wie seine Flüssigkeit aus mir fließt und langsam in die Bettwäsche läuft. Er fühlt träge danach und reibt zärtlich meinen Busen damit ein, steckt mir seine Finger in den Mund und ich lecke sie sauber, während mein Orgasmus langsam abklingt.
„Schön“, sage ich atemlos, „wunderschön…“
Er nickt leise: „Ja… ja, es war schön…. aber es ging so schnell…. ich hatte doch soviel mit dir vor….“
Ich küsse ihn leicht auf die Lippen, schiebe ihn von mir runter und lege einen Finger auf seine Lippen. „Psssst. Es ist noch früh… wir haben noch eine ganze Nacht vor uns….“
Er lacht leise auf: „Eine ganze Nacht… ich nehm' dich beim Wort.“
Noch einmal fährt er zärtlich mit den Daumen über meine Brustwarzen. Eine Berührung die mich elektrisiert. Ich könnte schon wieder… aber ich lasse ihm etwas Zeit.
„Wollen wir vorher etwas essen gehen?“ fragt er während er weiter mit meinen Brüsten spielt.
„Dann laß mich los, sonst kommen wir nicht dazu.“
Er lacht leise und nimmt seine Hände weg.

*
Wir ziehen uns wieder an, nicht ohne uns mit ständigen Küssen zu unterbrechen.
Die Klamotten sind immer noch klamm, aber andere hab ich nicht.
Als wir aus dem Aufzug steigen, blickt der Portier uns an und schaut dann grinsend auf seine Uhr.
Arschloch!
In meinem einfachen T-Shirt komme ich mir etwas fehl am Platz vor in diesem Hotel, aber Jochen übersieht das selbstbewußt und steuert geradewegs mit mir aufs Restaurant zu.
Wir bestellen Rotwein, Steak und Salat und während des Essens reden wir über dies und das, als sei es das Selbstverständlichste, das wir beide hier sitzen.
Wir bestellen noch ein Tiramisu zum Nachtisch und erst als wir auch diesen gegessen haben und bei einem weiteren Glas Wein sitzen, schaut er mich wieder verführerisch an.
Die Unterhaltung wird schleppend und wir flirten miteinander.
Er steht auf und geht zur Toilette, der Kellner mustert mich abschätzend. Ich ignoriere ihn.
Als Jochen zurück kommt beugt er sich zu mir hinunter und flüstert leise in mein Ohr: „Trink aus! Ich will dich von hinten nehmen.“
Ich kippe den restlichen Rotwein unangemessen schnell hinunter und wir begeben uns eilig wieder auf unser Zimmer.

