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DAS ROTE LEUCHTEN
Im Stall da melkt die Melkerin
Den Fritz, den Hans, und auch den Finn
Und über ihrer Berge Spitzen,
da schielen schon die dicken Zitzen
Doch auch darunter, tief im Tale,
die Klamm ist feucht, die enge, schmale.
Im Alpenland tobt ein Gewitter,
treibt tief ins Fleisch den Wollust-Splitter
Nun steh’n sie da, am Waldesrand
Gemolken jetzt, und abgebrannt.
Die Melkerin, oh scharfe Gier,
nein, nein, die war wohl nicht von hier.
Von München war sie hergekommen,
und hat die Freier ausgenommen.
Denn die Moral von der Geschicht,
Trau nicht im Stall, dem roten Licht.
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