Mia und der Bulle – Episode 6
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Mia und der Bulle – Episode 6

Semesterferien bedeuteten Freiheit! Zumindest eine kurze Zeitspanne, die nicht hauptsächlich von langweiligen Vorlesungen dominiert wurde. Von dem verbesserungswürdigen Speiseplan in der Mensa ganz zu schweigen, wo einem ein Fleischsalat als vegetarische Alternative angeboten wurde. Mia konnte über solche Scherze wirklich nicht mehr lachen. Die Studienanfängerin fühlte sich ausgepumpt, müde und auch geistig erschöpft. Dass ihr begonnenes Studium sie so sehr anstrengte, hätte sie sich früher niemals vorstellen können. Seit einem halben Jahr war sie an der Uni, um in dieser mittelgroßen Stadt in Süddeutschland Kunstgeschichte zu studieren. Mia saß mit drei Kommilitonen im Kleinwagen eines weiteren Studenten, der sie nachhause bringen würde.
Nachhause! Wo war ihr Daheim? Mia seufzte leise, als sie darüber nachdachte. Fünf Jahre waren vergangen, seit sie ihr Abitur, mit Ach und Krach, dann aber doch noch geschafft hatte. „Ohne den Bullen säße ich nun nicht hier!“, sagte sie zu sich selbst. Mia lächelte, als sie sich zurück erinnerte. Bernds Eifer war wirklich süß. Er bemühte sich wirklich, sie von der Wichtigkeit des Abiturs für ihre Zukunft zu überzeugen. Meist mit Erfolg, wie Mia zugeben musste. Es fühlte sich gut an, über seinen Knien zu liegen. Ja, sie genoss diese prickelnden Momente, die für sie viel mehr als nur ein Spiel waren. Mia vertraute diesem Mann, der doch um einiges älter als sie selbst war. Vielleicht brachte gerade dieser große Altersunterschied den entscheidenden Kitzel? Mia zuckte mit den Schultern. Das spielte im Moment keine Rolle mehr! Der junge Mann neben ihr lenkte sie von ihren Grübeleien ab.

Mia zog ihren Rock etwas tiefer. Sie saß auf dem Rücksitz des Polos, direkt neben Sven. Sie spürte seine Blicke, die sich immer wieder zu ihren Beinen verirrten. Mia war mittlerweile 22. Viel hatte sich verändert, seit sie als 17-Jährige den Bullen kennenlernte. Ihre Vorliebe für kurze Röcke hatte sie indes beibehalten, sehr zur Freude der männlichen Kommilitonen. Mia wusste, dass auch einige der Professoren ihr gerne hinterher sahen. Sie besaß einen sehr schönen Hintern und sie liebte es, diesen Körperteil in Szene zu setzen. Sven sah betreten aus dem Fenster, als sie ihn anlächelte. Mia hatte ihn wiedermal erwischt! Wieder kehrten die Erinnerungen zurück, die sich allesamt um Bernd den Bullen drehten. Der Mittfünfziger bot ihr ein Zuhause, seit sie damals bei ihren Eltern auszog. Komischerweise waren sie einverstanden, als sie ihnen ihren Entschluss mitteilte. Vater wie Mutter hatten ihre einzige Tochter noch nie verstanden. Deshalb fühlte sich Mia auch bei den Punks so wohl.

Bei ihren Freunden fand sie die Geborgenheit, die ihr die Eltern verwehrten. Mia war ein lebenshungriges Mädchen. Es blieb also nicht aus, dass sie wiederholt in Schwierigkeiten geriet. Mia hatte jenen Herbstabend nie vergessen, an dem sie Bernd Kortner zum ersten Mal begegnete. Es war ziemlich kalt, als sie die Garagenwand ihres Klassenlehrers Herrn Lehmann besprühte. Bald darauf wurde ihr allerdings ziemlich warm, woran der Bulle nicht unschuldig war. Mia lächelte versonnen.
Sven betrachtete schon wieder bewundernd ihre Schenkel. Mia tat so, als bemerke sie es nicht. Sie ließ ihn sogar ihr Höschen sehen, indem sie die Beine ein wenig öffnete. Neben Sven saß Tamara, der man deutlich ansah, wie sehr sie solch ein Verhalten missbilligte. Mia kümmerte sich nicht um sie!

