Freiherr von der Ferne, Ferdinand

Biographie

Ferdinand Freiherr von der Ferne 

wurde am 29. Februar 1958, als einziges Kind des unbekannt gebliebenen Heinrich von der Ferne, einem Abenteuer & Weltenbummler, in einem kleinen Dorf, in der Nähe von Leningrad (heute St. Petersburg, Russland), geboren. Seine Mutter war eine unbedeutende Schauspielerin einer fahrenden Schauspieltruppe. Schon in Ferdinands erstem Lebensjahr wurde seine Mutter von seinem Vater sitzen gelassen, und somit wuchs er in einem nomadisierenden Kleintheatermilieu auf, deren Mitglieder nahezu (neben dem alten Theaterdirektor, und einem unansehnlichen Nebendarsteller) ausschließlich aus Frauen bestanden.

Neben seinen bemerkenswert schön geformten Lippen, und einem gewissen Talent sich mündlich und auch schriftlich gut auszudrücken, war der adelige Titel und der vornehm klingende Name, alles was er von seinem Vater geerbt hatte.

Schon früh begann Ferdinand zu dichten; er war gerade neun Jahre alt geworden, da verblüffte er die Theatergemeinschaft mit ersten Gedichten, die allesamt ein Loblied auf die Weiblichkeit sangen. Sein Talent geriet jedoch im Verlauf der Jahre immer wieder in Mitleidenschaft aufgrund seiner bizarren Experimente, was den Gebrauch mit der deutschen erotischen Sprache betrifft. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen, verlor sich sein Ausdruck nicht selten auf Abwege, die geradezu in Kloaken mündete. Andererseits jedoch, konnte der Ausdruck seiner sprachlichen Verstiegenheit eine qualitative Höhe erreichen, die sich bisweilen über alle Wolken verloren.

Allein von den Mitgliedern der Theatergemeinschaft in den Grundschulfächern unterrichtet, und ohne je eine richtige Schule besucht zu haben, lernte er anders und anderes als andere. Letztlich bildete er sich selbst als Autodidakt in allen nur möglichen Fächern der Weltenschule. Seine sinnliche Wahrnehmung aber, bildete sich außerordentlich heraus, und seine Phantasie erstreckte sich von den uns bekannten Dimensionen, bis hin zu völlig unbekannten.

Seine frühen Werke sind allemal unwiederbringlich als verschollen zu betrachten. Eine erkleckliche Auswahl seiner späteren Werke fristete lange Zeit in diversen Mappen, Schubladen & Zettelkästen ein bedauernswertes Dasein. Bis eines Tages ein gewisser Herr Dr. Mau, Verlagsleiter eines untergehenden Betriebes und Texteentdecker von entbehrlichem Talent, auf Ferdinands literarische Spuren stieß. Und eben jener Dr. Mau war es, der Freiherr Ferdinand von der Ferne zu zahlreichen Veröffentlichungen verhalf, die jedoch in ihren ausschließlich handgeschriebenen Einzelausgaben, kaum Gehör fanden.

Seit Mitte der ersten Woche, des letzten Monats, vorletzten Jahres, veröffentlicht er im Internet.

 

Gedichte zu "Auf den Leib geschrieben"

...wenn sie ausbricht, nicht gewollt und doch da: Ein Werk wie eine Finsternis und wahr , breit angelegt für keine kleinen Tränen, und nicht für Ihresgleichen Zerwühlt ist ihre Schuld, vergebens was von Geduld mir blieb an diesem Tag Versprech i...
>>> mehr

Aber sogleich Trübsal blasen hm, dachte Edith Posaunenbläserin war Simone seit 12 Jahren "Bitte kräftig rein blasen", gebot der Polizist Sylvia Den Blasebalg holte sich Erika hervor Nur auf dem Kamm blasen kon...
>>> mehr

Abschied Diese, mich anschauenden Augen Kränken die starke Wehmut In mir durch ihre Art Es bleibt das ewig nicht Erklärbare Nicht mehr so wie ich Nicht mehr so tief Vielleicht auch gar nicht mehr Oder ei...
>>> mehr

Achillesfersenabriß droht Das Geschrei der miesen Typen von da draußen hilft mir Wahnsinnig zu werden Zu ertragen, den ganzen klebrigen Mist dieser Zustände, dieser Wahrheiten, dieses Draußen... Jetzt klappert und plätsch...
>>> mehr

Achte keine Vorzeichen Es sind Muster, immer wieder nur Muster Die übrigbleiben, nichts von belang, das Meine großangelegten Bestrebungen lösen Nichts aus, nichts auf sie verfliegen Das Auge, das innere, verfolgt die S...
>>> mehr

Allein Aufwachen aus tiefem Schlaf Raus hinaus, es ist dunkelste Nacht Laufen, immer schneller Rennen, keine Schuhe Regen, verklebtes Haar Keuchender Atem Immer weiter und schneller Spärliche Stadtbeleu...
>>> mehr

Allzu menschlich Wenig gefressen, wenig geschissen Viel gesoffen, viel gepißt Wenig gefickt, wenig geglückt Viel gewichst, viel gesehnt Wenig geliebt, wenig geliebt Viel gegeben, viel erfahren Wenig geweint, wenig ...
>>> mehr

Als sie mir wehtat Fühle großzügig, sagte mir eine Stimme Etwas mehr und du bist auf einem guten Weg Sieh doch, spür doch, mach es dir bewußt: Laß ein wenig Zeit vergehen und setz dich Sei allein,...
>>> mehr

An die Schönen an ihr Hey, du, Sommerkleid, geblümtes Dünnes, baumwollenes, hellblaues Laß dich sehen, mit ihr, tritt näher Ei, und laß dich herabgleiten, von ihr Abstreifen und laß dich fallen ...
>>> mehr

assoziationen am rande der rinde assoziationen am rande der rinde eintauchen in andere höhere, tiefere, niedere, dunklere welten andere wie im traum wie im rausch, wie im jenseits nicht von dieser welt... diese welt? ewige...
>>> mehr

Auf Müßiggang Auf Müßiggang Plötzlich kleine Freiheit unvorhergesehen Stehend im Garten, Fieber in Gedanken So viel, so bestimmtes Wollen Menschentreiben all umher, laut und bunt Kein Himmel naht von selb...
>>> mehr

Aus furchtbarer Erfahrung Dasein und sein Ein Erleben, geprägt von Leere und Angst Stark sein, bloß stark sein! Stark sein müssen stark sein wollen! Stark sein nicht können stark sein nicht wollen! Einundzwanzig, zweiu...
>>> mehr

Begegnung, auf hoher Ebene wieder Wie sie noch gar nicht bei mir war, konnte ich nichts als zurückdenken!Wo sind sie geblieben, die vielen vergessenen Male unser Berührungen, deren Feuchte mir noch die Zunge leckt? Und die Nächte, ...
>>> mehr

