Stuart, Roy

Stuart, Roy

Roy Stuart
Roy Stuart

Der amerikanische Fotograf, Schauspieler und Regisseur Roy Stuart wurde am 25. Oktober 1955 in New York/USA geboren. Nachdem er zunächst versucht hatte, Schauspieler zu werden – er ergatterte eine kleine Nebenrolle in „Der Pate 2“ von Francis Ford Coppola, später spielte er in einigen Pornofilmen mit – begann er an den Sets von Erotikproduktion selbst Aufnahmen zu machen.
In den Achtziger Jahren veröffentlichte er im amerikanischen Puritan Magazin, einem Ableger des Hustler-Magazins, erste Aktfotografien. Ende der Achtziger Jahre lernte er die Herausgeberin Dian Hanson kennen, die 1988 Fotografien von ihm im Fetischmagazin Leg Show heraus brachte, was ihm zu internationalem Erfolg verhalf. Zwischen 1993 und 2001 produzierte er für das Magazin eine monatliche Fotostory. Die Arbeit für diese Fotogeschichten dokumentierte der Künstler auch in einer selbstproduzierten Videoreihe, den „Glimpse“-videos. 1999 drehte er zusammen mit dem italienischen Regisseur Tinto Brass seinen ersten Kurzfilm „Guilia“ und 2009 seinen ersten abendfüllenden Film „The lost Door“.

Obwohl es in seinen Bildern und Filmen stets in expliziter Weise um Erotik geht, betrachtet Stuart sich selbst als Künstler und nicht als Pornoproduzenten: “Porno ist Fleischbeschau, mit Porno habe ich nichts zu tun.” Vielmehr ist sowohl die thematische, als auch kompositorische Bildgestaltung bei Stuarts Bildern geprägt von tiefgründigem Zögern, sensiblem Suchen nach Authenzität und mutigem Erkunden neuer künstlerischer Ufer. Er inszeniert seine Sessions wir Filme. “Zuerst arbeite ich immer mit der Filmkamera. Ich drehe eine kleine Sequenz, filme die Leute bei dem, was sie gerade machen. Dann erst fotografiere ich. Dadurch haben sie das Gefühl, sie werden gefilmt, wenn ich fotografiere, sind natürlicher und bewegen sich ganz normal, als würden sie gefilmt. Ohne starre Posen. Abgesehen von den Scheinwerferstativen sieht es aus, als sei das Licht natürlich. Tageslicht, das durchs Fenster fällt, und vielleicht eine 60-Watt-Birne an der Decke. Aber es ist harte Arbeit, das Licht natürlich aussehen zu lassen. Die Leute finden das subversiv, grenzüberschreitend. Ich nicht. Es ist eher eine sexuelle Fantasie, die uns eine höher entwickelte Lebensform vor Augen führt. Eine Welt, in der Frauen genauso viel sexuelle Befugnis zusteht, wie Männern.” (Interview mit Arte 2009)
Trotz der künstlerischen Intension hatte sich Roy Stuart immer wieder mit dem Vorwurf der Pornografie auseinander zu setzen. Im Jahre 2003 nahm das Berliner Amtsgericht Tiergarten drei seiner Bücher vom Markt (“Roy Stuart Volume I-III”), die heute jedoch wieder über Amazon käuflich zu erwerben sin. Mittlerweile hat er seine Bücher über 500 000 mal verkauft und lebt und arbeitet in Paris.



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