von Hochmuth, Helen

Helen von Hochmuth
Helen von Hochmuth

Die Photographin Helen von Hochmuth ist davon überzeugt, daß man ihre Bilder nur lieben oder hassen kann, da die höchst unterschiedlichen Reaktionen des Publikums dieses mehr als nahe legen. Das positive Feedback ist nicht weiter verwunderlich, denn die auf- und anregenden Aufnahmen sind von einer solchen Dichte und intensiver Authentizität, das ihre Klasse und künstlerische Qualität jedem sofort ins Auge springen dürfte. Doch warum lehnen einige Helen von Hochmuths erotische Arbeiten ab und geben sich entrüstet? Liegt es vielleicht in der Auffassung begründet, daß eine Frau ihre Lust keiner Öffentlichkeit zeigen darf?! Denn wenn sie es doch tut, kann es sich offensichtlich nur um Pornographie handeln, die von Männern für Männer hergestellt wird und per se frauenfeindlich ist. Doch da die Künstlerin selbst eine Frau ist, läßt sich diese Konstruktion nicht aufrechterhalten und statt überkommene Positionen zu revidieren, wird lieber protestiert. Schade! Doch da sich bekanntlich Qualität mit der Zeit durchsetzt, ist mir um den Erfolg von Helen von Hochmuths Oeuvre nicht bange.

http://www.fotocommunity.de/fotografin/helen-von-hochmuth/8402

Die Fotografie ist für mich eine bedeutsame Kommunikationsform.
Ich zeige meine ganz persönliche, intime Sicht der Dinge und offenbare somit ein Großteil meiner Seele.
Dabei gibt es nur zwei Standpunkte zu meinen Fotos - man liebt sie, oder man haßt sie ... und mich dabei gleich mit.
Viele fühlen sich unangenehm berührt, spiegeln sich doch ihre - vielleicht ungeliebten - Eigenschaften in den Aussagen mancher Fotos.
Einige sind entrüstet, weil meine Bilder sie zu neuem Sehen zwingen.
Doch es gibt viele, die aus meinen Fotos schöpfen, mit ihnen lachen, sich anregen lassen und vielleicht Mut bekommen, selber einmal über den „Tellerand“ hinaus zu sehen, neues zu wagen und ungewöhliche, nicht immer leicht begehbare Wege zu erforschen. Wer meine Fotos mit den Augen eines Kunststudenten betrachtet, hat von vornherein verloren.
Schärfen finden sich dort, wo ich Akzente setzen will. Nicht nach Lichteinfall und Perspektive. So wird das Analysieren meiner Fotos zu einer anstrengenden, unbefriedigenden Aufgabe, da nur das Bild in seine Einzelteile zerlegt wird und somit jegliche Stimmung und Aussage abhanden kommt. Schade für diejenigen, die es nicht lassen können. Schön für die, die sich berauschen lassen, mit geschlossenen Augen die Bilder weitersehen, schön für die, die sich Spaß und Leichtigkeit bewahrt haben.

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