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Marie kommt in die Bredouille

Sie war so aufgeregt! Mit zittrigen Fingern öffnete sie das Kuvert des Briefes. Wie versprochen hatte Fritz geschrieben. Drei lange Monate waren vergangen, seit sie ihn auf ihrer Geburtstagsfeier kennen und lieben gelernt hatte. Seine Handschrift war angenehm, entsprach seinem anziehenden Wesen. Sie las mit klopfendem Herzen.

„Liebe Marie!
Endlich finde ich Zeit Dir zu schreiben. Es gab so viel Arbeit diesen Winter. Etliche Bäume im Wald meines Vaters mussten gefällt werden, und es war an mir diese Arbeiten zu überwachen. Nun haben wir Mitte April und ich habe ein paar freie Tage vor mir. Ich möchte Dich unbedingt wiedersehen. Eine Pension in der Nähe Deines Elternhauses habe ich ausfindig gemacht. Dort könntest Du mich besuchen, wenn Du magst. Ich will Dich in meinen Armen halten, Deinen wundervollen Körper spüren. Vielleicht findest Du einen Weg Deine Gouvernante abzuschütteln? Ich verzehre mich nach Dir!
Dein Dir treu ergebener Fritz“

Marie war außer sich vor Freude. Sofort setzte sie sich an den Tisch um Fritz zu antworten. Sie bat ihn um den genauen Termin seiner Ankunft und die Adresse der Pension. Sie würde Fräulein Jansen schon los werden, er müsse sich da keinerlei Sorgen machen. Schon während sie ihm schrieb, lief es ihr kalt den Rücken hinunter. Mit Fritz alleine in einem Zimmer! Davon hatte sie so lange geträumt. Sie merkte, dass ihr Höschen feucht wurde. Das geschah immer öfter, seit sie mit ihm getanzt hatte. Sie verschloss den Brief, den sie so schnell wie möglich zur Poststation bringen wollte. Fräulein Jansen hatte noch eine Woche Urlaub, war bei ihrer Schwester in Bremerhaven. Zu Maries Leidwesen, keinen Tag länger. Heute jedoch war sie ungestört. Sie zog ihren Mantel über und machte sich auf den Weg. Der Brief sollte schließlich rasch bei Fritz eintreffen.

Es war Ende April und alles beim alten. Maries Freiraum war durch die Gouvernante erheblich eingeschränkt. Bald würde Fritz eintreffen. Sie hatten alles verabredet. Sie wusste wann und wo er absteigen würde. Es schien alles so einfach, wenn sie nur die olle Jansen los bekäme. Tagsüber war das unmöglich. Morgens gab es Unterricht in Sachen Etikette, eines der Lieblingsthemen der Gouvernante. Mittags aßen sie zusammen und danach erteilte sie Marie Klavierunterricht. Es blieb also nur die Nacht um zu entkommen. Maries Plan war recht simpel. Sobald im ganzen Haus Ruhe einkehrt, würde sie sich davonschleichen. Fritz würde im nahen Wäldchen auf sie warten und sie dann zu seiner Unterkunft bringen. Diese war nur knapp zwei Kilometer entfernt, was einem nächtlichen Spaziergang nicht im Wege stand.

Der Tag, an dem das Abenteuer stattfinden sollte, erschien Marie endlos lange. Vormittags quälte Fräulein Jansen das lebenslustige Mädel mit den Schriften des Freiherrn von Knigge. Marie rutschte unruhig auf dem Stuhl, während die Gouvernante das richtige Benehmen bei Tisch erörterte. Sie warf Marie mahnende Blicke zu, die das Mädchen ignorierte. Die Gouvernante hatte bei Marie längst einen eklatanten Mangel an Standesbewusstsein erkannt. Sie war wild entschlossen dem bildhübschen Mädchen bessere Manieren beizubringen, notfalls auch mittels drastischer Maßnahmen. Marie ahnte nichts von alledem, ihre Gedanken waren bei Fritz, der nun schon in der Pension sein musste. Sie konnte gerade noch ein gelangweiltes Gähnen unterdrücken, als das Fräulein erneut auf die richtige Besteckauswahl zu sprechen kam. Die Gouvernante missbilligte Maries Verhalten: dieses ständige Gezappel mit den Beinen während des Unterrichts war einer jungen Dame unwürdig!