Begehren Begehren Sterne, stark geweitet bis zum weiten Schwarz Sonnen, spürbar warm und hell wie drei Gebogene Horizonte, Schicksal der Eintagsfliege Grasgrünes Gras am Asphaltrand Dem Empfinden nah, für ...
>>> mehr

Bestrafung der erbsündigen Königin Du bist eine Schuldkröte, versammle Dich Spreiz die beiden Zeigezehen, weit Demutige Dich, verunglimpfe Dich Verdientermaßen sei Sühneopferdarbringerin Für das, für all das, was Du antatest Denen...
>>> mehr

Bis zum Übermaß Deines überfließenden Ankommens Bis zum Übermaß Deines überfließenden Ankommens Laß mich Dein Lecksklave sein! Nimm mich, wann immer es Dir beliebt Schlag zuvor mit Hyazinthen mein Gesicht Damit es Dir willkommen riecht, wenn es...
>>> mehr

Biß des Eros Biß des Eros Aus einem heraus melodische Harmonie Unbestimmt, Wollen unterworfen Körper, Körper der Körper schreit Sich Seele heraus Seele aus dem Leib Hier ist es: Emotion! Ja, Emotion un...
>>> mehr

Bitte sehr Bitte sehr Für die Alte gar nicht mehr Für die Neue immer mehr Zeig ich her, so sehr Mit wirklicher Gewähr Aus meinem Er ist schon wer Ein sprudelnd warmes Meer Bis das es leer Das Gewehr Text: ...
>>> mehr

Blutet Blutet Ich hab s meinem Herzen immer gesagt: Beschwöre nicht die Geister Nicht die Geister! Und mein Herz sagt, geben ist besser Ich sitze gedrungen, schau mir die weiße Wand an Doch lieber wi...
>>> mehr

blutrote münder heute, eine nacht langer nächte die begierig sich ausnimmt wo ein blutroter mund sich herabbeugt zu tun keinen gewöhnlichen akt bestrebt, lippen zu öffnen weibliche des gesichtes wie die des sc...
>>> mehr

Carla weint Carla weint: ich brauche starke Hände Die mich fest und ohne Schonung in ihren Fesseln halten Mit Armen, die mich drücken fest auf den Boden Aber keine sanften Worte, die nichts spüren lassen! Me...
>>> mehr

Da - Meine Obsession Da ist kein malerischer Inhalt mehr In den inneren Bildern, die sich mir sonst Über so lange Zeit zeigten Da wird s mir schwer und Unbehagen gibt Mir Einlaß zum Sehen, was nie meine Absicht ...
>>> mehr

Da ist kein Ausrechnen Aschfahle Neugiergesichter ziehen sich zurück Allzu groß ist die Übersteigerung ihrer Wunschbilder Hoch die Hände oder vor Augen beim Davonlaufen Die Schreckensschreie die sie ausstoßen hallen nach...
>>> mehr

Da sind kaum noch Gedanken Es gibt da die Tage, da weißt du gar nicht woher das kommt Da ist es, als greife eine Hand in deine Brust, so fest Und läßt nicht los, zunächst und du weißt nicht was es ist Woher es kommt wo g...
>>> mehr

Da wäre so vieles… schade um die Worte… Es ist schön, einfach so dazusitzen Menschen anzuschauen, dieses Treiben Unbewußt, aus so mancherlei Blickwinkel Da läuft so manches an mir vorbei Gramgebeugte Schultern, hastige Feierabend...
>>> mehr

Dann gehst du deinen Weg In einer Zeit bist du allein Du stehst da und erwachst im Traum Und du entscheidest, welchen Weg du gehst Bestimmst, was geschieht und was du siehst Das Licht ist hell, die Luft ist warm Kein hoffe...
>>> mehr

Das Beste ist - zum Teufel mit ihr! Tausendvielmalgedacht an sie Wie viele? Weibliche Nurkörperlichkeit Namenlos durch ihren Allerweltsnamen Doch wer will sie nicht, diese profane Ikone? Blendenden Schein bringt sie ans Licht Die...
>>> mehr

Das Dunkel Leere Augenhöhlen Aus denen Rauch aufsteigt Wie lange läßt sich schon In die Sonne sehen? Es hat Licht woanders gegeben Ein Meer von Licht In deinen Augen Tränen wie heißer Wachs Feuchte Küsse au...
>>> mehr

Das Ritual Es sind Muster, immer wieder nur Muster Die übrigbleiben, nichts von belang, das Meine großangelegten Bestrebungen lösen Nichts aus, nichts auf sie verfliegen Das Auge, das innere, verfolgt die S...
>>> mehr

Der Fisch läuft Mit all den Bizarrismen im Kopf Gespielt damit, nur gespielt Das öde Haus der Wünsche ist leer geworden Der eigenen Jugendlichkeit beständiges Hinterherlaufen Fahles Licht ohne Feuer am Ende eines...
>>> mehr

Der Kleinling Geweint heut nacht, über Furchtlose, frivole Taten: Die versäumten, die nicht bestandenen Aus Blümchenehr, aus Kleinherzfurcht Nein, nicht der Agonie der Tugend beigewohnt! Nur das knieweiche Zitte...
>>> mehr

Der Kuß Wie der Wind ihr stand, der durch Seine Heftigkeit ihr Haar so In Wildheit geraten ließ, daß ihr Gesicht zu einer nie gesehenen Ausdruckskraft sich entfaltete Der Moment, wo Blick auf Blick traf...
>>> mehr

der Mensch - ein Stück Natur - ein häßliches Tier - ein angstvolles Etwas - eine grausame Kreatur - ein Körper mit Seele & Gewissen - ein Körper mit Seele & Gewissen der Mitleid empfinden kann - eine außerord...
>>> mehr

Der Mond macht keinen Sinn Der volle Mond denkt anders Keine Ruhe vor Stürmen Seit Menschengedenken Von Standpunkten aus Aus Myriaden von Blickwinkeln: Auf s Gegengeschlecht Der Mond lacht gut Wir sind uns ausgesetzt Es i...
>>> mehr

Der Weg ist schwer zugänglich Kein Schloß mach auf, du, das dir nicht gemäß Krieche nicht Kreuzen zu, deren Inhaber Deine Anerkennung nichts gilt, doch dir gebührt Die Stimme, tief in dir, spricht laß schreien, laut! Labyrint...
>>> mehr

Der Zugang ist versperrt Geistige Winde wehen bohrend Blicke tief ins Herz Das Verlangen schmerzt der Zugang ist versperrt Vorbeigehen, sich zerstreuen gedankenvolle Bittersüße, leise lächeln Vorbei ist der Moment große...
>>> mehr

Devotion (Anbetung) Und der Vorhang hob sich: Leise weinend vor mich hin, schritt ich Barfüßig auf Splittern aus Glas, blutend Im eigenen Traum erwacht, auf sie zu Sie, die nachtgestaltige Sphinx, für mich War sie, st...
>>> mehr