*
Das Bett ist zerwühlt, die Gardinen flattern nur noch leicht im
Wind, der Regen hat aufgehört und das Gewitter hat sich ausgetobt. Nur ab und zu flackert noch ein Wetterleuchten über den Himmel. Auf einem modernen Nußbaumtisch steht eine eiskalte Flasche Champagner im silbernen Kühler auf Eis, zusammen mit zwei langstieligen Gläsern. Vielsagend zwinkert er mir zu: „Hab ich bestellt. Ist ja noch ein langer Abend.“
Er zieht sein Hemd über den Kopf und steht wieder mit nacktem Oberkörper vor mir. „Komm her.“ Ich gehe zu ihm und lehne mich an ihn, streichle seinen Rücken und fühle mich wohl. Alle Zeit der Welt….
Er zieht mir das T-Shirt aus und spielt eine Weile mit den Trägern meines BHs. Ich zucke verlegen mit den Schultern, aufgrund des unerotischen Sport-BHs: „Sorry, nichts aufregendes, die Zeit war zu knapp.“
Er lacht laut auf: „Aufregend ist das, was drin ist, das reicht mir vollkommen aus!“ Damit öffnet er den Büstenhalter, schiebt mir die Träger über die Schultern und läßt ihn zu Boden fallen. Er legt die Arme um mich und knetet meinen Busen, während seine Zunge aufreizend über meinen Hals fährt. Er weiß, dass ich dieser Berührung nichts entgegen zu setzen habe. Dann greift er beide Warzen mit Daumen und Zeigefingern und drückt zu: „Au!“ schreie ich vor Schmerz und Überraschung und spüre gleichzeitig wie ich geil werde. Er schiebt eine Hand zwischen meine Beine und reibt dort heftig an meiner Jeans entlang: „Na, du magst es gern etwas härter nicht wahr?“ sein Tonfall hat sich geändert, er klingt bestimmt, dominant. Ich schlucke mit zugeschnürter Kehle, er weiß sehr genau was er wann wie zu tun hat. Er öffnet seinen Gürtel wieder und zieht ihn aus den Schlaufen seiner Hose. Dann greift er meine Handgelenke und schnürt sie mit dem Gürtel fest auf meinem Rücken zusammen. „Los! Raus mit dir!“ Er drängt mich auf den Balkon und seine Stimme duldet keinen Widerspruch. Die Luft ist feucht und kalt, meine Titten reagieren empfindlich, aber mein restlicher Körper ist glühend heiß vor Verlangen.
„Hinknien!“ Ich gehe vor ihm auf die Knie und schaue ergeben zu ihm auf. Er öffnet aufreizend langsam die Knöpfe seiner Hose, schiebt sie zusammen mit der Unterhose über seine Knie und ich sehe wieder sein großes Geschlecht vor mir aufragen. Dann greift er zur Champagnerflasche und berührt damit meine Brüste. Die Flasche ist eisgekühlt und naß, ich beginne zu zittern und sehe sein überlegenes Lächeln. „Oh, du bist so geil! Hast du schon mal Schampus aus der Flasche getrunken?“ Ich schüttel' wortlos den Kopf.
Mit nacktem Oberkörper knie ich hier vor diesem Mann auf dem kalten Steinboden des Balkons, meine Hände sind auf meinen Rücken gefesselt und ich warte auf weitere Anweisungen. Vor mir steht Jochen – groß und dominant – und dahinter steht die große Kathedrale, angestrahlt von hellem Scheinwerferlicht hebt sie sich mächtig vom schwarzen Himmel ab. Unten auf dem Platz ist fast niemand mehr, aber von dort kann man uns sowieso nicht sehen. Von den Nachbarbalkonen aus könnte man uns sehen, aber bei dem Wetter und mitten in der Woche, ist dort niemand.
Er grinst mich breit an: „Paß auf!“ Er schüttelt die Flasche einmal kurz und läßt mit einem lauten Knall in hohem Bogen den Korken über das Steingeländer fliegen. Der Schaumwein ergieß sich sofort aus der Flasche, er hält ihn über mich und das sündhaft teure Zeug läuft über meine Brüste: „Mund auf!“ befiehlt er, ich gehorche und er läßt mich den Champagner schlucken. Ich schlucke schnell, aber der Druck auf der Flasche ist groß und ein Teil läuft mir aus dem Mund über Hals, Dekoltee und Busen. Ich höre ihn selbstzufrieden lachen. Als der Fluß aus der Flasche aufhört, nimmt er sie ein Stück zur Seite und beschaut sich sein Werk: „Geile Sau!“ Ich nehm' es als Kompliment. Er selbst nimmt einen großen Schluck aus der Flasche, auf eine sehr ordinäre Weise. Dann hält er mir die Flasche wieder hin: „Hier, trink! Aber nicht runterschlucken!“ Ich tue was er sagt. Ich würde ALLES tun…. Während der Champagner in meinem Mund prickelt hält er mir seinen nassen glänzenden Schwanz hin: „Jetzt lutsch mich!“ Ich lutsche mit Genuß, tue mein Bestes und der Schampus umspült seinen Schwanz in meinem Mund. „Jaaah…. das ist gut….!“ kommentiert er. Noch einmal nimmt er einen Schluck aus der Flasche. Dann stellt er diese zur Seite und preßt meinen Kopf gegen seinen Schwanz, so dass ich kaum noch Luft bekomme. Er fickt mich in den Mund und herrscht mich an: „Fester!“ Ihn interessiert nicht, ob ihn jemand hört oder sieht. „Komm! Blas mir einen, du geiles Luder!... und hier…ja…. saug an meinen Eiern, los….oaah, das machst du phantastisch!“
Dann zieht er seinen Schwanz zurück: „Mund auf!“ Die linke Hand in die Hüfte gestemmt, massiert er sich selbst rhythmisch und verzerrt das Gesicht als er abspritzt. Ein Schwall seines warmen Spermas trifft mein Gesicht, meinen Mund, und noch einer und noch einer… „Jaaaah… das ist gut…. Leck es! Mach schon!“ Mit der Schwanzspitze verteilt er seine Soße in meinem Gesicht. „Hier, leck mich sauber!“ Sein Finger nimmt er etwas Sperma von meinem Gesicht und verteilt es auf meine Nippel. Dann greift er wieder nach dem Schampus, kippt etwas davon in seine Handflächen und massiert damit kräftig meine Brüste. „Du hast so verdammt geile Titten, hat dir das schon mal jemand gesagt?“
Vorsichtig hilft er mir hoch und küßt mich überraschend zärtlich. „Soviel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr… komm her.“ Er nimmt mir den Gürtel von den Handgelenken und küßt mich erneut. Dabei öffnet er meine Jeans und schiebt eine Hand hinein: „Himmel, du bist ja triefend naß.“ Wundert ihn das? Er steigt aus seiner Hose, die ihm immer noch auf den Füßen hängt, läßt sie achtlos auf dem Balkon liegen und geht mit mir hinein.