Ihre Gedanken kehrten zu dem Bullen zurück. Mia hatte jedes Detail dieses Abends in ihrem Gedächtnis gespeichert, ihn auf ewig unauslöschlich eingebrannt. Mias Leben wurde verändert.
Der Bulle stellte sie im Stadtpark, nachdem sie weglaufen wollte. Er beabsichtigte erst, sie mit zur Wache zu nehmen und dann von den Eltern abholen zu lassen. Mia fragte ihn nach einer anderen Lösung, da sie nicht in ein Internat gesteckt werden wollte. Ihr Vater hatte Mia damit gedroht, sollte sie weiterhin Unfug anstellen, wie er solche Aktionen lapidar bezeichnete. Das noble Schweizer Internat bestand gar auf Schuluniformen. Für Mia war dies undenkbar, wenn nicht der reine Horror.

Was Bernd ihr dann vorschlug, erschien unfassbar. Der ledige Polizeibeamte bot Mia an, sie selbst zu bestrafen und dafür auf eine Anzeige zu verzichten. Natürlich nur, wenn sie sich damit einverstanden erklärte. Mia überlegte nicht lange, da ihr jede Strafe besser erschien, als unter lauter Strebern in einer Schweizer Eliteschule zu hocken. Mias Gesicht hellte sich auf, als sie das Bild nochmal abrief. Sie legte sich freiwillig über Bernds Knie, reckte ihm ihren Po entgegen. Mia trug auch damals einen Minirock, was ziemlich ungünstig für sie war. Die Erinnerung verursachte ein angenehmes Kitzeln in ihrem Unterleib. Mia rieb ihren Po an dem Sitz, spürte wie sich ihre Nippel aufstellten. Damals bekam sie den Hintern versohlt, zum allerersten Mal. Mia hatte ihre Entscheidung nie bereut. Durch diese Bestrafung wurde ihr erst klar, was sie sich heimlich immer gewünscht hatte. Dennoch scheiterte ihre komplizierte Beziehung irgendwann. Mia und der Bulle spürten beide, dass es so nicht weitergehen konnte. Sie trennten sich einvernehmlich, blieben aber in gelegentlichem Kontakt. Das war kurz nachdem sie das Abi bestanden hatte. Mia hatte seit Monaten nichts mehr von Bernd gehört. Sie fand das sehr schade. „Wir sind gleich da, Leute!“ Die Stimme des Fahrers riss Mia aus ihren Gedanken.

Sie ließ sich vor ihrem Elternhaus absetzen. Seit Mia in einer anderen Stadt lebte, verstand sie sich mit ihren Eltern viel besser. Ihre Mutter nörgelte zwar immer noch herum, weil Mia viel zu wenig Wert auf einen konservativen Kleidungsstil legte, wie sie meinte. Doch das schien ihr verkraftbar zu sein, da Mias wilde Jahre anscheinend vorüber waren. Mia begrüßte Vater und Mutter, um gleich darauf in ihr altes Zimmer zu verschwinden. Sie war müde, und ihr Bedürfnis nach Ruhe überwog jede Wiedersehensfreude. An den Wänden hingen ihre alten Plakate: ein Poster der Ramones neben einem Plattencover der Dead Kennedys. Genauso sah es aus, als sie mit Bernd zusammenkam. Sie legte sich auf ihr Bett, gab sich den Erinnerungen hin. Mia hatte einige Freunde seitdem, aber keinem erlaubte sie jene Dinge, die Bernd gestattet waren. Er war ein besonderer Mensch mit besonderen Befugnissen. So sah es Mia, und es war ihr egal, was andere davon hielten. Sie sehnte sich nach ihm.

Mia vermisste seine Strenge, auch die konsequente Art seiner Vorgehensweise fehlte ihr. Sie wünschte, sie wäre wieder dieses unbändige Mädchen, das sie damals war. Mia spürte, dass es Zeit wurde, dieses Gefühl aufleben zu lassen. Sie schob ihren Rock hoch, zerrte den Slip auf ihre Schenkel hinunter. Sie war geil, wie so oft in den letzten Monaten. Mia streichelte sich, während die Bilder zurückkamen. Sie kniete auf einem Stuhl damals, völlig nackt. Bernd hielt einen gelben Rohrstock in der Hand, den sie gemeinsam gekauft hatten. Mia erinnerte sich an jedes Detail, sah die Szene plastisch vor sich. Wie schmerzhaft die Hiebe waren und wie unfassbar schön das Danach. Sie stöhnte, rieb sich schneller. Einige Freunde hatte sie seither, aber keinem erlaubte sie Hand anzulegen. Niemand durfte ihr den Po versohlen, auch wenn es mancher gern getan hätte. Es kam ihr überfallartig, Mias ganzer Unterleib zuckte dabei. Sie streckte sich gemütlich aus, lächelte befreit.
Mia wollte Bernd wiedersehen, unbedingt! Sie musste sich bemerkbar machen. Mia kannte den Weg.