Dicke Fleischkaufliebe Eingesickertenfußes watend durchs Schleimland, sie ihre dicken Beine zeigt, nackt Nahezu überangestrengt hat sie sich beim Oralisieren, bis zum Kiefertriefen, es lief nur so "Schatzwaskannichnochfü...
>>> mehr

Die Asche der Ästhetik wird im Geist verstreut Labyrinth. Gehört zu meinen Lieblingswörtern. Ästhetisches Wort. Wie auch "Sphinx", oder "Rhythmus". Schönheit des Wortes. Schönheit der Stimme. Schönheit des Tümpels. Schönheit des Gerümpels. Sc...
>>> mehr

Die eine packt´s, der andere nicht Eine Fracht Blut, gepackt & geschickt verschickt Worin wohl? Wie wohl? Frivol Sind Ausschnitte die tief, ganz tief Einblicke verschaffen, dem Gierblick zum Unpech: "Hurra!" Eine hohle Hand Schl...
>>> mehr

Die Sphinx Die Sphinx Stechende Augen, smaragdgrün Fixierender Blick in des Opfers Furchtlos-ängstliche Gesicht Im Spannungsfeld die Zeit Die still steht, gebannt Bis dann, wenn es Not wird Wieder e...
>>> mehr

Die Traumfrau oder der Tod Wo bist du? Des Wartens müde Nimm mich bei der Hand Bring mich fort von hier Endlich! Voller Unbehagen-Sehnsucht Nur noch quälende Wiederholungen Angst, Angst vor Begierdendämonen Wo bist du? ...
>>> mehr

die verweigerung beim versuch zu schlucken die kröten, die widerlichen kröten im hals! sie steckenbleiben würg! & daraufhin & immer: stetes sich-nichts-anmerken-lassen "oh meine dame, meine dame!" nimmermehr! ...
>>> mehr

Die Zeit meistern Schnelle Schritte gehen langsam Auf Ihn zu Beständig, stetig - immerzu Steht Er und wartet Und sieht dich an Geh ruhig weiter, du Wurm Es ist einerlei! Text: Reimund Neufeld
>>> mehr

Diesem Tag spricht die Stimme Die Stimme, sie kehrt sich heraus Aus der Leere sprechen, laut werden Warten wird eine große Tugend genannt Warten, abwarten, dulden, gedulden Geduld einen Augenblick bitte! Der Nachtschalte...
>>> mehr

Dieses ist ein Liebeslied Hast Berührung nicht zugelassen Mich auf Abstand gehalten, stets! Hast meine Nähe nicht aushalten können Warum nur, erzeugt Geneigtheit solche Wut? Hast mein Interesse (für DICH!) mit Gleic...
>>> mehr

Doch nicht dem Auge! Sehen so weit das Auge reicht... Was aber sieht das Auge? Ausschnitte sich stetig wandelnder Endlichkeit Doch da, wo der Wind sich dreht Unmerklich ist, unfaßbar Da, wo es vorbei an der Venus ...
>>> mehr

Du & ich Als wären wir gesprungen Gehüpft ins Licht in Die Sonne gelacht und Festgehalten, festhalten! Schmetterlingsflügel schlagen Beseelt in die laue Luft Zeigen sich in ihren prächtigsten Farben I...
>>> mehr

Du bist Gleiches mit Gleichem Nichts ist gleich Knöpf auf die Seele und laß sehen Zeig her das Gesicht, reiß die Maske ab Komm heraus aus dem Schwarz In die Sonne, laß dich bescheinen Deine Blöße ist dein ...
>>> mehr

Du erreichst mich nicht Wenn deine Stimme an mein Ohr dringt Und du vermeinst zu hören was ich dir sage Bist du ganz Ohr du glaubst, was du hören willst Doch wirst du nicht vernehmen was laut ich dir sage: Du erreichst...
>>> mehr

Du wirst mich getötet haben! Du Teufelin! Ich öffne das Fenster um weit zu schauen Doch Nebel verhindert mir die Sicht Du wirst mich getötet haben! Ja, du wirst mich getötet haben Tief in mir, ja, den Freund, den Freund Hast du getötet! A...
>>> mehr

Dumm, so dumm! Der Abgrund, wie tief er ist Der Teufel kann mich nicht ausstehen Und doch ist er auch dumm - er weint nicht! Galaxien von Erinnerungen - weit her Eine Zahl die es nicht gibt Entwicklungen die niem...
>>> mehr

Edle Steine kennen sich nicht Schöner Seelen Verbundenheit Zwei für zwei, eine für die andere Ein Schmerz, tief hinein - zum festhalten Greifbar bis zum Nichtloslassen: Die Empfindung für das nahe Herz Kleinsein spüren, entgege...
>>> mehr

Ein Donnertag, ein Traum In greifbarer Nähe zum Licht, dem weißen Tastet sich die unsichtbare Hand, die starken Willen zeigt, vor Um auf das zuzugehen, was ihr allzu lang als unerreichbar galt: Menschliche Rattenköpfe dere...
>>> mehr

Ein Feuer Liebe, die eigentlich nicht zu beschreiben Ist wie ein Feuer das brennt, vielbeschrieben Hochauflodernd im Anfang der Verzückung Mit viel Nahrung, wie aus sich selbst, brennt es Lichterloh, wie vi...
>>> mehr

Ein Gefühl wie ein Magnet Das Zimmer ist leer Du bist nicht da Schatten an der Wand Ich komm nicht nach Verbrauchte Lust Krankes Herz, kranker Schlaf Weit weg von mir ist deine Hand Dein Mund, dein Bauch Und deine Brust Vor...
>>> mehr

Ein Sehnen Ein Sehnen Ich finde den Zeitlosschalter nicht Greife nach der Säge und mach herum, an dem Ast Auf dem ich sitze, wie ein Verzweifelter Aus dem Halbdunkel seh ich heraus, ins Chaos Verschwinde, du...
>>> mehr

Ein-Minutendrama zweier gleichgestimmter Seelen Ich sehe - will mehr, als sehen Nicht für immer, nicht für ewig Ein Impuls wie ein Instinkt? Ein Verlangen, gar ein Begehren? Einakttragödie des Augenblicks Zwei sehnsüchtige Augenpaare Wissen v...
>>> mehr

Eindringling Leere füllen, wie trinken, wie Laute hören Wie Musik eindringt, eindringlich Eindringling verschafft sich Geltung Kommt näher, ganz nah heran Lautlos, tastend, Geruch aufnehmend Auf Kontakt aus K...
>>> mehr