*
Mit wenigen Handgriffen hat er den Eiskühler und die Gläser vom Tisch geräumt und klopft mit der flachen Hand auf die massive Holztischplatte: „Komm her zu mir, hier hin.“
Ich ziehe meine Hose aus, lege mich nur noch mit dem schwarzen Slip bekleidet auf den Tisch und lasse die Beine rechts und links herunter hängen. Die Arme verschränke ich hinterm Kopf und schließe die Augen und ergebe mich bedingungslos seinem tun. Er dagegen betätigt den Lichtschalter. Ich liege vor ihm in voller Beleuchtung. Zunächst nimmt er eine Hand voll Eis aus dem Kühler und reibt wieder meine Brüste ein. Zwischendurch saugt er an meinen harten Nippeln, die haben es ihm wirklich angetan. Dann schiebt er den Slip zur Seite und berührt mich auch dort mit dem Eis. Es hilft in keinster Weise um mich abzukühlen. Er zieht den Slip hart zwischen meinen Schamlippen hin und her und reizt mich noch mehr. Aber kurz bevor ich explodiere hört er jedes Mal auf. Einen Moment hält er inne um mir den Slip ganz auszuziehen, dann legt er den Kopf zwischen meine Schenkel und beginnt mich langsam und sanft oral zu befriedigen. Vorsichtig saugt er an meiner Lustperle, zieht mit der Zungenspitze leichte Kreise, wird dann schneller und verstärkt den Druck etwas. Immer wieder zieht er mit seine Zunge fest durch meine triefende Spalte. Sein markantes Kinn glänzt naß von meinem Saft. Er schiebt zwei Finger tief in meine Muschi und fingert dort gekonnt herum. Dann greift er wieder nach der Schampusflasche und führt sie vorsichtig ein. Gleichzeitig steckt der den Daumen der anderen Hand in mein Poloch und während er die Flasche hochhält, so das der Champagner in meine Spalte läuft, was höllisch brennt, reizt er mit der Zunge weiter heftig meine Klitoris und ich explodiere wie noch nie. Ich höre mich schreien, werfe den Kopf hin und her und schnappe gleichzeitig nach Luft und flehe ihn an aufzuhören. Aber immer und immer wieder spüre ich seine Zunge lecken und immer wieder krümmt er den Daumen in meinem Arsch und ich komme erneut. Ich bekomme mehrere Orgasmen hintereinander und weiß nicht mehr wie mir geschieht. In seinem Gesicht steht tiefste Befriedigung, es scheint ihm ein Bedürfnis zu sein, mich an meine Grenzen zu bringen und ich gebe mich ihm völlig willenlos hin. Als ich völlig fertig bin, nimmt er den Daumen weg, zieht vorsichtig die Flasche heraus und lutscht alles fort was sich zwischen meinen Lippen befindet. Er macht keinen Unterschied zwischen dem Champagner und meinem Saft und leckt zum Schluß mehrfach über meinen Anus. Dann streicht er dort zärtlich mit der Hand entlang und sagt ruhig während er meine Blick sucht: „Dein Arsch ist im nächsten Durchgang dran.“ Allein der Gedanke läßt mich in Vorfreude erschauern.