Der Laden sah immer noch gleich aus. Mia wusste, dass ihn Herr Roth noch halbtags führte. Er war über achtzig Jahre alt, schloss ihn dennoch jeden Tag auf. Mia hatte ein paar Mal mit ihm telefoniert, seit sie ihr Studium begann. Es tat immer gut, wenn sie die Stimme des lebenserfahrenen Mannes hörte. Sie freute sich, ihn wiederzusehen. Herr Roth stand vor seinem Tresen, als sie die altmodische Türglocke auslöste. Herr Roth sah immer noch gleich aus, war nur unmerklich älter geworden.

„Mia, ja ist das denn die Möglichkeit? Das ist aber schön, dass du mich besuchen kommst!“
Sie gab ihm einen Kuss auf die Wange, umarmte den alten Herrn. Herr Roth hängte das Geschlossen-Schild vor den Laden, denn er sorgfältig abschloss. Er führte Mia in den bekannten Nebenraum, brühte für sie frischen Kaffee auf. Sie unterhielten sich eine Weile, plauderten über verschiedene Dinge. Mia erzählte von ihrem Studium, dass sie ihre Eltern besuchte und bei ihnen wohnte. Herrn Roth fiel auf, dass sie kein Wort über Bernd Kortner verlor. Er hatte von dem Bullen gehört, dass Mia in eine andere Stadt ziehen wollte, um dort ihr Studium aufzunehmen. Viel mehr wusste er nicht und er fand, dass ihn weitere Details auch nichts angingen. Daher fragte er nicht weiter bei Mia nach.
Unvermittelt wurde die junge Frau ernster. Herr Roth spürte, dass sie unter etwas litt. Er fragte sie:
„Was hast du denn, Mia? Wenn du magst, kannst du gerne darüber reden. Ich höre dir zu…“
Sie wischte sich eine Träne weg. Dann begann sie zu sprechen. Mias Stimme klang etwas bedrückt.
„Ach Herr Roth, mir fehlt irgendetwas. Ich bin so dumm, kann mich kaum auf mein Studium konzentrieren. Ich glaube, dass mir jemand fehlt, der mir wieder den Weg weist. Bernd ist der richtige Mann dafür. Ich will ihn wiedersehen, aber ich brauche zuvor ihre Hilfe. Es ist wichtig…“

Herr Roth legte seinen Arm um sie, was Mia etwas beruhigte. Der alte Mann war eine Seele von Mensch. Seine warmen Worte wirkten wie Balsam auf ihre verletzten Gefühle. Er war richtig lieb.
„Natürlich helfe ich dir, Mia! Du musst mir nur sagen, wie ich das anstellen soll…“
Mia sah ihm ganz fest in die Augen. Diesem Menschen konnte sie wirklich alles anvertrauen.
„Es wäre schön, wenn sie mich übers Knie legen könnten. So wie damals, sie wissen schon…“
Herr Roth nickte nur. Er kannte Mia, wusste um ihre Sehnsüchte. Herr Roth wollte ihr helfen.
„Was hast du denn angestellt? Oder wirst du erst noch was anstellen? Sei ehrlich zu mir, Mia!“
Sie lächelte. Herrn Roth konnte sie nichts vormachen. Dieser Mann wusste einfach Bescheid.„Na ja, ich bin ziemlich faul an der Uni, mach nur das Nötigste…okay, anstellen will ich auch noch was…nichts ganz Schlimmes…ehrlich…nur damit Bernd merkt, dass ich auch noch da bin…“
Herr Roth insistierte nicht weiter. Ihm war längst klar, um was es dem Mädchen ging. Wortlos setzte er sich auf die kleine, gemütliche Couch. Mia folgte ihm. Sie glitt langsam über seine Beine, legte sich über Albrecht Roths Schoß. Mia fühlte sich fast wie zuhause, als sie seine Hände auf ihrem Po spürte.
Herr Roth beförderte Mias Rocksaum nach oben. Mias Höschen war an den Bündchen mit Spitze verziert. Albrecht schluckte, als er ihre Kehrseite genauer betrachtete. Mia war nicht mehr das junge Mädchen von einst, sondern eine hinreißende Frau. Der alte Mann zögerte einen Moment, was Mia nervös werden ließ. Ihr Popo zuckte leicht, als wollte er sagen: „Hey, kümmere dich um mich!“