Eine Energie Es sind Muster, immer wieder nur Muster Die übrigbleiben, nichts von belang, das Meine großangelegten Bestrebungen lösen Nichts aus, nichts auf sie verfliegen Das Auge, das innere, verfolgt die S...
>>> mehr

einfallsgestrüppdesrotgeschwollenenfleisches hin und zurück der weg schmerzt breche illusionen entzwei werfe werfe sämtliche idole und helden über bord mach frei, laß los, steh nackt! kehr ein, geschlossene augen voll vertrauen auf uns...
>>> mehr

Eins durch zwei sind beide nur halb so groß Grüße mich aus deinem Winkel Ich vermag dein Licht nicht zu sehen nicht mehr Weiter Schlaf so tief im Dunkel! Hast du mir zugehört Damals, als wir erwachten und uns bloß ansahen Nackt und warm,...
>>> mehr

Eins und eins sind Eins Eindrücke, sammeln und festhalten Jetzt, hier, gleich, so zu tun, als wäre bereits morgen Sich in Erinnerung zu rufen, das Was soeben geschehen, fest und klar, für immer Die Glücksmomente die als E...
>>> mehr

Erotik Befangen, zwischen Begehren Und Ablehnung, gezwängt Mächtig, herrliche Erscheinung Leise, schleichend heran Allzeit bereit zum Biß Ins Fleisch, bis hin zum Nerv Das Mark vibriert, die Sinne Alarmie...
>>> mehr

Es Es ist da etwas, was nicht zu sagen Nicht zu denken, nicht zu zeigen ist Unsagbares Niegesehenes Undenkbares Unausdenkbar und doch ist es da Von Zeit zu Zeit macht es sich spürbar Mir vielleicht ...
>>> mehr

Es ist Am Anfang war nicht das Feuer Zu denken in Rätseln ist oft heilsam Niemand versteht den anderen In der Tiefe des stillen Wassers will ich hineintauchen Dessen Grund erkunden, aus Verlangen Ein Herz...
>>> mehr

Es lohnt Wie ein langsam sinkendes Schiff Wie ein zuckender Körper im Treibsand Halte auf! die Rufe Es kann nicht, es darf nicht! Die Gedanken Und doch kommt Er Er kommt Ungebeten, ungerufen Er zeigt ...
>>> mehr

Es war Treu in Gedanken sich treiben lassen Wie das ist, die Schönheiten dessen die waren So nah, wie einen Apfel den man gerade ißt Sich herbeizurufen, als wäre es jetzt wieder, gerade Ein schönes Augenp...
>>> mehr

Es wird wie es ist, dann In Erinnerungen behaftet Stetes Zurückschauen darin leben Zeit geht nicht, Zeit vergeht nicht Zeit bleibt nicht stehen Vergessenes ist gegenwärtig wie die gelebte Gegenwart, die schon Vergangen...
>>> mehr

Faszination Unbegreiflichkeit In großen Städten fast immer eine Dreizehn Ein Heiligtum, verfrüht, steht auf Dem Sockel des Denkmals Des ewigen Rätsels der Schönheit Weiblichkeit Niemand fragt, ich antworte: Woher nur, kommt ein...
>>> mehr

fehlgegangener versuch einer annäherung entstehen, bilder entstehen aus dem innersten von gefühlswelten dezemberregen, und ein fehlgegangener versuch einer annäherung dabei bei diesem trüben regen, weit draußen da zwei menschen wie...
>>> mehr

Finsternis ist keine Dunkelheit Finsternis ist keine Dunkelheit Läutende Glocken sind mehr als Musik Das unerklärliche Unbehagen Was aus den Regenwolken kommt Lähmt, macht kalt und hilflos Nicht suchen, nicht fragen, nicht anklag...
>>> mehr

Fleckenlos Piratenblick, der einfach nimmt, raubt Auf den noch aufgedeckten, warmen Körper Ja, und er behält und trägt mit sich fort Die Eindrücke des Gerade-Gewesen Kein übliches, stilles Wehgeschrei, wegen ...
>>> mehr

Fleisch um Fleisch! Zerreiße Herzen, mit großen Überwältigenden Schmerzen Beiße in Fleische, grabe ein Die bleckenden Zähne darin Reiße heraus, die fleddernde Weiche, rottriefende Masse So warm noch vom Riß Einver...
>>> mehr

Fluktuation des Lustempfindens Wie heimlich, dring ich ganz gezielt vor Zu den wie Krebsgeschwüren gleichen Fleischlichkeiten, die am Ende töten Die Macht des immer wieder Neu und Anders Der Reiz der sich vor Verboten verbirgt I...
>>> mehr

Fragen stellt sie nie Der Schrei in der Stille kann mir nichts nützen Er sollte schon mitten in der Menge stattfinden Oder direkt an dein Ohr Ob ich wohl was zu sagen habe? Ich rede vom Schrei! Es ist was in mir, das ni...
>>> mehr

freiheit die ich meine als wenn nichts anderes wäre zu streben wie freiheitsbestrebungen koste was will, da der einzelne sich nicht nur denkt, dahingehend nein, vielmehr in die Tat zu setzen, einfach durchzusetzen ...
>>> mehr

für ewig! (nihilistisch) die klänge, die ans ohr geraten das licht, das blendet niemand schreckt zurück, nicht einer seele nicht einer seele fällt der zustand auf nein, keine apokalypse, nein! keine posaunen und kein ...
>>> mehr

für heute! schlinggewächsarme um meinen armen hungernden körper ; in gedanken ja, nur in gedanken! mit kecker neugier soll eine pralle geile sich erdreisten eine fatale femina , schwarztransparentes nylo...
>>> mehr

Für wen bloß? Er macht sich keinen Begriff Augen sehen durch ihn vorbei Ohne den Blick der durchläuft An heißnassen Tränen entlang, schnell Einem Fluß, der sich gräbt, tief ein Genau wie ein Wiesel, das flink da...
>>> mehr

Gar nicht so leicht Unter Eindrücken erdrückt, unter Reizen, Störungen, Lärm & Geplapper, sterbe ich solange bis ich krepiert bin Es geht gar nicht so leicht Mehr gewollt als bekommen Viel Zeit vergeudet Im leeren H...
>>> mehr

Gebell: falsche Predigten Gebt mir Wohltöne wieder! Keine Grautonstimmen mehr Bloß weißes, helles Geschrei Dunkles, schwarzes Gestöhn! Es klingt nach aufgebrachter Menge Oder wie Bolzenschläge aus Fabrikhallen Und kein N...
>>> mehr

Gedankenfragmentekönig Und ich sah sie kommen Aus dem Hellen ins Dunkel Als wollte sie mich holen Vergiß es, ich kann warten mir Sprechen in mich, hinein, tief Spritzer voller Krankheit, seh nicht Verderbe Auge ums ander...
>>> mehr

Gefangen Sie regen sich mit Beständigkeit Geht, geht ihr eitlen Wünsche was seid ihr mir? Krankes Licht leuchtet der Finsternis Sie kommen wohl ungewollt Meine geliebten Ängste, die zurückhalten Das, w...
>>> mehr