*
Er löscht das Licht, schiebt die Tür zum Balkon ein wenig bei, hilft mir vom Tisch und nimmt mich von hinten behutsam in die Arme. Ich spüre sein Geschlecht schlaff an meinem Bein, spüre seinen warmen Körper, seine Lippen in meiner Halsbeuge. Seine Hände streicheln zärtlich über meinen Körper. Ich bin überrascht wie ein Mann gleichzeitig so gefühlvoll und einfühlsam sein kann und dann wieder so leidenschaftlich und wild. Mir wird klar, dass das NUR funktioniert, indem er einfühlsam ist. Er weiß genau… weiß was ich erwarte, was ich will, was ich brauche. Er kennt meine intimsten Wünsche und Bedürfnisse. Wir gehen zum Bett und er legt mich sanft dort nieder. Dann holt er die zwei Gläser und teilt den restlichen Champagner auf, für jeden noch genau ein Glas. Stilvoll reicht er mir das Glas und lächelt mich an: „Auf eine wunderschöne und lange Nacht.“
Eine Weile trinken wir schweigend und betrachten uns gegenseitig im Halbdunkel ohne jede Scheu.
Er nimmt mir das leere Glas ab und bedeutet mir, mich auf den Bauch zu drehen. So langsam spüre ich die Wirkung des Alkohols, immerhin waren beim Essen zwei Gläser Rotwein voran gegangen. Ich liege entspannt und warte auf das, was er mit mir vor hat. Er streichelt meinen Rücken, küßt zärtlich meinen Po, dann beginnt er erfahren meine Schultern zu massieren. Dabei summt er eine leise sonore Melodie und ich merke wie ich wegdrifte.

*
Als ich erwache habe ich keine Ahnung wie lange ich geschlafen habe. Er hat meinen nackten Körper mit dem Bettlaken bedeckt, seine Hälfte des Bettes ist leer. Es ist stockdunkel und offenbar mitten in der Nacht. Ich setze mich auf und entdecke ihn auf dem Balkon. Er steht splitternackt am Geländer und raucht eine Zigarette. Seit wann raucht er überhaupt?
Ich selbst bin Nichtraucher, aber bei diesem Anblick steigt das Verlangen ebenfalls mit einer Zigarette nackt neben ihm zu stehen in mir auf.
Ich steige leise aus dem Bett, gehe zu ihm hinaus, hauche einen Kuß auf seine Schulter: „Hast du für mich auch eine?“
Er hebt die Augenbrauen: „Du rauchst?“
„Nein, eigentlich nicht und du?“
Er lacht, hält mir das Zigarettenpäckchen hin und gibt mir Feuer: „Ich auch nicht“, er zieht an der Zigarette, „aber ich ficke auch nicht mit fremden Frauen.“
„Da bin ich aber froh, dass wi
uns schon so lange kennen.“ Ich lehne mich neben ihn ans Geländer, inhaliere ebenfalls den Rauch ein und schaue auf den menschenleeren Platz.
Eine Weile stehen wir so still nebeneinander.
„Wie spät ist es denn eigentlich?“
„Viertel vor Drei.“ Ich spüre wie sich seine Hand zwischen meine Pobacken schiebt: „Hmm…dort liegt mein nächstes Ziel… ist das OK? Du hast mir eine ganze Nacht versprochen.“
Ich drehe mich zu ihm um und wir küssen uns lange. Mein Blick trifft den seinen: „Ich halte meine Versprechen.“
Seine Hand streichelt wieder zwischen meinen Schenkeln, langsam schieben sich seine Finger wieder suchend in mich hinein.
„Gut, dann gehen wir rein und schauen mal, ob noch was zu trinken da ist.“
Aus der Minibar fördert er eine 0,33er Flasche Cola und eine 0,7l Flasche Wodka zu Tage und grinst mich an: „Nettes Mischungsverhältnis…“
Im Bad finde ich zwei Zahnputzgläser, die er zur Hälfte mit Wodka füllt und dann mit ein wenig Cola auffüllt.
Zweifelnd frage ich: „Willst du mich betrunken machen?“
Sein heiseres Lachen dringt an mein Ohr: „Hemmungslos…wunderschön hemmungslos“ flüstert er aufreizend.
Also nehme ich einen großen Schluck aus der Wodkaflasche, drücke meine Lippen auf seine und lasse den Alkohol in seinen Mund rinnen. Er schließt die Augen und schluckt.