Albrecht Roth deutete das Signal richtig. „Wenn schon, denn schon!“ war seit jeher sein Lebensmotto. Er griff in Mias hübsche Unterwäsche, zog sie ihr über die bebenden Pobacken.
„Blank und bloß liegt ihr Popo über meinem Schoß…“, schoss es ihm durch den Kopf. Dem netten Reim folgten nicht ganz so nette Hiebe, die nicht nur laut klatschten, sondern auch ordentlich brannten. Mia strampelte mit den Beinen, machte ziemlichen Wirbel. Sie hatte ja schon seit einer Ewigkeit nichts mehr abbekommen, geschweige denn in dieser Intensität. Herr Roth war ein Phänomen. Mia hätte nicht gedacht, dass der alte Herr so fest zuhauen kann. Aber sie wollte ja diesen Povoll, um sich auf Bernd einstimmen zu können. Herrn Roths Hiebe waren wichtig für sie.
Als ihr Hintern die passende Farbe aufwies, durfte sie aufstehen. Mia rieb sich ungeniert die dicken Backen, schämte sich kein bisschen vor Albrecht. Der 80 Jährige war ihr ein guter Freund geworden.
Als sie sich von ihm verabschiedete, musste sie noch versprechen, keinen allzu großen Mist zu bauen.
Herr Roth schwang dabei drohend ein Stöckchen aus Rattan. Obwohl es eine scherzhafte Geste war, wusste Mia, dass daraus schnell Ernst werden konnte. Sie gelobte hoch und heilig, es mit dem Spiel um Bernds Aufmerksamkeit nicht zu übertreiben. Albrecht war beruhigt, als er ihr nachwinkte.

Vor dem Polizeirevier lauerte schon die Presse. Ein Reporter der Lokalzeitung wies in hektischer Manier seinen Fotografen an, mehrere Bilder von dem Gebäude zu schießen. Bernd wunderte sich, als er sein Auto auf dem Parkplatz abstellte. In der kleinen Stadt passierte glücklicherweise nicht viel, was einen solchen Auflauf gerechtfertigt hätte. Erst als Bernd sich dem Eingang näherte, entdeckte er den Schriftzug. Jemand hatte die gesamte Front des Polizeireviers besprüht. Es waren große Buchstaben in schwarzer Farbe, die Bernd ins Auge sprangen. Die Botschaft war eindeutig!

FUCK THE POLICE ACAB

In Riesenlettern prangte es an der Wand. In einer Großstadt wie Berlin oder Hamburg hätte das niemanden interessiert. Aber hier, in diesem winzigen Kaff war das anders. Bernd wusste schon jetzt, wie die Schlagzeile der morgigen Ausgabe lautete: <Linksextreme Autonome beschmieren Dienstgebäude der örtlichen Polizeibehörde!> Irgendwas in dieser Richtung auf jeden Fall!
Bernd lief an den kopfschüttelnden Passanten vorbei, die immer zahlreicher das Revier belagerten.
In seinem Büro wartete schon sein Vorgesetzter auf ihn. Bernd mochte den jungen Schnösel nicht, der direkt von der Polizeihochschule aus, seine Karriere gestartet hatte. Bernd Kortner würde bald sechzig werden und in ein paar Jahren seine Pension antreten. Er wollte diese verbleibende Dienstzeit in Ruhe verbringen. Heiko Claassen nahm auf solche Befindlichkeiten kaum Rücksicht.