Genau das, fast jede Nacht Du kannst nicht hier sein Es macht mir viel aus Ich weiß weder deinen Namen Noch woher du kommst Ich weiß nicht wie du aussiehst Und doch weiß ich, daß es dich gibt Fast jede Nacht bist du da Selbs...
>>> mehr

Genau das, fast jede Nacht Du kannst nicht hier sein Es macht mir viel aus Ich weiß weder deinen Namen Noch woher du kommst Ich weiß nicht wie du aussiehst Und doch weiß ich, daß es dich gibt Fast jede Nacht bist du da Selbs...
>>> mehr

gepeitscht, im nebel deines steinigen weges kriechen müssen, nicht mehr wollen kriechen auf die knie! auf im nebel deines weges den Bauch streck ihn, streck dich duck dich in den dreck, tief! durch das dreckstal, mit wunden gepeits...
>>> mehr

gepreßte, herrliche tränen die rosa zunge leckt die ferse zwei augen schauen auf, dann der erwartungsvolle blick senkt sich wieder herunter niemands kind ist sie sehnt härte, um weich zu fallen in seine starken arme, die a...
>>> mehr

Gesang der Seelenlosen Sie haben es nie bestritten: wie gegenstandserfüllt sie sind Tastend aus voller Leere vorzudringen um dorthin zu gelangen Wo geboten wird das, was jeder bekommen kann, billig und bunt Es kommt mir ...
>>> mehr

Gewordener Überdruß zeigt sein Lethargisches Lähmt Gedanken ob der Wille hierzu Stehen mag oder nicht lähmt Gedanken So wie mancher zu gern sich auch Lieber entfaltete, sich zeigte, strahlte Lähmt Empfinden es bleibt eines, schon noch ...
>>> mehr

Große Philosophie des Naiven Die gewaltigen Ausmaße groß, weit, Horizont-weit, einem Ozean groß der Eindrücke, von den einfachen Dingen des Lebens der Klang des ersten singenden Vogels im Frühling sind ungreifbar, bl...
>>> mehr

Häßlichkeitsgedankenmensch Das was ich mir gedacht hab Gestern und viel weiter vorher bis heute Und ich weiß nicht wie lange noch War immer das Häßlichste, das Häßlichste Von mir in mir, aus mir heraus Schönes auch, ...
>>> mehr

hastiger, endgültiger abschied sie beugte sich herab mit flügeln zu mir herunter, der am boden lag niemals zuvor sah ich lippen aus eis kristallklar und kalt der kuß den sie mir gab feuchtzerschmelzend bitternis spürt keine ...
>>> mehr

Heute, nie mehr wie gestern Gestern, gestern noch gefühlt Die Heftigkeit, tief anhaltend! Kein schöner Schauder mehr vorbei Die kleinlichen Süßheiten von Nichtsnutzigem Verliebtsein In jedes vorbeilaufende Lächeln So weni...
>>> mehr

Himmel so blau! Hellgelb sind die schwarzen Vögel Die über mir kreisen es sind Raben Es ist der Gedanke an Treue Eine gestellte Frage, ein immerwährendes Rätsel Vom Treu-Sein-Wollen, -Sollen, -Müssen, -Können ...
>>> mehr

Höllengedanken Grab dich in die Gräber deiner Schmutzgedanken Heul nicht bevor dich der Schmerz erreicht Ganz einerlei, welches Glas wir gerade ansetzen Gut soll es tun, koste aus das, bis dahin... Noch viele bi...
>>> mehr

Ich schau zurück Der Stein trägt keine Früchte Das Meer wirft keinen Schatten Ich finde keinen Grund Ewig stell ich Fragen Die Bäume sind so stark Nicht ein Blatt wird blau Ich schau zurück: ein Schmerz Vergangenhe...
>>> mehr

Ich seh sie immer wieder daherkommen Wie einen weiten Gedanken heranholen, zu sehen Ein Glück herauszufordern das viel zu klein ist So dazustehen, bereit herauszugeben, was nicht herausgeht Eine Wüste im Kopf, ein Wasserloch vor Augen...
>>> mehr

Immer nur für Einen Fixe Gedanken im Zeitgeisthirn Der Plastiktraum zerschellt in Textil Lavaströme zwischen den Lenden Telefon-, TV-, Computer-Sex... ENTER ! Drücken Sie die Taste X Das Demonstrationsprogramm Zeigt...
>>> mehr

Jede Nacht ein Tag, jeden Tag ein Mond Der Strand des Strandes von der Spitze Des Eisbergs, im Nebel der drückt Auf den Eindruck des Albdrucks von morgen Gequält, haltbar gemacht der Schatten Eines gewaltigen Riesen von eklem Zeitgeist ...
>>> mehr

jenseits, wo die sucht heilt alles, alles zu tun, um nicht ein vergessener mensch zu werden es kreist dieser verwirrende gedanke sich geltung verschaffend im hirn und mit einem zuviel an gefühl ausgestattet ich , mit der s...
>>> mehr

Karminroter Frühling Es kann eine Art von Glück sein Der Himmel mag es gut meinen Ihr helles Fleisch liegt mir zu Füßen Windend ein langgestrecktes Stöhnen Entfährt ihrem schönen Mund Oh schreckliche Phantasie! Gib ...
>>> mehr

Kätzchen zuviel Wenn der Himmel so groß wird Träge, ja müde die Flügel davon Auf der Lauer liegt das Kätzchen Zuviel! Schleicht sich heran Hat sich genommen, was immer Heraus und immer wieder Schlagt es tot! ...
>>> mehr

Kein Loblied auf eine Männerherzenmörderin Ich warne euch! Hütet euch! Vor Ihr, die euch so schöntut und es nur hin und wieder ist, wenn Sie euch anlächelt und dabei anhebt Ihr Vögelstimmchen, das euch so süßlich zwitschert, von sch...
>>> mehr

Kein Sinngedicht Böse Taten, absonderliche Zerrissenheiten Schlechter Samen, leidender Trieb Peitscht Gewissen wund Und krank, wie der Zeitgeist Der Raben kreisen läßt, zuhauf Töte uns! Töte uns! Die wir verbrennen...
>>> mehr

Keine Ballade nicht von dieser Welt Leben in einer anderen Welt, in dieser Welt Tut sie, will sie, seit je her Teufel im Leib, gebiert dunkle Gestalten Dunkle Gestalten ziehen sie an, ziehen sie aus Ziehen sie hinab, in eine andere W...
>>> mehr

Kopulieren mit Zahlen Schief 1 Träger, gerade 2 Beine Lang diese + weiblich stehen ungerade, fahren 2-gleisig Spreizen weit auseinander sich 1 x Zur 1-Mann-rein-Schau Für 2 das Spiel, sich lohnt für 2 auch Spielen, zahl...
>>> mehr