Dann schiebt Jochen mich wortlos aufs Bett, dreht mich auf den Bauch und fingert wieder zwischen meinen Pobacken.
„Komm, zeig mir deinen Arsch.“ Seiner Aufforderung nachkommend geh ich in einen tiefen Vierfüßlerstand und schiebe ihm bereitwillig mein Hinterteil entgegen. Seine Hand fühlt nach meiner noch immer (schon wieder?) nassen Muschi, während sein Daumen ganz leicht meinen Anus massiert. Ein genießerisches Stöhnen entringt sich seiner Kehle. Mit beiden Händen schiebt er meine Arschbacken auseinander und beginnt mich zu lecken. Vorne, hinten, überall spüre ich seine heiße Zunge. Er atmet keuchend und ist wieder sehr erregt. Ich registriere wie er seinen Schwanz hart an meinem Hintern reibt und halte erwartungsvoll die Luft an. Aber er lacht nur leise: „Nein, noch nicht…. wir haben doch Zeit.“
Er spuckt geräuschvoll auf mein Arschloch und verteilt die Spucke mit dem Mittelfinger, den er dann tief in mich hineinstößt. Ich stöhne laut auf, ich bin geil und möchte ihn in meinem Hintern spüren. Aber er hält sich zurück und führt statt dessen einen zweiten Finger ein. Mit der anderen Hand stimuliert er mich von vorn. Immer wieder reibt er meinen Saft in mein Arschloch, oder seinen, oder seine Spucke. Er knetet und massiert mich dort, weitet mich, bereitet mich vor, damit er mich von hinten besteigen kann, wie er es nennt. Ich spüre seine Hände, seine Finger, seinen Daumen, seine Zunge… immer wieder seine tief forschende Zunge. Dann schlägt er leicht mit der Flachen Hand auf meinen Po: „So Mädchen, jetzt bist du aber fällig…“
Er zieht meine Backen weit auseinander und setzt seine Schwanzspitze an meinem Loch an: „Achtung!“ und mit einem einzigen harten Stoß versenkt er seinen riesigen Phallus in meinem hinteren Loch. Ich schreie auf und vor Schmerz schießen mir die Tränen in die Augen. Jochen hängt schwer keuchend über mir, verhält sich aber sonst ganz ruhig. Der Schmerz läßt nach und weicht einer wahnsinnigen Hitze, ich bin so geil wie noch nie. Ich kann spüren, wie sein Penis in mir pulsiert, wie er mich ausfüllt und ich weiß, dass ich problemlos kommen werde, sobald er sich bewegt. Er bewegt sich jedoch zunächst nicht, sondern fummelt von hinten an meinen Brustwarzen, knetet meinen Busen und stöhnt in mein Ohr: „Mein Gott bist du eng.“ Ich spanne meine Gesäßmuskeln an und lasse wieder locker, was ihm ein lautes „Ahhh“ entlockt, worauf ich den Vorgang mehrfach wiederhole. Seine Passivität bringt mich an den Rand des Wahnsinns und ich flehe ihn an: „Bitte, stoß' mich, nimm mich, ich…ahhh.“
Er beginnt sich zu bewegen, langsam, sehr langsam schiebt er sich rein und raus. Und wieder rein und raus. Dann werden seine Stöße schneller, fester, heftiger. Ich quittiere jeden einzelnen mit einem leisen Schrei was ihn anspornt und ihn dazu veranlaßt noch wilder zu stoßen. „Ich will, dass du schreist, wenn es dir kommt!“ Da ist er wieder, sein Befehlston. Seine Dominanz macht mich an. Ich spüre, wie sich ein weiterer Orkan in dieser Nacht in meinem Körper zusammen braut und ganz langsam von unten durch mich hindurch rollt. Meine Schreie werden lauter und Jochen schlägt mir mit der flachen Hand fest – sehr fest – auf den Arsch. Es gibt jedes Mal ein klatschendes Geräusch, während er sich immer wieder tief in mich hinein rammt mit all seiner Kraft. Ich explodiere, mir wird schwarz vor Augen und ich sehe Sterne. Eine zweite Orgasmuswelle durchläuft mich und ich kann gar nicht anders als Schreien, laut, vor Schmerz, vor Lust. Er stößt weiter mit ungebremster Kraft. Hart, beinah brutal. Wir sind beide im Rausch. Unsere Schreie vereinen sich zu einem widerkehrenden Rhythmus und ich spüre, wie er zum zweiten Mal in dieser Nacht in mir explodiert, diesmal hinten. Ich spüre, wie er seinen Saft in mir versprüht und fühle satte Befriedigung und unendliche Dankbarkeit. Niemals - niemals habe ich etwas Ähnliches empfunden. Seine Bewegungen werden langsamer, er zieht seinen Penis aus mir heraus. Flüssigkeit läuft mir die Beine hinab, die sofort von ihm verrieben wird. Wir brechen beide völlig außer Atem zusammen. Unsere Körper sind mit Schweiß bedeckt, mein Analbereich fühlt sich wund gescheuert an und brennt und ein mächtiger Donnerschlag erschallt von draußen.
Ein weiteres Gewitter ist heraufgezogen.
Eine Weile liegen wir still, bis unsere Atemzüge sich beruhigt haben und wir langsam wieder zu uns kommen. Jochen zieht das dünne Bettuch über uns, legt dann zärtlich einen Arm um mich und schmiegt sich von hinten an mich. „Du bist phantastisch“, höre ich ihn zärtlich flüstern und er meint das ehrlich. Von Blitzen begleitet schlafe ich in seinen starken Armen ein.