„Haben sie diese Schweinerei schon gesehen? Das muss unbedingt aufgeklärt werden. Sie kennen sich doch mit solchen Leuten aus, Kortner. Ich will, dass sie dieser Sachbeschädigung nachgehen!“
Bernd hatte keine Lust, sich mit Claassen auf eine Diskussion einzulassen. Deshalb erwähnte er nicht, dass er sich sehr wunderte, als letztens SS-Runen auf die Schaufensterscheibe eines Kebab-Imbisses geschmiert wurden. Dies fiel nämlich unter den Tisch, da Claassen den Vorfall gleich als Dumme Jungen Streich klassifizierte. Der Bulle nickte nur. Sein Chef wusste, dass er sich mit problematischen Heranwachsenden auskannte, wie er Jugendliche bedeutungsschwanger nannte. Bernd dachte an Mia, die zu den wenigen Punks in dieser biederen Kleinstadt gehörte. Es waren Jahre vergangen seither. Jahre in denen sie sich auseinander gelebt hatten, im wortwörtlichen Sinn. Mia studierte nun in Tübingen Kunstgeschichte, während er seiner Pensionierung entgegen fieberte. Es war schon krass, wie es Mia ausgedrückt hätte. Was sie wohl so machte? Vielleicht sollte er sie mal anrufen.
Bernd schrieb einen Bericht über das illegale Graffiti, der wohl schnell bei den Akten landen würde.
Claassen bestand aber darauf, dass sich Bernd in den einschlägigen Lokalen umhören sollte. Missmutig setzte er sich in sein Privatauto, parkte es etwas abseits der kleinen Kneipe. Das ‘Wilde Herz‘ war ein Treffpunkt der alternativen Szene, für den kleinen, übrig gebliebenen Rest davon. Laute Musik wummerte ihm entgegen, dicke Rauchschwaden nahmen dem Bullen die Sicht. Die Raucherkneipe schien eine Insel der Unangepassten zu sein, inmitten einem Ozean aus Gleichförmigkeit und Selbstkasteiung. An einem Tisch saß eine junge Frau, die ihm bekannt vorkam. Sie trug ein enges, bedrucktes T-Shirt mit einem besonderen Motiv. Ein Musiker zertrümmerte seine Bassgitarre, darüber stand der Name seiner Band – The Clash. Die mittelblonde Frau drehte sich zu ihm, lächelte ihn freundlich an. Der Bulle strahlte, als er erkannte, dass sie es wirklich war. Er setzte sich zu ihr an den Tisch. Mia zog an ihrer Zigarette, während der Bulle sie neugierig musterte.

Sein Blick huschte über ihre schlanken Beine, die sie übereinander geschlagen hatte. Dies schien Bernd durchaus gewagt, da sich ultrakurz als ein passendes Adjektiv für Mias Tartan-Minirock anbot.
Wer es darauf anlegte, konnte ihr schwarzes Höschen entdecken. Bernd aber konzentrierte sich auf Mias Gesicht, auf ihre unergründlichen Augen, die ein ebenso schwarzer Kajalstift umrandet hatte.
„Bist du schon lange hier?“ Die vertraute Stimme tat ihr gut. „Seit gestern Mittag. Ich besuche meine Eltern während der Semesterferien. Es ist schön dich zu sehen, Bernd!“ Der Bulle teilte ihr Gefühl.
„Ich freu mich auch sehr, Mia! Du siehst gut aus. Irgendwie wie immer und doch auch ganz anders…“

Sie lachte auf, so ansteckend, dass er einfach einstimmen musste. Niemanden kümmerte es.
„Nun ja, ich bin jetzt 22 und keine 17 mehr! Du hast dich auch leicht verändert, Bernd…“
„Ich bin ein alter Mann, Mia. Bald werde ich 60 und in ein paar Jahren auch noch Pensionär…“
Mia grinste ihn an. Dieses burschikose, freche Lächeln liebte er so an ihr. Sie war eine schöne Frau.
„Du bist immer noch der gleiche Frechdachs, Mia! Wenn ich dein Vater wäre…“, scherzte der Bulle.
„Das war ja früher kein Hindernisgrund, ganz im Gegenteil. Da hast du ja übernommen, was eigentlich die Aufgabe meines Dads gewesen wäre. Ach Bernd, ich vermisse das richtig…“

Sie wirkte nun ernst. Bernd fand, dass ihrer Stimme ein klein wenig Traurigkeit innewohnte.
„Was vermisst du denn, Mia?“ Sie dachte kurz nach, drückte ihre Zigarette in den Aschenbecher.
„Du hast mich bestraft, wenn ich Scheiße gebaut habe. Streng aber liebevoll warst du zu mir. Das fehlt mir, Bernd. Dieses sich um mich kümmern vermisse ich. Ich fand dieses Gefühl nur bei dir!“

Der Bulle schluckte. Was sie ihm anvertraute, berührte ihn. Er wollte sie aufheitern, sagte flapsig:
„Na ja, übers Knie legen kann ich dich immer noch. Dazu bin ich bestimmt noch nicht zu alt!“
Sie ärgerte sich über ihn, dass er ihre geheimsten Sehnsüchte nur darauf zu reduzieren schien.
„Darum geht es mir nicht, Bernd Kortner! Das könnte ich von jedem Mann bekommen. Ich möchte aus einem triftigen Grund bestraft werden. So wie damals, als ich Herrn Lehmanns Garagentor…“

Er saß mit offenem Mund da. Jetzt wurde ihm klar, was letzte Nacht geschah und zu welchem Zweck.
Mia wich ihm nicht aus, hielt seinem fragenden Blick stand. Hatte sie wirklich? Er musste es wissen!
„Du warst es doch nicht, oder Mia? Sag mir, dass du letzte Nacht in deinem Bett lagst und nicht mit einer schwarzen Spraydose vor dem Polizeirevier herumgeschlichen bist. Sag es mir bitte…“
Statt zu antworten, öffnete sie ihre mit Buttons gespickte Umhängetasche. Es war dieselbe wie damals, registrierte der erfahrene Polizist. Mia stellte eine Spraydose auf den Tisch. Sie war schwarz!