Leere So gar nicht für mich und doch kam sie Leere - unerwünscht, ungerufen, umschließt sie Mein Inneres, wie ein Nebel draußen Für groß halt ich meine Ängste, so schwer Vorm Ungewissen, ob ich nicht kan...
>>> mehr

Letzter Wille Da ist dieses unüberbrückbare Hindernis: Diese unaushaltbare Angst Die immer näher und näher herantritt Bei mir bleibt und mich endlich packt Wie in einem alten Haus, ohne Fenster, ohne Türen Unwir...
>>> mehr

Loslassen Nur die traurige Musik die ans Ohr dringt Solcherlei Wahrnehmung ohne zuzuhören Spüren, wie nichts von dem, was als für ewig gegolten Nicht mehr ist, nicht mehr wiederkehren wird Blutrote Blüten ...
>>> mehr

Manuela steuert Manuela steuert zielgerichtet auf mich zu Ihr Morgenrock öffnet sich durch die Eile ihrer Schritte Darunter zeigt sie ein durchscheinendes, hauchzartes, kaum schwarz zu nennendes Unterkleid, unter ...
>>> mehr

Mein, sei Dein Fleisch! Laß mir Dein Fleisch Überlaß mir Dein Fleisch Laß es mir ganz! Bist ja sonst Nicht so zimperlich, bist ja sonst Die wahre Geberin & Herschenkerin Laß es mich gebrauchen, ich brauch es Ja das! G...
>>> mehr

Metamorphosen Der Versuch ein neues Dasein zu eröffnen Die Faust in der Tasche fest zu ballen Zähne aufeinanderpressen, das Gesicht verzerren Vor lauter festem Willen, zu tun Was bisher nicht wollte, nicht konnt...
>>> mehr

Monolith Hast Berührung nicht zugelassen Mich auf Abstand gehalten, stets! Hast meine Nähe nicht aushalten können Warum nur, erzeugt Geneigtheit solche Wut? Hast mein Interesse (für DICH!) mit Gleic...
>>> mehr

Mördergedanke In eine Welt tret ich Die keine lang mehr Für mich ist Trete ich, dich Mit Füßen fest Bis daß du tritts Aus dieser Welt Die ist, noch, für dich Text: Freiherr Ferdinand von der Ferne
>>> mehr

Morgen, ein Tag Ein kurzer Blick über die Schulter: Ich seh mich stehen und zurückschauen Überwältigend nicht, was mir da nachkommt Nachzukommen scheint, ich seh nicht gut Kommendes drückt mich nach vorn, wie sons...
>>> mehr

Nachsinnen Er dachte nach über den Sinn - Über das Ich, speziell über seines, sann er Ihm wollte es scheinen, er sei - Nämlich im Hier, im Heute, im Jetzt Doch dieses Gegenwartsgefühl verschwand alsbald Und v...
>>> mehr

nachtsehnsucht klagt peitschenhell das düsterzimmer. dunkelunbekannt fremdes kleines haus. nicht wo. nicht wem blindes datum? vertrauensblind? klopfendenherzenshöher-schlag auf schlag soll angezogen sein , so der befehl bettli...
>>> mehr

Namenlos Namenlos sind die Gedanken, die zu ordnen Mir schwerfallen über bittere Erfahrungen Leere Augen, die schauen, an mir vorbei Namenlos sind meine Glücksmomente Die ich so gerne festzuhalten gelern...
>>> mehr

Narzissenzeitalter Mit beiden Knien am Wasserrand Stehend, vornübergebeugt nach unten Sehend: den in sich selbst verliebten Keine Sonnenwärme spürend - nur sich Das bin ich, der keine Gräser riecht Und keinen anderen...
>>> mehr

Naturbetrachtung Hätte ich Flügel, ich würde fliegen, wohl Nur so zum Spaß, nur für mich allein Beine hab ich, die mich tragen, nur Sie bringen mich hin, dort wo ich stehen bleib Ich steh und spür, steh direkt davo...
>>> mehr

Neulich Neulich traf ich ein Kind, das sagte: Mir träumte gestern, wie eine Frau Einen Mann dies denken hörte: Albert, der das Licht kannte, sagte: Nichts ist schneller als das Licht! Doch er kannte das Ni...
>>> mehr

Nicht bleibt wie war Der gewohnte Hals, so zart, so weich, wie ich s nur weiß Zeigt sich, mir, nicht gerade weil ich ihn anschau Nein, meiner Augen vertraute Schönheit, täglich Nicht nur der Hals, der ebenmäßige Und ni...
>>> mehr

Nicht bloß im Wald Baumstamm neben Baumstamm Dicht und weniger dicht Viele, sehr viele Der leise Wind, der sachte durchweht Ist gleichzeitig die wohlduftende Luft Die ästhetische Unordnung des Waldbodens Stimmt nachd...
>>> mehr

Nicht jetzt Ich weiß es noch wie heute Die Stufen waren hoch Unerreichbar schien das Was ich ersehnte Jetzt, wo ich das bekommen habe Wonach ich so strebte Da ist mir so, ich weiß nicht - Ich hab genau das, je...
>>> mehr

Nichtsnutzige Gedanken Auf, zu neuen Ufern, nutze den Tag! Innere Stimme ruft Wenn weiße Flocken herabrieseln Ich Wärme spür, nur nicht Ideen So ist kein Ufer, kein Tag der nutzt Schritte machen, ohne fortzukommen Hund...
>>> mehr

Nichtverstehenwollen Große und kleine Tränen verschwinden Durch den Raum, den keiner sieht und niemand spürt Große Krieger im Geschlechterkampf Wie während der Pest, schlagen sie zu Ich breite innerlich die Arme aus U...
>>> mehr

Niemals könnte er so sein Die Angst droht mir Kommt heimtückisch Stockt den Atem Zersetzt Gedanken Läßt mich nicht mehr Mensch sein Und woher und warum - Und wie lange noch? Sie schweigt - und schaut mich an Und steht da Un...
>>> mehr

Nimm es! Nicht einen Einfluß fließend Hinüber spei aus, ein Jahr Von Müh und Drangsal! Spei Hinaus und ins Neue zeig Zähne gen Himmel ball Die Faust aber jetzt! Peitsch Dich spür dich mit...
>>> mehr

noch nicht gefunden, den letzten! steh dort nicht, wo der wind geht rauh du bist ein handelnder selbst! sei immer jetzt, spinne den gedanken aus der sich windet, beständig und pocht im innern deiner sucht nach einer form von noch...
>>> mehr

Novembergefühl Wie Glas, so zerbrechlich Wie Haut, die zart Wie das Lamm, so schuldlos Wie Samt, so untergründig Der Wind weht mal warm Wann zeigt die Sonne ihr helles Licht? Das Meer ist andersrau Ich steh dra...
>>> mehr