„Marie, ich bitte Dich ruhig und gerade zu sitzen! Du hampelst auf dem Stuhl herum, als brenne es unter ihm. Hör auf damit, es schickt sich nicht für ein junges Fräulein!“

Die Angesprochene reagierte mit einem abschätzigen Blick, den die Gouvernante erbost zur Kenntnis nahm. Marie war so auf das Wiedersehen mit ihrem Verehrer fixiert, dass sie jede Vorsicht vergaß. Sie spielte kokett an einer der dicken, braunen Locken, die ihr bis tief in die Stirn fielen. Dazu schaukelte sie weiter auf der Sitzfläche des Stuhls, dass das Holz der Rückenlehne knackte. Sie benahm sich aus lauter Übermut wie ein unreifer Backfisch, der die Lehrerin zur Weißglut bringen will. Es war der Umstand, dass sie dauernd an Fritz dachte, der sie alle inneren Warnungen ausschlagen ließ. Sie war bald volljährig und Fräulein Jansen hatte ihr gar nichts zu sagen. Trotzig die Lippen schürzend, erwiderte sie:

„Ich bin kein kleines Mädchen mehr und ich lasse mich von Ihnen nicht länger schikanieren!“

Fräulein Jansen antwortete nicht auf diesen Affront! Sie wusste, dass nun Handlungsbedarf bestand.
In den Augen der Erzieherin lag ein gefährliches Glitzern. Fräulein Jansen kam mit ruhig abgemessenen Schritten auf ihre Schülerin zu. Unvermittelt griff sie nach Maries Ohrläppchen, zog die völlig Überraschte von ihrem Sitz nach oben. Die junge Frau schrie vor Schmerz, als die Gouvernante sie am Ohr hinter sich herzog. Die bequeme Chaiselongue im hinteren Teil des Zimmers war ihr Ziel. Fräulein Jansen ließ sich darauf nieder ohne Maries furchtbar brennendes Ohr freizugeben. Marie war somit gezwungen jede Bewegung der Älteren mitzugehen, ihren Oberkörper über den Schoß der Gouvernante zu legen. Die Peinlichkeit der Situation hinderte sie daran um Hilfe zu rufen. Zumal lautstarkes Gezeter auch ihren geheimen Plan, sie wollte ja heute Nacht Fritz treffen, gefährdet hätte. Sie musste alleine mit dieser misslichen Lage fertig werden, in die sie sich dummerweise selbst gebracht hatte.

Die kräftige Hanseatin drückte derweil die linke Hand fest gegen Maries Rücken, klemmte deren strampelnde Beine zwischen ihren üppigen Schenkeln ein. Marie ahnte was nun kam, versuchte verzweifelt aus der Umklammerung heraus zu kommen. Es gelang ihr nicht. Fräulein Jansen hob ihr seelenruhig die Röcke, bis Maries blütenweiße Unterhosen zum Vorschein kamen. Marie biss die Zähne zusammen, rechnete damit ein paar Hiebe auf den gespannten Hosenboden zu beziehen. Doch Halbheiten waren nicht die Sache der Gouvernante. Der rückwärtige Schlitz der Pantalons wurde von geübten Fingern breit geöffnet. Ein vorwitziger Zipfel des Hemdchens lugte hervor, den sie sofort ergriff und aus der Hose zerrte. Der rosige, blanke Popo eines aufmüpfigen Mädchens erhob sich stolz aus dem Wulst der ihn einrahmenden Wäsche.

Marie schossen Tränen des Zorns in die Augen. Fritz wollte sie ihren Vollmond zeigen, nicht dieser widerwärtigen Person! Sie versuchte, durch aufgeregtes Drehen und Wenden des Unterkörpers, ihren bedrohten Hintern in Sicherheit zu bringen. Fräulein Jansen entzückte das eifrige Wackeln des appetitlichen Backenpaars. Amüsiert beobachtete sie die hilflosen Versuche Maries ihrer Strafe zu entgehen. Dieser reizende Mädelspopo war ganz nach ihrem Geschmack. Nicht zu voluminös aber trotzdem ausreichend dick, um ihn gründlich auszuklatschen. Mit einem maliziösen Lächeln hob sie ihre rechte Hand. Maries Bestrafung hatte mit einem lauten, für den Kenner eindeutigen, Geräusch begonnen.

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