Ihm fehlten die Worte. Mias Augen blitzten, als ob sie gerade einen Sieg errungen hätte.
„Ich habe mich an eurem Revier ausgetobt, Herr Kortner! Was gedenken sie jetzt mit mir zu tun?“
Der Bulle spürte die aufsteigende Wut. Wieso machte Mia so etwas? Er kannte die Antwort, die sie ihm ja schon gegeben hatte. Er sah sich um, flüsterte nun, damit niemand mithören konnte.
„Du willst es scheinbar so haben, Mia! Soll ich dich anzeigen, oder was? Verdammt nochmal, wieso bringst du mich in so eine beschissene Zwickmühle? Was soll ich denn jetzt mit dir machen?“

Sie musterte ihn kühl: „Früher hättest du gleich gewusst, was vonnöten ist. Magst du mich nicht mehr, dass dir nur einfällt, mich anzuzeigen?“ Ihre Augen schimmerten ganz leicht, was ihm leid tat.
Mias Beine wippten vor Nervosität auf und ab. Die junge Frau erwartete seine Entscheidung.
„Gut Mia! Aber beschwer dich hinterher nicht bei mir. Du wirst eine Strafe bekommen und zwar eine, die du nicht so schnell vergisst. Hast du heute noch etwas vor? Wenn nicht, würde ich vorschlagen, dass wir diese Angelegenheit bei mir zuhause regeln. Bist du damit einverstanden, Mia?“

Der beinahe geschäftsmäßige Duktus seiner Sprache gefiel Mia. Das entsprach dem, was sie sich vorgestellt hatte. Der Bulle behandelte sie wie eine Gesetzesbrecherin, allerdings in einer Weise, wie sie seit langer Zeit nicht mehr gehandhabt wurde. Ihr wurde sehr warm, obwohl in der zugigen Kneipe eine eher kühle Raumtemperatur vorherrschte. Sie packte die Spraydose in die Tasche zurück.
„Ich habe Zeit, Bernd. Sehr viel Zeit sogar! Du bestimmt das Strafmaß und ich werde es akzeptieren.
Züchtige mich für diese dumme Aktion. Ich möchte mich wieder wie das unartige Mädchen fühlen, das dir damals im Park in die Arme gelaufen ist. Wie du siehst, habe ich fast dieselben Klamotten an.“

Sie stand auf, drehte sich vor ihm im Kreis. Bernd stimmte ihr zu. Mia sah fast genauso aus, als er sie vor fünf Jahren erwischt hatte. Das kurze Röckchen mit dem Karomuster stimmte überein, ebenso die glänzenden Doc Martens an ihren Füßen. Als Mia nun auch noch ihre alte Lederjacke überzog, schien die Zeit wirklich stillzustehen. Einzig die Haare trug sie nun anders. Die Seiten rasierte sie sich nicht mehr ab, unter ihrer blonden Mähne. Mias Haar reichte nun bis zur Mitte ihres Rückens, während es vorne in Ponyfransen, fast ihre Augen berührte. Der Bulle fand, dass sie eine tolle Figur hatte, als sie vor ihm aus der Kneipe lief. Mias Rundungen waren weiblicher geworden, was ihr sehr gut stand. Sie war beileibe nicht dick, aber auch nicht mehr ganz so mager. Einen hübschen Popo besaß sie ja schon immer, konstatierte er vergnügt. Bernd gestand sich ein, dass er eine gewisse Vorfreude verspürte. Mia zu bestrafen war ihm nicht der wichtigste Aspekt. Er wollte sie glücklich sehen, weil er ihr etwas schuldete. Davon war er überzeugt. Er hatte ihr diesen Weg gewiesen!