*

Ich erwache am frühen Morgen, weil mir ein Sonnestrahl ins Gesicht fällt.
Jochen liegt völlig unbedeckt neben mir auf dem Bauch, die Augen geschlossen und atmet in tiefen Zügen.
Ich betrachte seinen muskulösen Rücken, seinen knackigen braunen Po, seine Schultern, sein Gesicht mit den Lachfalten um die geschlossenen Augen und seine kurzen schwarzen Haare. Leicht berühre ich seinen Po mit den Lippen, er grunzt irgend etwas im Schlaf, greift nach dem Bettuch und dreht sich zur Seite.
Auf meinem Laken sind reichlich verräterische Flecken – Indizien einer heftigen Liebesnacht.
Ich stehe leise auf und gehe ins Bad, drehe die Dusche auf und lasse mehrere Minuten lang heißes Wasser über meinen Kopf und meinen Körper laufen. Unter dem laufenden Wasser, putze ich die Zähne, wasche meine kurzen dunklen Haare, greife dann zum hotelinternen Duschbad. Ein angenehmer Vanilleduft erfüllt den Raum und hüllt mich ein. Als ich fertig bin ziehe ich den weißen Bademantel über und frottiere die Haare trocken.
Aus dem Bad kommend fällt mein Blick auf Jochen, der inzwischen wach ist und seitlich auf einen Arm gestützt zu mir herüber schaut und mich anstrahlt. Er weist auf den Bademantel: „Zieh ihn aus, bitte.“ Ich löse den Gürtel und lasse das Kleidungsstück über meine Schultern zu Boden gleiten. Er läßt seinen Blick ausgiebig über meinen Körper schweifen als ich zu ihm hinüber gehe. Ich sinke auf sein Bett und wir streicheln, küssen und liebkosen uns und vereinigen uns erneut, und haben einen weiteren guten Fick miteinander, ruhig, gefühlvoll, lässig.
Danach bestellt Jochen Frühstück aufs Zimmer.
Immer noch nackt liegen wir auf dem Bett, trinken Kaffee und essen Brötchen mit Aprikosenmarmelade und Honig. Wir reden wenig, betrachten uns immer noch gegenseitig und lächeln uns gelegentlich zu. Ich nehme mir eine weitere Tasse heißen Kaffe und mir wird bewußt, dass ich nach dem Frühstück gehen muss, zurück in meine Welt, zurück, dorthin wo ich hin gehöre. Es ist ohne Zweifel besser so und ohne Zweifel die einzige Wahl, denn auch er muss zurück in seine Welt.