Nur ich für sie Vergeben ist größer als Vergelten Nicht weil es soll es ist so groß! Doch für diesmal entschied sie sich für das Kleinere Behutsam zunächst, war sie hierbei doch wie toll: Geräusche entstanden,...
>>> mehr

Ohne Worte Worte, sie sprühten heraus Fatal, es ist wie es war Sie kam auf mich zu Sonderbar Zwei Lippen sind schon ein Mund Geöffnete noch weit mehr Fremde Haut auf fremder Haut Wenn beide sich wollen Wie ...
>>> mehr

Passion Er konnte sehen und nicht wahrnehmen Er konnte hören und nicht verstehen Er konnte fühlen und nicht begreifen Kein Geruch, kein Geschmack, Für das was war Wie kam er nur dahin? Blätter rauschen, Wa...
>>> mehr

Phantasie zum Dorthin Kein gelungener Tag, wahrhaftig nicht Hätte gern die genommen, die so vornehm tat Rotznase saubergeleckt wenn nur was gewesen wäre Was soll das, geleckt wird auch noch woanders Denk nur an den Ro...
>>> mehr

Pubertät der Wehmut Allein - vier Wände und die Zeit Die Extravaganzen der Gedanken - ungeordnet Fühlbar, der Rhythmus der Stille Vierhundert Takte lang und mehr Das Wollen ohne Lust kann nicht heraus Für eine Nacht w...
>>> mehr

rauch rauch steigt auf dieses, was überwältigt, läßt nur harren, und schauen darauf rauch! seichte, weibliche singstimmen im hintergrund, kühle dunkle feuchte der nebel macht unkenntlich, wie im trau...
>>> mehr

Scham, die Scham! Vier Augen und zwei Gesichter Augen die sie niederschlägt Als falle ein Tuch übers Tablett Das Kleid, so rot, dreht sie sich um Wie langsam zieht sich das Geräusch hin: Reißverschluß, bis hinunter ...
>>> mehr

Schmeck es! Neulich, da hab ich mir ein Stück Leben genommen Und weißt du was - ich würds wieder tun Seemannsstärke im Wasserglas Schmeck sie, mach dich ruhig naß Nimm auch den Tabak, tu ordentlich was rein Un...
>>> mehr

Schnelle Rennen Ich sehe, Zwinkerblicke wie die Sonne hellklar Ein Sturzbach an Signalen mir entgegen, für mich Von einer die mir schön tut, die ins Leben mir neu eintritt Strahlend, wie das Tor der Lüste U...
>>> mehr

Schöne Rose Mit hängendem Kopf schaut sie auf In die Welt die geknickte Rose welk Ist sie geworden, und schaut weiter Auf ihr Leben zurück, das vergangene Die Schönheit ihrer einst saftigen Jungen Knospe,...
>>> mehr

Schönheit der Sphinxe Inneres Lächeln hinter starren Masken Ist vernehmbar, ist wahrnehmbar, riechbar Des Betrachters Auge dünkt sie schön , da Sein geschaffenes Bild so gemalt Hui! viele ihrer Lächeln blecken Zähne Zu...
>>> mehr

Schreckensgleich Oberstes Gebot: liegen lernen, liegen bleiben Beine breit, aufhalten, reinschauen lassen Zulassen Männergewalt über Frauengestalt Hebt die Hand Schwestern! Dort Muskeln, ja hier andere Waffen: ...
>>> mehr

Schrecklichtgedanke Aus dem Winkel eines überrealen Bildes Sehend, empfindend, in epischer Breite Das verborgene Weite des Entstehens Von Erleben meines Bewußtseins: Was mich innehalten und staunend Erstarrend zurück...
>>> mehr

Seelenmüll Der übriggebliebene Dreck Ausgekotzt und irgendwo In einer Ecke liegt er da Und stinkt so vor sich hin Seelenmüll Nicht viel mehr ist geblieben Als Seelenmüll Tot, ausgehöhlt und kalt Ist der ...
>>> mehr

Sehen, nichtverstehen, sehen Steine, wie sie daliegen und zu fragen scheinen Und weisen, doch irgendwie auf Zeiten Die niemand mehr sieht Die Riesen von Bäumen, sich niederbäumen Vom Wind, stark und bizarr Was ist geschehen ...
>>> mehr

sein aus einem langen, innerlichen staunen heraus die sprachlosigkeit, die nur fragen zeigt auf, die schwirren im hirn, zu nichts führend; warum nur, fragen aufzeigt schon wieder, nicht verstehen ...
>>> mehr

Sein und sein wird du bist - ein Mensch du gibst du spürst - Haß du hast du willst du brauchst - Liebe du darfst du kannst du sollst du mußt - sterben du fühlst du riechst du schmeckst du hörst du siehst - das Leben ...
>>> mehr

sich selbst sie sagt sich: sie sind schön! so sinnt sie sich schier schlafend sorglos sonnige seele siebenmal soll sonntag sein sei selbst, selbst sodom soll so sein: sich selbst sterben sehen sexuelle sinn...
>>> mehr

Sie hat keinen Tod Wie sie sich aus der Stille lautlos Heranmacht, um formlos nur dazusein Hinter uns liegt, mit uns ist für uns da Ungreifbar, beim warten sehr spürbar So ist Heute nicht nur bis der Mond kommt Von...
>>> mehr

Sinne rauschten vorbei Menschenleer wird der Raum Er füllt sich mehr und mehr mit Bloßen Erinnerungen ohne Habe So viel Augenmerk auf die Lust Zu leben die Sinne rauschten Stetig vorbei und sogen Energien Um Leide...
>>> mehr

So wenig für so viel "Gib alles!", heißt es so lässig Im Spiel, beim Sport und so zwischendurch Tu s nicht im richtigen Leben Das wär gar nicht ratsam Oder doch? Was gibste? Was kriegste? Was verlohnt sich? dem Teufe...
>>> mehr

Solches wäre Wir wären uns so nah geworden Sterne hätten wir sehen können Die ich dir nicht gezeigt habe Solche, die man sonst nicht sieht Und doch so klar & hell Doch dann kamen die Schwarzwolken Überschattun...
>>> mehr

Steht mir nicht zu Golden, ihr Haar so blond Es steht mir nicht zu Begehrlich zeigt sich ihr Körper Anbietend, lockend mir Und steht mir nicht zu Ausgedachte, mit ihr Zusammen ausgelachte Phantastisch-witzige ...
>>> mehr

Stich in der Brust Tut ja gar nicht weh, sagte das Kind Wieviel Jahre sind dahin, wie Wolken Ein Schmerz trifft auf einen zweiten Früchte reifen heran wie Illusionen Fallen herab, liegen da, warten Illus...
>>> mehr