Als sie aus dem Auto stieg, kam es Mia wie gestern vor. Das Haus, indem der Bulle wohnte, hatte sich kaum verändert. Es war immer noch eine Arbeitergegend, wenngleich nun die meisten hier arbeitslos waren. Es war beileibe keine gute Wohngegend, aber der Bulle lebte hier gerne. Sie gingen an spielenden Kindern vorbei, die zwischen den parkenden Autos herumrannten. Bernd war froh, dass er etwas aufgeräumt hatte. Er führte Mia ins Wohnzimmer, wo Eddie auf der Couch alle Viere von sich streckte. Der dicke Kater blinzelte, als sich Mia ihm näherte. Er registrierte ihren Geruch, fing sofort zu schnurren an. Mia streichelte sein dichtes Fell. „Eddie, mein Süßer. Wie geht’s dir denn so?“

Der Kater rieb seinen Kopf an ihrer Hand, zeigte Mia seine Zuneigung. Der Bulle setzte sich auf einen Sessel. „Er ist jetzt schon 12 Jahre alt. Wir sind beide zusammen alt geworden, Mia!“ Sie ließ sich auf die Couch fallen, schenkte Bernd einen frechen Augenaufschlag: „Zu alt, um ein Mädchen zu versohlen, Herr Bulle?“ Dabei kraulte sie Eddies Hals, den das alles nicht zu interessieren schien.
„Ich glaube nicht, junge Dame!“, scherzte der Bulle. „Lass uns ins Schlafzimmer gehen, Mia!“
Sie folgte ihm, während der Kater weiterschlief. Bernd schloss die Tür, setzte sich dann aufs Bett.
„Leg dich über meinen Schoß. Es wird Zeit, dass du deine Strafe bekommst. Du bist ein böses Mädchen, dem ich viel zu lange nicht den Hintern versohlt habe. Deshalb wird das jetzt nachgeholt!“
Mias Po kribbelte, als er sie so nannte. Es klang so echt, so wie damals vor langer Zeit. War er sauer?
Mia drückte den Bauch gegen seine Schenkel, wie sie es schon so viele Male getan hatte. Bernd zog den seitlichen Reißverschluss ihres Rocks auf, um ihn nun an ihren Beinen hinab gleiten zu lassen.

Ihr schwarzes Höschen bestach durch seine schlichte Schönheit. Es war ein zartes Stückchen Stoff, das man eher unter dem Abendkleid einer Dame vermutet hätte, als unter dem Minirock einer Studentin. Mia machte die Augen zu, wollte sich ihm gänzlich ausliefern. Die Doc Martens-Boots scharrten auf dem Holzboden, verwandelten Mias wachsende Anspannung in knarrende Geräusche.
Sie sah niedlich aus, wie sie so dalag, nur in Shirt und Höschen gekleidet. Mias Popo hielt nicht eine Sekunde still, stieg erst ganz weit nach oben, um sich dann wieder möglichst klein zu machen.
Es waren anmutige Bewegungen, die Mias Angst gebar. Es entsprach ja auch der Wahrheit, dass sie Grund zur Sorge hatte. Sie kannte die Handschrift des Bullen, auch wenn es lange her war, seit er ihrem Popo das letzte Autogramm gab. Bernd hatte nun genug gesehen. Seine linke Hand hielt Mias Rücken fest, unterband dadurch jedes weitere Gezappel. Mia atmete schneller, als er ihr Höschen abzog und sie seine Finger auf ihren nackten Backen spürte. Er streifte den Slip über ihre Füße, was sich, wegen der Stiefel, etwas schwierig gestaltete. Als das geschafft war, öffnete sie ihre Beine.

Das knappe The Clash-Shirt endete eine gute Handbreit oberhalb Mias Hüften, rückte die Blöße ihres Popos in den Mittelpunkt. Der Bulle nahm Maß. Er sah Claassen vor sich, der über die linken Chaoten schimpfte. Streng bestrafen müsse man diese Leute, die den Staat so viel Geld kosteten. Bernd überlegte, ob es seinem Chef gefallen würde, einem Mädchen wie Mia …Er verwarf den Gedanken.
Sein Vorgesetzter war ein von Vorurteilen zerfressener Mensch, dem er Mia niemals anvertrauen wollte. Außerdem wusste Bernd am besten, was Mia nun nötig hatte: einen schön heißen Hintern!
Lautstark klatschte seine Hand auf Mias Popo, verwandelte ihn schnell in eine feurige Zone. Sie bekam es auf die altbewährte Manier, die sie so an Bernd schätzte. Er ließ ihren Backen Zeit, um den jeweiligen Hieb auszukosten. Erst wenn sich ihr Hintern ausgeschüttelt hatte, gab es die nächste Portion. Mias Scham rieb sich nicht nur an seiner Hose, sie zauberte auch einen großen Fleck hervor.