*

Er schaut mir aufmerksam ins Gesicht: „Woran denkst du?“ Ich zögere kurz, dann antworte ich: „Das Gewitter hat sich verzogen. Ich muss bald gehen.“
Jochen zieht mich in seine Arme und küßt mich sanft: „Noch nicht ganz. Komm her, schlaf ein letztes Mal mit mir, bitte…“
Seine Worte hallen in meinem Kopf nach: … ein letztes Mal… und genau das wird es sein. Wir werden diese Nacht nicht wiederholen können und wir wissen es beide. Vielleicht werden wir Freunde bleiben, vielleicht uns ab und an in den Armen liegen, aber wir werden uns nie mehr wieder so nahe sein.
Ich verzichte auf jegliches Vorspiel setze mich auf seinen Penis und führe ihn ein. Er ist noch nicht ganz steif, aber ich beginne mein Becken zu bewegen und spüre, wie er in mir wächst.
Wir liegen zwischen Spermaflecken und Brötchenkrümeln und lieben uns zum x-ten Mal, aber auch zum letzten Mal.
Schnell finden wir zu einem gemeinsamen Takt und schaukeln uns erneut langsam hoch. Jochen setzt sich auf und saugt wieder heftig an meinen Titten, die er so liebt. Vergräbt sein Gesicht darin und stöhnt. Dann läßt er sich ergeben nach hinten fallen, die Hände über dem Kopf und überläßt mir die Führung. Ich reite ihn und er läßt mich dabei nicht aus den Augen. Sein Blick sagt mir, dass er kurz vorm Abspritzen ist, aber er hält sich zurück und stimuliert mich dafür zusätzlich mit der linken Hand. Erst als auch ich soweit bin, läßt er den Dingen freien Lauf und wir erleben ein letztes Mal einen gemeinsamen Orgasmus, fliegen ein letztes Mal zusammen zu den Sternen und vereinen unsere Seelen im Taumel der Gefühle.

Einen kurzen Moment liege ich auf seinem heißen, männlichen Körper. Er hat immer noch die Arme hinter dem Kopf verschränkt, aber die Augen nun geschlossen. Ich küsse seine Augenlider, seinen Mund, seinen Hals und seine Brust, sauge an seinen Warzen. Steige von ihm runter und wandere tiefer, küsse seine Hoden und lecke noch einmal genüßlich seinen Schwanz, schmecke unsere vermischten Flüssigkeiten, schmecke noch einmal den Geschmack von starkem intensivem Sex.

Ich stehe auf, ziehe mich an und spüre seinen Blick im Rücken. Er wird zurück gehen, seine Arbeit wieder aufnehmen, sein Leben wieder aufnehmen und sich womöglich schon in den nächsten vier Wochen mit der nächsten Frau in einem anderen Hotelzimmer vergnügen. Er ist ein Casanova und er wird es bleiben. Aber wenn ich darüber nachdenke, dann ist der Sex mit ihm zu gut um nur für eine Frau auszureichen. Warum nicht diese Erfahrung auch anderen Frauen zugestehen?
Ich gehe zurück zum Bett und küsse ihn noch einmal leidenschaftlich auf den Mund, berühre zuletzt sanft seinen Penis mit den Lippen und verlasse dann ohne ein weiteres Wort das Hotel.

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