Suchend Aufwachend in einer weiten, öden Landschaft Wie aus tiefem, langem Schlaf mich umsehend: Nichts als flache, braune Erde, weiter Horizont Blauer Himmel, keine Wolke, warme Luft In weiter Ferne nur e...
>>> mehr

Süßes Dahinsterben Es beißt von innen, die Zähne reißen Auf der Suche nach einem Mund, der Nur Lippen spüren läßt und zudem Leckt mit einer Zunge, die nicht bloß Feucht macht die schnell welkende Blüte der Lust...
>>> mehr

Teures Leben Die wahren Wunden ihres Leids Geprüft hat sie sie, stets nur im Nachhinein Da war ihr, wie kurz vor dem Glück oft So was von Angstbehagen Wie der Überdruß ihr stand Im Gesicht geschrieben, ja ge...
>>> mehr

Tod der Naivität Erinnerst du dich noch Wie du den Sommer erlebt hast? Der so lang war wie Ich weiß nicht, lang eben Erinnerst du dich noch Als du noch nichts wußtest Vom Tod? Du lebtest einfach für immer Erinn...
>>> mehr

Tote Frau in meinem Bett Da liegt eine tote Frau In meinem Bett, sie schaut auf Zu mir sie wollte nicht, nicht so... Vielleicht aber auch Gar nicht ich hätt s gern gewußt Da liegt eine tote Frau In meinem Bett, un...
>>> mehr

Überdruß Wenn die Zeit, die nicht genutzt vorübergeht Und das Flußwasser fließt weiter vorbei Dann ist nicht Anfang und nicht Ende Fühlen und spüren den Stillstand des Ich Die lautlose Leere schleicht sich ...
>>> mehr

unaushaltbar sie wissen nicht woher es kommt greifen ins leere und schauen um sich beängstigt, atem schöpfend, doch leise sie fühlen sich beobachtet, nur deshalb wegen dem geräusch, das ihr ohr immer, und immer...
>>> mehr

unausweichlich wenn die luft knapp wird wenn das wasser steigt wenn das feuer unaufhaltsam brennt wenn die erde bebt es still wird in position, auf dem posten horcht auf aufmerksam, mit allen sinnen hört...
>>> mehr

Und so weiter Ein Schrei aus der Bibel Unüberhörbar, lautlos geziehlt An der Straßenecke das weinende Kind Stumm, hilflos flehend Leute, Menschen, Massen Überfüllte Straßen, Autos hier und da Augen schauen h...
>>> mehr

Unerreichbar Sie schaut zu mir auf, schenkt mir nichts Lächelt allein mit ihren grünen Augen Die mir Rätsel bieten, wie die Fremdheit Unserer Nähe ; bei all der Nähe! Die köstlichen Intimitäten die wir Uns ...
>>> mehr

Unsere Art, unsere Weise, unsere Liebe Sie liebte, ja, mich – schon, doch Wild nicht, vielmehr zahm, teils artig Und teils wenig – eben nur wie sie Auf ihre Weise – und so dann, tat sie
>>> mehr

Verbitterung Wie weit würde sie gehen, etwas Für mich zu tun? Wenig weit Nichtvorhandene romantische Ader Peitscht Sentimentalität blutig schreit Immerzu: "Sex & Intelligenz, Sex & Intelligenz!" Aus sich hera...
>>> mehr

Vergessen zu denken Ich stand da und hatte vergessen zu denken... Kann man vergessen zu denken? Vor wievielen Jahren war das? Ein übergroßer Kopf, ein bunter Kranz Blumenartig; drehte sich sehr langsam, der Kranz De...
>>> mehr

Verwirrte Selbstgedanken Die Hand leg auf, auf den Schoß Nicht ins Leere greife und halte An dem fest, was für dich soll Sein für jetzt und für danach Große Spuren hinterlassen die Welche hergeben, Teile Ihres Was-sie...
>>> mehr

Von einer Gegenwart Neulich, da hab ich mir ein Stück Leben genommen Und weißt du was - ich würds wieder tun Seemannsstärke im Wasserglas Schmeck sie, mach dich ruhig naß Nimm auch den Tabak, tu ordentlich was rein Un...
>>> mehr

Wärme spüren Daß doch diese bittersüßen Beunruhigungen Niemals aufhören mögen Und sich vielmehr in die Labyrinthe unstillbar Verlangender Wünsche verlieren... Es sind dies die alleinigen Nächte Die mich allein ...
>>> mehr

Was bleibt? Der Wald ist umzäunt Eine Straße kreuzt die andere Geräusche hämmern durch Quer, in Gedanken verstrickt Die Frau von gestern ist nicht da Verzweiflung, ein Nichtkönnen Steigt auf, entsteht, wächst ...
>>> mehr

Was Sinnlichkeit vermag Hinauf! Stufen hinauf, bis zur höchsten! Fort und hinweg ausgelöscht allein Von der Sinnlichkeit Sie, die einzig Schamlose, die rückhaltlose! Nur Sie, das Feuer der Leidenschaft, verbrennt V...
>>> mehr

Wie schön, ohne dich! Mit Lust abgefeuert zu haben Worte die treffen sollen befriedigt: Schieß ab scheiß ab, du Kleingeist! Troll dich, zu den übrigen Dummheit Brütenden Schädeln Und versumpfe getrost in Ödnis Reih ...
>>> mehr

Willst Du das wirklich? Über Ehrlichkeit, über Wahrheiten willst Du mit mir sprechen? Willst Du das? Wirklich? Und auch über das Gegenteil? Über die Unwahrheit? Die Lüge? Weißt Du was das bedeutet die reale, faktische W...
>>> mehr

Zieh Leine Du Ziege! Neulich saß ich bei ner Psychologin Ich sollte da vorstellig werden Üblich oder nicht, sollte ich erstmal meinen Sermon aufsagen Dabei glotzen mich ihre dunklen Rehaugen mit der stillen Aussage an...
>>> mehr

Zieht ab Zieht ab die Haut , Kaninchenbraten Zieht ab die Haut , Schlangenlederstiefel Zieht ab die Haut , Krokotasche Zieht ab die Haut , Sonnenbrandblasen Zieht ab die Haut , verbrannte ersten, zw...
>>> mehr

Zustand der den Morgen nicht sieht Stille kommt hoch und greift an, aggressiv Blumen sprechen nicht, ich bin daheim Schwarze Wolken trüben kalten Raum Aus mir spricht das Nichts Gedanken kleben, ich bin nicht mehr Nicht mehr der,...
>>> mehr

Zweileben Janusköpfig durchs Leben Mit dem täglichen, dem Alltäglichen Im Sichfinden, im Abfinden Der unendlichen Mühsal auf Zeit Den so begrenzten schönen Stunden Voller nichtiger Ängste und Sorgen Und mit ...
>>> mehr

 

Teilen

 

 

Zugriffe heute: 3 - gesamt: 2668.

 

 

Diese Seite drucken Weiter