Das Dunkel

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Das Dunkel

Leere Augenhöhlen
Aus denen Rauch aufsteigt
Wie lange läßt sich schon
In die Sonne sehen?

Es hat Licht woanders gegeben
Ein Meer von Licht
In deinen Augen
Tränen wie heißer Wachs

Feuchte Küsse auf den Stein
Weil kein Mund mehr ist
Eine Wärme steigt auf
Halte nichts mehr fest

Ich seh mich gehen
Jetzt ist kalter Nebel
Bedrücktes Unbehagen
Ich kannte das Dunkel nicht


Text: Freiherr Ferdinand von der Ferne

 

 

 

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