Nachdem er sie ausgiebig verhauen hatte, griff er zwischen Mias Schenkel. Ihre Lust fand sich an seinen Fingern, mit denen er in sie eingedrungen war. Sie rappelte sich von seinem Schoß auf, kniete sich neben Bernd auf die Matratze. Sie schlüpfte aus ihrem Shirt, warf es einfach hinter sich. Nun schnürte sie auch die Boots auf, die sie mit den Strümpfen zusammen auszog. Bernd setzte Mia seine alte Polizeimütze auf, die an einem Garderobehaken an der Schlafzimmertür hing. Mia sprang vom Bett. Sie wollte sich unbedingt im Spiegel bewundern. Die nackte Frau salutierte vor ihrem Spiegelbild, tippte sich dabei an den Rand ihrer Mütze. Bernd saß auf dem Bettrand, immer noch vollständig bekleidet. Mia tänzelte auf ihn zu, sah ihn mit ihren ausdrucksstarken Augen an.

„Findest du es nicht merkwürdig, einem nackten Mädchen zuzusehen, wenn du selbst noch alle Klamotten am Leib hast? Ziehen sie sich aus, lieber Bulle. Oder haben sie etwas zu verbergen?“

Bernd entledigte sich seines Hemdes, ebenso seiner Jeans. Die Unterhose überließ er Mia, die sie ihm langsam herunterzog. Ihr Mund umschloss seinen Schaft, der von feinen Adern durchzogen war. Der Bulle sank auf das Bett, genoss Mias kosende Lippen an seinen empfindsamsten Stellen. Mia brachte ihn schnell auf den Gipfel, ihre gekonnten Zungenschläge besorgten den Rest. Der Bulle entlud eine geballte Ladung, die Mia begierig in sich aufnahm. Sie war glücklich, aber es fehlte noch was.

„Früher wäre ich nicht so billig davon gekommen, Herr Kortner!“, beschwerte sie sich bei ihm.
„Da hätte mein Hintern geglüht, wenn ich mir so etwas, wie mit der Spraydose, erlaubt hätte!“

Der Bulle stutzte zuerst, aber dann verstand er, was sie von ihm erwartete. Er befahl Mia, sich auf das Bett zu legen. Der Rohrstock aus früheren Tagen war noch immer in seinem Besitz. Er lag gut in seiner Hand, als er damit ihren Hintern zeichnete. Mia schrie vor Schmerz, warf die gepeinigten Globen hin und her. Der Bulle züchtigte sie, streng und unnachgiebig. Mia konnte sich nicht erinnern, dass er sie je so streng bearbeitet hätte. Ihr ganzer Arsch schmerzte, fühlte sich heiß und schwielig an. Doch sie wollte es so, lieferte ihre brennenden Backen seinen Schlägen aus. Mias Unterleib presste sich an sein erigiertes Glied, das ihr etwas Erleichterung verschaffte. Erst als sich die ersten Striemen bereits kreuzten, hatte er ihr gemeinsames Werk vollbracht. Mias Popo hatte nun dasselbe Karomuster wie ihr Rock. Ihr Kajal verlief wegen der Tränen, aber es kümmerte sie nicht. Sie drückte ihn an sich, dass es ihm fast den Atem nahm. Mia war einfach nur geil in diesem Moment, wollte den Bullen endlich für sich haben. Ohne Zweifel, ob sie zu jung, oder er zu alt für irgendetwas war!

Kurz danach liebte er sie, wie er es schon früher hätte tun sollen. Mia spürte jeden Stoß derart intensiv, dass sie glaubte, ohnmächtig werden zu müssen. Für sie bedeutete diese Nacht jene Erlösung, die ihr so lange verwehrt worden war. Über seinen Knien liegen, war wie Heimat für sie, auch wenn es verflucht weh tat. Diese Lust, wenn sie von ihm gepeitscht wurde, konnte ihr nur er geben. Sie stöhnte unter ihm, wand sich wie toll. Mia spürte in diesem Moment, dass sie dabei war, ihr wahres Zuhause zu finden. Die Male auf ihren Pobacken störten Mia nicht, auch wenn sie sich morgen kaum schmerzfrei würde hinsetzen können. Sie wusste jetzt endlich, was ihr die ganzen Jahre gefehlt hatte. Ein Mann wie der Bulle, der sich in jeder Hinsicht um sie kümmerte. Sie schrie ihre aufgestauten Gefühle hinaus, gab sich selbst die ersehnte Freiheit zurück. Bernd hielt sie, gab ihr Geborgenheit, Wärme, Ekstase. Es war ein tolles Gefühl, dem anderen während des Höhepunkts in die Augen zu sehen. Mia schaute seine Lust, wie Bernd die ihre. Sie schliefen Haut an Haut ein.

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